Andrea, der Blutegel war heute auch im Büro der einzige Grund zur Erheiterung (das war nicht mehr zu verhindern, dass die Kollegen alles mitbekommen haben, da ich mich einfach nicht zerteilen kann).
Sie schaut so schlimm aus :-(. Als wir heimkamen hatte sie an der Schulter ne Monsterschwellung, jetzt ist die Pfote doppelt so dick wie sie sein sollte (das Wasser der Infusion ist nach unten gesackt!?). Überall rasiert und blau..... Und mir wird Stück für Stück vom Kopf her klar, dass kaum noch messbare weiße Blutkörperchen und Blutungen "aus allen Knopflöchern" wohl erstmal sehr, sehr krank bedeutet?
Nur dass Zoe das irgendwie Lügen straft. Sie frißt, wenig und mäkelig, aber sie tut es GsD wieder und ist eben auch sonst trotz Separieren und Einsperren wirklich gut drauf. Dezent grantig, fordernd, aber eben nicht wirklich so krank wirkend wie sie es ist.
Ich hab so viele Fragen und kann sie frühestens Montag stellen.
Was ich am Telefon verstanden hab ist, dass die Blutegelbehandlung normalerweise das Mittel der Wahl ist. Wenn das nicht funktioniert gäbe es theoretisch Medikamente, die Richtung Chemo gehen. Dafür wäre sie aktuell vermutlich definitiv zu krank (die TÄ hat diese Tatsache freundlich umschrieben, aber wohl genau das gemeint. Indem sie sinngemäß sagte, wir wollen sie ja aufbauen und nicht auch noch den Rest runterfahren). Und selbst andernfalls sehe ich nicht, dass ich ihr das noch antun würde.
Im Moment bekommt sie AB und Säureblocker für die Akutsymptome.
Ich hab vergessen zu fragen ob sie nüchtern sein muss für die Blutabnahme. Vermutlich nein, werd aber nochmal anrufen müssen? (Blutkörperchen dürften vom Futter nicht beeinflusst werden denk ich mal und die Nierenwerte wohl auch nicht).
Was mich auch so irritiert: eigentlich hätte ich gedacht, dass ich Schonkost füttern müsste. Hab auch die kleine Zoohandlung "leergekauft". Die Tierarzt-Helferin meinte vollkommen egal was, Hauptsache Energie in die Katze. Im Moment bekommt sie, was immer sie nimmt (außer Milchprodukten natürlich).