Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze?

Diskutiere Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich finde es schon gerechtfertigt, dass die Frage aufkommt, warum immer zur Zweitkatze gedrängt wird. Ich empfinde es auch so als ob bei jedem...
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #41
Ich finde es schon gerechtfertigt, dass die Frage aufkommt, warum immer zur Zweitkatze gedrängt wird. Ich empfinde es auch so als ob bei jedem beliebigen Problem erstmal nach dem Vorhandensein einer Zweitkatze gefragt wird. Man bekommt dann schnell den Eindruck, man müsste erst bei jeder Frage usw. miterklären, wie viele Katzen und wenn Einzelkatze, warum.. Die Thematik reflektieren hier sicher viele sowieso mit.

Andererseits verstehe ich natürlich, den Wunsch vieler nach Aufklärung.

Bei Kitten leuchtet es mir auf jeden Fall ein und ich schätze auch die Aufklärung im Sinne der Katzen, aber trotzdem irgendwie macht mir diese Pauschalisierung auch zu schaffen, v.a. wenn man ein gegenteiliges Exemplar hat, dann gehts einem wohl mal so.

Mein Kater war ja 12 Wochen mit Mama und vielen anderen Katzen plus natürlich Geschwistern zusammen. Kam dann zu einem zweiten Kater. Er wollte immer Kontakt zum Kater, aber wurde abgewiesen. Wenn allerdings der andere Kater Aufmerksamkeit bekam, fing er sofort an Unrein zu werden, sozusagen Pinkeln als Sofortreaktion! (Das gleiche beim Baby, das zwei Jahre später dazukam.)
Weil die Unsauberkeit so schlimm wurde, haben sie ihn an mich als Einzelkater abgegeben.
Und tatsächlich war es so, dass er hier ankam, viel entspannter war als in seinem Zuhause vorher, man sah ihm an, froh zu sein, dass ihm alles gehört und dass er mich für sich hat.

Jetzt hat er einen neuen Freund, den Nachbarskater. Die beiden besuchen sich täglich gegenseitig. Wir beide haben Schlüssel und lassen die Katzen zueinander, wenn sie wollen. (Meiner geht nur ab und zu mit mir raus, der andere ist reiner Wohnungskater.)
Erstaunlicherweise lief die Zusammenführung recht schnell gut ab und sie lieben sich, lecken sich gegenseitig ab und toben wild. Ich bin total glücklich, weil ich das niemals ersetzen könnte und auch weil der Nachbarskater aufgetaut ist seitdem.

Allerdings (!) bin ich mehr sehr sicher, dass ein "richtiger" zweiter Kater hier ein riesen Problem wäre. Mein Kater ist nämlich auch froh, wenn der andere wieder weg ist. Dann werde ich beschlagnahmt. Es ist ein Problem, wenn ich mich entferne, aber der andere Kater darf ruhig auch mal etwas zuhause bleiben.. es wird auch genau beobachtet, dass der andere nicht mehr Aufmerksamkeit bekommt usw.

Ich denke, es ist einfach jemand, der eine enge Bezugsperson (Menschen) braucht.
Der Katerkontakt ist zwar auch sehr wichtig, aber wenn er dafür ein Stück vom Menschen abtreten müsste, würde er nein sagen.

Und so hat jede Katze ihre Geschichte.

(Für uns haben wir eine glückliche Lösung gefunden. Katerfreundschaft und trotzdem muss er mich nicht teilen. Warum er so menschenbezogen und "egoistisch" ist, weiß ich leider nicht.. er teilt auch seinen Kratzbaum nicht, während sein Freund ihm alles offeriert und aus Liebe überlässt.)
 
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  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #42
mmmmmmmmmmmmmmmmm :)
 
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  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #43
mmmmmmmmmmmmmmmmm :)

??? Muss man das verstehen.

