Bengale als Freigänger?

Diskutiere Bengale als Freigänger? im Kurzhaar Forum im Bereich Katzenrassen; Völlig richtig! Ich bin ja nun wirklich der Letzte der nicht auf die Gefahren von ungesicherten Freigang, gerade auch durch Jäger oder dem...
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #141
bitte bei ungesichertem Freigang bedenken

Jäger schießen Katzen mit Schrott (nein nicht mit Schrot)
das sind Patronen,die mit Metallteilen gefüllt sind.

die Katze wird "nur" schwer verletzt. Da sich sterbende Katzen verkriechen - sind sie dann eben spurlos verschwunden.

Wer schon mal gesehen hat, was so ein Geschoss ausrichtet....
Völlig richtig! Ich bin ja nun wirklich der Letzte der nicht auf die Gefahren von ungesicherten Freigang, gerade auch durch Jäger oder dem Straßenverkehr hinweist. Allerdings muss ich mich auch darüber wundern, wie viele Katzenhalter ohne auch nur ein Wort zu verlieren oder entsprechende Kritik zu üben, den Jägern das Territiorium völlig kampflos überlassen. Soll heißen, eigentlich sollte unser Ziel doch nicht sein, alle Katzen zu Wohnungskatzen zu machen, sondern das Leben der Freigänger wieder sicherer zu machen. Klar hat die Jägerschaft eine starke Lobby, aber hey... es gibt bei weiten mehr Katzenhalter als Jäger. Und viele Menschen wissen schlichtweg gar nicht wie viele Katzen allein durch die Jagd getötet werden.

Ich glaube, dass es einfach in Europa niegendwo mehr möglich ist seine Katzen "Artgerecht" zu halten.
Wir haben einfach kaum noch "Menschenfreie Zonen".
Bleibt die Frage, weshalb das so ist. Wieso wählen so viel Menschen in diesen Land genau die Poltiker, die für diese Zustände hauptsächlich Verantwortung tragen, während die gleichen Leute bsw. hier im Forum Krokodilstränen vergiessen. :???:
Oder um es mal ganz direkt zu sagen, CDU wählen und gleichzeitig gegen die Jagd zu sein passt halt einfach nicht zusammen. Nur mal als Beispiel.
 
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  • Bengale als Freigänger? Beitrag #142
bitte bei ungesichertem Freigang bedenken

Jäger schießen Katzen mit Schrott (nein nicht mit Schrot)
das sind Patronen,die mit Metallteilen gefüllt sind.

die Katze wird "nur" schwer verletzt. Da sich sterbende Katzen verkriechen - sind sie dann eben spurlos verschwunden.

Wer schon mal gesehen hat, was so ein Geschoss ausrichtet....


:cry::cry::cry:Wie wahr!:cry::cry:

Ich glaube, dass es einfach in Europa niegendwo mehr möglich ist seine Katzen "Artgerecht" zu halten.
Wir haben einfach kaum noch "Menschenfreie Zonen".
Was ich damit sagen will ist, dass heute weder der ungesicherte Freigang Artgerecht ist, noch die reine Wohnungshaltung. Aber wenn ich über die Gefahren im Freigang nachdenke, dann ist die Haltung in der Wohnung die wesentlich artgerechtere Haltung als der ungesicherte Freigang. Ich weiß ehrlich nicht wie jemand es ertragen kann, wenn einem die Katzen überfahren werden, die Tierquäler eine Katze zu Tode treten und und und....das ist krank und wir haben die Katzen nun mal domestiziert und sind jetzt auch dafür verantwortlich, dass ihnen kein Leid geschieht!


Kann ich nur unterschreiben!:)

Völlig richtig! Ich bin ja nun wirklich der Letzte der nicht auf die Gefahren von ungesicherten Freigang, gerade auch durch Jäger oder dem Straßenverkehr hinweist. Allerdings muss ich mich auch darüber wundern, wie viele Katzenhalter ohne auch nur ein Wort zu verlieren oder entsprechende Kritik zu üben, den Jägern das Territiorium völlig kampflos überlassen. Soll heißen, eigentlich sollte unser Ziel doch nicht sein, alle Katzen zu Wohnungskatzen zu machen, sondern das Leben der Freigänger wieder sicherer zu machen. Klar hat die Jägerschaft eine starke Lobby, aber hey... es gibt bei weiten mehr Katzenhalter als Jäger. Und viele Menschen wissen schlichtweg gar nicht wie viele Katzen allein durch die Jagd getötet werden.


