Draußen vor der Tür

Diskutiere Draußen vor der Tür im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hach, ich hab Deine Geschichte mit großen Interesse und häufigem Schmunzeln gelesen, vielen Dank dafür! Auch für die netten Bilder! Ich finde...
  • Draußen vor der Tür Beitrag #81
Hach, ich hab Deine Geschichte mit großen Interesse und häufigem Schmunzeln gelesen, vielen Dank dafür!

Auch für die netten Bilder! Ich finde, der hat jetzt grad sein richtiges Gewicht erreicht. Wir haben auch so einen *mäh*enden, jungen Kater (wir nennen ihn deshalb immer Dürrhecht) in rot, der sieht im sitzenden Zustand genau so knochig aus, wie Euer Sirius.
Unser Fuchserl spielt übrigens auch nicht viel, dem reicht es, mit dem Nachbarskater draußen rumzustromern.
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #82
Uff, jetzt hab ich euch ja eine Weile vernachlässigt :( Das mit der Urinprobe werd ich mir für das nächste Mal merken (wenn ich meinen Mann einspannen kann), ich hätte das am Montagmorgen (also heute vor einer Woche, ich bin ein bisschen hinterher mit dem Berichten) mit meinem Kreislauf leider nicht geschafft - ich kann mir morgens kaum die Haare bürsten oder die Schuhe zubinden, ohne dass ich mich gleich hinsetzen muss, geschweige denn einer unwilligen Katze nachlaufen und sie mit Engelszungen bereden, doch bitte in das Katzenklo mit dem komischen Perlenstreu zu machen... *seufz*

Und ja, ein hübscher Kerl ist er, wobei ich immer noch denke, dass er ein bisschen Untergewicht hat :( Er sieht vor und hinter dem Bauch zwar nicht mehr so eingefallen aus wie ganz am Anfang (und das Fell ist schon viel flauschiger), aber man kann immer noch Wirbel und Rippen zählen, auch wenn sich jetzt langsam etwas an Muskulatur aufbaut... muss also noch zunehmen, der Kleine. Leider kann ich ihn nicht wiegen, weil er Hochheben total blöd findet und ich ihn nicht zu oft hochheben will... er ist zwar nicht mehr ganz so panisch wie am Anfang, hat dafür aber angefangen, auszweichen, wenn ich mich "hochhebebereit" hinstelle... deswegen will ich mir meine Munition lieber für Tierarzt-Besuche aufsparen statt für abwiegen, vor allem, da er gut frisst.

***

Sonntagabend wurde bei uns jetzt des Pinkeldramas zweiter Akt gespielt. Also... Katze reingeholt, Tür zugemacht, Katzenklo ausgeräumt und diesmal die Perlenstreu reingemacht. Und dann ging das große Warten los. Sirius war von der Perlenstreu wenig überraschend wenig begeistert und ist für geschlagene zwei Stunden durchs Wohnzimmer getanzt – ich natürlich hinterher. Und jedes Mal gehofft, dass er nicht auf das Sofa pinkelt oder auf den Teppich... alles andere hatte ich vorsorglich ja schon weggepackt. Auch die Transportbox wurde natürlich wieder inspiziert, aber da hatte ich die Matte herausgenommen, fies wie ich bin... also gemaunzt – herzerweichend – und eingekniffen und gewartet. Ich hab währenddessen das ganze Drama gemacht, angefangen mit „Ach Sirius, guck doch mal, da sind tolle Perlen, willst du da nicht Pipi machen?“ und mit den Perlen geraschelt über „Es ist doch nur zu deinem Besten, ich weiß, dass dir das nicht gefällt“ bis zu „Kannst du jetzt nicht endlich? Dann ist das Drama für uns beide vorbei und wir sind glücklich und du kriegst deine alte Streu zurück!“ Ich war mittlerweile schon mit den Nerven am Ende, weil fürchterlich müde und fürchterlich fertig, und wollte nur noch ins Bett, und als er sich dann das zweite Mal in die Ecke neben der Transportbox gehockt hat, hab ich mir nur noch gedacht... „Sind eh nur Fliesen, und dann ist es wenigstens vorbei!“ Und dann wars auch vorbei, Gottseidank. Kater pinkeln lassen – und dabei ein schlechtes Gewissengehabt, als ich sein Gesicht gesehen hab, der Kleine wusste genau, dass er das nicht darf, und ist danach abgehauen wie ein Blitz, weil er Angst hatte, dass ich ihn jetzt bestrafe... dabei war es doch meine Schuld! Danach das Probenröhrchen voll pipettiert, in den Kühlschrank gepackt, und mit Putzen angefangen... „Ist ein gutes Training für Kinder, gell, Sirius?“ und danach todmüde auf die Couch und die Katze erstmal ausgiebig gestreichelt und beleckerlit. Er soll ja nicht glauben, dass ich ihm jetzt böse bin, und das womöglich noch die ganze Nacht über. Außerdem wollte ich warten, ob er jetzt denkt, die Ecke wäre seine neue designierte Pinkel-Ecke, aber zum Glück ist er danach ganz brav und ohne zu zögern (und mit einer gewissen Erleichterung) wieder auf sein Klo gegangen. Und ich war auch erleichtert... und bin dann endlich ins Bett. Hat zwar nicht geholfen, am nächsten Morgen war ich trotzdem gerädert, aber wenigstens haben wir das jetzt hinter uns.


