So, jetzt mein Beitrag zum Giardien-Thema.
Mein Spanier Murmel war giardiengeplagt und er sass einige Tage in der TK ein, von wo ich ihn direkt adoptiert hatte. (Die Pflegemami konnte ihm die Tabletten nicht geben, da er so extrem scheu war und sich nicht anfassen ließ, deshalb die Behandlung in der TK)
Ich hatte mir natürlich auch Sorgen gemacht, wegen der Ansteckungsgefahr für meine restliche Meute und habe tausende Fragen gestellt.
Und was ich dann von der Frau Professorin in der TK zu hören bekam war folgendes:
Giardien lassen sich erst seit kurzer Zeit überhaupt nachweisen und seitdem gibt es eine regelrechte "Giardienpanik". Keine Sorge für Ihre anderen Katzen. So einfach ist die Ansteckung nicht.
Ich halte auch viel für Panikmache, gerade die Hygiene, das kann gar nicht funktionieren, kein Mensch bekommt sein Haus steril, genau das wäre es nämlich wenn man alles entweder mit über 70 Grad mehrere Minuten behandelt oder mit Disifin desinfiziert, das müsste man natürlich überall im Haus mehrere Wochen ständig machen, jeden Fleck den die Katze betreten hat sofort bearbeiten, na klar auch die Katze:mrgreen: Aber das müsste ja sein, da ja schon 10 Zysten für eine Ansteckung genügen sollen und diese ewig leben, ausgeschieden werden ja wohl bei jedem Stuhlabsatz mehrere 100.000 Zysten. Klar ist Hygiene wichtig, ich mach da bis zu einem gewissen Grad auch mit, aber wie kann es denn sein, dass es zig Leute gibt die diese Biester OHNE diese gesteigerte Hygiene losgeworden sind?
Allerdings wenn man halt mit den Biestern zu tun hat und sieht was z.B. Panacur im Katzendarm anrichten kann (bei mir weit mehr wie die Giardien) bekommt man unweigerlich Panik bei der Vorstellung dass sie wieder kommen.
Ich sehe hier inzwischen überall Giardien denn meine beiden Süßen wuseln überall herum, meine Kleine saß vorhin plötzlich mitten auf dem Küchentisch, und wo, auf dem Streuselkuchen:roll: