Ich habe damals mehrere Angebote von Züchtern erhalten, die ihre Katzen auch ohne Papiere verkaufen wollten. Sowie es heute auch noch ist, ob Hund oder Katze, heut zu Tage ist das normal.
in jedem Verein ist es einem Züchter verboten, Nachzucht nicht zu melden und dann ohne Papiere abzugeben. Tut er es trotzdem, verstößt er gegen die Vereinsorndnung, was zu einem Ausschluss führt, wenn das dem Verein bekannt wird.
Sinn der Sache ist, wenigstens für einen gewissen Schutz der Zuchttiere zu sorgen, so dass eine Zuchtkatze nicht mehr Würfe hat als erlaubt ist. Wer als Käufer auf ein solch unseriöses Angebot eingeht, nimmt billigend in Kauf, dass mal mit und mal ohne Papiere vermehrt wird und so wesentlich mehr WÜrfe zur Welt kommen, als eigentlich erlaubt ist.
Ich kenne übrigens keinen seriösen Hundezuchtverein, in dem ein Züchter nicht sofort rausfliegen würde, wenn er Würfe nicht meldet.
Ich habe Unterlagen und Pokale gesehen die definitiv von diesem Züchter waren.
das heißt eigentlich nicht viel. Man kann sogar mit einer Katze Pokale gewinnen, wenn sie gar keine Papiere hat. So lange sie wie die Rasse aussieht, für die man meldet, wird sie nach dem entsprechenden Standard beurteilt und kann auch gewinnen. Da interessiert es fasst keinen Verein, ob es sich tatsächlich um eine Rassekatze mit Papieren handelt.
Und selbst wenn jemand Katzen mit Ahnentafeln hat und auch auf Ausstellungen war, heißt das noch lange nicht, dass er seriös züchtet und seine Kitten mit den entsprechenden Nachweisen verkauft. Ich kenne ehrlich gesagt kaum jemanden, der sich den ganzen Aufwand mit Zuchtuntersuchungen und allem drum und dran antut und das ohne Verein macht, weil er einfach keinen Grund dafür hat. Wenn ein Züchter alles richtig macht, Rassekatzen mit Zuchterlaubnis hat und seine Katzen nicht ausbeutet, hat er wirklich keinen Grund, sich das nicht von einem Verien bestätigen zu lassen.
Aber im allgemeinen finde ich Züchter die nicht in einem Verein züchten auch nicht schlimm, wenn auch auf die Gesundheit geachtet wird, ich habe mir bei meinen Perser auch das Umfeld usw angeschaut und es war sauber da, gepflegte Tiere, sehr soziale Tiere und ich hatte nicht den Eindruck, das dort nur wegen dem Geld gezüchtet wurde.
man kann nicht auf die Gesundheit oder auch andere Eigenschaften achten, wenn man die Verwandtschaft nicht kennt. Das äußere Erscheinungsbild =
Phänotyp ist nur die sichtbare Hälfte dessen, was die Katze als Erbanlagen in sich trägt. Auf die unsichtbare Hälfte kann man nur Rückschlüssen ziehen, wenn man möglichst viele nahe Verwandte einer Katze kennt. Und dazu braucht man Stammbäume, weil in den seltensten Fällen sämtliche 4-5 Vorfahrengenerationen einer Katze bei ein und demselben Züchter gelebt haben und der dann auch noch einen Überblick über die Tiere hat, die bei Liebhabern leben.
Dass eine Katze, die Nachwuchs haben darf, äußerlich gesund ist und unter akzeptablen Bedingungen lebt, sollte selbstverständlich sein und hat mit Zucht nichts zu tun.