Bengale als Freigänger?

Diskutiere Bengale als Freigänger? im Kurzhaar Forum im Bereich Katzenrassen; Ich kenn mich damit so gar nicht aus, weiß aber von befreundeten Züchtern unserer Nachbarn (selber Norweger-Züchter), das sie wohl gegen so einen...
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #101
weil es eh schon o.t. ist:
inwieweit ist die klausel, daß die tiere nicht in den ungesicherten freigang dürfen, eigentlich rechtsgültig und ahndbar? (ich kenn bisher nur schutzverträge, und die sind das papier nicht wert, im falle einer gerichtlichen auseinandersetzung.)

Ich kenn mich damit so gar nicht aus, weiß aber von befreundeten Züchtern unserer Nachbarn (selber Norweger-Züchter), das sie wohl gegen so einen Fall versucht haben gerichtlich vorzugehen und sie nichts tun konnten.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #102
Falsch Josie - auf meine Frage bekam ich NICHT EINE EINZIGE ANTWORT.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #103
Hallo,

mich würde brennend interessieren: gibt es hier jemanden, der seine Bengalen ungesicherten Freigang ermöglicht? Ich hätte so gerne mal einen Erfahrungsbericht dazu.

Viele Grüße,
Sandra

Das hast du gefragt.
Als Antworten kam einiges, nur eben nicht, das jemand seinen Bengalen in ungesicherten Freigang läßt. Vermutlich, weil hier niemand ist, der das tut, aus welchen Gründen auch immer.
Du bekamst Antworten zu Rassekatzen (im allgmeinen oder speziell) und Freigang, Freigang im allgemeinen und wie die unterschiedlcihen User das handhaben und warum. Du bekamst die Antwort, das hier keiner einen seriösen Züchter kennt, der ungesicherten Freigang gutheißt, aber auch: wenn dein Züchter sein ok gegeben hat, ist es deine Entscheidung! Die kann dir niemand abnehmen.

Was also willst du lesen?

Es gibt hier im Forum einen User (Nickname Quasi), der hat zwei wunderschöne sehr sehr quirlige Bengalenjungs. Mit denen geht er an der Leine raus. Aber auch das ist eine Sache, die man machen kann(nicht mit jeder Katze und nur mit Training) aber nicht machen muss, weil es auch da Vor-und Nachteile gibt.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #104
Ich kenn mich damit so gar nicht aus, weiß aber von befreundeten Züchtern unserer Nachbarn (selber Norweger-Züchter), das sie wohl gegen so einen Fall versucht haben gerichtlich vorzugehen und sie nichts tun konnten.
Falsch Josie - auf meine Frage bekam ich NICHT EINE EINZIGE ANTWORT.

:?::?::?: Wie kannst du behaupten, dass Josies Aussage über ihre Nachbarin falsch ist?

Ich meine mich zu erinnern, dass ich von einem Urteil gehört habe, wo der Züchter seine Katze zurückholen durfte, müsste aber erst einmal suchen gehen. Ist für mich aber nicht relevant - ich habe unterschrieben, dass ich die Katzen nicht in den ungesicherten Freigang lasse. Damit habe ich einen Vertrag unterschreiben und zwar, weil ich das mit dem Züchter so abgesprochen hatte. Ob das rechtlichhaltbar ist, weiß ich nicht, aber ich habe es unterschrieben. Wenn ich das nicht will, unterschreibe ich den Vertrag nicht - für mich ist, den Züchter bewusst zu hintergehen und damit Vertragsbruch zu begehen, keine Alternative und ehrlich gesagt ein absolutes No-Go, aber es mag Leute geben, für die AUfrichtigkeit eben keinen Wert hat.

Aber da dein Züchter dem ja Freigang zugestimmt hat, ist das bei dir ja hinfällig.

Und dass du auf deine Frage keine Antwort bekommen hast, sehe ich nicht so - da keiner einen Benageln im ungesicherten Freigang hat, konnte dir zwar keiner eine 100%-Antwort geben, viele haben sich aber doch bemüht, dir ihre Erfahrungen mit anderen Rasse- und Hauskatzen darzustellen. Wenn du das nicht als hilfreich ansiehst, gut, aber du hast sehr wohl fachliche und fachbezogene Antworten erhalten.

