Ja, das sehe ich ganz genauso, ehrlich gesagt.
Die Katze wurde nicht domestiziert, sie ist ein Kulturfolger und hat sich dem Menschen selbst angeschlossen, weil es dort Beute für sie gab. Sie hat meines Wissens nach auch nur im Umfeld und relativ eigenständig gelebt. Falls das falsch ist, bitte ich um Korrektur.
Gegen Jäger kann man übrigens etwas tun.
www.tierschutzpartei.de engagiert sich für Jagdverbot
http://www.abschaffung-der-jagd.de/ ebenso
Gegen Verkehrsunfälle gibt es oder wird es in naher Zukunft, Autosoftware geben, die mithilfe von Sensoren Bewegungen außerhalb aufnimmt und man daher im Auto jederzeit sehen kann, wer oder was sich da am Straßenrand befindet. Das wird v.A. für Rehe und Wildschweine eingesetzt, aber Katzen und Füchse sollten, denke ich, auch merkbar sichtbar sein.
Ungesicherter Freigang innerhalb der Stadt ist sicherlich kritisch. Auf Wald-,Feld-,Wiesengebieten sehe ich da aber weniger Probleme.
Ich halte Wohnungshaltung auch nicht für das Wahre, vor allem, da das Tier somit immer mehr an Selbstständigkeit verliert. Natürlich ist eine Katze derzeit außerhalb nicht vollständig überlebensfähig, aber ich finde nicht, dass man diese Eigenschaft weiter fördern sollte. Ein Tier ist nicht in seinem natürlichen Lebensraum, wenn es nicht selbstständig an seine vorgesehene (hier: Maus, Ratte, Kaninchen, ...) Beute kommen kann.