Bleibt die Frage, weshalb das so ist. Wieso wählen so viel Menschen in diesen Land genau die Poltiker, die für diese Zustände hauptsächlich Verantwortung tragen, während die gleichen Leute bsw. hier im Forum Krokodilstränen vergiessen. :???:
Oder um es mal ganz direkt zu sagen, CDU wählen und gleichzeitig gegen die Jagd zu sein passt halt einfach nicht zusammen. Nur mal als Beispiel.

Ich wähle ganz sicher nicht die CDU;-)


Früher habe ich auch gegen die Jäger gekämpft oder es versucht...das war ziemlich auswegslos,da auch viele die keine Katzen hatten überwiegend zu den Jägern hielten...leider auch aus Angst anzuecken.Ich stand dort echt allein da und resignierte. Nun ja,das ist einige Jahre her und evt.ist es heute anders.
Aber ich hätte dort keine Katze mehr gehabt und bin froh,das ich auf unser Elternhaus verzichtet habe .Das war aber auch eine schreckliche Gegend,nur Gefahren auch durch Nachbarn.:-(
So etwas prägt einen und hinterlässt Narben.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #143
Bleibt die Frage, weshalb das so ist. Wieso wählen so viel Menschen in diesen Land genau die Poltiker, die für diese Zustände hauptsächlich Verantwortung tragen, während die gleichen Leute bsw. hier im Forum Krokodilstränen vergiessen. :???:
Oder um es mal ganz direkt zu sagen, CDU wählen und gleichzeitig gegen die Jagd zu sein passt halt einfach nicht zusammen. Nur mal als Beispiel.

Ich glaube ehrlich gesagt, dass selbt mit einem Verbot für Jäger Katzen erschießen zu dürfen nicht viel gewonnen wäre.
Die meisten Menschen leben nun mal heute in Städten. Dort sind die Gefahren ganz andere als auf dem Land.
Das werden wir aber nicht mehr ändern können, da die Bevölkerungszahlen in den letzten 200 Jahren einfach zu drastisch angestiegen sind um genug Lebensraum für artgerechten Freigang für Katzen zu schaffen. Das finde ich nicht gut, aber daran können wir im Großen nichts mehr ändern. Man kann hier und da Naturschutzgebiete schaffen und ein Verbot zum Bau von Häusern in bestimmten Gebieten, aber das wird nicht viel an der Gesamtsituation ändern. Was vor 200 Jahren durch die industrielle Revolution, die uns heute aber auch einen viel höheren Lebenstandart ermöglicht, angefangen hat, ist nicht mehr rückgängig zu machen. In allen Zeiten gab es Veränderungen, Menschen und Tiere mussten sich immer wieder anpassen. Und ich glaube auch, dass dies einfach der natürliche Gang der Weltgeschichte ist. Und was ist so schlimm daran nicht auch den Katzen diese Anpassung an die heutige Welt zu zugestehen? Denn alles andere ist ein Kampf gegen Windmühlen. Wir sollten und bewusst machen, dass die Zeiten sich geändert haben und die guten alten Zeiten nicht wiederkehren werden.
Warum dann nicht versuchen den Katzen bei der Anpassung an die heutigen Strukturen zu helfen und versuchen die Wohnungen "Artgerecht" zu gestalten? Warum sie der Gefahr auf der Strasse aussetzen? Sie werden sich ohne wenn und aber so wie so anpassen müssen!
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #144
Ansonsten bin ich auch der Meinung das eine artgerechte Haltung bei Katzen nur mit Freigang möglich ist. Wie gesagt, die Betonung liegt auf "artgerecht". Und egal wie man sich auch anstrengen mag, eine Wohnung wird niemals auch nur annähernd das bieten können, um dem vollen Potention einer Katze gerecht zu werden. Was aber die Gefahren betrifft, nun ich denke, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ja, das sehe ich ganz genauso, ehrlich gesagt.

Die Katze wurde nicht domestiziert, sie ist ein Kulturfolger und hat sich dem Menschen selbst angeschlossen, weil es dort Beute für sie gab. Sie hat meines Wissens nach auch nur im Umfeld und relativ eigenständig gelebt. Falls das falsch ist, bitte ich um Korrektur.

Gegen Jäger kann man übrigens etwas tun.
engagiert sich für Jagdverbot
ebenso

Gegen Verkehrsunfälle gibt es oder wird es in naher Zukunft, Autosoftware geben, die mithilfe von Sensoren Bewegungen außerhalb aufnimmt und man daher im Auto jederzeit sehen kann, wer oder was sich da am Straßenrand befindet. Das wird v.A. für Rehe und Wildschweine eingesetzt, aber Katzen und Füchse sollten, denke ich, auch merkbar sichtbar sein.

Ungesicherter Freigang innerhalb der Stadt ist sicherlich kritisch. Auf Wald-,Feld-,Wiesengebieten sehe ich da aber weniger Probleme.

Ich halte Wohnungshaltung auch nicht für das Wahre, vor allem, da das Tier somit immer mehr an Selbstständigkeit verliert. Natürlich ist eine Katze derzeit außerhalb nicht vollständig überlebensfähig, aber ich finde nicht, dass man diese Eigenschaft weiter fördern sollte. Ein Tier ist nicht in seinem natürlichen Lebensraum, wenn es nicht selbstständig an seine vorgesehene (hier: Maus, Ratte, Kaninchen, ...) Beute kommen kann.
 
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  • Bengale als Freigänger? Beitrag #145
Ja, das sehe ich ganz genauso, ehrlich gesagt.

Die Katze wurde nicht domestiziert, sie ist ein Kulturfolger und hat sich dem Menschen selbst angeschlossen, weil es dort Beute für sie gab. Sie hat meines Wissens nach auch nur im Umfeld und relativ eigenständig gelebt. Falls das falsch ist, bitte ich um Korrektur.

Gegen Jäger kann man übrigens etwas tun.
engagiert sich für Jagdverbot
ebenso

Gegen Verkehrsunfälle gibt es oder wird es in naher Zukunft, Autosoftware geben, die mithilfe von Sensoren Bewegungen außerhalb aufnimmt und man daher im Auto jederzeit sehen kann, wer oder was sich da am Straßenrand befindet. Das wird v.A. für Rehe und Wildschweine eingesetzt, aber Katzen und Füchse sollten, denke ich, auch merkbar sichtbar sein.

Ungesicherter Freigang innerhalb der Stadt ist sicherlich kritisch. Auf Wald-,Feld-,Wiesengebieten sehe ich da aber weniger Probleme.

Ich halte Wohnungshaltung auch nicht für das Wahre, vor allem, da das Tier somit immer mehr an Selbstständigkeit verliert. Natürlich ist eine Katze derzeit außerhalb nicht vollständig überlebensfähig, aber ich finde nicht, dass man diese Eigenschaft weiter fördern sollte. Ein Tier ist nicht in seinem natürlichen Lebensraum, wenn es nicht selbstständig an seine vorgesehene (hier: Maus, Ratte, Kaninchen, ...) Beute kommen kann.


Es tut mir leid, wenn ich Dir das sage, aber ich habe auch deine anderen Postings in den letzten 24 Stunden gelesen, aber Du wirst in 10-15 Jahren einsehen müssen, dass auch Du die Welt nicht wirst großartig verändern können. Ich habe mit 20 auch noch gedacht, dass meine Weissheit der Weissheit letzter Schluss ist, aber auch ich musste schmerzlich erkennen, dann dem so nicht ist.
Ich meine nicht, dass Du Deine Bemühungen gänzlich aufgeben solltest, aber Du solltest Dir den Gefallen selbst tun und dieses Absolute in Deinen Aussagen noch einmal überdenken. Du wirst an einen Punkt kommen an dem Dir das nicht mehr gut tut und ich habe Menschen daran kaputt gehen sehen.

Selbst wenn es Autos geben wird, die Sensoren haben, wird es immer noch perverse Menschen geben die trotzdem draufhalten, weil es ihnen Spass macht Tiere zu töten.
Und auch die Katze wird sich dem Lauf der Zeit anpassen müssen oder sie stirbt aus. Das ist Fakt! Daran wirst Du nicht ändern können und ich auch nicht.
Und wenn Du schreibst, Katzen sind Kulturfolger, dann unterstreicht das nur meine Aussage oben, dass sich die Katzen den geschichtlichen Entwicklungen angepasst haben und es auch in Zukunft tun müssen und hoffentlich werden.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #146
Die meisten Menschen leben nun mal heute in Städten. Dort sind die Gefahren ganz andere als auf dem Land.
Jepp, stimmt natürlich. Aber so weit mir durch Tierschutzorganisationen bekannt ist, sterben jedes Jahr fast eine viertel Million Katzen allein durch Jäger. Ich meine, das ist echt ne Hausnummer. :shock: Die Grünen haben ständig die große Klappe wenn es um Tierschutz geht, aber das Naheliegende sehen sie irgendwie nicht.

