[...] Aber das mit dem Zusammenhang von "verkehrterbezeichnung" und "vermehrertum" haben ebensoviele leute hier auch nicht nachvollziehen können.
Für mich bleibt ein vermehrer ein vermehrer, da kann er noch so richtige bezeichnungen verwenden.
Und tierschutz bleibt für mich tierschutz, auch wenns mit Bezeichnungen man nicht stimmt (solang nicht bewusst getäuscht wird).
Aber es wird doch "bewusst" (= im Bewusstsein, dass das, was man schreibt, nicht stimmt) getäuscht, das ist es doch, was ich die ganze Zeit versuche, zu erklären - ihr sagt selber, dass IHR wüsstet, dass ihr da keine Rassemixe sitzen habt und bezeichnet sie trotzdem so. Schau, ich versuche ich es noch einmal (so, wie du bei deiner Freundin :wink

: Solange der leider recht wenig informationseinholungswilligen Bevölkerung (u.a.) durch den
Tierschutz (im Vorbeigehen - denn ich meine nicht die, die sich bei euch dann wirklich melden und beraten werden) suggeriert wird, dass es langt, dass eine Katze 'so aussieht wie' eine bestimmte Rasse um 'irgendwie' dazuzugehören (= Rassemix), werden sie auch nicht verstehen, dass es beim Vermehrer (bei dem sie leider oftmals leichter, billiger und ohne weitere Nachfragen an Katzen kommen) eben KEINE Rassekatzen/-mixe gibt.
Erst, wenn man den Leuten immer wieder klar macht, dass es nichts, aber auch gar nichts mir 'Rasse' zu tun hat, wenn eine Katze eine Pointfärbung zeigt, können sie anfangen, umzudenken. Eine Katze mit einer Pointfärbung kann genausogut eine Hauskatze sein wie eine mit einer Black-
tabby-Zeichnung. EIN äußeres Merkmal macht eben keine Rassezuordnung möglich.
Ich denke, dass der Tierschutz eine Vorbildwirkung haben sollte. Werden allerdings auch dort Katzen fälschlich als Rassekatzen oder Rassemixe betitelt, wird diese Vorbildfunktion nicht gewahr.
Genauso ist es.
Manchmal frag ich mich, was der tierschutz nicht noch alles soll ... Leute, bleibt realistisch.
Der tierschutz darf nicht täuschen oder betrügen, klar. Aber mit allem sich auskennen und immer mit allem perfekt sein ... Wer kann das leisten???
Ihr sollt nicht 'perfekt' sein, aber
korrekt. Und wenn bei der Farbe eben mal
schwarz-braun-getigert anstelle
black-tabby steht, wird das sicher niemandem schaden (weder den Katzen, noch den Interessenten). Wenn man den Leuten aber nebenbei einredet: Rassemixe sind Katzen, die ein Merkmal (z.B. (Halb-)Lanhaarigkeit) besitzen und dadurch einer Rasse zuzuodnen sind (MC-Mix), schadet das dem Denken der (leider leichtgläugigen) Allgemeinheit sehr wohl (aus oben genannten Gründen).
Und ich verstehe leider nicht, wieso ihr das Potenzial dessen nicht erkennt, was es längerfristig bringen wird (aber ich werde nicht müde werden, versuchen, darüber aufzuklären :wink

, wenn eben nicht mehr jeder denkt, Katze muss einmal werfen, Katzen werden sterilisiert und Katzen sind nur dann Rassekatzen oder dazugehörig (Mixe), wenn das nachweisbar ist.
Wüssten die Leute, dass 'Rasse' IMMER etwas mit Papieren zu tun hat und das Vermehren mit Tieren, die einen Stammbaum haben, um Kitten
ohne zu produzieren, nicht zu Rassemixen, sondern lediglich zu Katzen führt, die dem
Tierschutz noch mehr schaden als die ganzen UPS-Würfe, wäre doch ein riesiger Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Warum wehrt ihr euch denn so dagegen? Es würde euch doch helfen und in eurer Arbeit massiv unterstützen, diese erleichtern

. Wo ist das Problem, z.B. anstelle
schwarz-braun-getigert eben
black-tabby zu schreiben? An anderer Stelle werden Interessenten doch auch Fachbegriffe 'zugemutet', wieso nicht bei den Bezeichnungen?