So, hier wie gewünscht ... die Beute, die heute auf Verarbeitung wartete:
(Die Knallköppe haben das Kopffleisch vergessen! Ich hab's per Mail bemängelt, sie wollen es bei der nächsten Bestellung kostenlos beilegen. Hoffentlich denk ich dann noch dran.)
Ansonsten haben wir schön durchwachsene Rindfleischklumpen, Rinderherz, Hähnchenherzen, Hähnchenmägen, gewolftes Hähnchenkeulenfleisch, Kaninchenbauch, Kaninchenherz- und -lungenmix, Lammbauch, gewolftes Lammherz und ein Pfund gewolfte Wildente (hoffentlich ohne Schrot). Hühner- und Putenbrust hab ich bei Feinkost Albrecht noch dazu erjagt. Im Froster sind noch vom letzten Mal Rinderleber, Lachs, Entenhaut ... und Blut.
Der erste Interessent ist auch schon da:
... und wartet darauf, dass der Katzenfutternapf endlich gefüllt wird.
Aber so weit ist es noch lang nicht. Erstmal werden die Supplemente ausgepackt.
Die Trockensuppis für jedes Rezept werden fein in ein Döschen gewogen.
Ballaststoffe für Faule ...
Einstweilen gedrängtes Programm im Kühlschrank:
In der Mitte taut das Fleisch, unten Blut, Leber und so weiter. (Wusstet ihr schon, dass Butaris-Dosen vielseitig verwendbar sind?)
Der andere Interessent schaut zwischendurch auch mal vorbei und freut sich über ein Stück Kaninchen.
Das eigentliche Gematsche beginnt - Leber, Lachs, Fett, Ballaststoffe und Blut werden grob verpampt:
Ein Klumpen Rindfleisch (der sieht auf dem Bild grauer aus als in echt):
Bunte Mischung. (Das Grünliche ist geraspelte Gurke, die wird hier auch gern als Ballaststoff genommen.)
Das nächste Rezept mit Huhn ist fertig zum Eintüten:
O Haupt voll Blut und Möhren. (Das ist fürs Lamm.)
Da braucht's wirklich kein Extrafett mehr:
Die fertige Karnickelpampe mit den Innereien sieht zum Fürchten aus ...
Und zum Schluss der Geflügelmix. Endlich mal was, wo man die Supplemente anständig reinmatschen kann. (Leber pürieren ist nicht so mein Ding, das meines Pürierstäbchens auch nicht ...)
Alles bunt etikettiert, und fertig ist die Gefrierfachbesetzung.
(Mein Mann sagte allen Ernstes zu mir, wir bräuchten doch keinen Extrafroster, wir würden sowieso so wenig einfrieren, dass ich ruhig das kleine und eins von den beiden großen Fächern für Katzen- und Hundefutter haben könnte ... das hat er jetzt davon. Morgen flucht er bestimmt wieder, weil das eine Fach für unser Gefrierzeug so vollgekramt ist.

)
Dann noch das restliche Fleisch für den Hund abgepackt.
(Da sind mir die Gefrierbeutel ausgegangen. Mist.)
Und die Küche ausgekocht und gewienert. Nein, die Gefrierdöschen trockne ich jetzt nicht mehr ab, die lass ich stehen bis morgen früh, dann sind sie hoffentlich von selber getrocknet.
Was kam raus: Ungefähr 45 Tagesportionen, plus etwa 10 für den Hund (der kriegt nur ab und zu Frischfleisch). Dauer einschließlich Saubermachen: etwa 4 Stunden.
Was ging schief: Erst waren die Batterien der Grammwaage leer. Zum Glück waren in der Personenwaage noch die gleichen in fast voll drin, also musste ich nicht auf die alte analoge Küchenwaage ausweichen (das Ding macht mich verrückt). Dann gingen die Gefrierbeutel aus. Muss wohl morgen noch ein paar Behelfskonstruktionen umtüten, wenn ich Beutel nachgekauft habe. Und das Kopffleisch fehlte, wie gesagt.
Sonst war zum Glück nix, alle Rezepte ordnungsgemäß eingetütet, keine Suppis vergessen.
Was hab ich aus (oder nach) dem letzten Mal gelernt und diesmal umgesetzt:
- Beutelrollen lagern sich viel platzsparender und ästhetischer als unförmige Futterklumpen.
- Der Fettgehalt im Kalki muss so, sonst nimmt der Kater ab.
Was hab ich fürs nächste Mal gelernt:
- Vorher gucken, ob noch genug Gefrierbeutel da sind. *hrmpf*
Und jetzt gute Nacht