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Edit @Josie: Zwei Dumme ... :mrgreen:
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #106
Falsch Josie - auf meine Frage bekam ich NICHT EINE EINZIGE ANTWORT.

Und dein Züchter gibt Katzen in Einzelhaltung ab? Weißt du eigentlich was du dem Tier antust? Und weil eine Lösung her muss wird der Kleine in den ungesicherten Freigang gejagt...echt ich halte nichts von der Züchterin wenn das die Wahrheit ist was du über die Züchterin schreibst. Und ich halte nichts von dem dass der Kleine allein gehalten wird, genauso wenig von deinem Vorhaben ihn raus zu lassen.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #107
Und dein Züchter gibt Katzen in Einzelhaltung ab? Weißt du eigentlich was du dem Tier antust? Und weil eine Lösung her muss wird der Kleine in den ungesicherten Freigang gejagt...echt ich halte nichts von der Züchterin wenn das die Wahrheit ist was du über die Züchterin schreibst. Und ich halte nichts von dem dass der Kleine allein gehalten wird, genauso wenig von deinem Vorhaben ihn raus zu lassen.

Ich habe sehr lange überlegt, ob ich hier in diesem Thread noch mal meine Meinung äußere ... Aber ich finde das hier nun wirklich nicht mehr besonders fair ... Und es trägt auch in keinster Weise für die anderen, denen diese Informationen fehlen, zu einer sachlichen Diskussion bei ...

Du holst dir aus dem anderen Thread Informationen, die du dann hier nur zur Hälfte wiedergibst und am Ende verdrehst du alles so, dass es zu deiner Moral passt ...

Oder hast du nur ganz zuuuufällig vergessen, hier zu erwähnen, dass die TE sich bereits wegen einem zweiten Kitten informiert, dieses - wie Finny ja bereits dort auch erklärt hat - jedoch nicht so einfach ist, da Bengalen auch im Alter noch voller Energie stecken und nicht jede erwachsene Katze da mithalten kann? Und hast du auch nur ganz zuuuufällig vergessen, dass der Bengale nicht in den Freigang soll, weil er allein ist, sondern weil die TE bereits jahrelange sehr positive Erfahrungen mit ihrem BKH gemacht hatte und der Bengale deswegen Freigang bekommen soll?

Im anderen Thread hast du von deinem gesunden Menschenverstand gesprochen - ich frage mich, wo der geblieben ist, denn damit solltest du wissen, dass es nicht fair ist, wenn man nur die Hälfte einer Geschichte eines anderen preis gibt und sich am Ende die Fakten dann so dreht, dass sie zum eigenen erhobenen Zeigefinger passen ... Eigene Meinung hin oder her - die soll ja wirklich jeder haben ... Aber dann sollte sie schon auf allen Fakten basieren und nicht nur auf Halbwahrheiten ... Meine Meinung ...
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #108
Und dein Züchter gibt Katzen in Einzelhaltung ab? Weißt du eigentlich was du dem Tier antust? Und weil eine Lösung her muss wird der Kleine in den ungesicherten Freigang gejagt...echt ich halte nichts von der Züchterin wenn das die Wahrheit ist was du über die Züchterin schreibst. Und ich halte nichts von dem dass der Kleine allein gehalten wird, genauso wenig von deinem Vorhaben ihn raus zu lassen.
Also nach langen und reiflichen Überlegen, halte ich die reine Wohnungshaltung für Katzen weitaus schlimmer als das Problem der zweiten Katze. Dazu muss ich mir nur unsere beiden Fellnasen anschauen.
Vielmehr wird umgekehrt ein Schuh daraus... die Notwenigkeit mehere Katzen gemeinsam zu halten resultiert doch eigentlich ausschließlich nur aus der reinen Wohnungshaltung. Beim Freigang ist dies m.E. zwar möglich, aber es besteht meist gar keine Notwendigkeit, da Freigänger sich ihre sozialen Kontakte meist selbst suchen.

Und ich finde es ehrlich gesagt einfach furchtbar, wenn hier im Forum ständig und permanent so getan wird als reiche es bei Katzen aus sich einfach nur eine zweite oder dritte Katze (usw) ins Haus zu holen und schon wird alles gut. Dem ist nämich überhaupt nicht so. Die Probleme die gerade durch weitere Katzen entstehen sind enorm, angefangen von extremen Streß der von Menschen oft gar nicht als solcher wahrgenommen wird bis hin zu Problemen mit Markieren und Unsauberkeit. Sicherlich ist es in vielen Fällen schon sinnvoll, aber das sollte gut überlegt und geplant sein und nicht nach dem Motto, Hauptsache überhaupt.

