Hallo.
Ich habe auch reine Wohnungskatzen und aus gutem Grund zwei Stück. Es sind 7-monatige Kitten also schon halb erwachsen. Die beiden kamen mit 3 Monaten zu mir und seitdem stellen sie mein Leben ganz schön auf den Kopf! Sie toben rum, kriechen in die kleinsten Ecken und ab und zu wollen sie auch mal schmusen. :smile: Kurz und gut, sie sind mein absoluter Sonnenschein!
Jetzt stell Dir mal vor, wie du dich in deiner Kindheit gefühlt hast? Wolltest du alleine zuhause sitzen und alleine spielen? Oder hast du es geliebt, mit anderen Kindern zu spielen und zu toben? Ganz ehrlich, wäre es dir lieber gewesen nur mit deinen Eltern zu spielen, ohne jeden Kontakt zu anderen gleichaltrigen Kindern, die die selben Spiele lieben? Ich kann mir das nicht vorstellen und habe es geliebt mit anderen Kindern zu spielen. So geht es den Kätzchen auch. Sie brauchen Spielkameraden, die die selbe (Katzen-)Sprache sprechen, genauso toben wollen, die ebenfalls kätzisch kommunizieren. Schließlich bleiben Katzenkinder draußen auch länger bei der Mutter und haben da ihre Geschwister bei sich. Auch mit 12 Wochen sind sie noch nicht erwachsen! Ohne anderes Katzenkind verbringen sie ihre restliche Kindheit quasi isoliert, ohne Spielgefährten. Außer du hast Lust, sie 24h rund um die Uhr zu bespaßen und selbst das würde nicht den selben Effekt haben.
So viel mehr Arbeit macht eine zweite Katze nicht, dafür erleichtert sie vieles, weil die häufigen Einzelkatzen-Probleme wie Unsauberkeit aus Langeweile und ähnliches meist ausbleiben. Ich habe eine 2-Zimmer-Wohnung mit kleinem Bad und Küche und es klappt ganz hervorragend mit zwei Katzen. Ich kann sie auch nicht rauslassen, weil nebenan eine große Straße ist und auf der anderen Seite Wald incl. Füchsen und Jäger. Deswegen heißt es viel, viel spielen. Das muss man nämlich auch mit mehreren Katzen jeden Tag:smile: