Ich glaube, ich freue mich wohl am allermeisten hier, dass es meinem Kasi gut geht. So oft war ich traurig und habe viele Tränen vergossen, weil wir ihm nicht geben konnten, was er so dringend braucht: Freigang und Gesellschaft. Er tat mir immer unendlich Leid :-(
Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn ich ihn später bekommen hätte. Als er im Juni das erste Mal zu uns kam, war seine Kastration noch nicht lange her. Vielleicht spielten in seinem Körper die Hormone noch verrückt, als er sich bei meinen zwei Zusammenführungsversuchen jeweils auf Micki gestürzt hat.
Ich habe mich aber wirklich nicht getraut, später noch einmal eine Zusammenführung zu versuchen. Denn wenn sich die Kater durch's Gitter nur gesehen haben, wurde gefaucht und geknurrt auf beiden Seiten. Meine beiden Kleinen, Micki und Pünkti, trauen sich heute noch nicht wirklich in die Wohnung meines Sohnes, obwohl Kasi schon seit Samstag nicht mehr da ist. Man sieht richtig, wie sie sich fürchten, weil sie zweimal so eine schlechte Erfahrung gemacht haben. Eine neue Zusammenführung wäre bestimmt nach hinten los gegangen.
Es lohnt auch nicht, über "hätte, könnte, würde" nachzudenken, es lässt sich eh nicht mehr ändern. Jetzt hat Kasi ein perfektes Zuhause gefunden und das ist auch gut so :-D
Vorhin habe ich meinen Sohn angerufen und ihm die neuesten Nachrichten von Kasi erzählt. Er kann es immer kaum glauben und sagt, das möchte er mit eigenen Augen sehen. Auch er wünscht sich, dass wir Kasi mal besuchen dürften.
Ein paar Fotos wären vielleicht schon mal ein guter Anfang *ganzliebfrag*