Mal ein Kapitel aus: Lucky, Stups und die Streuner (gibt es hier zwar schon anderer Stelle, aber ich kopiere es mal trotzdem hier rein):
Ich war ja anfangs sehr skeptisch wie Lucky und Stups mit der Invasion der 13 Streuner hier vor einem Jahr klar kommen. Zuerst gab es auch etwas Stress. Lucky hatte eine Blasenentzündung und Stups diverse Wunden.
Nach relativ geringer Zeit klappte es aber doch sehr gut. Die Streuner sind ja so sozial, dass sie sich immer wieder bemühen Lucky und Stups einzugliedern. Und die lassen sich auch von einer Queen nicht einschüchtern. Das Ganze ergibt immer wieder Situationen, wo ich doch laut lachen muss:
Meine Queen besteht ja bei den Streunern auf die ihr gebührende Distanz.
Einmal kam Nele-Mama, die wohl wirklich sozialste und harmloseste der Streuner, an und wollte Lucky ein Nasenküsschen geben. Als sie so 10 cm vor Lucky war, machte Lucky dann "ggrrgggrr". Nele-Mama lies sich nicht beirren und ging noch 5 cm weiter. Lucky machte ggggrrrrggggrrrrrrgggrrrr und fing an zu singen. Und was macht Nele-Mama? Die geht einfach noch 5 cm weiter und reibt ihr Köpfchen an Lucky.
Lucky war so verdutzt, hat einfach nur so
geschaut und war unfähig sich zu rühren.
Und Nele-Mama war natürlich schon längst weitergezogen.
Ich glaube, Nele-Mama konnte einfach mit Luckys Reaktion einfach gar nichts anfangen. Bei den Streunern untereinander gibt es ja sowas nicht. Das Gesicht von Lucky war sowas von klasse, schade dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte.
Oder Lucky muss doch glatt ein Nasenküsschen von Opi über sich ergehen lassen, obwohl Madame anfing zu singen.
Bzw. es werden Nasenküsschen zwischen den beiden ausgetauscht und Lucky singt mal vorsichtshalber weiter. Und oft bekommt er hinterher einen Hieb auf den Hintern. :mrgreen:
Ich glaube fast, die Streuner wissen Luckys Singen einfach nicht zu interpretieren. Untereinander gibt es bei denen allerhöchstens und relativ selten mal eine ausgefahrene Pfote ohne Krallen, wenn einer an den Futternapf des anderen will.
Stups gibt an einige der Streuner Nasenküsschen und Opi entwickelt sich bei ihr zum Stalker und verfolgt sie. Stups dreht dann oft einfach den Kopf weg und will kein Küsschen. Wie bei einem kleinen Kind: "Nein, will dem Opi kein Küsschen geben."