Gut zu wissen. Ist schon blöde genug, wenn man 2 Katzen hat, die von den Vorbesitzern so "verdreht" gefüttert wurden. Die ältere bekam nur Essenreste, kannte aber Wasser zum Trinken. Die zweite bekam nur gegrilltes Putenfleisch (weil der Vorbesitzer jeden Tag gegrillt hat) und Kuhmilch:shock: zum Trinken, Wasser kannte sie gar nicht. Das dann wieder abzuändern, ist echt "harte" Arbeit, aber mit Geduld klappt es.
Wenigstens kannte die zweite schon Fleisch, da ist die Umstellung nicht so eine Sache, allerdings verträgt sie kein hochwertiges Dosenfutter (z.B. Granatapet etc.), sie bekommt sofort "Weichpups" und mit Appetit frisst sie die verschiedenen Sorten nicht. Habe schon einiges ausprobiert (zooplus sei Dank), die Sorten die hier empfohlen wurden. Aber dafür frisst diese nun mal meine erste Katze die ansonsten alles "Frische" bisher verschmäht hat.
Trinken tun beide sehr gut. Ich habe insgesamt 4 Näpfe alleine nur für die Katzen (habe auch noch 2 Hunde) hier stehen, das auch noch in verschiedenen Höhen (werde langsam von meinen Freunden für irre erklärt), allerdings auch einen Napf in dem 4/5 Wasser und höchstens 1/5 Katzenmilch drin ist, da die zweite Katze vorher kein Wasser getrunken hat weil sie nur MIlch kannte. Es gibt aber auch bei Katzenmilch Unterschiede, bei LILD ist da Zucker drin :shock:, die von Fressnapf scheint "besser" zu sein. Ich lasse es aber langsam ausschleichen, d.h. es gibt jeden Tag weniger Katzenmilch in den Napf.
Danke für Eure schnellen Antworten!
Viele Grüße.
Bei Katzen, die seit Jahren vor allem getreidelastiges Trockenfutter fressen, wär ich mit rohem Geflügel aber auch etwas vorsichtiger. Der pH-Wert der Magensäure wird durch das viele Getreide abgeschwächt, und der Darm macht jahrelange Getreidefütterung wahrscheinlich auch nicht unbeschadet mit. So eine Miez steckt sich wahrscheinlich schneller mal mit Keimen an als eine, die hauptsächlich Nassfutter bekommt.
Das Trockenfutter, das ich stehen habe, ist zwar auch nicht "optimal", aber getreide- und zuckerfrei. Allerdings ist meine erste Katze 1 Jahr alt und meine zweite 16 Wochen, da kann man ja noch einiges bzgl. der Fütterung ändern -Gott sei Dank- . Mein Freigänger (dritte Katze) frisst kein von mir gegebenes Frischfleisch, das lehnt er ab, er frisst jetzt vorwiegend seine Mäuse (er kommt ganz selten rein und lässt sich sowieso nur einmal am Tag streicheln (ist kein Schmuser, obwohl ich ihn von klein auf habe, aber das ist ok für mich), dafür frisst er das hochwertige Dosenfutter gerne und trinkt natürlich Wasser, das allerdings nur draussen aus dem Napf, dort habe ich auch noch einen extra stehen.
Falls jetzt wieder Zweifel bzgl. des Altersunterschiedes meiner Katzen kommen (1jährige Katze und 16 Wochen alte Katze). Mein Freigänger, der im Winter fast immer drin ist, lehnt alle anderen Katzen ab, die älter als 6 Monate sind, die werden regelrecht angegriffen und es geht blutig aus. Auch Kastraten, z.B. der Nachbarskater, werden vom Hof verjagt und das geht selten unblutig aus.
Deshalb kam nach dem Tod meines anderen Katers, der der Spielkamerad meiner jüngeren Katze war (es war ein sehr ruhiger Kater, kein Raufbold, daher auch eine Katze als Spielkamerad und kein anderer Kater), nur ein jüngeres Tier in Frage und es klappt sehr gut. Meine 1jährige Katze und die Kleine haben sich nach nur 3 Tagen super verstanden, liegen viel zusammen und toben wie die Gestörten durch die Gegend. Alles wird gemeinsam gemacht und sich gegenseitig abgeleckt etc. .