Das werden wir aber nicht mehr ändern können, da die Bevölkerungszahlen in den letzten 200 Jahren einfach zu drastisch angestiegen sind um genug Lebensraum für artgerechten Freigang für Katzen zu schaffen. Das finde ich nicht gut, aber daran können wir im Großen nichts mehr ändern.
Den letzten Satz würd ich so nicht sagen. Den hab ich nämlich mehr über zwei Jahrzehnte lang in der DDR auch gehört. ;-) Aber auch hier ist es wieder eine politische Frage. Denn während in Deutschland die Geburtenzahlen nach unten gehen so das die Bevölkerung sich wieder irgendwann auf ein akzeptables Maß einpendeln kann, schwafeln viele Politiker schon wieder was vom Aussterben der Deutschen.
Aber um mal ein positives Beispiel zu bringen, die Anstrengungen um den Erhalt der Europäischen Wildkatzen hören sich eigentlich sehr gut an. Und auch viele Baugebiete sehen heute wesentlich anders aus als noch vor 50 Jahren und sind für Katzen m.E. wesentlich besser geeignet.

Was vor 200 Jahren durch die industrielle Revolution, die uns heute aber auch einen viel höheren Lebenstandart ermöglicht, angefangen hat, ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Ich finde, die industrielle Revolution hat da weniger etwas damit zu tun wie der Kapitalismus an sich.

In allen Zeiten gab es Veränderungen, Menschen und Tiere mussten sich immer wieder anpassen. Und ich glaube auch, dass dies einfach der natürliche Gang der Weltgeschichte ist. Und was ist so schlimm daran nicht auch den Katzen diese Anpassung an die heutige Welt zu zugestehen?
Ich halte das für nicht akzeptabel. Vor allen nicht wenn es irgendwann darin endet, das wir Menschen den Katzen keinerlei Selbständigkeit mehr zugestehen wollen und Katzen nur noch als "degenerierte" Haustiere gehalten werden dürfen. Das ist nicht das was ich möchte. Katzen gehören uns Menschen nicht und wir haben schlichtweg nicht das Recht mit ihnen umzugehen wie wir möchten, nur weil uns das hier in unserer völlig überzogenen Kosumgesellschaft und verdrehten Fortschrittsglauben in den Kram passt. Wobei wir wieder am Anfang sind, die Dinge müssen m.E. einfach wieder vom Kopf auf die Füsse gestellt werden. Wenn die Bedingungen nicht so sind, na verdammt noch mal, wer hindert uns denn daran wenigstens dafür zu kämpfen?
 
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  • Bengale als Freigänger? Beitrag #147
Es tut mir leid, wenn ich Dir das sage, aber ich habe auch deine anderen Postings in den letzten 24 Stunden gelesen, aber Du wirst in 10-15 Jahren einsehen müssen, dass auch Du die Welt nicht wirst großartig verändern können. Ich habe mit 20 auch noch gedacht, dass meine Weissheit der Weissheit letzter Schluss ist, aber auch ich musste schmerzlich erkennen, dann dem so nicht ist.
Ich meine nicht, dass Du Deine Bemühungen gänzlich aufgeben solltest, aber Du solltest Dir den Gefallen selbst tun und dieses Absolute in Deinen Aussagen noch einmal überdenken. Du wirst an einen Punkt kommen an dem Dir das nicht mehr gut tut und ich habe Menschen daran kaputt gehen sehen.

Selbst wenn es Autos geben wird, die Sensoren haben, wird es immer noch perverse Menschen geben die trotzdem draufhalten, weil es ihnen Spass macht Tiere zu töten.
Und auch die Katze wird sich dem Lauf der Zeit anpassen müssen oder sie stirbt aus. Das ist Fakt! Daran wirst Du nicht ändern können und ich auch nicht.
Und wenn Du schreibst, Katzen sind Kulturfolger, dann unterstreicht das nur meine Aussage oben, dass sich die Katzen den geschichtlichen Entwicklungen angepasst haben und es auch in Zukunft tun müssen und hoffentlich werden.

