Tierliebe...

Diskutiere Tierliebe... im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Guten Morgen, möchte auch mal meinen Senf dazu geben und mit Sicherheit auf die Gefahr hin, mir keine Freunde zu machen, aber das ist ja auch...
  • Tierliebe... Beitrag #41
Guten Morgen,
möchte auch mal meinen Senf dazu geben und mit Sicherheit auf die Gefahr hin, mir keine Freunde zu machen, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache =D

Ich verstehe den Treadersteller voll und ganz...

Ich liebe Tiere über alles und könnte nicht ohne, aber wiederrum denke ich immer, ich kann ihnen kein wirklich artgerechtes Leben bieten, aber würde ich nicht das beste für sie versuchen, hätte sie es iwo anders nicht besser, so kommt es, dass ich eben doch Tiere halte.

Mein Hamster lebt alleine in einem 4x2 m großem Gehege, komplett mit Naturmaterialen eingerichtet, er ist handzahm, aber wird nicht angefasst, es sei denn, um mit seinem Hamstertaxi in den Auslauf zu fahren.

Meine beiden Katzen dürfen raus und auch im ersten Stock bei meinen Eltern war es nie ein problem über einen balken über den balkon raus und rein zu kommen.
Würde ich nicht wohnen wie ich wohne, hätte ich mir niemals Katzen angeschafft. Und nein, natürlich verbiete ich niemandem der in der Stadt wohnt, sich Wohnungskatzen zu halten, wie könnte ich auch. Aber ich kann eben sehr gut verstehen, dass es Menschen gibt, die sagen, entweder man wohnt auf dem Land und man kann Katzen rauslassen oder man schafft sich eben keine an! Weil genauso denke ich auch...Ich bin nicht mit meinem Freund, okay, jetzt Exfreund, zusammengezogen, weil er nicht aufs Land wollte und ich mir als ich mir die Beiden angeschafft habe darüber klar sein muss, dass ich dann eben nur so wohnen kann, dass sie raus können. Ganz davon abgesehen dass ich auch sowieso nicht anders leben wollen würde...

Meine beiden Ponies stehen in einem 3.000m² großen Auslauf mit Wald und Offenstall...

Hier wird jetzt doch nur auf unterschiedlichen Meinungen rumgehakt, wozu eigentlich keiner ein Recht hat. Denn jeder hält seine Tiere doch so, wie er es am besten und artgerechtesten hält, und dies ist, wie man ja wieder klar vor Augen geführt bekommt, sounterschiedlich wie die Meinungen was man zum Frühstück isst.
 
  • Tierliebe...

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  • Tierliebe... Beitrag #42
Ist das Problem wirklich die reine Wohnungshaltung?

Es sind die Halter, die sich vor der Anschaffung schlecht informiert haben.

Auch ich habe bei meiner ersten Katze diese Fehler gemacht. Mit 10 Wochen vom Bauernhof geholt, als Einzelkatze in die Wohnung gesperrt. Es ging nicht gut, die Katze war unausgelastet, wollte raus, zerstörte die Möbel, pinkelte in die Ecken. Das hörte schlagartig auf, nachdem ich ihr ein Zuhause mit Freigang gesucht hatte. Leicht viel es mir nicht, aber es war für die Katze das Beste.

Natürlich ist eine Zweitkatze nicht automatisch die perfekte Lösung, aber die Überlegung vor der Anschaffung wäre es schon. Leider finden viele erst her wenn die Katze Probleme macht.

Es gibt hier im Forum jede Menge User die sich die Finger wund tippen um andere Katzenhalter und ihre Katzen vor solchen Fehlern zu bewahren.

Warum soll man Kitten wohl nur zu Zweit ins neue Zuhause holen? Warum erst mit frühestens 12 besser noch 16 Wochen von Mutter und Geschwistern trennen? Damit die Kleinen den besten Start haben den man bieten kann.

Jede Art von Tierhaltung, sei es im Käfig, im Stall oder in der Wohnung entspricht nicht dem ursprünglichem Naturell der Tiere. Der Mensch macht sich die Tiere zum Untertan, aber wie man das macht, das ist der Unterschied.

