Ich bin ja weder Arzt noch Chemiker und daher von jeglichem Wissen unbelastet.
Wenn aber Metronidazol und Carnidazol zur Gruppe der Nitroimidazole gehören, heißt es doch nicht automatisch, dass sie identisch sind, nur das sie identisch wirken oder?
Bei Spartrix sind zumindest bei Tauben keine Nebenwirkungen bekannt.
http://www.besamex.de/images/ecommerce/01/85/01854690_1970-01_de_s.pdf
Ich habe auch noch von keinen Nebenwirkungen bei Katzen gehört.
Das sieht bei Metronidazol schon ganz anders aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Metronidazol#Kontraindikationen_und_Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen sehen bei Katzen ähnlich aus.
ICH würde Metronidazol nicht geben.
Vorsicht!
De Katze ist ein Säugetier, kein Vogel.
Wirken tun beide -trotz ihrer ein wenig unterschiedlichen chemischer Strukturformel- auf die gleiche Weise und putzen im Darm
alles ! weg, also auch die bakterirelle Darmflora (und zwar quasi restlos!).
Ausserdem ist das andere an"schrecklichen Nebenwirkungen da im Wikiartikel ja nur das wie ein Nudelholz breitgewalzte Thema der Erbgutschädigung (teratogen/carcinogen).
Der Nachweis solcher Erbgutschädigung vollzieht sich üblicherweise (70er, 80er Jahre) am bebrüteten Hühnerei und Auswertung der zu verzeichnenden Fehlbildungsrate. Wieviele Küken die Statistik da bewertet ist jedem wohl klar, wenn das Risiko von 1:10*5 nicht tolerabel ist. Und was das in bezug auf Zulassungskosten bedeutet wohl auch... ;-)
Da Spartrix nie für den Menschen zugelassen wurde, hat man sich da wohl eher einen Rohrkrepierer in der pharmazeutischen Entwicklung für den Menschen in die Tiermedizin rübergerettet. Metronidazol ist nämlich ein uraltes Antibiotikum (Es ist in der Schweiz seit
1960 zugelassen.), das nur in der DNA-Schädigungshysterie durch Antibiotika zeitweilig in Verruf war.
De facto sind superviele Weichmacher, die uns in Plastik und Abgasen umgeben (Auto!) um ein vielfaches potenter. Da gegenüber steht die Gesellschaft weniger hysterisch und inhaliert es dankend mehrfach täglich. Ich selbst bewege mich da lieber täglich an der frischen Luft... *g
Kurzum: ich habe noch nie
wesentliche Nebenwirkungen von dieser Medikamentengruppe gesehen und gebe es gerne, weil es eben noch erstaunlich gut wirksam ist trotz seiner langjährigen Zulassung (auch bei multiresistenten Erregern). OK, einmal Kopfschmerz und Übel, aber dann gabs auch kurz darauf fiesen Dünnpfiff...
AUSSER: der durchschlagend gnadenlosenen Wirkung auf den Darm, aber die ist ja nun beim Bekämpfen der Giardien nicht vermeidlich.
Wie gesagt, Metronidazolwirkung bei Wirbeltier-Säugetieren weist nun eine hinreichend grosse Stichprobe auf.