falsche Richtung

Diskutiere falsche Richtung im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Liebe Fundkatze, wer in der heutigen Zeit seiner Katze noch Freigang gewährt, versetzt dem Tier damit den Todesstoß, das ist doch kein...
  • falsche Richtung Beitrag #41
Liebe Fundkatze,

wer in der heutigen Zeit seiner Katze noch Freigang gewährt, versetzt dem Tier damit den Todesstoß, das ist doch kein Geheimnis.
Das kannst Du doch jeden Tag hier im Forum lesen ?

Warum stellst Du meine These in Frage, das trifft doch ganz exakt den Nagel auf den Kopf !

Schau Dir doch mal die Beiträge neuer User hier im Forum an, es sind grobe Haltungsfehler der die meisten Katzen umbringt.
Und der häufigste Haltungsfeher ist doch ganz klar, die Katze heraus zu lassen ?

Lies Dir mal die Beiträge aus dem "Regenbogenland" durch,

Katze überfahren,
Katze schwer verletzt nach Hause gekommen mußte eingeschläfert werden,
Katze wurde vergiftet,
Katze war in der Garage des Nachbarn eingesperrt,
Katze ist verschwunden,
Katze ist vom Förster erschossen worden,
Katze hat FIP, Katze hat Katzenseuche oder Katzenaids
usw, usw......

Was tun wir ? Wir schreiben Beileidsbekundungen !

Diese Geschichten passieren nur dann, wenn man die Katze draußen ungesichert herum laufen lässt.

Der TE hatte doch selber Bedenken, als ihm seine Katze auf der Strasse begegnet ist. Wenn der Mann pech hat, wird er seine Katze auch genau dort wiederfinden.

Ich wohne hier sehr ländlich und trotzdem findet man regelmäßig überfahrene Katzen auf der Strasse.

Hier arbeitet eine junge Dame im Sonnenstudio, die damit prahlt das ihr bereits 5 !!! Katzen auf der B506 überfahren worden sind.

Die hat übrigens die gleiche Einstellung zu dem Thema wie Du !:roll:

Leute die so denken, dürften eigentlich gar keine Katzen halten dürfen. Der Verstand einer Katze entspricht in etwa dem eines 2 oder 3 jährigen Kindes, das diesbezüglich niemals erwachsen werden wird.

Wie ist das, schickt ihr eure kleinen Kinder in diesem Alter auch auf die Strasse zum spielen ?
Wenn nicht, dann sorgt gefälligst auch für eure Katzen.

Gruss Frank
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • falsche Richtung Beitrag #42
Wen man sein Kind nicht rauslässt kann ihm auch viel weniger passieren. Draussen kann es auch angefahren, entführt oder sonst durch einen Unfall sterben.
Trotzdem lässt man Kinder auch raus. Obwohl man sie ja auch ganz gut drinnen behalten könnte ;-)
Und es ist ja nicht so das er seinen Kater auf die Strasse schickt.
Ich hab ein Freigänger und zwei Wohnungskatzen. Einer ist FIV+ und der andere ist zu scheu um ihn rauszulassen.
Meinen Freigänger hab ich aus dem Tierheim. Er war ein Streuner und ich hätte ihn auch selbst wen ich gewollt hätte nicht drinnen behalten können.
Momentan kommt er bloss zum Fressen rein und wen man ihn versucht einzusperren dreht er beinahe durch.
Draussen benimmt er sich auch ganz anders wie drinnen. Auch wen er mal länger drinnen ist spielt oder schmust er nie.Draussen jedoch spielt er, rennt herum, wälzt sich im Gras und man sieht wie gut es ihm dabei geht. Er wartete oft morgens vor der Haustüre und schmust wen ich rauskomme was er drinnen NIE macht.
Wen ich ihn jetzt mit dem Gartenschlauch abspritzen oder ihm den Freigang sonst irgendwie vergraulen würden wäre er nicht glücklich. Er hätte vielleicht Angst rauszugehen aber deshalb würde er nicht lieber drinnen sein.
Es gibt halt verschiedene Meinungen und jeder hat seine. Jeder muss das für sich ausmachen.
Was mir einfach auffällt, wen sich jemand mit Freigänger anmeldet gibt es sehr oft diskusionen umgekehrt aber beinahe nie.
 