Einer Wohnungskatze einen passenden Partner an die Seite zu stellen gehört genau so dazu wie ein Kratzbaum und Spielzeug.

Und auch das wird hier immer wieder betont, wenn man wirklich nur eine Katze möchte, dann bitte kein Kitten sondern eine Katze die schon zur Einzelkatze gemacht wurde.
 
  • Tierliebe... Beitrag #43
Das waren nur kleine Beispiele und ich denke, wenn ich mir ein Tier zu mir hole, sollte ich als tierhalter für die Sicherheit sorgen, ich kann mir doch nicht alle halben Jahre eine Neue Katze zu mir nehmen, weil sie überfahren werden... Mal ganz krass geschrieben... Mal ganz davon abgesehen wieviel Nachbarschaftsstreit auch vorhanden ist... Bei freilebenden Katzen... Weil sie in Nachbars Garten ihr Geschäft verrichtet... Da habe ich schon Dramen erlebt... Das ging auf Kosten der Katzen.... Und das nicht nur in der Stadt... Wenn man das so umstellen wollte wie die te hier schreibt muss der Mensch erstmal an sich arbeiten und sich ändern... Oder soll die freillaufende Katze Rücksicht auf den Menschen nehmen das er sich nicht gestört fühlt? Hmm kann sein das ich ne falsche Meinung habe dazu, oder falsche tierliebe? Ich habe durch mein Beruf mit Tieren viel mitbekommen... Von Vergiftung bis Misshandlungen, angeschossene Katzen weil sie auf falschen Grundstück war... Nun ja... So ist die Natur??? Nein, die Menschen...
 
  • Tierliebe... Beitrag #44
Guten Morgen,
möchte auch mal meinen Senf dazu geben und mit Sicherheit auf die Gefahr hin, mir keine Freunde zu machen, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache =D

Ich verstehe den Treadersteller voll und ganz...

Ich liebe Tiere über alles und könnte nicht ohne, aber wiederrum denke ich immer, ich kann ihnen kein wirklich artgerechtes Leben bieten, aber würde ich nicht das beste für sie versuchen, hätte sie es iwo anders nicht besser, so kommt es, dass ich eben doch Tiere halte.

Mein Hamster lebt alleine in einem 4x2 m großem Gehege, komplett mit Naturmaterialen eingerichtet, er ist handzahm, aber wird nicht angefasst, es sei denn, um mit seinem Hamstertaxi in den Auslauf zu fahren.

Meine beiden Katzen dürfen raus und auch im ersten Stock bei meinen Eltern war es nie ein problem über einen balken über den balkon raus und rein zu kommen.
Würde ich nicht wohnen wie ich wohne, hätte ich mir niemals Katzen angeschafft. Und nein, natürlich verbiete ich niemandem der in der Stadt wohnt, sich Wohnungskatzen zu halten, wie könnte ich auch. Aber ich kann eben sehr gut verstehen, dass es Menschen gibt, die sagen, entweder man wohnt auf dem Land und man kann Katzen rauslassen oder man schafft sich eben keine an! Weil genauso denke ich auch...Ich bin nicht mit meinem Freund, okay, jetzt Exfreund, zusammengezogen, weil er nicht aufs Land wollte und ich mir als ich mir die Beiden angeschafft habe darüber klar sein muss, dass ich dann eben nur so wohnen kann, dass sie raus können. Ganz davon abgesehen dass ich auch sowieso nicht anders leben wollen würde...

Meine beiden Ponies stehen in einem 3.000m² großen Auslauf mit Wald und Offenstall...

Hier wird jetzt doch nur auf unterschiedlichen Meinungen rumgehakt, wozu eigentlich keiner ein Recht hat. Denn jeder hält seine Tiere doch so, wie er es am besten und artgerechtesten hält, und dies ist, wie man ja wieder klar vor Augen geführt bekommt, sounterschiedlich wie die Meinungen was man zum Frühstück isst.

