Vielleicht stell ich uns später mal vor
Erstmal möchte ich sagen, dass ich diese Gedankengänge verstehen kann, weil es mir bei anderen Dingen genauso geht. Der Lebensmittelindustrie z.B. trau ich größtenteils auch nicht über den Weg
Zum Thema Tierarzt kann ich sagen: Solche mag es sicher geben.
Meine
Tierarzt aber z.B. ist aber definitiv nicht so. Ich werde über Komplikationen aufgeklärt, und mir wird auch schon mal von Behandlungen oder „Ideen“ abgeraten, wenn sie die nicht für notwendig hält. Und da reden wir über teurere Dinge als Impfungen

Egal um was oder wen es geht, es gibt immer solche und solche.
Es mag sicher nicht jede Impfung sinnvoll sein, aber sehr viele Impfungen haben auch sehr viele Leben gerettet. Mir bereitet die immer größer werdende Zahl der Impfgegner etwas Sorge, weil es nun mal dazu führt, dass Krankheiten, die Dank Impfung ausgerottet waren, jetzt wieder kommen.
Zur Industrie:
das ist ein hoch regulativer Markt. Die Registrierung einer Substanz (von der Entwicklung möchte ich jetzt gar nicht reden) kostet ein Schweinegeld. Man braucht unzählige Studien, um zu beweisen, dass die Substanz nicht gefährlich ist (in Relation zur Wirkung). Das tut man nur, wenn da ein Markt besteht. Und wenn der Nutzen in Relation zum möglichen Schaden größer ist. Die Unbedenklichkeit muss man auch regelmäßig neu beweisen. Die Ansprüche der Behörden werden da auch immer strenger.
Und ich kann dir/euch versichern, dass auch „die Industrie„ nicht Gewinn um jeden Preis machen möchte.
Natürlich zählt das EBITDA, aber es gibt durchaus Konzerne, wo die moralischen Ansprüche so hoch sind, dass auch gute Geschäfte abgelehnt werden, obwohl legal oder nach aktueller Studienlage unbedenklich. Aber der Geschäftspartner entweder den Compliance Richtlinien nicht genügt, oder aber weil die Substanz zwar als nicht gefährlich eingestuft ist, man aber nicht ausschließen kann, ob es tatsächlich auf Dauer nicht zu nachteiligen Reaktionen kommen könnte.