es muss auch niemand zu Erfahrungen zurück, wenn bessere Erkenntnisse vorliegen.
Nur vermitteln sollte man diese Erkenntnisse so, dass sie auch angenommen werden können.
Im Endeffekt sind wir alle gar nicht so weit voneinander entfernt. Der Unterschied liegt nur darin wie "extrem" jemand seine Überzeugungen vertritt und scheinbar so manchem auf die Füsse tritt, so dass sich der oder diejenige angegriffen fühlen und schon geht hier eine Gemetzel los, wo es gar nicht mehr um die Sache geht, sondern nur noch um persönliche Befindlichkeiten.
Werte und gesellschaftlich breitverankerte Auffassungen wie "Kinder schlägt man nicht", "Frauen und Männer sind gleich" "Die Natur muss geschützt werden", die uns heute ganz selbstverständlich vorkommen, waren in ihrer Zeit unglaublich radikal und fundamentalistisch und die Verfechter dieser Meinungen wurden ausgelacht, bekämpft, als verrückt bezeichnet etc. etc. etc.
Die Grünen und der Umweltschutz galten doch vor 25 Jahren als die Spinner schlicht hin. Heute wird man selbst im tiefsten bayerischen Wald keinen überzeugten CSU-Wähler finden, der den Umweltschutz noch in Frage stellt.
Ich finde es gut, dass es Leute gibt, die auch bei Tierschutz und Tierhaltung keine Kompromisse machen und sich nicht davor scheuen sich dafür verbal verprügeln zu lassen. Nicht jeder kann das, nicht jeder will das und gehört lieber zur schweigenden Masse, die sich mit Verspätung anschliessen.
Es ist gut, dass Balli gebetsmühlenartig Ihre Überzeugungen vorträgt.
Unbequem, lästig, penetrant, kompromisslos, kontrovers?
Jaaaaaaaaaaaa, Gott sei Dank.!
So kommen nämlich Themen wie keine "Katzen in Einzelhaltung" oder "hochwertige Katzenernährung" mehr und mehr ins Bewustsein und in die öffentliche Diskussion und was heute nur wenige wissen, dass wird in 20 Jahren mainstream sein.