@herbstkind.: Der Kleine kam zu einem Kater, der ihn ablehnte - was war das für ein Kater (Alter? Wie lange zuvor alleine? Gut sozialisiert?) und warum lehnte er den Kleinen ab - im Grunde hast du da aber doch auch schon deine Erklärung, der Kleine war sozial aufgewachsen, kam dann zu einer (warum auch immer zu ihm unsolzialen) Katze und hat einen Schaden davon getragen. Da würde ich sagen: Schlecht gewählte Katzenpartner...
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #44
@herbstkind.: Der Kleine kam zu einem Kater, der ihn ablehnte - was war das für ein Kater (Alter? Wie lange zuvor alleine? Gut sozialisiert?) und warum lehnte er den Kleinen ab - im Grunde hast du da aber doch auch schon deine Erklärung, der Kleine war sozial aufgewachsen, kam dann zu einer (warum auch immer zu ihm unsolzialen) Katze und hat einen Schaden davon getragen. Da würde ich sagen: Schlecht gewählte Katzenpartner...

Der Kater, zu dem er kam, war ein Jahr alt. Mein jetziger Kater 12 Wochen (etwa).
Der erste Kater war demnach ein Jahr alleine als er Gesellschaft bekam.

Sicher stimmt es, dass er eine schlechte Erfahrung gemacht hat.
(Als sie dort nach einer Weile Freigang im katzenbesiedelten Hof bekamen, hat mein Kater auch nur ständig Ablehnung erfahren.. schon merkwürdig, als würde er den anderen Katzen etwas merkwürdiges senden.)

Aber das Pinkeln war von Anfang an ein Problem!
Also er zog ein und jedes Mal, wenn der andere Aufmerksamkeit bekam, pinkelte er. :-|
Das ganze zwei Jahre lang bis sie nicht mehr konnten und ihn an mich abgegeben haben.
Und hier kam es noch kein einziges Mal vor.


Ich will übrigens nicht dafür plädieren, dass Katzen von Natur aus Einzelgänger sind.
Jeder Charakter ist geprägt, hier sicher auch durch die eigene Geschichte.
Es ging mir eher darum zu sagen, dass jede Katze (mit Geschichte) auf ihre Weise gehalten werden muss.
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #45
also wir haben ein Geschwister paar hier
beide schlafen zusammen spielen zusammen
sind nie lange allein Zuhause da immer einer da ist
nun ist der Kater seid Freitag letzter Woche weg
und sie leidet
läuft mauzend durchs Haus sucht ihm ist
ängstlich geht kaum noch nach draußen
das bricht mir das Herz sie so leidend zu sehen
ich denke auch Katzen brachen ihre Artgenossen
liebe Grüße karin
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #46
achso übrigens -

(müssen jetzt nicht diesen einzelfall diskutieren, aber einschätzungen würden mich trotzdem interessieren.)

- seit mein kater zu dem anderen kam, hat der andere sich vermehrt zurückgezogen, nicht mehr streicheln lassen usw. seit mein kater jetzt bei mir ist, ist der andere total zutraulich und will zuwendung, legt sich sogar zum baby usw.

es ist als ginge es jetzt beiden besser.
aber woran könnte es liegen?
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #47
achso übrigens -

(müssen jetzt nicht diesen einzelfall diskutieren, aber einschätzungen würden mich trotzdem interessieren.)

- seit mein kater zu dem anderen kam, hat der andere sich vermehrt zurückgezogen, nicht mehr streicheln lassen usw. seit mein kater jetzt bei mir ist, ist der andere total zutraulich und will zuwendung, legt sich sogar zum baby usw.

es ist als ginge es jetzt beiden besser.
aber woran könnte es liegen?