  • falsche Richtung Beitrag #43
Hallo Miye ,
wenn man eine Freigängerkatze aus dem Tierheim erwirbt, ist das natürlich etwas Anderes. Natürlich kann auch die überfahren werden, aber es ist halt sehr schwierig so eine Katze wieder an die Wohnung zu gewöhnen. Es kann sogar passiern, das die dann überall hinmacht.

In diesem Fall muß man leider das Risiko eingehen. Hier hat den Fehler der Vorbesitzer der Katze gemacht, diese raus zu lassen. Und der sollte sich auch geohrfeigt fühlen.

Katzen sind Tiere, die sich ungeheuer langer Zeit entwickelt haben und sich nur ganz langsam an neue Umweltbedingungen anpassen. Das gilt übrigens für alle Tiere.

In den vielen Millionen Jahren Evolutionsgeschichte gab es kein Auto. Wenn sich unterschiedliche Tierarten in feier Wildbahn begegnen, überrennen sie sich nicht einfach, sondern weichen einander aus.

Das Auto tut dies nicht. Es ist exrem schnell, schwer und durch die Trägheit seiner Masse sind schnelle Ausweichmanöver schon rein physikalisch völlig unmöglich. Außerdem muß es sich auf einer vorgeschriebenen Bahn bewegen.

Die Tiere verstehen das nicht und rennen munter drauf los in ihr Verderben.
Das gilt auch für Marder, Frösche und Vögel.

Solange wir keine sicheren Schutzmaßnahmen auf den Straßen treffen können, sollten wir unsere Katzen erst gar nicht an den Freigang gewöhnen.

Meine beiden Maine Coons dürfen auch nicht raus und sie machen mir ganz und garnicht den Eindruck das sie unglücklich sind. Die haben mir eben noch die Fensterbank abgeräumt, weil sie hinter einer Fliege her waren.

Übrigens geben fast alle Chatterys von Rassekatzen keine Tiere in ungesicherten Freigang ab !
Was meinst Du wohl warum dem so ist ?

Gruss Frank
 
  • falsche Richtung Beitrag #44
@ Frank.
Was ist, wenn man aber schon einen Freigänger bekommen hat? Einen Streuner aus dem Tierschutz aufgenommen hat? Bei Kitten, sicher, wenig Probleme, sie an die Wohnungshaltung zu gewöhnen, einige der Freigänger begnügen sich auch mit gesichertem Freigang.
Aber was machen die mit ihren Tieren, die einem der Tiere, die sonst keiner will, ein Zuhause bieten? Diese Tiere sind totunglücklich, wenn man sie einsperrt. So einfach ist das alles eben nicht.
Prinzipiell ist gesicherter Freigang wirklich der beste Kompromiss. Wenn man diese Möglichkeit hat. Wenn die Katze sich damit begnügt.

Edit: Zu langsam.
Aber schön, dass du das bei den Tierschutz-Katzen, die die meisten hier haben, etwas differenzierter siehst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • falsche Richtung Beitrag #45
Liebe Fundkatze,

wer in der heutigen Zeit seiner Katze noch Freigang gewährt, versetzt dem Tier damit den Todesstoß, das ist doch kein Geheimnis.
Das kannst Du doch jeden Tag hier im Forum lesen ?

Warum stellst Du meine These in Frage, das trifft doch ganz exakt den Nagel auf den Kopf !

