Ich danke Euch Allen sehr dafür, dass Ihr Euch die Zeit nehmt und mir Eure Überlegungen aufschreibt. ❤
Der Austausch hier, hilft mir wirklich beim Sortieren meiner Gedanken und Danke auch für die guten Wünsche. ❤
Kurzfristig wäre es für Feivis Lebensqualität auf jeden Fall besser, auf die OP zu verzichten, zumal die Tierärztin immer noch auf Krebs tippt und Chemo nicht in Frage kommt.
So argumentiert auch mein Mann. Er hat große Sorge, dass wir Feivis Lebenszeit mit einer so großen Operation verkürzen und ihm Lebensqualität nehmen.
Das blöde ist, dass es ihm ja gerade mit der aktuellen Therapie auch nicht wirklich gut geht.
Ja, das war gestern wirklich schlimm. Feivi war ganz elendig. :-(
Heute hat er bisher nicht erbrochen und auch wieder gut gefressen.
aber wie bei dir wäre das keine klare Entscheidung, sondern ein ständiger Zweifel, ob es richtig oder falsch ist
Ich kann mir vorstellen, dass das bis zum Schluss so bleiben wird, bei mir...
Egal, wie du/ihr euch entscheidet, ihr werdet die Entscheidung aus Liebe zu Feivi fällen.
Das hast Du sehr schön geschrieben.
Genau das ist es. Über all den Überlegungen steht die Liebe zu Feivi und aus dieser Liebe heraus, wird auch die Entscheidung getroffen.
Hast du es schon mit einer Pro/Contra Liste versucht.
Das mache ich quasi hier.
Ich lese Eure Beiträge sehr sorgfältig und fühle in mich hinein.
Noch eine Idee, die sich wahrscheinlich seltsam anhört: Feivi zu "fragen". Natürlich geht das rational betrachtet nicht, aber wenn du ihn anschaust und ihn "fragst", bekommst du vielleicht eine Intuition, was er wollen würde.
Das klingt ganz und gar nicht seltsam für mich.
Als ich heute früh so weinen musste, habe ich ihn gefragt ob wir denn wirklich alles richtig machen, wenn wir "nichts" mehr für ihn tun.
Feivi hat immer und immer wieder so doll sein Köpfchen in mein Gesicht gedrückt, was sich tröstend und lieb angefühlt hat...
..ich persönlich würde unter diesen Gesichtspunkten keinen Eingriff mehr machen lassen sondern medikamentös- unterstüzend vorgehen (Kortison, Antiemetika, Antibiose)..
Danke Nicola für Deine Pro und Kontra Liste.
Ja, ich denke darauf wird es hinauslaufen. Ich muss nur noch meinen Frieden damit machen.
Beim Menschen ist die Biopsie (krebs)therapieeintscheidend, sicherlich war das bei deinem Mann so, während bei Feivel eine Krebstherapie sowieso nicht in Frage kommt. Das ist also auch schwer zu vergleichen.
Es ging ja nur darum, wie eine Biopsie durchgeführt wird und die Operation kann man eben doch vergleichen.
Es ist beim Menschen und beim Tier, nicht einfach nur eine Stanze oder so, sondern es ist eine relativ große Operation.
Es ging nicht darum, welchem Zweck sie dient.
Wenn doch die Ärztin eher zu der Diagnose Krebs tendiert, wäre das kein Weg?
Leider nein liebe Alex.
Die TÄ hat uns beim ersten Gespräch, beim Ultraschall direkt gesagt, dass man weder Magenkrebs noch ein
Lymphom wirklich mit einer Chemotherapie behandeln könne bzw wären die Erfolgschancen sehr gering.
Alles Liebe für Euch
Melli