Die ersten Testergebnisse vom Tierarzt gab es auch gleich am nächsten Morgen, es ist nicht Diabetes, kein Blut und kein Eiweiß im Urin, für weitere Untersuchungen (um die Frage zu klären, ob es die Nieren sind) kommt das Blut jetzt ins Labor. Ergebnisse hoffentlich noch diese Woche. Tierarzt hat aber auch bestätigt, dass es tatsächlich neurotische Tierchen gibt, die ohne organische Ursache viel trinken – ich hoffe also, dass der Kleine einfach nur ein Suffkopf ist, aber dafür müssen wir trotzdem alle organischen Möglichkeiten prüfen. Wenn jetzt im Labor also nichts herauskommt, sollen wir also nochmal mit ihm vorbeikommen – und wird das nicht ein Spaß werden? – damit sie ihn sich noch einmal ansehen können. Dann werd ich auch gleich das Thema Arthrose ansprechen, und eventuell müssen die Krallen schon wieder gekürzt werden – und wenn wir schon da sind, können wir Blut abnehmen auch gleich lassen, ist ja nicht so, als ob es ohne das wesentlich angenehmer für ihn wäre, zum Tierarzt gekarrt zu werden.


Zum Glück konnte alles festgestellt werden, was festgestellt werden musste, es ist kein Zucker, kein Blut und kein Eiweiß im Urin – gottseidank – aber die Nierenwerte sind zumindest leicht erhöht. Alles andere hätte mich auch stark gewundert, so viel, wie er trinkt. Am Mittwoch Morgen haben wir jetzt einen Termin beim Tierarzt mit ihm, die Tierärztin will ihn sich gerne persönlich ansehen und ihm, wenn er sich kooperativ zeigt (Ha! Dass ich nicht lache!), Blut abnehmen. Chippen lassen können wir ihn dann auch eventuell, wenn wir schon da sind, je nachdem, wie fertig der arme Kerl nach dem Angucken und Blut abnehmen schon ist. Ich bin jetzt schon nervös... beim letzten Mal haben wir ihn ja in die Lebendfalle gepackt und er wurde in Narkose gelegt, damit sie ihn sich ansehen konnten... also hab ich jetzt Panik, dass er nicht in die Transportbox geht (und die Möglichkeit auch schon beim Tierarzt angekündigt, gut, dass die öfter mit Streunern arbeiten!) und sich in der Praxis dann in eine kratzende, fauchende, beißende, schreiende Furie verwandelt. Wenigstens kann er diesmal nicht ganz abhauen, sondern nur in der Wohnung... wenn alles zu schlimm wird, versuchen wir es dann im Bad, da hat er keinen Platz... aber den Stress würd ich gerne vermeiden. Also geht es morgen wieder zum Fressnapf, Dreamies kaufen, auf den Mist steht er nämlich. Und wenn ich ihn ohne Kampf und Drama und nur mit einmal am Heck anschieben in die Box bekomme, wär mir das doch am liebsten.


Bei Fressnapf waren wir jetzt auch endlich – und haben viel zu viel Geld ausgegeben – und haben endlich vernünftiges Klumpstreu gekauft. Mit Premiere White Sensation läuft das alles viel angenehmer, Sirius gefällt es offensichtlich auch, auch wenn er noch immer Sandstrandfetischist ist – ich sollte ihn mal stundenweise für die Einrichtung von Zimmerstränden vermieten, da kann er sich seine Futterkosten wieder reinarbeiten – und die Reinigung ist wirklich einfach. Damit werden wir hoffentlich auch länger auskommen als mit Catsan.