DAS ist eine Unterstellung durch die ich mich von dir persönlich angegriffen fühle.
Meine Katzen sind nicht gefährdeter zu sterben als Hauskatzen.
Viele Hauskatzen sind zu dick - meine ganz bestimmt nicht.
Viele Hauskatzen leiden an Kristallen im Urin, bedingt durch einseitige Ernährung und zu wenig Flüssigkeit - meine Katzen barfen sich draußen selbst, mal ist es eine Maus, mal ein Vogel, und immer wieder Insekten.
Wenn keiner zu Hause ist, können die Katzen sich mit sich selsbt beschäftigen…? Ich sehe kaum Katzen die älter als 2 oder 3 Jahre alt sind in Haushalten sich mit sich selbst beschäftigen, man muss sie dazu schon animieren - mit meinen Katzen kann ich draußen stundenlang Stöckchen fangen spielen und wenn ich nicht da bin fangen sie sich gegenseitig oder ärgern Nachbars Hund.

Die Frage war lediglich, wie man dem Kater den Gang zur Straße abgewöhnen kann.
Hier Freigängerhaltern die wissentliche und mutwillige Tötung seiner Katzen zu unterstellen ist zum einen fehl am Platze und zum anderen liegt es nicht in deiner Zuständigkeit, darüber zu urteilen.
 
  • falsche Richtung Beitrag #46
Hallo Miye ,
wenn man eine Freigängerkatze aus dem Tierheim erwirbt, ist das natürlich etwas Anderes. Natürlich kann auch die überfahren werden, aber es ist halt sehr schwierig so eine Katze wieder an die Wohnung zu gewöhnen. Es kann sogar passiern, das die dann überall hinmacht.

In diesem Fall muß man leider das Risiko eingehen. Hier hat den Fehler der Vorbesitzer der Katze gemacht, diese raus zu lassen. Und der sollte sich auch geohrfeigt fühlen.

Katzen sind Tiere, die sich ungeheuer langer Zeit entwickelt haben und sich nur ganz langsam an neue Umweltbedingungen anpassen. Das gilt übrigens für alle Tiere.

In den vielen Millionen Jahren Evolutionsgeschichte gab es kein Auto. Wenn sich unterschiedliche Tierarten in feier Wildbahn begegnen, überrennen sie sich nicht einfach, sondern weichen einander aus.

Das Auto tut dies nicht. Es ist exrem schnell, schwer und durch die Trägheit seiner Masse sind schnelle Ausweichmanöver schon rein physikalisch völlig unmöglich. Außerdem muß es sich auf einer vorgeschriebenen Bahn bewegen.

Die Tiere verstehen das nicht und rennen munter drauf los in ihr Verderben.
Das gilt auch für Marder, Frösche und Vögel.

Solange wir keine sicheren Schutzmaßnahmen auf den Straßen treffen können, sollten wir unsere Katzen erst gar nicht an den Freigang gewöhnen.

Meine beiden Maine Coons dürfen auch nicht raus und sie machen mir ganz und garnicht den Eindruck das sie unglücklich sind. Die haben mir eben noch die Fensterbank abgeräumt, weil sie hinter einer Fliege her waren.

Übrigens geben fast alle Chatterys von Rassekatzen keine Tiere in ungesicherten Freigang ab !
Was meinst Du wohl warum dem so ist ?