Aber unterstelltst Du dann nicht auch allen Wohnungskatzenhaltern (bewusst oder unbewusst), dass ihre Art von Katzenhaltung nicht die richtige ist?
Andersherum gibt es hier glaube ich kaum einen Wohnungskatzenhalter im Forum der jemandem auf dem Land oder in ruhiger Umgebung vorwerfen würde, dass er unverantwortlich handelt seiner Katze Freigang zu gewähren...denn auch da lauern Gefahren....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tierliebe... Beitrag #45
Naja, was heißt ich werfe es ihnen vor, ich dachte eigentlich klar gemacht zu haben, dass das meine Einstellung dazu ist, wie ICH Tiere halten möchte um mit gutem Gewissen damit leben zu können.
Sieht man das so, wirft ja auch jeder Vegetarier, Fleischessern vor schlecht zu sein, um nur ein Beispiel zu nennen, das ist eben das Problem mit unterschiedlichen Meinungen.

Natürlich gibt es auch auf dem Land Gefahren für Freigängerkatzen, das streite ich ja auch gar nicht ab. Aber ich wege das Riskio so weit ab, dass ich es mit MEINEM Gewissen vereinbaren kann =)
 
  • Tierliebe... Beitrag #46
Super klasse Bericht!!!!!!!

Genial geschrieben,

Mein vollster Respekt hier mal "den A... in der Hose zu haben" und die Meinung zu sagen, die hier die meisten nicht lesen w o l l e n.

Wenn ich das Wort Wohnungskatze schon lese. Das Wort gibt es nicht. Es gibt das Wort Wohnung und das Wort Katze. Aber machen wir doch lieber eins draus, dann klingt doch alles gleich so legal.

Die Argumente wie Autobahn und sonstige Straßen oder sonstigem finde ich immer klasse.
Ich schaff mir auch ein Pferd an und stell es in meinen Vorgarten. Blos da würde ich die Aufmerksamkeit anderer Menschen mit "Hirn" auf mich ziehen und die Tierschützer würden an meiner Tür klingeln. Also lieber hinter verschlossenen Türen machen was "Mensch" will.

Also nochmal zum mit denken. Wenn die Bedingungen für ein Tier nicht da sind, dann schaffe ich mir auch k e i n e s an, oder ich schaffe sie. Bei einem Fisch ohne Wasser kapiert es ja auch jeder....

Der einzige Grund ist doch nur die Macht der Mütter und der pure Egoismus alles unter Kontrolle haben zu wollen. Mit niemanden den süssen kleinen Kerl teilen zu wollen und er soll nur Freude haben wenn ich die auch habe, sonst kommt noch die Eifersucht durch.

Würdet ihr auch mit Euren Kindern so umgehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tierliebe... Beitrag #47
Super klasse Bericht!!!!!!!

Genial geschrieben,

Mein vollster Respekt hier mal "den A... in der Hose zu haben" und die Meinung zu sagen, die hier die meisten nicht lesen w o l l e n.

Wenn ich das Wort Wohnungskatze schon lese. Das Wort gibt es nicht. Es gibt das Wort Wohnung und das Wort Katze. Aber machen wir doch lieber eins draus, dann klingt doch alles gleich so legal.

Die Argumente wie Autobahn und sonstige Straßen oder sonstigem finde ich immer klasse.
Ich schaff mir auch ein Pferd an und stell es in meinen Vorgarten. Blos da würde ich die Aufmerksamkeit anderer Menschen mit "Hirn" auf mich ziehen und die Tierschützer würden an meiner Tür klingeln. Also lieber hinter verschlossenen Türen machen was "Mensch" will.

Also nochmal zum mit denken. Wenn die Bedingungen für ein Tier nicht da sind, dann schaffe ich mir auch k e i n e s an, oder ich schaffe sie. Bei einem Fisch ohne Wasser kapiert es ja auch jeder....

Der einzige Grund ist doch nur die Macht der Mütter und der pure Egoismus alles unter Kontrolle haben zu wollen. Mit niemanden den süssen kleinen Kerl teilen zu wollen und er soll nur Freude haben wenn ich die auch habe, sonst kommt noch die Eifersucht durch.

Würdet ihr auch mit Euren Kindern so umgehen?