Nun mag es ja tatsächlich so sein, das der ungesicherte Freigang nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Aber ihn von vornherein abzulehen ohne überhaupt die örtlichen Gegebenheiten zu kennen, halte ich für falsch. Und was mich bei einigen Züchter oft stört ist nicht, das sie den Freigang komplett ausschließen wollen, sondern wie wenig sie sich dafür einsetzen das ihre Tiere gesicherten Freigang bekommen.

Im übrigen halte ich Vertragsklauseln mit denen die Haltungsbedingungen eingeschränkt werden für unwirksam. Denn rein juristisch gesehen gelten Tiere immer noch als Sache, Klauseln dieser Art schränken aber den prinzipiell zugesicherten freien Umgang mit der gekauften "Sache" in extremer Weise ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #109
Also nach langen und reiflichen Überlegen, halte ich die reine Wohnungshaltung für Katzen weitaus schlimmer als das Problem der zweiten Katze. Dazu muss ich mir nur unsere beiden Fellnasen anschauen.
Vielmehr wird umgekehrt ein Schuh daraus... die Notwenigkeit mehere Katzen gemeinsam zu halten resultiert doch eigentlich ausschließlich nur aus der reinen Wohnungshaltung. Beim Freigang ist dies m.E. zwar möglich, aber es besteht meist gar keine Notwendigkeit, da Freigänger sich ihre sozialen Kontakte meist selbst suchen.

Und ich finde es ehrlich gesagt einfach furchtbar, wenn hier im Forum ständig und permanent so getan wird als reiche es bei Katzen aus sich einfach nur eine zweite oder dritte Katze (usw) ins Haus zu holen und schon wird alles gut. Dem ist nämich überhaupt nicht so. Die Probleme die gerade durch weitere Katzen entstehen sind enorm, angefangen von extremen Streß der von Menschen oft gar nicht als solcher wahrgenommen wird bis hin zu Problemen mit Markieren und Unsauberkeit. Sicherlich ist es in vielen Fällen schon sinnvoll, aber das sollte gut überlegt und geplant sein und nicht nach dem Motto, Hauptsache überhaupt.

Nun mag es ja tatsächlich so sein, das der ungesicherte Freigang nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Aber ihn von vornherein abzulehen ohne überhaupt die örtlichen Gegebenheiten zu kennen, halte ich für falsch. Und was mich bei einigen Züchter oft stört ist nicht, das sie den Freigang komplett ausschließen wollen, sondern wie wenig sie sich dafür einsetzen das ihre Tiere gesicherten Freigang bekommen.

Im übrigen halte ich Vertragsklauseln mit denen die Haltungsbedingungen eingeschränkt werden für unwirksam. Denn rein juristisch gesehen gelten Tiere immer noch als Sache, Klauseln dieser Art schränken aber den prinzipiell zugesicherten freien Umgang mit der gekauften "Sache" in extremer Weise ein.

Hallo,

also erst mal wird hier ja nicht geraten einfach einen zweiten Kater mit in die Wohnung zu packen, sondernd eine zweite Katze die ähnlich der ersten ist. Damit man halt sowas wie Unsauberkeit und zu viel Stress gibt. Gerade zwei kitten zusammen zu bringen ist ja in der Regel total einfach. ;-) ich dachte auch lange ich könnte meinem Kater ausreichen, aber seit dem die zu zweit sind, sehe ich alles was ich ihm nicht bieten konnte. Außerdem gibt es nichts schöneres wenn sie durch die Wohnung rennen und spielen. :)

Ich finde nur, dass hier nicht über den Zaun geguckt wird. Schön wenn die Katze soziale Kontakte draußen findet. Muss aber nicht sein.
Da reicht ja so eine Kleinigkeit wie ein unkastrierter Kater der durch die Gegend streift und die kleinen kastrierten verprügelt. Oder vll auch ein Hund, der Angst verbreitet?