Gruss Frank

Auf die eine Seite verstehe ich schon was du meinst.
Ich bin auch nicht dafür das jeder seine Katze einfach so rauslassen sollte. Ich behalte jetzt Lucky vorerst auch noch drinnen einfach weil er so scheu ist und wen sich das nicht bald bessert muss er drinnen bleiben.
Ich finde aber es ist von Fall zu Fall verschieden. Bei euch in Deutschland zum Beispiel gibt es viele Orten wo man seine Katze rauslassen kann (Ich weiss du bist anderer Meinung ;-))
Bei uns in der Schweiz ist es da schon schwieriger und ich kann nicht verstehen das Leute neben der Autobahn wohnen und die Katze rauslassen.
Aber ehrlich gesagt hab ich ein bisschen mühe damit wen man eine Rassekatze (vor allem Maine Coon, Norwegische Waldkatze) drinnen hält. Ist nichts gegen dich aber das sind meiner Meinung nach Katzen die Platz brauchen, klettern und auch herumstromern wollen.
Ich finde diese Rassen sollte man zumindest in gesicherten Freigang lassen.
Ich hab kein Problem damit wen man sich eine ältere Katze oder eine ruhigere Rasse holt. Aber ich finde man sollte immer mindestens einen vernetzten Balkon haben und genug Platz das die auch mal rumrennen können.
Ich kann verstehen das Züchter ihre Katzen nicht in ungesicherten Freigang abgeben, schliesslich steckt auch viel Herzblut in den Kitten und niemand möchte das sie dann überfahren oder vergiftet werden.
Und übrigens ich arbeite bei der Gemeinde und wir holen auch die überfahrenen Katzen.
Ich arbeite seit fünf Jahren hier und wir haben ganz selten eine überfahrene Katze, dieses Jahr hatten wir noch gar keine. Und es hat hier sehr viel Freigänger.
Also ich denke das mehr Katzen einfach so verschwinden wie überfahren werden.

Gruss Miye
 
  • falsche Richtung Beitrag #47
Happy war früher auch Freigänger. Da hab ich noch ländlich gewohnt. Nach nem Umzug hatte ich allerdings die Autobahn "nebenan" und ne Hauptstr vor der Tür. Katerchen war zum Glück mit dem Balkon zufrieden. Bei der Umgewöhnung war er so ca 4 Jahre alt.
Der Kater meiner Eltern hatte auch Freigang. Er war glaube ich Selbstmordgefährdet. Hat sich an die Strasse gesetzt und wenn ein Auto kam ist er rübergeflitzt. Zurück dann genauso. Nicht nur einmal hatten Schwanz und Stossstange Kontakt. Man konnte ihn auch ständig von der Strasse wechholen, er ist immer wieder hin. Bis er eines Abends an ein Auto kam, was schneller war, als Kater dachte. Ein Knall, Auto natürlich wech und Kater ab durch den Garten und wech war er. Mein Dad hat lange gesucht, bis er ihn dann röcheln gehört hat. Kater hats geschafft, aber er wollte danach nie mehr so wirklich raus.
Also so wirklich abgewöhnen, dass sie auf die Strasse rennen, kann man es den meisten Katzen wohl nicht. Leider
 
  • falsche Richtung Beitrag #48
wer in der heutigen Zeit seiner Katze noch Freigang gewährt, versetzt dem Tier damit den Todesstoß, das ist doch kein Geheimnis.

Es gibt durchaus auch Freigänger, die sehr alt werden. Genauso wie es Wohnungskatzen gibt, die jung sterben. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit höher - nur, ist das schlimm? Also für die Katze? Dass es das für den Menschen ist, seh ich durchaus ein.
Wiegt ein langes Leben in Gefangenschaft ein kurzes Leben in Freiheit auf? Gerade eben, wenn man bedenkt, dass Katzen wohl kein, dem Menschen vergleichbares, Zeitempfinden haben?
Und da hab ich meine Zweifel. Oft genug sind Wohnungskatzen nahezu depressiv, entwickeln Fehlverhalten etc.
Es ist doch nicht bestreitbar, dass das Streunern in der Natur der Katze liegt, oder?

Und der häufigste Haltungsfeher ist doch ganz klar, die Katze heraus zu lassen ?

Haltungsfehler???
Einem die Tier die Freiheit zu geben, die in seiner Natur liegt, ist ein Haltungsfehler???