Da hast du vollkommen Recht! Ich selbst habe es jedoch noch sehr schwer mich von meinem "Weltverbesserertum" zu lösen, aber wir müssen erkennen, dass es Grenzen gibt! Sich zu sehr auf etwas zu versteifen, macht einen wirklich nur kaputt! Wenn die Zeit reif ist, wird sich die Katze behaupten und weiterentwickeln oder eben nicht- was natürlich sehr, sehr, sehr tragisch wäre! Aber ich bin auch davon überzeugt, dass sie es schaffen können.... Manchmal darf man die Sachen eben nur relistisch sehen. Der Mensch wird sich ebenso verändern und wer weiß, was er sich noch überlegt, um Tiere zu quälen, aber ich für meinen Teil hoffe, dass er dazulernt und auf soetwas verzichtet...
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #148
Jepp, stimmt natürlich. Aber so weit mir durch Tierschutzorganisationen bekannt ist, sterben jedes Jahr fast eine viertel Million Katzen allein durch Jäger. Ich meine, das ist echt ne Hausnummer. :shock: Die Grünen haben ständig die große Klappe wenn es um Tierschutz geht, aber das Naheliegende sehen sie irgendwie nicht.


Den letzten Satz würd ich so nicht sagen. Den hab ich nämlich mehr über zwei Jahrzehnte lang in der DDR auch gehört. ;-) Aber auch hier ist es wieder eine politische Frage. Denn während in Deutschland die Geburtenzahlen nach unten gehen so das die Bevölkerung sich wieder irgendwann auf ein akzeptables Maß einpendeln kann, schwafeln viele Politiker schon wieder was vom Aussterben der Deutschen.
Aber um mal ein positives Beispiel zu bringen, die Anstrengungen um den Erhalt der Europäischen Wildkatzen hören sich eigentlich sehr gut an. Und auch viele Baugebiete sehen heute wesentlich anders aus als noch vor 50 Jahren und sind für Katzen m.E. wesentlich besser geeignet.


Ich finde, die industrielle Revolution hat da weniger etwas damit zu tun wie der Kapitalismus an sich.


Ich halte das für nicht akzeptabel. Vor allen nicht wenn es irgendwann darin endet, das wir Menschen den Katzen keinerlei Selbständigkeit mehr zugestehen wollen und Katzen nur noch als "degenerierte" Haustiere gehalten werden dürfen. Das ist nicht das was ich möchte. Katzen gehören uns Menschen nicht und wir haben schlichtweg nicht das Recht mit ihnen umzugehen wie wir möchten, nur weil uns das hier in unserer völlig überzogenen Kosumgesellschaft und verdrehten Fortschrittsglauben in den Kram passt. Wobei wir wieder am Anfang sind, die Dinge müssen m.E. einfach wieder vom Kopf auf die Füsse gestellt werden. Wenn die Bedingungen nicht so sind, na verdammt noch mal, wer hindert uns denn daran wenigstens dafür zu kämpfen?

Ich habe Geschichte studiert und ja es haben sich immer wieder Menschen erfolgreich gehen Unterdrückung und Willkür gewehrt, aber das hat immer nur im kleinen oder in einzelnen Ländern funktioniert. Man wird und kann niemals gegen den Großteil des Stroms ankommen, das ist vergebliche Liebesmüh! Und wer sagt Dir denn, dass Katzen duch die Entwicklung irgedndwann nur noch "degeneriert" sind? Hast Du eine Glaskugel? Anpassung bedeutet eben auch, dass sich die Lebensweise so anpasst, dass sie in ihrer Entwicklung "glücklich" sind. Das "empfinden" der Katze ist dann wahrscheinlich eben ein ganz anderes. Eben angepasst, was ist daran verwerflich?
 
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  • Bengale als Freigänger? Beitrag #149
Ich habe Geschichte studiert und ja es haben sich immer wieder Menschen erfolgreich gehen Unterdrückung und Willkür gewehrt, aber das hat immer nur im kleinen oder in einzelnen Ländern funktioniert. Man wird und kann niemals gegen den Großteil des Stroms ankommen, das ist vergebliche Liebesmüh!
Das mein ich auch nicht. Ich denke, es ist schon ein Unterschied ob man prinzipiell die Probleme erkennt und darüber diskutiert oder ob man eher den Kopf in den Sand steckt und lieber alles mitmacht was einen andere aufzwingen wollen. Ich glaube, in Wahrheit geht es auch nicht darum den Helden zu spielen. Ich denke, erreicht werden kann nur etwas wenn sich die Masse der Menschen die Probleme einfach mal bewusst werden. Wobei dieses Thema wie ich finde, eher etws mit Philosophie als mit Geschichte zu tun hat.

