Mein kleines Paulinchen
Wieder mal ein bisschen später, aber das ließ sich leider nicht verhindern!
Heute Morgen habe ich fast alle meine Freunde der Nacht getroffen!
Heute Morgen kam die Zeitung endlich einmal pünktlich, so das ich schon um 2.15 Uhr mit dem Verteilen beginnen konnte. Gleich als ich im Bezirk mein Auto auf den parkstreifen stellte, begrüßte mich eine Katze. Sie saß direkt neben meiner Autotür und als ich diese öffnete kam von ihr/ihm ein „Miau“. Natürlich war dann erst einmal streicheln angesagt und die Katze bekam von mir zwei Leckerli Stangen die sie auch futterte. Während sie das machte streichelte ich sie die ganze Zeit. Kaum hatte sie die Stangen gefuttert, köpfelte sie meine Hand und ging weiter durch ihr Revier. Ich bin auch weiter!
Die nächste Katze die mich begrüßte, war Glori! Das ist eine Katzendame die nur des Nachts draußen ist, jedoch kann sie jederzeit durch eine Klappe in der Kellertür ins Haus. Auch Glori bekam zwei Leckerli Stangen und ich streichelte sie die ganze Zeit. Nach dem Futtern lief sie vor mir her und ich verteilte weiter meine Zeitungen. AM Ende ihres Revieres verabschiedete sie sich und ging wieder zurück, während ich weiter machte.
Als ich kurz darauf mit dem Auto durch die Straße fuhr in der Glori lebt, saß sie vor ihrem Haus im Vorgarten. Die nächsten 11 Zeitungen werden von mir immer mit dem Auto verteilt, da der Weg 700m lang ist und ich somit nicht zurücklaufen brauche um mein Auto zu holen. Als ich die dritte Zeitung zustellte, saß vor der Tür ein schwarzer Kater. Wie so oft. Auch er bekam seine Leckerli Stangen von mir. Nur gestreichelt habe ich ihn nicht, da er das nicht möchte. Ich habe es schon mehrmals versucht, aber dann läuft er weg. Nur wenn ich ihn nicht berühre, bleibt er da. Aber ich rede mit ihm. Bevor er seine beiden Stangen auf gefuttert hatte, bin ich schon weiter.
Im nächsten Teilabschnitt meines Bezirkes wohnt Karlo mit seiner Schwester. Beide kamen heute Morgen angelaufen und ich konnte beide Streicheln. Als die beiden wieder ins Haus gingen, fing es leicht an zu regnen. Da war es genau 3.22 Uhr. Bis zu meinem Auto waren es noch etwa 200m! Dazwischen musste ich aber noch 13 Zeitungen verteilen. Regenkleidung habe ich natürlich bei, aber die lag im Auto, schließlich hatten die vor 15 Minuten im Radio keine Niederschläge für die Nacht voraus gesagt. Als ich noch etwa 50m vom Auto entfernt war, noch zwei Zeitungen, öffneten sich die Schleusen am Himmel und ich war innerhalb von Sekunden Klatschnass. Also schnell zum Auto, die Regenkleidung genommen und zum nächsten Haus gelaufen, wo ich im trockenen stand. Dort habe ich die Regenkleidung angezogen und bin dann wieder zum Auto um weiter zu fahren.
Ganz zum Schluss des ersten Bezirkes traf ich dann noch eine Katze die ich streicheln darf. Natürlich bekam auch sie zwei Stangen und während sie futterte streichelte ich sie. Natürlich habe ich noch andere Katzen vor den Haustüren liegen sehen. Dann bin ich immer sehr langsam auf die Türen zu und habe mit den Katzen geredet. Keine ist wie sonst, aufgestanden und weg gelaufen. Nur haben sie etwas Platz gemacht. Ich habe dann jeweils eine Leckerli Stange auf den Platz gelegt wo sie gelegen habe und bin genauso langsam wieder weg gegangen wie ich gekommen war.
Im zweiten Bezirk traf ich dann auch nachdem ich dort angefangen war, nach etwa 25 Minuten die erste Katze. Diese ist immer am fauchen und knurren, aber das streicheln gefällt ihr. Trotzdem wird geknurrt und gefaucht. Auch sie bekam zwei Stangen und ich bin weiter. Die nächste Katze die ich streicheln durfte lag auch wieder vor der Haustür auf der Matte. Sobald sie mich sah, stand sie auf und fing an zu Miauen. Dabei kratzte sie an der Tür. Streicheln und zwei Stangen und sie war erst einmal ruhig und ich bin weiter.
Die letzte Katze die ich bei meiner Runde gesehen habe, lag bei zwei Hunden mit im Zwinger. Freiwillig, wegen dem starken Regen. Die Katze kam sofort zu mir und ließ sich streicheln. Sie bekam ihr Leckerli und auch die beiden Hunde im Zwinger bekamen ihre Leckerli Stangen. Noch etwas Streicheln, dann bin ich weiter. Jetzt fehlte nur noch ein Hund und auch der war da. Dieser Hund läuft frei auf dem Grundstück herum. Diesmal lag er in der geöffneten Garage in seinem Korb. Auch er bekam Leckerli und Streicheleinheiten.
Jetzt mal dazu wie stark es geregnet hat! Wenn ich aus dem Auto raus bin um die 10m zur Zeitungsrolle zu laufen war die Zeitung total durchnässt, so dass man diese wegschmeißen konnte. Darum habe ich die Zeitung im Auto immer unter meine Jacke getan und bin dann aus dem Auto raus. Trotzdem waren die Zeitungen etwas nass, da nicht alle Briefkästen oder zeitungsrollen im trockenen stehen, sondern voll im Regen. Auch hatte ich das Problem, das in den Rollen teilweise Wasser stand. Aber wenn nichts anderes da ist, muss die Zeitung eben da rein. Natürlich wurde die Zeitung dann so gefaltet, dass sie nicht auflag, sondern unten noch Platz war.
Als ich dann endlich inzwischen war es 6.25 Uhr, vollkommen durchnässt nach hause kam, stürmte Peter sofort zum Ausgang des Hauses. Nachdem er aber ein paar Regentropfen ab bekommen hatte, war er genau so schnell wieder im Haus. Hinten ging er nur auf die Terrasse und schaute von dort raus. Als ich ins Bett ging, kam er sofort mit. Um 12.30 Uhr musste ich dann schon wieder hoch. Die Dosine musste zum Taxi. Da hat es nicht geregnet. Anschließend habe ich noch einmal nach Peter geschaut, der noch immer im Bett lag und mich dann im Wohnzimmer hingelegt. Die Hunde haben sich wie immer sehr ruhig verhalten. Nur einmal haben sie gebellt. Da kam der Postbote.
Nachdem ich dann endgültig wach war und aufgestanden bin, kam auch Peter um etwas zu futtern. Etwas später bin ich los, da ich Rezepte vom Arzt holen musste. Peter, der draußen rumlief wurde natürlich informiert. Als ich zurückkam lag er auf dem Anhänger. Jetzt liegt er im Wohnzimmer bei der Dosine im Bett