Eher kommt es doch oft dazu das die Katze mal nicht raus kann / will. Nehmen wir nun den langen kalten Winter.. Viele sind nur mal ein paar Minuten raus um auf die Toilette zu gehen und kamen wieder ... Oder wenn der Kater krank ist.. Mit einer Grippe soll man ihm zb keinen Freigang geben.. Oder eine gebrochene Pfote.. Oder oder... Was dann?! Dann ist der kleine für mehrere Tage / Wochen / vll sogar Monate alleine ?!
Dazu kommt doch auch noch, dass Bengalen ähnlich wie OKHs oder andere Orientalen extrem soziale Tiere sind. Die dann ohne kätzische Gemeinschaft aufwachsen zu lassen finde ich nicht gut. Die brauchen ja auch gerade das kuscheln und alles noch viel mehr als manch andere Rasse.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #110
:e060:

Hallo zusammen ich denke es ist wichtig zu wissen wie das Umfeld ist, unsere beiden Großen
sind Freigänger wir Wohnen aber auch in einer Sackgasse umgeben von viel Grün,nur Autos
von Anwohnern haben aber auch lange gebraucht um das zu erlauben nur lange sind beide nie
unterwegs meist bleiben sie in iherem abmarkirten Bereich. Jest liegen beide auf der überdachten Terasse auf dem Liegestuhl und döööösen:a030:
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #111
also erst mal wird hier ja nicht geraten einfach einen zweiten Kater mit in die Wohnung zu packen, sondernd eine zweite Katze die ähnlich der ersten ist. Damit man halt sowas wie Unsauberkeit und zu viel Stress gibt. Gerade zwei kitten zusammen zu bringen ist ja in der Regel total einfach. ;-) ich dachte auch lange ich könnte meinem Kater ausreichen, aber seit dem die zu zweit sind, sehe ich alles was ich ihm nicht bieten konnte. Außerdem gibt es nichts schöneres wenn sie durch die Wohnung rennen und spielen. :)
Aber das funktioniert eben nicht immer so einfach und unkompliziert. Selbst wenn es nicht gleich Mord und Totschlag gibt, heißt das noch lange nicht das sie das auch wirklich gut finden. Ich bin mir bei Salem und Floyd ziemlich sicher das sie sich viel lieber aus dem Weg gehen. Sie haben sich halt arrangiert, mehr aber auch nicht. Und ich könnte mir vorstellen, dass es sich so ähnlich bei ganz vielen Katzenhaltern verhält. Am besten funktiert es wohl tatsächlich mit ganz jungen Kitten ohne lange Vorgeschichte. Wobei ich betonen möchte, ich bin nicht prinzipiell gegen eine Vergesellschaftung von Katzen. Man muss aber die Vor- aber eben auch die Nachteile bzw. Probleme die es dabei geben kann, kennen.

Ich finde nur, dass hier nicht über den Zaun geguckt wird. Schön wenn die Katze soziale Kontakte draußen findet. Muss aber nicht sein.
Da reicht ja so eine Kleinigkeit wie ein unkastrierter Kater der durch die Gegend streift und die kleinen kastrierten verprügelt. Oder vll auch ein Hund, der Angst verbreitet?
Jepp, schon klar. Ich meinte ja auch nur vom Grundprinzip aus Sicht der Katzen aus. Meiner Meinung nach ist die Katze von ihren natürlichen Wesen her nach wie vor ein Einzelgänge, zwar ein Einzelgänger mit Entwicklungspotential und enorm anpassungsfähig, gerade in Bezug auf soziale Kontakte, aber dennoch ein Einzelgänger. Nur hat die Katzenhaltung wie wir sie betreiben, halt auch nicht mehr viel mit dem natürlichen Leben, bsw. einer Europäischen Waldwildkatze, ja noch nicht mal mit dem Leben eines Streuners zu tun. Unsere Katzen müssen nicht mehr jagen um sich zu ernähren, der gesamte Bereich der Sexualiät und Fortpflanzung, der in der Natur ja ebenfalls einen nicht unerheblichen Raum einnimmt, fällt ebenfalls weg. Wohnungskatzen müssen sich noch nicht mal gegen Angreifer verteidigen oder haben andere Probleme. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Deshalb glaube ich, dass es eigentlich um Langeweile geht. Indem man mehrere Katzen vergesellschaftet nutzt man einfach nur den natürlichen Spieltrieb und Neugierde von Katzen. Und es funktioniert eben auch nur deshalb weil für die Fellnasen existenzielle Probleme absolut keine Rolle spielen.