Und wer sagt Dir denn, dass Katzen duch die Entwicklung irgedndwann nur noch "degeneriert" sind? Hast Du eine Glaskugel? Anpassung bedeutet eben auch, dass sich die Lebensweise so anpasst, dass sie in ihrer Entwicklung "glücklich" sind. Das "empfinden" der Katze ist dann wahrscheinlich eben ein ganz anderes. Eben angepasst, was ist daran verwerflich?
Ähm... von einen unhabhängigen Tier wie der Wildkatze letztendlich zu einen auf Gedeih und Verderb dem Menschen abhängigen Lebewesen zu werden, das sich mit großer Wahrscheinlichkeit weder selbst versorgen noch in der Natur überleben könnte, also komplett künstlich vom Menschen geschaffen zu sein, hat doch nichts mit Anpassung geschweige denn Entwicklung zu tun. Und sorry, aber ein Hausschwein ist möglicherweise in seinen 1x2m großen Verschlag in der Massentierhaltung auch "glücklich". Logisch, es kennt ja auch nichts anderes. Und natürlich sind viele unserer Katzen degeneriert. Sie fressen giftige Pflanzen und haben keine Ahnung was eigentlich gut für sie ist, Fleisch fressen sie oft gar keines mehr, brechen sich die Zehen auf Heizkörper oder strangulieren sich mit irgendwelchen Spielsachen. Wo bitte ist da denn die einstmals so edle und stolze Rasse der Katzen, die in winterlichen Wäldern bis Minus 40 Grad überleben konnte und sich bestensfalls mit dem Menschen auf eine Art Vertrag zum beiderseitigen Nutzen eingelassen hat?
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #150
Na ja LuckyGuy , der Vorfahre unserer Hauskatze,
war mit hoher Wahrscheinlichkeit die Falbkatze (ägyptische Wildkatze),
und die hat mit unseren Wildkatzen nicht so viel zu tun.
(zumindest keine -40 Grad)
Und der Vertrag ?
Den haben die Katzen nie unterschrieben,
der wurde nur von uns aufgesetzt.
Irgendwie ist das ein träumen von der guten alten Zeit,
die es so nie gab.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #151
Ich halte Wohnungshaltung auch nicht für das Wahre, vor allem, da das Tier somit immer mehr an Selbstständigkeit verliert

Habt ihr schonmal daran gedacht, das jede Freigängerkatze einen großen Teil ihrer sogenannten Selbstständig freiwillig "aufgibt", in dem Tag täglich zu "ihrem" Menschen nach Hause kommt? Auch diese Katzen haben (meistens/von Hofkatzen vielleicht mal abgesehen) einen engen bezug zum Menschen. Wenn ich die völlige Selbstständigkeit der Katze fordere, dann darf ich keine Katze halten, weder in der Wohnung noch im Freigang. Und wenn man sich dann Streunerkolonien anschaut: auch diese Katzen brauchen den Menschen, wenn man nicht der Natur ihren Lauf lassen will und sie durch Krankheiten, Unfälle, Kämpfe, Geburten nicht alt werden und auf der anderen Seite eine ständig anwachsende Zahl von Streunern entsteht, weil ein Wurf auf den nächsten folgt. Es geht heute nicht mehr ohne den Menschen, wenn wir unserer "Hauskatze" sprechen. Und doch, auch eine Wohnung kann ein traumhaftes Zuhause für eine Katze sein.........die den Freigang nie kennengelernt hat!
Warum das so ist, ist sowohl hier als auch in viiiieeeelen anderen Threads ja schon zur Genüge durchgekaut worden. Und auch das ist letztendlich die Entscheidung des jeweiligen Katzenhalters. Ob man das nun selber so machen würde oder nicht, ist völlig belanglos.....
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #152
Na ja LuckyGuy , der Vorfahre unserer Hauskatze,
war mit hoher Wahrscheinlichkeit die Falbkatze (ägyptische Wildkatze),
und die hat mit unseren Wildkatzen nicht so viel zu tun.
(zumindest keine -40 Grad)
Ähm ich würde sagen ein klares Jein. :mrgreen: Prinzipiell hast Du natürlich recht. Aber so weit mir bekannt ist stammen Hauskatze wie auch die Europäische Wildkatze beide von der Falbkatze ab. Und es hat auch zu allen Zeiten schon Rückkreuzungen zwischen Hauskatzen und Wildkatern geben. Ich hab mal vor Jahren gelesen das allein in der DDR in den siebziger Jahren lt. Schätzungen über 2000 Blendlinge pro Jahr geboren worden sein sollen. Genetisch kann man so weit ich weiß jedenfalls die Verwandschaft eindeutig nachweisen. Das ist ja einer der Gründe, weshalb man allgemein sagt, das bei verwilderten Hauskatzen bereits nach der zweiten Generation von Domestikation kaum noch etwas zu spüren ist. Einer der Gründe weshalb man wilde Streuner nicht so einfach im Tierheim einsperren, geschweige denn in irgendeiner Form vermitteln kann.
Und die Vorfahren der heutigen Main Coon waren so weit mir bekannt ist die Russische Waldwildkatze die sich mit den Hauskatzen der ersten Siedler verpaarten. Und diese Katzen sind tatsächlich in den Rocky Mountains noch bis Minus 40 Grad unterwegs.