Sorry, aber das ist wohl das Unsinnigste, das ich je gelesen habe.
Frank, die natürliche Umgebung unserer Haustiere sind weder Käfige noch Terrarien noch Wohnungen.
Katzen bauen keine Häuser und leben damit in ihrer "natürlichen" Umgebung, sondern wir Menschen zwingen sie in diesen Zustand.
Ein Haltungsfehler ist immer dann gegeben, wenn ich dem Tier etwas NEHME, das seiner Natur entspricht. Sei es das Beutefressen oder eben auch die Freiheit.
Der Haltungsfehler ist die Wohnungshaltung, denn DAS wird dem Tier nicht gerecht. Ich meine damit nicht, dass diese Tiere nicht glücklich sind (Himmel, ich hoffe, dass Jolli glücklich ist...), aber in ihrer Natur läge es draußen unterwegs zu sein, zu jagen und in der Sonne zu dösen.

Lies Dir mal die Beiträge aus dem "Regenbogenland" durch,

Katze überfahren,
Katze schwer verletzt nach Hause gekommen mußte eingeschläfert werden,
Katze wurde vergiftet,
Katze war in der Garage des Nachbarn eingesperrt,
Katze ist verschwunden,
Katze ist vom Förster erschossen worden,
Katze hat FIP, Katze hat Katzenseuche oder Katzenaids
usw, usw......

Na, da halt ich doch gern gegen.
Erstmal noch der Vollständigkeit halber: FIP hat mit Freigang nix zu tun.
Aber nu gut:

Katze völlig verfettet
Katze hat sich Genick beim Sprung vom Kratzbaum gebrochen
Katze hat Chilli con Carne gefressen
Katze ist in Plastiktüte erstickt
Katze frisst sich das Fell weg, weil sie deprimiert ist
usw., usw.

Natürlich lauern draußen mehr Gefahren als drin, aber nur weil das Tier durch die Wohnungshaltung länger lebt, heißt das nicht, dass das Leben glücklicher verläuft.
Der menschliche Horizont scheint da doch sehr begrenzt zu sein...

Die hat übrigens die gleiche Einstellung zu dem Thema wie Du !:roll:

*lach*
Die da wäre?

Leute die so denken, dürften eigentlich gar keine Katzen halten dürfen. Der Verstand einer Katze entspricht in etwa dem eines 2 oder 3 jährigen Kindes, das diesbezüglich niemals erwachsen werden wird.

Ich finde, dass eher solche Menschen keine Tiere halten sollten, für die das Tier lediglich als Statusobjekt herhalten muss. Solche Menschen, denen der Anschaffungspreis eines Tieres mehr Zeilen wert ist als der Ausdruck der Liebe zum Tier.
Solche Menschen, die es nötig haben ihre völlig übergroße Katze in die Kamera halten zu müssen um zu betonen, dass man, wenn schon nicht zwischenmenschlich, dann aber immerhin in Form eines Haustieres, etwas Besonderes besitzt.
Solche Menschen, die nicht verstehen, dass das menschliche Denken beschränkt ist und nicht bemerken, dass ihr Horizont ein Kreis mit dem Radius Null ist.
 
  • falsche Richtung Beitrag #49
Hallo Kamillentee,

das Du Dich persönlich betroffen fühlst, tut mir sehr leid. Vielleicht wäre es dann mal an der Zeit Deine Einstellung zu diesem Thema zu überdenken ?

Wie ich an der Anzahl Deiner Beiträge sehen kann, schreibst Du außerdem nicht erst seit gestern in diesem Forum.
So sollte es gerade Dir auch nicht entgangen sein, wieviele Katzen draußen zu Tode kommen.

Wie wäre es, wir können wir ja gerne mal in den Beiträgen nachsehen ?

Übrigens spielen Wohnungskatzen auch wenn sie älter wie 2 oder 3 sind noch miteinander und mit dem Stöckchen gespielt hat meine Jenny sogar noch als sie bereits 15 war.

Ich verstehe das es für eine Katze und den Halter nicht angenehm ist, wie das Kätzchen weinend aus dem Fenster starrt, da es doch gerne raus möchte.

Aber wie dieses Forum jeden Tag auf ein Neues beweist, ist das Risiko einfach zu groß. Ich weiß das es Gegenden gibt, in denen die Katzen draußen älter wie die in den Statistiken aufgeführten 3 oder 5 Jahre alt werden können, dafür stirbt aber an einer anderen Stelle eine andere Freigangskatze noch früher.