Wie gesagt, man muß sich das halt nur klar machen. Ich könnte mir vorstellen, das vielleicht so manch ein Freigängerkater der sein Leben draussen verbracht hat und erfolgreich sein Revier gegen alle Angreifer verteidigt hat, vielleicht nicht so amüssiert ist, wenn man ihn womöglich einen kleinen zur Seite stellt.

Dazu kommt doch auch noch, dass Bengalen ähnlich wie OKHs oder andere Orientalen extrem soziale Tiere sind. Die dann ohne kätzische Gemeinschaft aufwachsen zu lassen finde ich nicht gut. Die brauchen ja auch gerade das kuscheln und alles noch viel mehr als manch andere Rasse.
Jepp... ich kenne mich bei dieser Rasse nicht aus, aber ich denke, das Freigang womöglich für EKH tatsächlich viel einfacher ist.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #112
Aber das funktioniert eben nicht immer so einfach und unkompliziert. Selbst wenn es nicht gleich Mord und Totschlag gibt, heißt das noch lange nicht das sie das auch wirklich gut finden. Ich bin mir bei Salem und Floyd ziemlich sicher das sie sich viel lieber aus dem Weg gehen. Sie haben sich halt arrangiert, mehr aber auch nicht. Und ich könnte mir vorstellen, dass es sich so ähnlich bei ganz vielen Katzenhaltern verhält. Am besten funktiert es wohl tatsächlich mit ganz jungen Kitten ohne lange Vorgeschichte. Wobei ich betonen möchte, ich bin nicht prinzipiell gegen eine Vergesellschaftung von Katzen. Man muss aber die Vor- aber eben auch die Nachteile bzw. Probleme die es dabei geben kann, kennen.

Klar, ich habe meine beiden von zwei verschiedenen Züchter. Der eine ist "ganz normal" aufgewachsen, unter Katzen, Menschen und anderen Tieren. Der andere ist zwar auch von einem Züchter, aber wurde in der Katzengruppe gemobbt und vom Züchter wohl sogar öfters geschlagen... (Er hat seine Macken) ...
Aber.. beide Katzen passen trotz allem gut zusammen. Es ist sogar eher so, dass der erste Kater dem zweiten alles gezeigt hat.. von spielen mit Katzenspielsachen, über "Menschen können auch toll sein", Nassfutter und vor allem Rohfleisch essen und und und.. Die beiden sind sich inzwischen sehr ähnlich. ;-) Man sieht auch wie Kater zwei sich bei Kater eins zum Bsp. Frostmäuse essen abgeschaut hat. Er stand vor seiner Maus, hat dem anderen genau beobachtet, wie er sie "getötet" hat ... und hat es ein paar Minuten später genau auf die Weise auch versucht.
Aber ich glaube, man braucht zu mindest einen ohne "schlimme" Vorgeschichte, der den anderen das vorlebt. Kann, muss alles nicht. das ist klar.


Darf ich fragen, woher du die Annahme hast, das sich beide lieber aus dem Weggehen würden? Ignorieren sie sich lieber oder fauchen sie sich gerne mal gegenseitig an? Ignoranz unter Katzen ist nämlich was durchaus positives... ;-) und normales.


Jepp, schon klar. Ich meinte ja auch nur vom Grundprinzip aus Sicht der Katzen aus. Meiner Meinung nach ist die Katze von ihren natürlichen Wesen her nach wie vor ein Einzelgänge, zwar ein Einzelgänger mit Entwicklungspotential und enorm anpassungsfähig, gerade in Bezug auf soziale Kontakte, aber dennoch ein Einzelgänger. Nur hat die Katzenhaltung wie wir sie betreiben, halt auch nicht mehr viel mit dem natürlichen Leben, bsw. einer Europäischen Waldwildkatze, ja noch nicht mal mit dem Leben eines Streuners zu tun. Unsere Katzen müssen nicht mehr jagen um sich zu ernähren, der gesamte Bereich der Sexualiät und Fortpflanzung, der in der Natur ja ebenfalls einen nicht unerheblichen Raum einnimmt, fällt ebenfalls weg. Wohnungskatzen müssen sich noch nicht mal gegen Angreifer verteidigen oder haben andere Probleme. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Deshalb glaube ich, dass es eigentlich um Langeweile geht. Indem man mehrere Katzen vergesellschaftet nutzt man einfach nur den natürlichen Spieltrieb und Neugierde von Katzen. Und es funktioniert eben auch nur deshalb weil für die Fellnasen existenzielle Probleme absolut keine Rolle spielen.