Und der Vertrag ?
Den haben die Katzen nie unterschrieben,
der wurde nur von uns aufgesetzt.
Irgendwie ist das ein träumen von der guten alten Zeit,
die es so nie gab.
Also ich finde das ist reine Ansichtssache. Katzen haben die Mäuse und Ratten weggefangen und tun das teilweise noch auch noch heute und die Menschen haben das geduldet und ihnen dafür einen Unterschlupf geboten. Das klingt mir nach einen einwandfreien Vertrag. :cool:

Habt ihr schonmal daran gedacht, das jede Freigängerkatze einen großen Teil ihrer sogenannten Selbstständig freiwillig "aufgibt", in dem Tag täglich zu "ihrem" Menschen nach Hause kommt?
Ich finde, das kommt natürlich auf die Katze und die jeweiligen Umstände an. Ein echter Freigänger der kommen und gehen kann wie er lustig ist und auch ansonsten keinerlei Einschränkungen kennt... also ich wüsste nicht wo der seine Selbstständigkeit aufgibt. Wenn Du das Futter meinst, das machen Katzen doch gerne. Natürlich sind sie scheinbar auf den Menschen angewiesen, aber wenn es ihnen nicht gefällt können sie sich ja einen anderen Dosi suchen.

Wenn ich die völlige Selbstständigkeit der Katze fordere, dann darf ich keine Katze halten, weder in der Wohnung noch im Freigang.
Wie ich schon sagte, das Futter als Zeichen von Abhängigkeit sollte man bei der Betrachtung einfach mal außen vor lassen, weil es von der Katze keinerlei Preis abverlangt. Es dürfte für die Katze bedeutend einfacher sein, zwei bis drei mal zum Dosi zu rennen und sich dort den Bauch vollzuschlagen als den halben Tag auf der Lauer nach Mäusen zu liegen.

Und wenn man sich dann Streunerkolonien anschaut: auch diese Katzen brauchen den Menschen, wenn man nicht der Natur ihren Lauf lassen will und sie durch Krankheiten, Unfälle, Kämpfe, Geburten nicht alt werden und auf der anderen Seite eine ständig anwachsende Zahl von Streunern entsteht, weil ein Wurf auf den nächsten folgt.
Nun ja, schließlich haben Menschen mit dem Überangebot an Unterschlupfmöglichkeiten und Futter das Problem ja auch selbst geschaffen. Als Beispiel wo es sich ganz ähnlich verhält seien die Füchse genannt.
Es geht heute nicht mehr ohne den Menschen, wenn wir unserer "Hauskatze" sprechen. Und doch, auch eine Wohnung kann ein traumhaftes Zuhause für eine Katze sein.........die den Freigang nie kennengelernt hat!
Natürlich, das ist doch gar keine Frage. Aber eine Wohnung kann niemals eine hundertprozentige artgerechte Haltung sein. Schau Dir mal eine Katze im Freien bsw. beim Jagen an. In welch hohen Maß dabei sämtliche Sinne gefordert werden. Sowas wird man nunmal in einer Wohnung einfach nicht hinbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #153
Wenn ich die völlige Selbstständigkeit der Katze fordere, dann darf ich keine Katze halten, weder in der Wohnung noch im Freigang.

