wer in der heutigen Zeit seiner Katze noch Freigang gewährt, versetzt dem Tier damit den Todesstoß, das ist doch kein Geheimnis.
Es gibt durchaus auch Freigänger, die sehr alt werden. Genauso wie es Wohnungskatzen gibt, die jung sterben. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit höher - nur, ist das schlimm? Also für die Katze? Dass es das für den Menschen ist, seh ich durchaus ein.
Wiegt ein langes Leben in Gefangenschaft ein kurzes Leben in Freiheit auf? Gerade eben, wenn man bedenkt, dass Katzen wohl kein, dem Menschen vergleichbares, Zeitempfinden haben?
Und da hab ich meine Zweifel. Oft genug sind Wohnungskatzen nahezu depressiv, entwickeln Fehlverhalten etc.
Es ist doch nicht bestreitbar, dass das Streunern in der Natur der Katze liegt, oder?
Und der häufigste Haltungsfeher ist doch ganz klar, die Katze heraus zu lassen ?
Haltungsfehler???
Einem die Tier die Freiheit zu geben, die in seiner Natur liegt, ist ein Haltungsfehler???
Sorry, aber das ist wohl das Unsinnigste, das ich je gelesen habe.
Frank, die natürliche Umgebung unserer Haustiere sind weder Käfige noch Terrarien noch Wohnungen.
Katzen bauen keine Häuser und leben damit in ihrer "natürlichen" Umgebung, sondern wir Menschen zwingen sie in diesen Zustand.
Ein Haltungsfehler ist immer dann gegeben, wenn ich dem Tier etwas NEHME, das seiner Natur entspricht. Sei es das Beutefressen oder eben auch die Freiheit.
Der Haltungsfehler ist die Wohnungshaltung, denn DAS wird dem Tier nicht gerecht. Ich meine damit nicht, dass diese Tiere nicht glücklich sind (Himmel, ich hoffe, dass Jolli glücklich ist...), aber in ihrer Natur läge es draußen unterwegs zu sein, zu jagen und in der Sonne zu dösen.
Lies Dir mal die Beiträge aus dem "Regenbogenland" durch,
Katze überfahren,
Katze schwer verletzt nach Hause gekommen mußte eingeschläfert werden,
Katze wurde vergiftet,
Katze war in der Garage des Nachbarn eingesperrt,
Katze ist verschwunden,
Katze ist vom Förster erschossen worden,
Katze hat FIP, Katze hat Katzenseuche oder Katzenaids
usw, usw......
Na, da halt ich doch gern gegen.
Erstmal noch der Vollständigkeit halber:
FIP hat mit Freigang nix zu tun.
Aber nu gut:
Katze völlig verfettet
Katze hat sich Genick beim Sprung vom Kratzbaum gebrochen
Katze hat Chilli con Carne gefressen
Katze ist in Plastiktüte erstickt
Katze frisst sich das Fell weg, weil sie deprimiert ist
usw., usw.
Natürlich lauern draußen mehr Gefahren als drin, aber nur weil das Tier durch die Wohnungshaltung länger lebt, heißt das nicht, dass das Leben glücklicher verläuft.
Der menschliche Horizont scheint da doch sehr begrenzt zu sein...
Die hat übrigens die gleiche Einstellung zu dem Thema wie Du !:roll:
*lach*
Die da wäre?
Leute die so denken, dürften eigentlich gar keine Katzen halten dürfen. Der Verstand einer Katze entspricht in etwa dem eines 2 oder 3 jährigen Kindes, das diesbezüglich niemals erwachsen werden wird.
Ich finde, dass eher solche Menschen keine Tiere halten sollten, für die das Tier lediglich als Statusobjekt herhalten muss. Solche Menschen, denen der Anschaffungspreis eines Tieres mehr Zeilen wert ist als der Ausdruck der Liebe zum Tier.
Solche Menschen, die es nötig haben ihre völlig übergroße Katze in die Kamera halten zu müssen um zu betonen, dass man, wenn schon nicht zwischenmenschlich, dann aber immerhin in Form eines Haustieres, etwas Besonderes besitzt.
Solche Menschen, die nicht verstehen, dass das menschliche Denken beschränkt ist und nicht bemerken, dass ihr Horizont ein Kreis mit dem Radius Null ist.