Wie gesagt, man muß sich das halt nur klar machen. Ich könnte mir vorstellen, das vielleicht so manch ein Freigängerkater der sein Leben draussen verbracht hat und erfolgreich sein Revier gegen alle Angreifer verteidigt hat, vielleicht nicht so amüssiert ist, wenn man ihn womöglich einen kleinen zur Seite stellt.

Ich bin kein Katzenprofi. Ich weiss bei weitem nicht so viel darüber wie saurier, finny, russian oder oder... ein wenig habe ich mir schon angelesen.. darunter war aber auch immer wieder:
Katzen sind keine wirklichen Einzelgänger. Wilde Katzen leben in losen Verbänden miteinander..

(Manchmal liest man auch von einer rotierenden Rangordnung in der Gruppe. Trächtige und Katzen die frisch geworfen haben stehen über allen anderen, kastrierte Tiere ganz unten.. Wenn die kitten dann "ausgezogen sind" sind die Katzen dann wieder weiter unten zu finden.. da andere wieder trächtig sind und ihren Rang eingenommen haben. - Aber ob das stimmt weiss ich nicht genau, da andere wiederum sagen es gibt keine Randordnung in der Katzengemeinschaft)

... zum kuscheln, sich gegenseitig putzen und noch ein paar andere dinge.. Auch kommen und gehen Katzen bei der Gemeinschaft wieder..
Aber, ja bei der jagt sind sie Einzelgänger, sie teilen ihre beute im Normalfall nicht. Beim den Trieben ist auch jeder auf sich alleine gestellt, dass ist klar. In den Punkten gebe ich dir recht.


Das sehe ich bei meinen auch, so in etwa. Sie spielen miteinander, sie kuscheln miteinander, aber wenn ich komme und mit der Angel spielen will, spielt jeder alleine, da ich ja die "Beute" habe.
Da gibt es sogar geknurre und gefauche, wenn der andere dem Objekt der Begierde zu nahe kommt. Gerade bei neuen Sachen ist es so...

Die Freigänger Katze von meinem Freund war gerne und auch viel alleine auf dem Bauernhof. Mit der (seit langem) verschwunden Schwester hats nicht so dolle geklappt.. Da wurde es erst mal genossen, alleine zu sein.. Nach einer Weile sah man aber, dass sie besuch bekommen hat. Natürlich nur ausgewählte Katzen / Kater nicht jeder war da willkommen.
Zum grossen Teil fängt sie auch ihr Futter selbst. Das was ihr im Haus angeboten wird, wird meistens entsorgt oder als Parlienschachtel vor'm TV gesehen (Trockenfutter zum Abend hin)
Klar, spricht das nicht für alle Katzen der Welt.. aber ich denke, das ist auch ein Beispiel dafür, dass Katzen auch schon die Nähe zu anderen gesucht wird?!

Jepp... ich kenne mich bei dieser Rasse nicht aus, aber ich denke, das Freigang womöglich für EKH tatsächlich viel einfacher ist.

Ich habe (leider) keinen Bengalen, sicher auch hier kein Bengalenprofi ;-) , aber da ich die Rasse sehr interessant finde und auch erst einen holen wollte, habe ich mich dazu belesen und auch Leute im Forum dazu genervt.. (Arme Finny ;-)) da kam es halt auch raus, dass sie wirklich sehr sozial sind.. und auch einfach die Nähe anderer Katzen brauchen.

Was ich eigentlich sagen möchte: unabhängig vom Freigang... sollte man auf jeden Fall dem kleinen einen Freund dazu geben. Gerade wenn man sich dann vll doch überlegt ihn gesichert zu machen. Ich meine das irgendwie hier und da doch rausgelesen zu haben über Barbi ... wenn nicht, dann entschuldigt ... möchte ja hier niemanden falsche Worte in den Mund legen.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #113
Theresia - machen wir es kurz: Ich halte von Dir und Deinem Verhalten auch nichts. Du redest ohne eigene Kenntnisse anderen nach den Mund - armselig.

aLuckyGuy - ich finde, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.