Sonst würde die Statistik schließlich nicht mehr stimmen.?

Das eine reine Wohnungskatze schneller überfettet mag sein. Dann ist es aber immer noch Sache des Pflegers auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Denn er hat die Verantwortung für das Tier und nicht die Natur draußen.
Übrigens ist unser Pflegekater Garfield ( Streuner ) ebenfalls viel zu fett, obwohl er ausschließlich draußen lebt.

Ich denke es ist so, das viele Katzen zu Freigängern werden, da es sich ihre Besitzer viel zu einfach machen. Ihnen geht das Gejaule auf die Nerven wenn die Katze raus will und so wird sie eben rausgelassen.
Anderen ist das Katzenstreu auf die Dauer zu teuer, also läßt man sie eben in Nachbars Garten sch....

Vielleicht gibt es auch Befürworter des ungesicherten Freigangs unter uns, die der Auffassung sind, das sich die Katzen ihre Vögel gefälligst selbst fangen sollen.?
Kein Mensch denkt dabei an unsere eh schon gestresste Vogelwelt und das Hauskatzen nun eben keine natürliche Prädatoren unseres Ökosystems sind.

Genau das ist übrigens auch der Grund, warum Förster und Jäger mit Recht !!! Jagd auf Katzen machen.

Im Übrigen brauche ich niemanden in diesem Forum meine Meinung aufzuzwängen, ich bin von dem was ich schreibe nämlich sehr überzeugt.;-)

Ich sehe es als meine Pflicht an, bei jedem Katzenfreund diesbezüglich Überzeugungsarbeit zu leisten !

Übrigens gebe ich hier auch lediglich Denkanstöße und gute Argumente, die Katzen in ihrem eigenen Interresse nicht raus zu lassen um sie vor den Gefahren zu schützen!

Unsere Tierheime müßten auch nicht so mit Katzen überhäuft sein, wenn sich die ehemaligen Halter etwas mehr Gedanken über den Verbleib ihrer Tiere gemacht hätten.

Gruß Frank
 
  • falsche Richtung Beitrag #50
Frank, die natürliche Umgebung unserer Haustiere sind weder Käfige noch Terrarien noch Wohnungen.
Katzen bauen keine Häuser und leben damit in ihrer "natürlichen" Umgebung, sondern wir Menschen zwingen sie in diesen Zustand.
Ein Haltungsfehler ist immer dann gegeben, wenn ich dem Tier etwas NEHME, das seiner Natur entspricht. Sei es das Beutefressen oder eben auch die Freiheit.
Der Haltungsfehler ist die Wohnungshaltung, denn DAS wird dem Tier nicht gerecht. Ich meine damit nicht, dass diese Tiere nicht glücklich sind (Himmel, ich hoffe, dass Jolli glücklich ist...), aber in ihrer Natur läge es draußen unterwegs zu sein, zu jagen und in der Sonne zu dösen.

Das ist eigentlich genau auch meine Meinung.
Natürlich gibt es immer ausnahmen. Aber meistens sind die ausnahmen ja auch von Menschen gemacht.
Lucky z.B. ist wegen den Menschen so scheu. Und das ich Jamie (FIV+) nicht rauslasse ist ja wohl klar.
Aber ich denke das wen man seine Katze auch in den Freigang lassen sollte wen man die möglichkeit hat.
Oder das man sich eben eine Katze hohlen sollte die zu der Wohnsituation passt.
Ich hab mir schon genug oft sorgen gemacht um Samu wen er wieder mal nicht heimkommt aber das ist für mich keinen Grund ihn drinnen zu behalten. Ich würde es sofort wieder tun.
Und wen man in der Regenbogenbrücke liesst, wie Fundkatze schreibt, hat es auch sehr viele Katzen die in der Wohnungshaltung sterben.
 