Ich mag ja auch nicht jeden - man hat mir mal eine ziemlich blöde Kuh ins Büro gesetzt, seit sie wieder woanders sitzt, blühe ich regelrecht auf ;-)

LG
SEL
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #48
Mir wurden zwei Kitten aus dem Tierschutz vermittelt, (Warum wohl zwei?) Geschwister, die kleinsten aus dem Wurf. Ein Dreamteam. Sie spielten und sie kuschelten.
Dann, mit nicht einmal zwei Jahren, verunglückte der Kater. Die verbleibende Kätzin jammerte, weinte, suchte.
Also fand ich in kurzer Zeit einen neuen Kumpel, auch einen Kater. Die Kätzin war und ist ein sehr lebhaftes, draufgängerisches Exemplar. Zwischen meinen beiden besteht nicht das innige Verhältnis, das die Geschwister zueinander hatten. Aber: der Kater achtet auf sie, sie spielen, raufen; sie geben Köpfchen und Küsschen. Ist die Kätzin weg, "sagt" der Kater mir, wo sie sich befindet. Und umgekehrt.
Ich schließe daraus: Wäre meine Kätzin / mein Kater allein, wäre sie / er unglücklich.

Mit der Kätzin gehe ich seit gut drei Jahren, mit dem Kater seit er bei uns ist (2 1/4 Jahre), "Gassi". Wir treffen andere Katzen, überzeugte Freigänger, halb wild. Einige davon schließen sich uns an. Das kann nun wirklich nicht daran liegen, dass Katzen Einzelgänger sind. Unsere Nachbarkatzen sind augenscheinlich keine Einzelgänger. Individualisten, ja, aber keine Einzelgänger.

Und wenn ich abends mit dem Hund Gassi gehe, also zu dieser Jahreszeit nach Einsetzen der Dämmerung gegen 19.00 h, oder auch in den frühen Morgenstunden, beobachte ich regelrechte Katzentreffen der "24/7 Freigänger". Auch mit Sicherheit nicht, weil alle Katzen Einzelgänger sind.
Ich schließe daraus: Katzen suchen sich ihre Freunde aus, Katzen suchen Kontakt zu anderen Katzen, ergo sind sie keine Einzelgänger. Sie brauchen ihre Artgenossen.
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #50
Ich will übrigens nicht dafür plädieren, dass Katzen von Natur aus Einzelgänger sind.
Jeder Charakter ist geprägt, hier sicher auch durch die eigene Geschichte.
Es ging mir eher darum zu sagen, dass jede Katze (mit Geschichte) auf ihre Weise gehalten werden muss.

Aber dagegen sagt doch auch keiner was. Das ist doch das, was immer wieder gesagt wird. Keiner sagt irgendwas gegen Menschen, die einem Tier ein Zuhause geben, dass schon von anderen Menschen verbumfiedelt wurde.

Glaubst du wirklich, dass dein Kater solche Probleme bekommen hätte, wäre er direkt mit einem Geschwisterchen vermittelt worden, oder wenn er zu einem zweiten Kitten gekommen wäre? Oder könnte es nicht auch sein, dass der schon vorhandene Kater nicht so abweisend gewesen wäre, hätte er nicht ein Jahr ohne Gesellschaft verbringen müssen?
Hätten die Dosis damals etwas mehr darauf geachtet, wie man mit Katzen umgeht, dann hätte deinem kleinen Katerchen so manches erspart bleiben können, auch wenn er jetzt bei dir offensichtlich ein schönes Zuhause gefunden hat.
Und das ist doch genau das, was wir hier immer wieder versuchen zu erklären. Mit ein bisschen Sinn und Verstand an sie Sache rangehen und man muss nachher nicht versuchen alles wieder geradezubiegen.

Es wurde ja nun schon öfter erwähnt, aber auch ich möchte es nochmal sagen:
Hier sagt keiner, setzt zwei Katzen zusammen und die Welt ist in Ordnung.
Es sagt auch keiner, holt euch auf jeden Fall zu eurer Einzelkatze noch eine.
Sondern es wird nur immer wieder darauf hingewiesen, sich kein Kitten alleine ins Haus zu holen.
Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass eine Zusammenführung zwischen Kitten und erwachsener Katze einige Risiken birgt.
Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass bei der Kombi Katze-Kater eventuell später Probleme eintreten können usw.
Ich habe es in einem anderen Thread schon mal gesagt: Es hat nie jemand behauptet, dass Katzenhaltung einfach ist, es gibt eine Menge zu beachten. Aber nur weil es nicht so leicht ist, wie mancher glaubt, kann ich doch nicht hingehen und dann die denkbar schlechteste Lösung wählen.