Und Josie - ich fragte nach Erfahrungen mit freilaufenden Begalen. Nicht danach, was Ihr allgemein von Freigang für Katzen haltet.

Ich danke allen, die hier noch einmal sachlich das Für und Wider unterschiedlicher Haltungsformen abwägen. Das sind dann auch durchaus hilfreiche Beiträge.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #114
Theresia - machen wir es kurz: Ich halte von Dir und Deinem Verhalten auch nichts. Du redest ohne eigene Kenntnisse anderen nach den Mund - armselig.

aLuckyGuy - ich finde, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.

Und Josie - ich fragte nach Erfahrungen mit freilaufenden Begalen. Nicht danach, was Ihr allgemein von Freigang für Katzen haltet.

Ich danke allen, die hier noch einmal sachlich das Für und Wider unterschiedlicher Haltungsformen abwägen. Das sind dann auch durchaus hilfreiche Beiträge.
Ich rede keinem anderen nach dem Mund sondern Sage meine Meinung. Armselig ist dein Verhalten.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #115
Ich habe sehr lange überlegt, ob ich hier in diesem Thread noch mal meine Meinung äußere ... Aber ich finde das hier nun wirklich nicht mehr besonders fair ... Und es trägt auch in keinster Weise für die anderen, denen diese Informationen fehlen, zu einer sachlichen Diskussion bei ...

Du holst dir aus dem anderen Thread Informationen, die du dann hier nur zur Hälfte wiedergibst und am Ende verdrehst du alles so, dass es zu deiner Moral passt ...

Oder hast du nur ganz zuuuufällig vergessen, hier zu erwähnen, dass die TE sich bereits wegen einem zweiten Kitten informiert, dieses - wie Finny ja bereits dort auch erklärt hat - jedoch nicht so einfach ist, da Bengalen auch im Alter noch voller Energie stecken und nicht jede erwachsene Katze da mithalten kann? Und hast du auch nur ganz zuuuufällig vergessen, dass der Bengale nicht in den Freigang soll, weil er allein ist, sondern weil die TE bereits jahrelange sehr positive Erfahrungen mit ihrem BKH gemacht hatte und der Bengale deswegen Freigang bekommen soll?

Im anderen Thread hast du von deinem gesunden Menschenverstand gesprochen - ich frage mich, wo der geblieben ist, denn damit solltest du wissen, dass es nicht fair ist, wenn man nur die Hälfte einer Geschichte eines anderen preis gibt und sich am Ende die Fakten dann so dreht, dass sie zum eigenen erhobenen Zeigefinger passen ... Eigene Meinung hin oder her - die soll ja wirklich jeder haben ... Aber dann sollte sie schon auf allen Fakten basieren und nicht nur auf Halbwahrheiten ... Meine Meinung ...


@Theresia - ich zitiere mich hier auch gern selbst noch mal - Original zu finden auf Seite 11/#107 als Antwort auf schon einen anderen deiner nur der Halbwahrheit entsprechenden Beiträge hier ... Daher kann ich gut nachempfinden, warum die TE so reagiert ... Wenn du also nur deine Meinung sagst, dann informiere bitte über alle Fakten und nicht nur über die Hälfte und drehe die Wahrheit nicht so, dass sie dir gerade in deine Vorstellungen passt ... Eine tatsächliche Meinung kann man sich nämlich nur bilden, wenn man alle Fakten wahrheitsgemäß berücksichtigt - und dies tust du nicht ...
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #116
Darf ich fragen, woher du die Annahme hast, das sich beide lieber aus dem Weggehen würden? Ignorieren sie sich lieber oder fauchen sie sich gerne mal gegenseitig an? Ignoranz unter Katzen ist nämlich was durchaus positives... ;-) und normales.
Stimmt! Ich sag nur... Floyd, im Alter von wenigen Tagen (!) im Tierheim abgegeben und dann von einer Familie (mit zwei Katzen) mit der Flasche aufgezogen. Vater und Mutter komplett unbekannt. Wir haben ihn dann mit etwa 8 Wochen zu uns geholt. Sagen wir mal so, Floyd hat eindeutig psychische Macken, aber sowas weiss man halt nicht vorher. Und wenn man es wüsste, wer weiß was aus dem armen Kerl sonst geworden wäre. Jedenfalls ist Floyd manchmal einfach viel zu grob. Ganz selten wird gespielt, meistens gerauft bis einer schreit wie am Spieß. Kuscheln hat absolut Seltenheitsfaktor und dauert kaum 5 Minuten. Die überwiegende Zeit arrangiert man sich halt miteinander. Das heißt, man hat keinen Streß, aber irgendwie wohl auch keine besondere Freude das der andere einfach da ist.

