Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka
Heute Morgen konnte ich um 2.15 Uhr mit dem verteilen der Zeitungen beginnen. Im Kreisel traf ich Glori wieder, die sich streicheln ließ und mich auch begleitete. Sie kam sechs Häuser mit und wartete jedes Mal darauf dass ich wieder zur Straße zurückkam. Dann gab es Streicheleinheiten und es ging weiter zum nächsten Haus. Beim letzten ist sie dann, nach den Einheiten, wieder gegangen und ich bin weiter in meiner Runde. Zu diesem Zeitpunkt war es noch nicht am Regnen. Später, ich war schon in diesem Bezirk mit dem Auto unterwegs, sah ich vor einer weißen Tür eine schwarze Katze liegen. Nachdem diese an meinen Fingern geschnuppert hatte, durfte ich sie streicheln. Das gefiel ihr auch wie ich hörte. Nach etwa zwei Minuten stand sie auf und ging weg. Ich habe dann den ersten Bezirk weiter gemacht. Bei meiner zweiten Lauf tour, diesmal 30 Zeitungen, fing es leicht an zu regnen. Leider steigerte sich der Regen immer mehr und artete in einen richtig schönen Landregen aus. Das hat natürlich vor und Nachteile. Nachteil ist, man wird trotz Regenkleidung nass von den Schuhen her. Sind erst einmal die Socken nass, wird auch die Hose nass, wie ich später als ich wieder zu Hause war gesehen habe. Da war die Hose bis zu den Knien nass. Außerdem lief mir Wasser in den Nacken. Darum habe ich eine andere Regenjacke angezogen. Die ist aber nicht für solch einen Landregen ausgelegt, sodass diese auch nach kurzer zeit völlig durchnässt war. Also wieder die erste Jacke angezogen. Der Vorteil wenn es regnet ist, dass es nicht so staubt wenn ich durch die Gegend laufe!
Als ich wieder zu Hause war, ist dein Sohn nicht raus. Das Wetter war ihm zu schlecht. Er hat was gefuttert und ist dann ins Bett. Auch als ich ins Bett ging lag er noch da. Dein Sohn machte nur wiederwillig Platz damit ich mich hinlegen konnte. Als ich wieder wach wurde, lag er noch immer an derselben Stelle wie als ich ins Bett ging. Im Moment ist er draußen, da es nicht regnet.
Um 16.15 Uhr erhielt ich einen Anruf von der Klinik. Ich hatte schon um kurz nach 8.00 Uhr dort angerufen, aber keiner konnte mir etwas Genaues sagen. Aber nachmittags, da erhielt ich meinen Termin für Montag. Ich soll Montag um 8.00 Uhr da sein, dann geht es erst einmal in die Augenklinik, weil der Bereich um mein Auge geschwollen ist und ich das rechte Auge nicht ganz öffnen kann. Das ist mir selbst nicht aufgefallen, sondern der Arzt in der HNO hat es bemerkt. Darum in die Augenklinik. Dort soll untersucht werden, in wie weit der Sehnerv von der Entzündung angegriffen ist. Ich hoffe nicht dass der Nerv in Mitleidenschaft gezogen ist. Die Gefahr besteht, dass ich auf dem rechten Auge noch mehr Sehkraft verliere wie bisher. Immerhin trage ich eine Sehhilfe. Andere sagen Brille!
Ich hoffe dass es in der kommenden Nacht nicht noch mehr regnet, denn ich muss trotz Vatertag die Zeitung tragen. Erst am Freitag ist frei Tag.
Mein Klitzekleines Mädchen, meine Stellinka