Schade,
da habe ich gestern erst dieses Forum für seinen guten Umgangston gelobt. Und jetzt sowas :sad:.
Ich habe übrigens auch zwei kastrierte EKH-Kater. Einer davon stammt aus Irland. Dort wurde die trächtige Mutter in einer kleinen Tierarztpraxis abgegeben. Er war der letzte im Wurf, da er als einziger keinen Rotanteil hatte und somit langweilig war. Ich habe extra einen neuen Rückflug mit einer anderen Fluggesellschaft gebucht damit ich ihn mitnehmen kann. Ich weiß natürlich, dass es hier auch genug Katzen im Tierschutz gibt. Aber wir haben uns halt in Irlang kennen und lieben gelernt. Er heißt übrigens Guinness weil er Ire ist und aussieht als hätte er noch den Schaum vom Bier um das Mäulchen. Vor meiner Burma hatte ich neben meinen Jungs noch eine kleine graue Katze. Eine Tante von mir lässt sich leider nicht davon überzeugn ihre Hofkatze kastrieren zu lassen. Also gab es nen Unfall mit 3 Babys. Leider passiert das auf den Dörfern viel zu oft. Damit die 3 nen bessere Start haben habe ich sie vor der Abgabe zu mir genommen um sie zu entwurmen und ihre Milbenohren zu reinigen. Danach hat meine Schwester die 2 Bübchen genommen. Sie sind inzwischen kastriert. Und ich habe mich doch entschieden das Kätzchen zu behalten, obwohl sie schon nen Platz auf nem anderen Hof hatte. Dort sollte sie aber nur hin, weil es nicht schlimm gewesen wäre ne Katze mehr zu haben. Da sie aber viel kleiner als ihre Brüder war, ein Auge nicht richtig funktionierte und sie ne kurze Zeit lang auch noch zersetztes Blut im Urin hatte (ohne irgendein weiteres Symptom, das verschwand auch von selbst wieder), habe ich sie nicht auf irgendeinen Hof gelassen. Die kleine war die besste Katze der Welt. Sie war immer bei mir, hat nachts teilweise auf meinem Kopf (ehrlich) geschlafen, war immer nett und lieb. Leider bekam sie mit 10 Monaten (da hat sie grade mal 1,7kg gewogen) nen Tumor am Hals der innerhalb weniger Tage riesig groß wurde. Den haben wir operiert (war ein sehr bösartiges Lymphosarkom). Danach gab es ne Chemo-Therapie, die sie sehr gut vertragen hat (Chemos sind bei Tieren nicht so agressiv wie bei Menschen). Sie hatte also nochmal einige richtig schöne Wochen. Leider kamm dann bald ein neuer Tumor und sie musste Euthanasiert werden. Ich habe so geheult. Sie hat eine riesige Lücke hinterlassen, die die beiden, doch eher zurückhaltenden Jungs und noch nichtmal meine Hündin füllen konnten. Deshalb war ich in den Tierheimen und habe gefragt, nach einer Katze, die in der Wohnung bleiben kann, sehr anhänglich ist und sich mit anderen Katzen und nem Hund versteht. Es gab keine. Selbst die Tierheim-Mitarbeiter meinten dass ich mir wohl ein Kitten holen muss. Leider weiß man bei Kitten noch nicht welchen Charakter sie mal bekommen. Deshalb war mir ne ältere Katze lieber. Da ich aber die Anhänglichkeit so vermisst habe, habe ich geschaut, ob es ne Rasse gibt, die so ist. So bin ich bei den Burmas (Menschenkatzen) gelandet. Ich habe bewusst kein Kitten genommen, sondern eine Katze, die schon alt genug ist um ihren Charakter ausgeprägt zu haben. Sie hat nen tollen Charakter (was mir auch bei einer Zucht das wichtigste wär). Ich denke nicht das ich mir, nur weil ich über eine Zucht von gesunden, charakterstarken Burma-Katzen nachdenke, vorwürfe machen sollte.
Es gibt übrigens keine einzige Burma im Tierschutz ich habe echt gesucht.