@Frigida , letztendlich zeigt das doch nur, dass es nicht ausreicht an den menschlichen Verstand zu appellieren.
Bei mir ging es damals nicht um den Preis. Ich hätte für meine Perserkatze auch mehr Geld bezahlt.
Ich hatte schlichtweg keine Ahnung und Mona, meine Perserkatze hat den Preis gezahlt. Sie ist an
PKD verstorben.
Wenn ich den Verein unter die Lupe nehme und einen Verein für "gut" befinde, der alles erfüllt, was mir wichtig ist, heißt das ja noch lange nicht, dass der Züchter sich an alle Vorgaben hält.

Am Ende, denke ich, steht und fällt es mit der Seriosität bzw dem "Wohlwollen" des Züchters. Er muss seinen Job mit Liebe zum Tier und Verstand machen. Er muss das Beste für das Tier wollen.
Ergänzung ()
Warum sollte es anders laufen beim Züchter?
Weil der Züchter züchtet.
Ich meine, ein Züchter plant doch die Belegung, er sucht die Elterntiere aus, sieht zu, dass Erberkrankungen ausgeschlossen sind und und und. Es wird eine Menge an "Vorarbeit" geleistet.
Die Kitten, die von der Strasse kommen, also aus dem Tierschutz, die werden in der Regel nicht mehrfach entwurmt (weil da eben niemand ist, der sich darum kümmert), sie werden nicht komplett durchgeimpft (aus dem selben Grund) und sie müssen kastriert werden, da sie sich sonst schnell weiter vermehren und das Leid nur noch größer wird.
Diesen Druck gibt es aber bei den Zuchttieren nicht, die an gescheite Liebhaber gehen.
Deshalb, weil ich mich als gescheiten Liebhaber bezeichne da ich eben nicht schwarzzüchte, möchte ich nicht, dass meine künftigen Kitten in so einem jungen Alter schon so vollgestopft werden mit Medikamenten (Entwurmung, Impfung, Kastration bzw mit den Medikamente, die dazu benötigt werden).