*gäähn* wieder jemand der immer nur auf dem Land gelebt hat und keinerlei Erfahrungen mit Wohnungskatzen hat? Oder lieber Katzen die in der Wohnung leben...das Wort Wohungskatzen magst Du ja nicht....
Noch mal *gäähn* wieder jemand der Kinder mit Katzen vergleichen will, weil er keinen anderen Vergleich findet?
Ach ja drittes *Gäähn* keine Anung wie groß Dein Vorgarten ist, aber meiner ist groß genug für ein Pferd :p
 
  • Tierliebe... Beitrag #48
*gäähn* wieder jemand der immer nur auf dem Land gelebt hat und keinerlei Erfahrungen mit Wohnungskatzen hat? Oder lieber Katzen die in der Wohnung leben...das Wort Wohungskatzen magst Du ja nicht....
Noch mal *gäähn* wieder jemand der Kinder mit Katzen vergleichen will, weil er keinen anderen Vergleich findet?
Ach ja drittes *Gäähn* keine Anung wie groß Dein Vorgarten ist, aber meiner ist groß genug für ein Pferd :p

nur zu gähnen und Vermutungen zu äußern, wie dass ich immer auf dem Land gelebt habe, ist ein bischen wenig. Ich habe auch schon in der Stadt gewohnt.

Du hast nicht ein Argument gebracht! Versteh ich sogar! Danke für die Bestätigung!
 
  • Tierliebe... Beitrag #49
nur zu gähnen und Vermutungen zu äußern, wie dass ich immer auf dem Land gelebt habe, ist ein bischen wenig. Ich habe auch schon in der Stadt gewohnt.

Du hast nicht ein Argument gebracht! Versteh ich sogar! Danke für die Bestätigung!

Was machst du denn mit 364 Katzen im Tierheim in der Stadt wovon sagen wir mal 200 Freigang nicht kennen?
 
  • Tierliebe... Beitrag #50
Ich habe in Deinem Text auch keine Argumente gefunden...

Noch mal und das habe ich vorhin schon geschrieben....ich finde es schon ziemlich vermessen über Wohnungskatzenhaltung zu urteilen, obwohl ich das noch nie über Jahre selbst miterlebt habe...deshalb auch das *gäähn*, weil ich solche Kommentare dann leider auch nicht ernst nehmen kann....
Oder hast du als Du in der Stadt gelebt hast Katzen in der Wohnung gehabt die nie etwas anderes kannten? Hast Du selbst miterlebt was für eine "schreckliche Tierquälerei" *vorsicht Ironie* es ist?
Wenn nicht, dann urteile bitte nicht über Sachen bei denen Du keinerlei Erfahrung hast!
 
  • Tierliebe... Beitrag #51
@ Schreiberline
Ich habe kein Problem damit andere Meinungen zu lesen,
nur manchmal damit sie zu verstehen.
Wenn Dich der Begriff "Wohnungskatze" so stört, nimm halt "Hauskatze".
Und die gibt es seit ca. 10.000 Jahren.
Überleg doch mal die Konsequenzen, wenn die nur so leben würden,
wie Du und der TE es als ideal empfinden.
Wer kümmert sich darum, dass alle Freigänger kastriert werden ?
Es würde schnell zu einer Überpopulation kommen, und die Tierheime
würden noch mehr überquellen, als sie es jetzt schon tun.
Die Katze ist ein Haustier, bei der der Haus,-oder Wohnungsbesitzer
dafür zu sorgen hat, das sie ein halbwegs katzengerechtes Leben führen kann,
was aber jetzt nicht heißt, dass jemand der nicht guten Gewissens Freigang ermöglichen
kann, keine halten soll oder darf.
 
  • Tierliebe... Beitrag #52
Dankeschön, Schreiberline :)

Pferd im Vorgarten - wie doof, da kann es doch krank werden. Meins hat auch im Wohnzimmer Platz.

Einige von den Schreibern hier kann ich nach wie vor sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich diese Meinung nur bedingt teile.

Trotz Alledem - eine Katze ist eigentlich, auch wenn man es noch so gern hätte, ebensowenig wie irgendein anderes Tier, ein Kuschelgegenstand.

Ich vergleiche sie jetzt nicht mit Kindern, dennoch hat man die Verantwortung für ein Lebewesen.
Dessen Bedürfnisse stehen manchmal (nicht immer, mal wieder...) in argem Kontrast zu dem, was man selbst gut findet. Von einem denkenden Menschen erwarte ich daher, dass er sich wirklich Gedanken macht, inwieweit man sich weigern kann, diese Bedürfnisse zu verwehren.
Oder man macht sichs leicht und sagt, die eigene Katze hat solche Bedürfnisse nicht, man selbst kennt sie schließlich am Besten.

