Die zwei Stunden Schlaf + Zoes Veränderung haben fast wieder einen Menschen aus mir gemacht.
Sie hat noch ein winziges Fitzel Leckerlie genommen, das wars leider erstmal. Sie war nochmal am Teich, danach ging sie "zielstrebig" Richtung Wiese. Mein: da ist ein Zaun, du kommst da nicht durch hat sie ein Lächeln gekostet. Wo eine Katze da ein Loch im Zaun. Dann ist sie in die Wiese gestapft :shock:. Da ich keine Katze bin musste ich ganz außen rum. Wir haben dann eine Weile dort gesessen. Aber einen letzten Rest Egoismus hab ich doch noch und hab sie dann dort rausgetragen (im Dunkeln kann ich da nicht mehr hin und die bösartige Nachbarkatze geht mir nichtmehr vom Rockzipfel). In Richtung Wald wollte sie nicht, liegt jetzt wieder neben dem Garten. Es blitzt und donnert und ich bete, das zieht an uns vorüber.
So schwer es mir auch fällt werde ich damit Leben, dass ich nicht weiß was sie heute nacht treiben wird und ob/wo ich sie morgen früh finde. Das Minibisschen wiedergewonnene Mobilität lässt sie natürlich ihren eigenen Kopf wiederkriegen.
Da ich mich den ganzen Tag von trockenen Haferflocken ernährt muss ich mir jetzt wenigstens ein paar Nudeln kochen.
Ihr seid so toll!

Ich antworte noch auf einzelne Beiträge.
Meine Chefs hauen mich völlig um. Sie haben sich so Sorgen gemacht, dass sie angerufen haben, sehr ehrlich meinend gefragt haben ob oder wie sie mir helfen können. Würde ich einen von beiden anrufen und sagen "ich brauch jemanden, der mich fährt oder sonstwas" wären sie da. Und ich habe jede nur erdenkliche Freiheit nächste Woche. Krankschreibung, arbeiten, einfach hingehen und mich im Büro verkriechen (ohne Kundenkontakt).