Und da es eh schon so lang geworden ist möchte ich jetzt noch einmal etwas zu meiner persönlichen Motivation sagen, warum ich dieses Thema immer wieder anspreche und es eben nicht einfach auf sich beruhen lasse, auch wenn danach eigentlich nicht gefragt ist:

Für mich ist Kitteneinzelhaltung absolut grausam. Es überschreitet eine moralische Grenze, die ich nicht gewillt bin einfach so hinzunehmen.
Ich wähle jetzt wieder einen Vergleich aus der Menschenwelt, aber nicht, weil ich Katzen mit Menschen vergleichen will (das betone ich ausdrücklich), sondern weil ich die Grenze versinnbildlichen möchte, die Kitteneinzelhaltung für mich überschreitet:

Ich kann darüber diskutieren, ob ich meine Kinder autoritär, oder antiautoritär erziehe. Manche lassen ihren Kindern eine Menge durchgehen, andere sind streng. Da gibt es eine grosse Bandbreite in der Eltern agieren können, ohne dass sie eine Grenze überschreiten. Andere würden es vielleicht wieder anders machen, aber das muss halt jeder selbst wissen.
Wenn nun aber jemand hier her kommt (ich bleibe mal hier im Forum, denn dieses Beispiel ist so gut wie jedes andere) und schreibt: Hallo, ich hab ein Problem mit meiner Katze. Immer wenn ich meinem Kind eine schmiere, dann schreit es so laut, die Katze erschrickt und rennt dann immer ganz verstört weg. Was kann ich tun, damit die Katze nicht mehr so verschreckt ist?
Würde einer von euch auf die Schreckhaltigkeit der Katze eingehen, oder würde nicht jeder sagen: Du kannst doch dein Kind nicht schlagen ... warum tust du das? ... usw.

Es gibt Dinge, über die kann man diskutieren und es gibt Dinge, die kann man einfach nicht wortlos hinnehmen.
Kinder zu schlagen überschreitet eine moralische Grenze, die mittlerweile keiner Diskussion mehr erfordert.
Nun sehe ich es aber so (und viele andere hier im Forum eben auch), dass Kitteneinzelhaltung ebenfalls eine Grenze überschreitet, die nicht mehr diskutabel ist. Und das zu verstehen, damit haben wohl so einige ihre Probleme.
Katzenkinder brauchen die Gesellschaft ihrer Artgenossen, ihre soziale Kompetenz verkümmert, wenn man sie alleine hält. Der Mensch kann einen Katzenkumpel nicht ersetzen und wenn er sich noch so ein Bein ausreisst und ich werde weiter dafür kämpfen, dass Katzen ein schönes Leben leben können und nicht ein erträgliches. Es ist nicht schöner, wenn ein Kitten einen Kumpel hat, sonder es ist notwendig für eine gesunde Entwicklung der Katze!

Wenn ich mir ein Kitten vorstelle, das ganz alleine kämpfen üben muss, das keinen hat, der mit ihm den Karztbaum hoch und runter rennt, das vielleicht am Ende noch Ärger bekommt, weil es die Hände von Dosi zerkratzt, dann kommen mir die Tränen.
Ich kann über viele Dinge diskutieren, aber darüber nicht!

Meine Katzen sind auch nicht alle gleich. Der eine kuschelt mehr, der andere weniger mit den anderen Katzen. Der eine ist meschenbezogener, der andere vermittelt schon mal den Eindruck, dass wir wirklich nur zum Dosen aufmachen gut sind. Dennoch bin ich sicher, dass jeder meiner Katzen etwas fehlen würde, wäre sie alleine hier.
 
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  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #51
Sehr schönes Beispiel, toller Beitrag @Finny
Da geh ich voll und ganz mit. Danke!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #52
Da muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazugeben.

Nur als kleine Einleitung, bei mir leben derzeit 4 Katzen und 2 Kater (alles Freigänger) die praktisch "stückchenweise" eingezogen sind.