  • falsche Richtung Beitrag #51
Ich verstehe das es für eine Katze und den Halter nicht angenehm ist, wie das Kätzchen weinend aus dem Fenster starrt, da es doch gerne raus möchte.

Ja, für manche Halter ist sogar unangenehm, wenn sie das Tier dann quälen und weiter einsperren.
Es wäre nett, wenn Du meinen Beitrag noch beantworten würdest.
 
  • falsche Richtung Beitrag #52
Ich persönlich kenne nur Freigänger die an Altersschwäche oder einer Krankheit gestorben sind (GsD!) und die wenigen Wohnungskatzen die ich persönlich kannte sind an den Folgen der Wohnungshaltung gestorben. Soll ich daraus jetzt eine allgemeingültige Statistik erstellen!? :roll:

Dass Freigang Gefahren birgt steht ja außerhalb jeder Frage. Und glaub mir, ich bezahle jeden Tag mit vielen grauen Haaren für die Freiheit meiner Katzen. Trotzdem käme es für mich in entsprechender Wohnlage und bei Katzen, die deutlich machen dass sie raus wollen nicht in Frage sie einzusperren, damit es MIR besser geht!
Das halte ich für genauso falsch wie eine Katze an einer Hauptstraße rauszulassen (womit ich nicht den TE meine, die Situation ist ja leider verzwickter).

Bei sehr wenigen Themen im Leben gibt es nur schwarz oder weiß. Und die Frage von Freigang oder Wohnungshaltung lässt sich so einfach ganz sicher nicht beantworten!
 
  • falsche Richtung Beitrag #53
Hallo Fundkatze,

zu dem was Du jetzt losgelasen hast, brauche ich wohl nichts hinzuzufügen.

Im Übrigen kannst Du mich nicht beleidigen, denn wie mir scheint habe ich Dir doch einiges vorraus, zumindest was den Anstand angeht.



edit :
Da ist jetzt aber Dein ursprünglicher Beitrag irgendwie verändert oder gelöscht worden , kann das sein ?

Gelesen habe ich den aber leider trotzdem schon !
Schön, wie Du über mich denkst !



Zurück zum Thema :


Es wurde bei den Befürwortern des Freigangs immer wieder erwähnt, das es doch unnatürlich wäre, ein Raubtier wie eine Katze in der Wohnung zu halten.

Das darf man jedoch auf gar keinen Fall so stehen lassen.
Denn unsere Katzen sind kein natürlicher Bestandteil unserer Natur. Sie nutzen die selben Nahrungsquellen, wie die natürlichen Prädatoren unserer heimischen Vögel und Kleinsäuger des Ökosystems und schaden so der Natur.

Jäger und Förster haben alleine aus diesem Grund die klare Anweisung, den Katzen potentielle Widerei zu unterstellen und diese aus dem Ökosystem zu entfernen.

Gruß Frank
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • falsche Richtung Beitrag #54
Hallo Fundkatze,

zu dem was Du jetzt losgelasen hast, brauche ich wohl nichts hinzuzufügen.

Im Übrigen kannst Du mich nicht beleidigen, denn wie mir scheint habe ich Dir doch einiges vorraus, zumindest was den Anstand angeht.

Ich sehe Dich nach dieser Form der Argumentierung nicht länger als Gesprächspartner in diesem Forum an und kündige Dir auf diesem Wege die Freundschaft.

Ich werde Deine Beiträge fortan ignorieren.

*lach*
Jaja, wenn die Argumente fehlen, entsinnt man sich des eigenen/fremden Anstandes und/oder der eigenen/fremden Intelligenz, verweist auf selbige/n und geht ne Runde beleidigte Leberwurst spielen.
Frank, tu das. Das ist ganz großes Tennis. :mrgreen:
 
  • falsche Richtung Beitrag #55
Da du ja wie gesagt deine Meinung hast und die so wie so nicht änderst, bringt das hier ja nichts ;-)
Ich hab mir mal die Mühe gemacht die erste Seite der Regenbogenbrücke durchzuschauen.
6 Katzen sind überfahren oder sonst beim Freigang gestorben.
15 sind an anderen Dingen gestorben und ausser zwei oder drei wurde kaum eine älter 15, die meisten sind gestorben als sie erst ein paar Jahre alt waren.
Dann hab ich lieber eine Katze die ein paar Jahre glücklich draussen rumstreunen konnte.
Ich hab noch ne Frage. Hast du ein Auto Frank D.?
 