Genausowenig, wie ich als Veganer eine Katze ins Haus hole und dann sage "Fleisch ist aber scheiße, Kätzchen, das darfst du nicht" und ihr veganes Futter vorsetze (Tierquälerei?!) hole ich mir als Kontrollfreak eine Katze und sperre sie ins Haus - und mal wieder: Wenn Katze nicht rausmöchte, hat Kontrollfreak halt Glück.

Natürlich sind überfüllte Tierheime ein Problem.
Und natürlich kann man froh sein über jede Katze, die rausgeholt wird, meinetwegen auch in der Wohnung. - besser ist es allemal. Aber zu behaupten, es wäre artgerecht, finde ich sehr gewagt.
Auch wenn es unterschiedliche Katzencharaktere gibt.

Ich lebe nicht in meiner eigenen kleinen rosa Welt und weiß, dass Tiere gequält werden können.
Aus Angst vor Gewalttätern (und Autofahrern) nehmen wir aber Tieren alles, was ihnen wichtig ist?
Das Pferd fristet sein Dasein drinnen, weil Pferdeschlitzer kommen könnten (ich möchte mit niemand tauschen, dem das passiert ist! Weder Pferd, noch Besitzer), der Hund ist nur noch an der Leine, weil irgendwo Gift ausgelegt wurde, die Katze drinnen wegen Autofahrern, Gift und Schlitzern...
Im ersten Moment verständlich und es ist schrecklich, was hier geschrieben wurde mit der gefolterten Katze. Aber es ist und bleibt - toitoitoi - nicht die Regel. Laufen Frauen verschleiert herum und nur noch in männlicher Begleitung, weil man ihnen etwas Schlimmes antun könnte?

Und jetzt schreit bitte auf, ich habe eine Katze mit einer Frau verglichen!! Nein, habe ich nicht!
Ich sage, dass man sich und seine Lieben natürlich vor Gefahren schützen will. Würde mein Freund aber sagen, er hat solche Angst um mich, weil in der Nachbarschaft eine Frau verschleppt und bestialisch ermordet wurde, dass ich nicht mehr allein aus dem Haus darf, wäre bei uns die Hölle los! Auch wenn ich seine Angst verstehen kann und ich fühle mich zuhause durchaus wohl.

Der Mensch ist die Krone der Schöpfung und kann sich jedes Tier, das er will (zum Glück nicht!) untertan machen. Wie ebenfalls geschrieben wurde, kann man selber bestimmen, was das Tier darf, wann und wieviel und was es zu fressen bekommt.
Verantwortung übernehmen bedeutet aber nicht, seinen Willen aufzuzwängen.
Katzen sind so herrliche, so eigenständige und liebevolle Tiere (nicht immer *hust*)!

Jeder von uns hat einen so großen Freiheitswillen - warum gestehen wir uns nicht ein, dass auch Tiere den haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tierliebe... Beitrag #53
Super klasse Bericht!!!!!!!

Genial geschrieben,

Mein vollster Respekt hier mal "den A... in der Hose zu haben" und die Meinung zu sagen, die hier die meisten nicht lesen w o l l e n.

Wenn ich das Wort Wohnungskatze schon lese. Das Wort gibt es nicht. Es gibt das Wort Wohnung und das Wort Katze. Aber machen wir doch lieber eins draus, dann klingt doch alles gleich so legal.

Die Argumente wie Autobahn und sonstige Straßen oder sonstigem finde ich immer klasse.
Ich schaff mir auch ein Pferd an und stell es in meinen Vorgarten. Blos da würde ich die Aufmerksamkeit anderer Menschen mit "Hirn" auf mich ziehen und die Tierschützer würden an meiner Tür klingeln. Also lieber hinter verschlossenen Türen machen was "Mensch" will.

Also nochmal zum mit denken. Wenn die Bedingungen für ein Tier nicht da sind, dann schaffe ich mir auch k e i n e s an, oder ich schaffe sie. Bei einem Fisch ohne Wasser kapiert es ja auch jeder....