Natürlich waren die Zusammenführungen nicht immer einfach aber grundsätzlich akzeptiert man sich. Mein Rudel hat sich leider in den letzten 4 jahren ständig verändert, (Neuzugänge und Verluste) deswegen konnte man noch nicht ganz so eng zusammenwachsen. Das heißt bei uns spielen die Katzen nicht unter-/miteinander und auch gekuschelt wird eher selten.

Aber dennoch merke ich, dass sie trotzdem glücklicher sind Artgenossen bei sich zu haben. Da begrüßt man sich zwischendurch mit Nasenküsschen und Poschnüffeln, hin und wieder putzt man sich gegenseitig das Köpfchen und vor allem wenn grad einer von einem ausgedehnten Spaziergang zurückkommt wird er von den anderen wie eine Zeitung "gelesen". Und weil ja irgendwo (ich weiß jetzt nicht von wem) der Kommentar fiel von wegen "Gesellschaft aufzwingen"...ich weiß ja nicht in welchen Wohnverhältnissen man da lebt aber wir haben ein sehr überschaubares Platzangebot und trotzdem kann sich hier jede Katze zurückziehen und für sich alleine sein.

Zum Thema "Streuner sind ja auch oft alleine unterwegs".

Unser Garro (vor einem Jahr bei uns eingezogen) war mindestens ein Jahr lang "Einzelstreuner", ich habe ihn beobachtet als er durch unseren Garten schlich und er war immer alleine und hat nie jemanden an sich rangelassen, auch meine Katzen angefaucht etc. etc.
Als wir keine Besitzer fanden und ihn kastrieren ließen, ist er freiwillig bei uns geblieben und siehe da, obwohl die anderen noch nicht ganz ihren Draht zu ihm gefunden haben ist er der glücklichste Kater der Welt wenn meine kleine Loki zu ihm kommt und er ihr das Köpfchen putzen darf und verfällt in traktorenlautes Geschnurre sollte ihm mal wer in die Ohren reinschlecken :mrgreen:
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #53
Zum Thema "Streuner sind ja auch oft alleine unterwegs".

dazu kann ich auch etwas sagen. Mein Mäuschen war ja eine Streunerin, sehr scheu Menschen gegenüber und auch mit Katzen wollte sie niemals eine enge Nähe.
Dennoch gab es niemals Unfrieden bei uns, sie signalisierte 'bitte nicht auf Schnuppernähe' und die anderen akzeptierten das, gefressen und geschlafen wurde aber immer nebeneinander.
Jetzt wo sie nicht mehr sehen kann, ist sie es, die an den anderen schnuppert und auf einmal auch deren schnuppern zulässt, sogar mein Fuchur darf sich jetzt an sie kuscheln.
Sie kommt auch immer mit wenn die anderen z.B. zum Futternapf gehen, oder sich ihr Leckerlie abholen kommen, sie orientiert sich jetzt viel an den anderen.
Ich glaube Mäuschen wäre jetzt wo sie blind ist, sehr einsam ohne ihre Artgenossen, denn sie folgt ihnen immer, so als denke sie 'wo die hingehen ist was los, da muss ich auch hin' :-D
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #54
eigentlich ist es doch ganz einfach:

Bei Freigängern -> Einzelhaltung in Ordnung, wer das so möchte
Bei reinen Wohnungskatzen -> min. 2 Katzen, außer ein Einzeltier liebt schon seit Jahren alleine, und kommt absolut nicht mit anderen Katzen zurecht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #55
eigentlich ist es doch ganz einfach:

Bei Freigängern -> Einzelhaltung in Ordnung, wer das so möchte
Bei reinen Wohnungskatzen -> min. 2 Katzen, außer ein Einzeltier liebt schon seit Jahren alleine, und kommt absolut nicht mit anderen Katzen zurecht.
Und was ist-mal angenommen- jene können sich aus diversen Dingen keine Zweitkatze leisten?
Sollen sie deshalb auf das erste Tier verzichten?!?
Klar zum Wohle des Tieres wäre es vllt besser...aber es geht doch darum-wasd hier mehrfach erwähnt wurde, das die Katze dann sehr oft und viel alleine ist...ABER es gibt ja auch Menschen die sind zu Hause-Arbeitslos, Erziehungsurlaub, Krank, Renter usw-...da ist die Mietz dann ja nicht/kaum alleine....klar der Mensch kann keinen Argenossen ersetzen, aber genauso isses beim Hund doch auch...
Es gibt so viele Hundebesitzer die aber 8-12h ausser Haus sind, ist das Artgerecht?
NEIN und dennoch spricht keiner dagegen, ist ja nur nen Hund....
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #56
Und was ist-mal angenommen- jene können sich aus diversen Dingen keine Zweitkatze leisten?
Sollen sie deshalb auf das erste Tier verzichten?!?
Klar zum Wohle des Tieres wäre es vllt besser...aber es geht doch darum-wasd hier mehrfach erwähnt wurde, das die Katze dann sehr oft und viel alleine ist...ABER es gibt ja auch Menschen die sind zu Hause-Arbeitslos, Erziehungsurlaub, Krank, Renter usw-...da ist die Mietz dann ja nicht/kaum alleine....klar der Mensch kann keinen Argenossen ersetzen, aber genauso isses beim Hund doch auch...
Es gibt so viele Hundebesitzer die aber 8-12h ausser Haus sind, ist das Artgerecht?
NEIN und dennoch spricht keiner dagegen, ist ja nur nen Hund....

Es gibt ja auch Katzen, die zur Einzelkatze geworden sind und wirklich keine Artgenossen mögen.
Klar können diese dann als Einzeltier vermittelt werden.

Seh ehrlich gesagt nicht, wo da das Problem sein soll?
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #57
Entschuldige, aber man kann Hund und Katz nicht vergleichen, das hatten wir bereits.

Wenn man sich nur eine Katze leisten kann, dann hat man eben nur eine Katze und zwar bitte ein eindeutiges Einzeltier.

Kein Mensch kann einer Katze das geben was eben eine andere Katze gibt.

Sehe ich hier täglich...
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #58
Und was ist-mal angenommen- jene können sich aus diversen Dingen keine Zweitkatze leisten?
Sollen sie deshalb auf das erste Tier verzichten?!?
Klar zum Wohle des Tieres wäre es vllt besser...aber es geht doch darum-wasd hier mehrfach erwähnt wurde, das die Katze dann sehr oft und viel alleine ist...ABER es gibt ja auch Menschen die sind zu Hause-Arbeitslos, Erziehungsurlaub, Krank, Renter usw-...da ist die Mietz dann ja nicht/kaum alleine....klar der Mensch kann keinen Argenossen ersetzen, aber genauso isses beim Hund doch auch...
Es gibt so viele Hundebesitzer die aber 8-12h ausser Haus sind, ist das Artgerecht?
NEIN und dennoch spricht keiner dagegen, ist ja nur nen Hund....

Was an dem, was ich verlinkt habe (mit dem besonderen Hinweis auf den Link zur Katzen-Fieber-Seite), war denn nicht zu verstehen? Hast du's gelesen? Wenn nein, ehrlich, frage ich, wozu man diskutieren soll, wenn es das Gegenüber noch nicht einmal für nötig hält, die angebotenen Infos anzuschauen.

Und warum du hier ständig die Hundegeschichte mit rein bringst, ist mir ein Rätsel - wenn das doch in deinen Augen so schlimm ist (kann ich nicht beurteilen, soweit ICH weiß, akzeptieren Hunde Menschen in ihren Rudek, außerdem sie sie regelmäßiger als Wohnungskatzen draußen und haben Kontakt zu Artgenossen) dann geh bitte in ein Hundeforum und erkläre das den Hundehaltern. Und nur, weil die es deiner Meinung nach falsch machen, dürfen sie es bei den Katzen auch? Sorry, für mich nicht nachvollziehbare Logik.
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #59
eigentlich ist es doch ganz einfach:

Bei Freigängern -> Einzelhaltung in Ordnung, wer das so möchte
Bei reinen Wohnungskatzen -> min. 2 Katzen, außer ein Einzeltier liebt schon seit Jahren alleine, und kommt absolut nicht mit anderen Katzen zurecht.