Völlige Selbstständigkeit ist, soweit ich weiß, gar nicht möglich. Und das hat hier auch niemand gefordert. Der Unterschied ist halt, dass Freigängerkatzen zumindest zum Teil diese Selbstständigkeit noch haben. Und die Forderung lautet eher dahingehend, das Tier nicht in völlige Abhängigkeit zu treiben.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #154
Natürlich, das ist doch gar keine Frage. Aber eine Wohnung kann niemals eine hundertprozentige artgerechte Haltung sein. Schau Dir mal eine Katze im Freien bsw. beim Jagen an. In welch hohen Maß dabei sämtliche Sinne gefordert werden. Sowas wird man nunmal in einer Wohnung einfach nicht hinbekommen.

Du das mußte mir nicht sagen^^, ich hab drei Freigänger:) Ich hab aber auch schon Wohnungskatzen gehabt, die den Freigang nicht kannten. Und auch die waren glücklich und voll ausgelastet, mit allem was eine Katze sich wünschen kann. Auch Wohnungskatzen jagen und lauern, es gehört zu den Instinkten. Um das aber ausleben zu können, braucht sie einen Katzenpartner, den man natürlich nicht einfach so holen sollte, sondern bewußt und passend. Da bin ich fest von überzeugt. Ich kann SICHER niemals eine Katze 100% glücklich und ausgelastet in der Wohnung halten, wenn sie Freigang kennt, auch da bin ich fest von überzeugt, zumindest wird es sehr sehr schwer. Aber da ist der Mensch eben in der Verantwortung, die für die Lebensumstände passende Katze zu suchen......
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #155
Ich muss sagen einiges hier finde ich sehr daneben...

Ich quäle also meine Katzen weil:

Findus, der von draußen kommt, einfach irgendwann nicht mehr rauswollte...

Lenni, der die Wahl hatte, aber nie raus wollte. Er würde gnadenlos untergehen, so ein Sensibelchen ist er.

Piggy und Frederick, die es nicht kennen und helle Ohren haben, Stichwort Sonne und Krebs (Fredericks Mama ist dran gestorben) bei Bedarf mal Onkel Google befragen...

Amadeus, den ich draußen mit abgerissenem Schwanz gefunden hab der schon vor sich hin gammelte= komplette Amputation, also definitiv eingeschränkt!

Soll ich die nun rauswerfen?!

Bitte, ein bisschen überlegter das Ganze...
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #156
Findus, der von draußen kommt, einfach irgendwann nicht mehr rauswollte...
Also von meiner Seite aus quälst du ihn sicher nicht/keinen von deinen Jungs:)! (so gut solltest du mich "kennen"^^) Es war doch seine freie Entscheidung! Da hätte ich "das wird schwer.." ergänzen sollen mit: "wenn sie ih fordert" oder "es sei denn die Katze will es von selber nicht!" oder "es ist eben einfach nicht mehr sicher für sie im Freigang zB aus gesundheitlichen Gründen". Von daher würde ich mir an deiner Stelle den Schuh doch in keinster Weise anziehen, Kim. Deine Bande hat ein wundervolles Leben bei dir! Wer da was anderes sagen würde, soll's erstmal besser machen.
Sry, war im Stress geschrieben und deshalb knapper als gut war...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #157
Würde ich mit dem Handy Herzchen verteilen können, würde ich dies nun tun *knutsch*
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #158
Danke^^, angekommen! Aber auch dir danke, so hab ich meinen Post nochmal gelesen. Das hätt ich wirklich besser ausdrücken können^^.
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #159
Mein freigänger geht von alleine mal mehr raus, mal weniger, mal gar nicht. Wenn's regnet zb. Dreht er auf dem Ansatz um und auf direktem Wege Richtung Sofa.
Oder auch einfach mal so.
Weil das bett bequemer ist oder was auch immer.

Mein Wohnungstiger wäre draußen alleine aufgeschmissen und ist eh lieber im arm.

Und trotzdem sind beide bester Laune.

Wo ist das Problem?
 
  • Bengale als Freigänger? Beitrag #160
Mein freigänger geht von alleine mal mehr raus, mal weniger, mal gar nicht. Wenn's regnet zb. Dreht er auf dem Ansatz um und auf direktem Wege Richtung Sofa.
Oder auch einfach mal so.
Weil das bett bequemer ist oder was auch immer.

Mein Wohnungstiger wäre draußen alleine aufgeschmissen und ist eh lieber im arm.

Und trotzdem sind beide bester Laune.

Wo ist das Problem?

Du hast mindestens einen Wohnungstiger;-), der nicht artgerecht nach draußen darf!^^^^Böse^^
 
Thema:

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