der tierarzt verdient an den jährlichen impfungen. und mit sicherheit haben die Tierarzt auch verträge mit der pharmaindustrie.
es geht, wie immer, ums geld.....
Naja, da bin ich von meiner TÄ wohl ziemlich verwöhnt.
Wir waren uns ziemlich schnell einig, dass eine jährliche Impfung nicht erforderlich ist. Wenn ich mich recht entsinne hat sie das Thema sogar angeschnitten.
Die arbeitet neben ihrer Praxistätigkeit auch noch ehrenamtlich für den Tierschutz, Kastrationen etc. Sowieso kastriert sie alles, was ihr unter die Finger kommt. Frühkastration: kein Problem; Kastration bei Rolligkeit: nicht toll, aber auch kein Problem.
Ich glaube ihr geht es nicht nur ums Geld, und da bin ich wirklich dankbar für.
Nur mit dem Trockenfutter sind wir uns nicht so einig. Sie hat zwar zugegeben, dass das nicht umbedingt die ideale Nahrung für Katzen ist, war aber trotzdem der Meinung, dass man damit doch wenigstens die Durchfallsymptome bekämpfen könnte. Fand ich nicht toll, und hab ich ihr auch gesagt.
Das Problem ist, man kann sich ja nicht auf jedem Gebiet zum Experten machen, und wem soll man den noch vertrauen. Wann entwurmen und wie und wann impfen, das sind doch genau die Fragen, die mir mein
Tierarzt kompetent beantworten können muss. Ich finde es schlimm, wenn ich auch nur das Gefühl haben muss, dass es bei allem nur noch ums Geld geht. Und da würde ich dann auch nicht mehr hingehen.
Ich habe auch lange gesucht, bis ich diese TÄ gefunden habe, und auch wenn ich weiterhin hinterfrage, was sie mir rät, habe ich doch das Gefühl, dass sie den Tieren wirklich helfen will, und nicht nur aufs Geld schaut. Sie weiß genau, dass ich für meine Katzen mein letztes Hemd geben würde, und dennoch versucht sie es immer erst homöopathisch. Wie sie sagt, gesünder und billiger. Nicht immer gleich mim Hammer überall drauf.