• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Langsam völlig ratlos

Diskutiere Langsam völlig ratlos im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Seit wann werden die Leberwerte allein über das LDH gemessen? Das ist doch ein Enzym, dass bei verschiedenen Erkrankungen und natürlich...
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #61
Seit wann werden die Leberwerte allein über das LDH gemessen? Das ist doch ein Enzym, dass bei verschiedenen Erkrankungen und natürlich Messfehlern gehäuft auftritt??? Soweit ich informiert bin, findet man es, wenn Zellen absterben gehäuft - also durchaus möglich, dass es aufgrund der langen Lagerung und dem Verfall der Blutzellen einfach in höherer Konzentration zu finden ist?

Hab noch mal nachgeschaut:

"Eine Trennung der zellulären Bestandteile vom Plasma (bzw. Serum) durch
Zentrifugation sollte immer dann erfolgen, wenn ein Austausch zwischen
beiden Kompartimenten unterbunden werden soll.
Das spielt z. B. eine Rolle bei Parametern, deren intrazelluläre Konzentration
im Erythrozyten deutlich höher ist, als die Konzentration im Serum. Durch
Diffusion und Zellzerfall während des Transports in das Labor kann die
Konzentration des Analyten im Serum zunehmen. Bei der Messung einer
solchen Probe werden dann im Labor falsch hohe Werte ermittelt. Das betrifft
insbesondere die Parameter Kalium (!), LDH, GOT, Eisen und CK."

Quelle:

Die anderen Werte, also die des weißen Blutbildes: Leichte Infektion oder vielleicht abklingender Infekt??? Hat die TÄ dazu nicht irgendwas gesagt?

Ehrlich gesagt, ich finde es irgendwie ganz schön heftig, einen Bluttest zu machen und dann zu sagen, ja die Werte haben keine große Aussagekraft wegen der Lagerung des Blutes. Pech, bitte nochmal neu. Ja sch.... wir denn alle goldene Eier???
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #62
Ich hatte nur die abweichenden Ergebnisse gepostet. Alle anderen Leberwerte waren o.k. (soweit ich das erkennen kann). bin grad auch echt extrem sauer. Neben den Kosten ist es ja nicht so, dass Blutabnahmen für Oskar nicht die Hölle wären!
Diese eosinophilen Granoluzyten (oder so) sind bei meinen Freigängern jedesmal deutlich erhöht. Das bedeutet laut dem letzten Tierarzt gar nichts. Laut diesen Verwurmung. Laut Google: Verwurmung, Allergie oder auch was anderes! :twisted:
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #63
Die Eosinophilen sind sowas wie die Mistkäfer des Immunsystems, die, die nach geschlagener Schlacht aufräumen. Wenn die hoch sind, liegt entweder eine Allergie vor, ein ekliges Eos. Granulom, oder ein abklingender Infekt, soweit ich weiß.
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #64
... oder eben Würmer.;-)
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #65
Bevor ich schon wieder was Neues aufmache... hier passt es her.

Waren grad beim Tierarzt und ich habe Mühe mich nicht in ein verzweifelt schluchzendes Häuflein Irgendwas zu verwandeln :cry:

Jetzt scheint es Oskar endlich, endlich soweit gut zu gehen (auf Holz klopf). Dafür gehts mit Zoe weiter :cry:

Nachdem die ersten zwei Arzttermine zum Thema schwere Zahnfleischentzündung mich nciht überzeugt haben waren wir gerade bei einer anderen TÄ.
Die - obwohl es viel besser aussieht als ganz zu Anfang - echt erschrocken ist über den Zustand. Umso mehr, als sie gehört hat dass die Katze erst 2,5 Jahre alt ist.
Statt AB hat sie ihr Metacam gespritzt. Das soll ich ihr jetzt weiter geben (SCHON wieder :cry:). Und wenn es nicht innerhalb weniger Tage abheilt meint sie wir hätten "einen Dauerbrenner". Und dann könne nur noch Cortison helfen, wenn überhaupt. Es handle sich vermutlich um eine Autoimmunerkrankung... Ich mag mein Mäuslein nicht verlieren. :-(
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #66
Ohje, hab grad mal deinen alten Thread hier überflogen...du hast ja auch eine Odyssee hinter dir.
Was für eine Autoimmunkrankheit meint die TÄ?
Eosinophiles Granulom?