Der einzige Grund ist doch nur die Macht der Mütter und der pure Egoismus alles unter Kontrolle haben zu wollen. Mit niemanden den süssen kleinen Kerl teilen zu wollen und er soll nur Freude haben wenn ich die auch habe, sonst kommt noch die Eifersucht durch.

Würdet ihr auch mit Euren Kindern so umgehen?

So ein Blödsinn... Genau meine Katzen sollen nur dann ihre 5 Minuten bekommen wenn ich das will und nur spielen wie ich das will und nur mit mir, alles klar ... :-D im übrigen ja ich passe auch auf wo meine Kinder spielen!!! Und wenn's sein muss mit wem.... Dazu bin ich in der Pflicht!!!! Genauso bin ich in der Pflicht auf mein Tier, hier die Katze, aufzupassen, sogar laut mein Tierschutzabgabevertrag ... Das Tier so zu halten das es keinen gefahren ausgesetzt wird,Die ich unterschrieben habe, ergo lebe ich an einer stark befahrenen Strasse ob in Stadt oder ausserhalb, geh ich das Risiko der Katze bewusst ein, und handle unverantwortlich... Ja und wenn sie dann überfahren wird??? Ja so iss die Natur halt, ne ganz super :-D einfacher kann man es sich nicht machen... ;-) selbst wenn ich eine Katze auf dem Land habe, habe ich für das Tier die sorge und Verantwortung zu tragen und dazu gehört nicht nur dem Tier Futter hinzustellen... Die Tierheim sind mehr als übervoll, die meisten Bauern wissen nicht wohin mit ihren Katzen ... Die können sie schon stapeln... Weil sie ihrer Verantwortung nicht nach kommen oder nicht einsehen zugelaufene Katzen zu kastrieren... Wieviel Menschen gibt es dir ihr letztes Hemd hergeben ... Für verwahrloste heimatlose Geschöpfe... Wie hier Katzen ... Um sie zumindest mit Futter zuversorgen? Der Tierschutz kommt nicht hinterher... Ich möchte mir nicht anmassen zu sagen das meine Katzen glücklich sind, das steht mir nicht zu... Aber wenn sie etwas auszusetzen hätten würden sie mir das anders zeigen... Dessen bin ich mir sicher... Und eines ist sicher, der Mensch ist die grösste Gefahr da draussen!!! Egal für welches Tier!
 
  • Tierliebe... Beitrag #54
Ok, ich bin wohl ein schlechter Katzenhalter, meine dürfen auch nicht raus...
Leben zu 5. auf 60 qm....
Jetzt denk ich aber wirklich ernsthaft darüber nach sie wieder nach Spanien in die Tötung zu schicken, am besten Karlchen und Joey, die bei meiner Mutter sind, mit dazu. Besser getötet als in der Wohnung leben müssen... *sarkasmus off*

Wäre es möglich, dann würde ich meine auch in den Freigang schicken, das geht hier aber nicht, die wären sicher innerhalb einer Woche plattgefahren, vermutlich alle 5...

Und Katze mit Pferd zu vergleichen ist witzig, in einer Box oder Freistand hat das Pferd, wenns vom anderen genervt ist, keine Rückzugsmöglichkeiten. Ich hab hier 3 Zimmer, Küche, Bad, alles zugänglich für die Katzen - wenn einer seine Ruhe will, geht er in ein anderes Zimmer, oben auf den Catwalk, in eine Höhle
Hier sind viele Verstecke, etc, auch das wird respektiert, wenn einer wo pennt, dann wird er in Ruhe gelassen.

Guck dir nur an wieviele Katzen in Tierheimen leben, wenn niemand der nur Wohnungshaltung bieten kann mehr adoptieren würde, dann wären es noch viele mehr.

Aber sicher ist auch ein Tierheimzwinger artgerechter als eine Wohnungshaltung....
 
  • Tierliebe... Beitrag #55
Jeder von uns hat einen so großen Freiheitswillen - warum gestehen wir uns nicht ein, dass auch Tiere den haben?