  • falsche Richtung Beitrag #56
Hallo Fundkatze, sorry, Du bist glaube ich unschuldig ?

Da hat sich etwas überschnitten, vielleicht war das auch der Beitrag vom Kamillentee ?

Ist euch das auch schon mal passiert, das ihr auf einen unverschämten Beitrag antwortet, der nach dem abspeichern plötzlich nicht mehr da ist ?

Ich zitiere bekanntlich nicht gerne, sonst hätte ich es jetzt noch gehabt. Das war nämlich ein richtig starkes Stück !

Mist....

Gruß Frank
 
  • falsche Richtung Beitrag #57
An meinen Beiträgen hat sich kein Wort geändert, Frank.
Alles noch so wie beim Absenden.
 
  • falsche Richtung Beitrag #58
Frank, ganz OT: Du wolltest doch noch den Zentek-Artikel in der Enzyklopädie der klinischen Diätetik der Katze zur artgerechten Katzennahrung zusammenfassen. Zum Thema Artgerecht und Trockenfutter.

Katzen sind einfach im tiefsten Inneren Freigänger. Wer sie in reiner Wohnungshaltung hält - was ich aus diversen Gründen auch mache - der sollte sich dessen einfach bewusst sein, dass er sie hier zwingt. Es gibt kaum Katzen, die kein Interesse am "Draußen" haben und mit ihrer reizminimierten Wohnung glücklich und zufrieden sind. Weil darum geht es: Die Wohnung bietet keine neuen Gerüche, keine Tierchen, die man fangen kann, keine Wiese mit Sonne, keine wie auch immer gearteten Auseinandersetzungen mit anderen Katzen, alles ist bekannt. Nichts Neues, reizarm, dumpf und trist. Das muss man sich eingestehen. Es ist unser Egoismus, der die Katzen drinnen hält. Fertig.
 
  • falsche Richtung Beitrag #59
Katzen sind einfach im tiefsten Inneren Freigänger. Wer sie in reiner Wohnungshaltung hält - was ich aus diversen Gründen auch mache - der sollte sich dessen einfach bewusst sein, dass er sie hier zwingt. Es gibt kaum Katzen, die kein Interesse am "Draußen" haben und mit ihrer reizminimierten Wohnung glücklich und zufrieden sind. Weil darum geht es: Die Wohnung bietet keine neuen Gerüche, keine Tierchen, die man fangen kann, keine Wiese mit Sonne, keine wie auch immer gearteten Auseinandersetzungen mit anderen Katzen, alles ist bekannt. Nichts Neues, reizarm, dumpf und trist. Das muss man sich eingestehen. Es ist unser Egoismus, der die Katzen drinnen hält. Fertig.

Jap, so ist es.
 
  • falsche Richtung Beitrag #60
Also ... ich halte meine Katzen nicht aus "Egoismus" in der Wohnung ... sondern weil ich in der Stadt an stark befahrenen Straßen wohne, und meine Biester nicht tot oder schwerverletzt vom Asphalt abkratzen will ... Egoismus sieht für mich etwas anders aus :wink:

Wenn ich ihnen gesicherten Freigang anbieten könnte, fänd ich das toll. Aber ist hier eben nicht drin. Vielleicht später mal...

Ungesicherter Freigang macht mir eine Heidenangst - ich hab einfach zu oft erlebt, wie katastrophal das ausgehen kann ... damit könnte ich nicht leben. Aber gesicherter Freigang: das wär toll, keine Frage.
 
Thema:

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