Es ist echt schrecklich wenn dauernd was ist....seufz :-(
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #67
Ach herrje, das hört sich ja alles nicht so toll an :-(

Lass dich einfach mal ganz doll drücken :d038: und ich drücke auch ganz fest die Daumen, dass es beiden bald wieder besser geht und dass es doch keine Autoimmunerkrankung bei deiner kleinen Maus ist!
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #68
... ja, vor allem wenn man sich dem Irrglauben hingegeben hat, dass jetzt mal was besser würde :???:
Und ich Idiot hab sogar noch überlegt, ob ich heute überhaupt schon wieder zum Tierarzt soll...:oops:

Das Granulom glaub ich eher nicht. Sie hat nur gemeint, dass eine Zahnfleischentzündung, die nach der Behandlung nicht abklingt dann meist ein chronisches Problem sei. Dessen Ursprung man nicht so genau kenne. Und eine Behandlung gäbe es eben leider auch nicht. Verunsichert bin ich, weil sie meinte: es sei denn dass sie es nicht "immer noch" sonder "schon wieder" hätte (was wohl sogar besser wäre). So genau weiß ich das natürlich nicht. Aber das letzte AB hat gerade erst aufgehört zu wirken, also bin ich mir ziemlich sicher dass es "immer noch" ist.

Mein erstes Googeln hat nur ergeben, dass die Theorie meiner "alten TÄ" dass das vom Calici käme der Autoimmun-Theorie nicht widerspricht :???:. Viel mehr versteh ich gerade noch nciht.
Bin nur total unsicher, was genau ich ihr eigentlich füttern soll. Und finds einfach nur furchtbar, wenn man so gar nichts tun kann.
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #69
Frisst sie denn schlecht? Ich bin noch nicht drin in deinem Thema...und weiß leider auch wenig über Zahnfleischentzündungen, außer dass ich schon von einigen Katzen gelesen hab wo das erst nach dem Ziehen der Zähne besser wurde :-? Aber sonst leider keine Ahnung.

Balu hatte es nur mal, da kam es von Herpes Viren und dafür haben wir l-lysin da, aber glaube der Tipp damals kam ja von dir meine ich...

Hoffe das Metacam hilft. Arme Maus.
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #70
@NickySim: Dich hatte ich vorhin total überlesen. Danke! Können wir grad alles gut gebrauchen!

Das L-Lysin soll ich wieder absetzen, da sie es bereits seit drei Wochen bekommen hat. Dafür aber das Engystol deutlich höher dosieren als ich dachte.

Gemerkt hab ich, dass was nicht stimmt weil sie aus dem Maul... äh nun gemüfft hat. Und fast nur noch Tro.fu. gefressen hat. Und davon zu wenig.
Seit zwei oder drei Wochen frißt sie auch wieder Na.fu. Aber sehr vorsichtig und wechselhaft. Ich Idiot habe ihnen vor ein paar Tage wieder Rohfleisch angeboten, weil ich dachte: das geht schon. ging auch. Aber welche Schmerzen ihr das verursacht hat möchte ich nicht wissen :-?. Im Moment ist das einzig offensichtlich auffällige, dass sie nach dem Fressen lange das Maul leckt.
Das einzig erfreuliche war heute die Waage: trotz allem stolze 3,6 kg Wintergewicht :p
Das mit dem Zähne ziehen hab ich auch schon oft gelesen. Eine schauderhafte Vorstellung bei so einem jungen Tier :cry:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #71
Zum Zähne ziehen... Ja es ist eine schlimme Vorstellung. Aber alle Fälle die ich gelesen habe, klangen im Nachhinein für die Katze äußerst positiv. Aber soweit wollen wir jetzt mal nicht denken, bei Balus Herpes hieß es damals auch dass das immer wiederkommen kann und es war nie mehr was. Drücke die Daumen, dass die Medis wirken und deine Sorgen mal aufhören!
Es ist manchmal echt ungerecht!
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #72
Sylvia hast du dir schon mal was über MSM durchgelesen? Damit hatte ich mich mal wegen Spock beschäftigt, weil es so ein bisschen als Wundermittel angepriesen wird.



Der Link nur als Info. Zum Beispiel bei katzentheke.com gibts das als Pulver - die haben, glaube ich, generell recht viel Ahnung mit so alternativen Mittelchen. Vielleicht fragst du da mal nach, wozu die raten würden?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #73
Meine lilly hatte das auch ständig, bei ihr kam das schubweise... Mein Tierarzt meinte damals, er würde ihr die Zähne ziehen wollen, da der Körper die Zähne abstößt....und somit die Entzündung zustande kommt!
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #74
@Ilsandyll: und was wurde dann mit deiner Mieze und den Zähnen?

Danke Michi: ein weiterer Strohhalm.

Im Moment bin ich einfach nur damit beschäftigt, völlig irrational zu hoffen, dass die Entzündung in zwei Tagen sich in Luft aufgelöst hat...