Und was ist-mal angenommen- jene können sich aus diversen Dingen keine Zweitkatze leisten?
Sollen sie deshalb auf das erste Tier verzichten?!?
Klar zum Wohle des Tieres wäre es vllt besser...aber es geht doch darum-wasd hier mehrfach erwähnt wurde, das die Katze dann sehr oft und viel alleine ist...ABER es gibt ja auch Menschen die sind zu Hause-Arbeitslos, Erziehungsurlaub, Krank, Renter usw-...da ist die Mietz dann ja nicht/kaum alleine....klar der Mensch kann keinen Argenossen ersetzen, aber genauso isses beim Hund doch auch...
Es gibt so viele Hundebesitzer die aber 8-12h ausser Haus sind, ist das Artgerecht?
NEIN und dennoch spricht keiner dagegen, ist ja nur nen Hund....

Die Antwort auf deine Frage steht doch schon in dem von dir zitierten Beitrag.

Außerdem, nur weil andere etwas falsch machen, ist es richtig das auch falsch zu machen? "Ist ja nur" ne Katze, wie du so schön sagst?
 
  • Wieso drängt ihr alle immer zur Zweitkatze? Beitrag #60
Und was ist-mal angenommen- jene können sich aus diversen Dingen keine Zweitkatze leisten?
Sollen sie deshalb auf das erste Tier verzichten?!?
Klar zum Wohle des Tieres wäre es vllt besser...aber es geht doch darum-wasd hier mehrfach erwähnt wurde, das die Katze dann sehr oft und viel alleine ist...ABER es gibt ja auch Menschen die sind zu Hause-Arbeitslos, Erziehungsurlaub, Krank, Renter usw-...da ist die Mietz dann ja nicht/kaum alleine....klar der Mensch kann keinen Argenossen ersetzen, aber genauso isses beim Hund doch auch...
Es gibt so viele Hundebesitzer die aber 8-12h ausser Haus sind, ist das Artgerecht?
NEIN und dennoch spricht keiner dagegen, ist ja nur nen Hund....

Wenn ich diesen Beitrag so lese, dann frage ich mich wirklich, wozu Saurier, ich und viele andere gestern Stunden investiert haben, um genau diese Fragen zu beantworten :-(.


Nochmal:
Und was ist-mal angenommen- jene können sich aus diversen Dingen keine Zweitkatze leisten?
Sollen sie deshalb auf das erste Tier verzichten?!? [...]
Wenn ich mir keine zwei Katzen leisten kann (und ich halte dieses Argument immernoch für sehr fragwürdig) kann ich mir eine Katze holen, die schon von anderen zur Einzelkatze gemacht wurde.
Aus diesem Satz sprich für mich der ganze Egoismus, den manche Menschen so an sich haben.

[...] Klar zum Wohle des Tieres wäre es vllt besser... ...]
Nein, es ist nicht "besser" für die Katze, sondern sollte eigentlich ein Grundrecht der Katze sein

[...] aber es geht doch darum-wasd hier mehrfach erwähnt wurde, das die Katze dann sehr oft und viel alleine ist...ABER es gibt ja auch Menschen die sind zu Hause-Arbeitslos, Erziehungsurlaub, Krank, Renter usw-...da ist die Mietz dann ja nicht/kaum alleine....klar der Mensch kann keinen Argenossen ersetzen, aber genauso isses beim Hund doch auch... [...]
Auch wenn der Mensch den ganzen Tag Zuhause ist kann er keinen Artgenossen ersetzen (hast du ja schon selbst erkannt)

Und zu deinem letzten Satz. Ohne Worte. Du weißt schon, dass wir hier in einem Katzenforum sind und über KATZENeinzelhaltung sprechen?
 
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