Aber darum geht es doch gar nicht explizit. Natürlich hat jedes Lebewesen eine gewissen Freiheitsdrang, aber wie Du schon geschrieben hast, jede Katze ist anders. Aber hier wird doch pauschalisiert, dass Wohnungskatzen nicht glücklich sein können und das von Leuten die immer nur Freigänger hatten....da kann was nicht stimmen....ich maße mir auch nicht an zu sagen, dass Kopftuch tragen gegen die Menschenwürde ist, eben weil ich davon keine Ahung habe!
 
  • Tierliebe... Beitrag #56
Vielleicht liest du mal ein bisschen rum, bevor du Hauskatzenhalter als Kontrollfreaks abstempelst.

Sehr sehr sehr viele Leute haben Katzen, die Freigang nicht kennen. Solche Katzen kann man meistens garnicht mehr rauslassen, da sie damit nicht zurechtkommen und sich panisch irgendwo verstecken.

Ich hab nichts gegen Freigang, ich finde das in einer angemessenen Umgebung sehr schön für das Tierchen, aber ihn als einzig artgerechte Haltung zu bezeichnen und Leute, die ihre Katze in der Wohnung halten als Kontrollfreaks oder Tierquäler abzustempeln ist... falsch.
 
  • Tierliebe... Beitrag #57
Mal ganz zurück auf Anfang bitte ;-)

Ich versuche schon die ganze Zeit, nicht zu pauschalisieren.
Ich glaube dir - Anni - auch, dass manche (!) Katzen mit einer Wohnungslösung zufrieden sind.

Der ganze Thread ist entstanden, weil jemand gejammert hat, dass seine Wohnungskatze ein Monster sein kann. Unter Geknüppel wurde dem Monster-Katzen-TE dann erzählt, er wäre ein Tierquäler, weil Katzen schließlich nicht allein sein dürfen, auch wenn er nur 50qm - ich glaube, es war sogar weniger - hat.

Da kam mir die Galle hoch... Ein Kitten, das viel zu früh von der Mutter wegkam, also wenig Sozialverhalten beigebracht bekommen hat. Und die Lösung soll sein, dass da eine zweite Katze hinsoll?
Arme Zweitkatze! Wenn Charakter ähnlich sein soll - zusätzlich arme Wohnung!

Und nochmal in kurz:
Jeder hat unterschiedliche Vorstellungen davon, wie man eine Katze zu halten hat.
Glücklicherweise haben wir die Entscheidungsfreiheit.

Aber wie oft hier mit scheinheiligen Moralkeulen geschwungen wird, finde ich eben unglaublich.
Nicht, weil man dem TE (Monster-Katze) freundlich geraten hat, dass eine zweite katze hilfreich sein könnte, sondern wegen der anmaßenden Haltung.

Nur weil meine Katze draußen glücklich ist, kann ich nicht zu jedem sagen, er soll seine arme Katze rauswerfen.

Genausowenig kann man aber eine Katze einsperren, die sowieso schon verhaltensauffällig ist.
Nicht, weil "raus" die einzige Therapie ist, sondern weil wohl wenige - arbeitende - Menschen eine Katze in einer kleinen Wohnung ausreichend beschäftigen können.

Alles was ich sagen will:
Wenn man ein Tier hat, muss man auf seine Bedürfnisse eingehen, und sie nicht deckeln, sobald sie sich nicht mit den eigenen decken. Und ich glaube, dass da viele nicht ehrlich zu sich sind.
 
  • Tierliebe... Beitrag #58
Eine passende Zweitkatze ist aber oftmals die Lösung.
Zu einer nicht sozialisierten, zu jung abgegebenen Katze sollte man natürlich keine Zweite setzen bei der genau so verfahren wurde, sonderrn eine Katze die im Familienverband aufwachsen durfte, die sozial ist, und die dem kleinen Unhold etwas beibringen kann.
Und auch bei unter 50 qm sollte man nicht nur eine Katze halten, entweder keine oder 2. Ist die Wohnung dementsprechend eingerichtet und die Katzen haben Rückzugsmöglichkeiten ist das absolut kein Problem.
 
  • Tierliebe... Beitrag #59
Ich bin ein Kontrollfreak *sing* *sing* :mrgreen:
 
  • Tierliebe... Beitrag #60
Ich auch ich singe mit.
 
Thema:

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