Die TÄ hatte gemeint, ich soll das Metacam für 4 kg geben (glaub ich). Sie hat aber nur 3,6 und mir graust es eh so vor dem Zeug. Jemand nen Tipp?
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #75
Warum hast du so Angst, dass Zoe die Zähne gezogen werden sollen? Ich kann dir nur Gutes darüber berichten.
Leo wurden alle Backenzähne gezogen (Reißzähne immer erhalten, wenn möglich), auch wegen einer Autoimmunerkrankung. Sie war gerade mal etwas über 2 Jahre. Ich fand die Vorstellung grauselig, ihr jedes Jahr mind. einmal einer Zahnsanierung mit Narkose zumuten zu müssen, ohne das Problem der Zahnfleischentzündung damit wirklich in den Griff zu bekommen. So sagte auch der Zahndoc in der TK. Sie würde immer wieder Schübe bekommen die dann mit AB und Metacam behandelt werden müssten - neben der Zahnsanierung. Daher war es für mich keine Frage, die Zähne kamen raus. Und ich muss sagen, Leo geht es blendend und die Zahnfleischentzündung ist weg und sie hat keine Schmerzen mehr.

Madam Mim musste ihre Zähnchen im süßen Alter von 6 Monaten verlieren (auch sie hat die Reiszähne noch). Die Zähnchen wuchsen ihr teilweise quer aus dem Kiefer. Sie hat es super vertragen.

Trixie ist geschätzte hmm 9 Jahre. Sie hat die OP nicht so gut weggesteckt wie die Jüngeren. Auch bei meiner inzwischen verstorbenen Candy habe ich die Zähne nicht sofort alle entfernen lassen, nur nach und nach. Je älter sie wurde, umso schlechter war die Wundheilung und die Narkoseverträglichkeit.

Im übrigen können alle noch Rohfleischstücke fressen und auch Trockenfutter wenn es denn welches gibt.

Mein Fazit: Immer ziehen lassen um den Tier eine ausweglose Behandlung und Schmerzen zu ersparen. Und ich geh damit nur noch zum Zahndoc der TK, da er der Fachmann dafür ist. Meine TÄ ist mit ihren Möglichkeiten sehr schnell am Ende.
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #76
Ich bestätige das - ich habe die gleichen Erfahrungen wie Lorano, die zahn-op's haben hier immer ganz toll gewirkt!
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #77
Ich blick die Dosierung vom Loxicom nicht mehr! Sind jetzt 0,2 ml für zwei oder für vier Kilo? *totalverzweifel*

Davon abgesehen weiß ich nicht recht: ich selbst habe seit 30 Jahren immer Zahnschmerzen und oft Zahnfleischentzündungen. Ich hab meine Zahnärzte schon angebettelt, alle zu ziehen. Würde beim Menschen leider gegen jede ärztliche Moral verstoßen.
Und wegen einer einmaligen Entzündung würde ich das bei einer Katzen niemals! machen lassen (es ist ja die erste in 2,5 Jahren von diesem Ausmaß). Auch die TÄ haben davon nichts gesagt.
Auch eine Zahnsanierung war ja noch nie nötig.
Sollte sich das hier zum Dauerzustand entwickeln muss ich sehen wo ich einen Arzt finde, der sich wirklich auskennt. Und mit DEM dann über ziehen oder nicht ziehen reden.

Aber von einer Ärztin, bei der wir zum ersten mal waren!? Und die es - wie gesagt - sicher auch gar nicht machen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #78
0,2 ml sind für 2 kg-Katze. Aber die Spritze hat doch eine Skaleneinheit von 0,1-Schritten.

Natürlich nicht bei der ersten festen Enzündung. Habe ich bei Leo auch nicht gemacht. Bei einem schub hats Metacam gegeben und innerhalb von 2 Tagen wars dann auch besser. Nur wenn es häufiger wiederkommt, dann würde ich einen Zahndoc befragen.
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #79
Ja, die Einteilung ist in 0,1 Schritten. Aber im Beipackzettel steht 0,05 je kg. Oder ist das der Wirkstoff und nciht die Suspension :a050:

Danke. So hatte ich das gemeint. Das wär mir echt zu radikal ohne überhaupt eine Diagnose zu haben. Wenns in einigen Wochen wirklich nicht ganz abgeheilt ist wird man sehen müssen.
 
  • Langsam völlig ratlos Beitrag #80
Es ist doch die Erstdosis, gell? Dann 0,1 ml je kg-Katze. Erhaltungsdosis nach 24 Stunden 0,05 ml je kg-Katze (Find ich wohl ein bissel wenig, aber so stehts).
 
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