Hallo Zusammen!
Ich wurde aufgefordert, einen Beweis in TK anzutreten. Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht und komme zu dem Schluß, dies nicht zu tun und zwar aus folgenden Gründen:
1. Ich übe noch. Es kann passieren, daß ich Informationen bekomme, die ich nicht richtig einordnen kann.
2. Egal, was ich tue, der Schuß wird nach hinten losgehen. Lasse ich mich auf Eure Vorschläge ein, es kommen Informationen, die Ihr nicht einzuordnen wisst > Haben wir es nicht gesagt? Ich mache es nicht > Haben wir es nicht gesagt?
3. Ich lasse mich nicht öffentlich vorführen. Mit Tieren sprechen zu können, ist ein wertvolles Geschenk, daß ich nicht an den Pranger gestellt sehen will.
Wenn jemand von Euch ernsthaftes Interesse an TK hat, informiert Euch im Internet über Penelope Smith und lest ihre Bücher. Für den Einstieg: Gespräche mit Tieren. Wer dies gerne lernen möchte, oder eine seriöse TK sucht, dem kann ich gerne meine Lehrerin empfehlen. Wer ansonsten Fragen hat und sich ernsthaft dafür interessiert, kann gerne per PN oder Mail mit mir Kontakt aufnehmen. HIER ist diese Diskussion für mich beendet.
Liebe Silke!
Es tut mir sehr leid, daß Dein Thread jetzt mit dieser Diskussion gefüllt wurde. Du kennst meine Einstellung dazu. Ich möchte zurück zu Dir und Deinem Kater.
Ich selbst habe zwei Katzen verloren. Whisky, unser erster Kater, hat vor einigen Jahren im hohen Alter ein Plattenepithelkarzinom im Mäulchen bekommen. Wir wussten nach Diagnosestellung, daß wir nur noch maximal 12 Wochen miteinander haben.
Wir konnten dem Karzinom beim Wachsen zusehen. Ich hatte große Angst davor, den richtigen Zeitpunkt nicht zu erkennen. Wir haben ihn genauestens beobachtet. Solange er das gemacht hat, was er gerne tat, war alles o.k.. Er hat bis kurz vor seinem Tode gut gegessen. Klar, mussten wir das Essen irgendwann pürieren und auf Babygläschen ausweichen. Wir haben alles getan, was erforderlich war.
Er hat bis zum Schluß gerne in der Sonne gelegen und geschmust. Auf dem Schoß lag er so unendlich gerne. Er hat die Wochen vor seinem Tod auch mit mir auf dem Kopfkissen geschlafen, sodaß ich ein zweites Kissen kaufen mußte, weil er sich so breit gemacht hat.
Ich habe auf den Moment gewartet, in dem er sich zurückzieht. Das hat er aber nicht gemacht. Ich habe ihn angeguckt und gesagt: Whisky, wenn es genug ist, gib´ mir Bescheid, ja? Er guckte mir in die Augen und zwinkerte.
7-8 Wochen später hat er abgenommen, immer weniger gegessen, dann aufgehört zu essen. Er lag auf meinem Schoß. Ich sah ihn an und fragte: Whisky, ist es genug? Er sah mir in die Augen und zwinkerte mir deutlich zu. Wir machten den Termin und er starb in unserem Beisein in meinen Armen.
Meine Herzenskatze Joy, die nach Whiskys Tod bei uns einzog, hatte Lymphdrüsenkrebs. Den hatte sie schon, als wir uns fanden, die Diagnose kam jedoch erst 4 Monate später. Wir haben alles Mögliche an Therapien probiert. Immer Joy´s Wohlergehen im Fokus. Bei ihr war der Todeszeitpunkt sonnenklar, eines frühen Morgens. Ich hatte abends schon das Gefühl, als würde sie die Nacht nicht überleben. Morgens ging es ihr dann so fürchterlich schlecht, daß wir nach einer Röntgenaufnahme, die eine völlig zumetastasierte Lunge zeigte, sofort um die Spritze für sie verlangten.
Wie es mit Dir und Deinem Katerle laufen wird, weiß keiner. Dein Kater steht für Dich im Mittelpunkt und das ist gut. Entscheide nach Deinem gesunden Menschenverstand, was Du tust und was nicht. Laß´ Dich nicht verrückt machen. Es gibt keine Kardinalslösung.
Fühl´ Dich herzlich gedrückt!
Lieben Gruß,
Sisja