Ich bin kein Katzenprofi. Ich weiss bei weitem nicht so viel darüber wie saurier, finny, russian oder oder... ein wenig habe ich mir schon angelesen.. darunter war aber auch immer wieder:
Katzen sind keine wirklichen Einzelgänger. Wilde Katzen leben in losen Verbänden miteinander..
Ähm... nein, das halte ich so für nicht richtig. Echte Wildkatzen leben definitiv und unumstößlich als Einzelgänger. Katze wie Kater. Ich habe noch nie gehört das Wildkatzen in der Gruppe leben. Und was die verwilderten Hauskatzen, sprich Streuner betrifft... bei denen ist das so wie ich schon sagte, letztendlich hat weder ihr Umfeld und die damit verbundenen Lebensumstände halt auch nicht viel mit Natur zu tun.
Ab und zu wird als Beispiel einer großartigen Katzenkolonie die Katzengruppe im Römischen Kolloseum genannt. Ich glaube das sind über 100 Tiere die regelrechte Arbeitsteilung haben. Tja aber, dafür hat die Stadtverwaltung Rom auch eine extra Katzenbeauftragte (ist ja schließlich Touristenmagnet). Und alle Tiere werden inzwischen kastriert, ja es gibt sogar feste Fütterungszeiten (hauptsächlich wegen der Touristen). Alles in allen hat das Leben dieser Katzen einfach nichts mehr mit dem natürlichen Leben der Vorfahren zu tun.

Aber, ja bei der jagt sind sie Einzelgänger, sie teilen ihre beute im Normalfall nicht.
Hab ich bei Salem und Floyd aber auch schon anderes erlebt. :mrgreen:
Aber wie ich schon sagte, sie müssen halt auch nicht von Ihrer Beute leben. Manchmal fressen Sie sie ja noch nicht mal.

Die Freigänger Katze von meinem Freund war gerne und auch viel alleine auf dem Bauernhof. Mit der (seit langem) verschwunden Schwester hats nicht so dolle geklappt.. Da wurde es erst mal genossen, alleine zu sein.. Nach einer Weile sah man aber, dass sie besuch bekommen hat. Natürlich nur ausgewählte Katzen / Kater nicht jeder war da willkommen.
Zum grossen Teil fängt sie auch ihr Futter selbst. Das was ihr im Haus angeboten wird, wird meistens entsorgt oder als Parlienschachtel vor'm TV gesehen (Trockenfutter zum Abend hin)
Klar, spricht das nicht für alle Katzen der Welt.. aber ich denke, das ist auch ein Beispiel dafür, dass Katzen auch schon die Nähe zu anderen gesucht wird?!
Klar suchen Katzen auch soziale Kontakte. So wie sich ja auch ihre Reviere im Freien überlappen und teils gemeinsame Bereiche bilden. Und solche Dinge wie die berühmten Katzenversammlungen konnte mir bisher auch noch niemand logisch erklären. Aber ob ein Tier ein Einzelgänger ist, muß ja nicht heißen das es generell außer Stande ist soziale Kontakte einzugehen. Ich bin immer noch der Meinung das dies eher der grandiosen Anpassungsfähigkeit der Katzen zu verdanken ist.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #120
Und hier ein interessanter link einer Bengalzüchterin die 10 häufigsten Fragen über Bengalkatzen:



Na da hast du aber super Recherche betrieben ... Eine Züchterseite, die unter "geplante Würfe" das Jahr 2010 anzeigt ...

Und auf deren kompletter Seite du nicht einen einzigen konkreten Vermerk darüber findest, dass sie selbst Kitten nur als Paar oder in bereits katzenhaltigen Haushalt abgibt ...

Wirklich sehr informativ und "seriös" wirkend :roll:
 
Thema:

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