Außerdem gab es einen Haufen Dosen Carny und Real Nature für ihn, außerdem ein paar Tütchen Schesir, und drei verschiedene Sorten Leckerlies. Carny ist offensichtlich sehr annehmbar, das frisst er gerne – und danach war das Futter, das er vorher bekommen hat, natürlich wieder Mäh-Bäh. Heute Morgen fast einen Herzinfarkt bekommen, weil der Kleine nur ein paar Bissen genommen hat, ich hab aber schon fast vermutet, dass es ein klassischer Fall von „Wie? Das soll ich essen? Das ist nicht dein Ernst, oder?“ ist, und als ich wieder vom Arzt zu Hause war, war dann der Großteil weg, und als er vom Vormittagsspaziergang zurück war, ging der Rest auch noch. Kann also nicht so schlimm gewesen sein! Zur Belohnung gabs dann auch noch ein schönes, großes Stück Rindergulaschfleisch hinterher, das findet er lecker, wenn er denn Lust zum Kauen hat, aber dann wird das Ding solange bearbeitet, bis es klein und in der Katz verschwunden ist. Ich glaube, ich werde in nächster Zeit sehr viel Gulasch essen... bisschen reines Rinderhack haben wir auch geholt und eingefroren, aber wenn Gulasch geht, geht Hack sicherlich auch. Der Mann freut sich auch schon – wenn ich Fleisch für die Katz kaufe, können wir ja auch was davon essen... zumindest ist das seine Logik.


Ein Tütchen Schesir mit Fisch gab es auch schon – und der Inhalt sieht sehr lecker aus, man könnte fast meinen, unsere Katze isst besser als wir – aber es ist genau das eingetreten, was ich gedacht hab. Morgens, bevor wir zum Fressnapf gefahren sind, gab es Frühstück für ihn, drei Stunden später, als er von seinem Spaziergang zurückkam, ein Tütchen Schesir. Normalerweise frisst er erst so gegen zwei, drei Uhr nachmittags, also wesentlich später, dann wieder so gegen sechs oder sieben (und danach gibt es noch die gute, alte „Ich will gerne ausschlafen“-Mahlzeit) aber diesmal dachte ich mir, hm, hat ja eine Mahlzeit bekommen, kann ich auch ein bisschen länger warten. Aber... nix da. Er hat pünktlich zur normalen Fressenszeit gejammert – ich wusste erst gar nicht, was er von mir wollte, bis mir aufgefallen ist, dass er nach „Ich verhungere hier gleich! Miau!“ klingt – und seine normale Menge pro Mahlzeit (ca. 100-130 g Nassfutter) verputzt. Also gibt es Schesir jetzt eher als Leckerli denn als normale Mahlzeit (und die Fütterung mit diesen kleinen 85g-Tütchen von Miamor etc. kann ich mir gleich abschminken, zumindest, bis er ein anständiges Gewicht erreicht hat. Da fragt er mich wahrscheinlich, ob ich ihn verarschen möchte, wenn ich ihm nur eines davon hinstelle). Aber wenigstens frisst er gut (gut 500g am Tag plus das gelegentliche Stück Gulasch und ein paar Leckerlies), und solange er noch damit beschäftigt ist, wieder Muskeln zuzulegen, darf er das von mir aus auch gerne. Mittlerweile spürt man nämlich, dass sich da was tut, ich bin ganz begeistert! Wiegen kann ich ihn natürlich nicht, hochheben lässt er sich nämlich nur unter Protest, aber man spürt, dass sich da muskeltechnisch was entwickelt, was vorher nicht da war. Vielleicht wird er doch noch ein kleiner Bodybuilder.


Bei den Leckerlies bin ich allerdings nicht so von seinem Geschmack begeistert. Wir hatten extra keine Dreamies gekauft, weil die ja nicht das Gelbe vom Ei sind, und stattdessen diese Let's Bite Chicken Sandwich und noch irgendwas mit Ente, aber an der Kasse gab es dann eine Probepackung Dreamies... und ich dachte mir, so viel kann da ja nicht drin sein, probieren wirs mal. Pustekuchen! Nicht nur, dass dieses kleine Ding randvoll war mit diesen kleinen Trockenfutterhäppchen, nein, er ist auch total darauf abgefahren. Normalerweise wird alles, was man möglicherweise essen könnte, ja erst einmal ausgiebig beschnuppert und von allen Seiten begutachtet, aber die Dreamies rochen offensichtlich so geil, dass er gleich reingehauen hat, und das mit einer Begeisterung, die ich von ihm bei Leckerlies noch nicht gesehen hatte. Und die anderen Sachen, die wir gekauft hatten, fallen eher unter die Kategorie „Ist ja ganz lecker, aber kann ich nicht mehr von dem anderen Zeug haben? Oder gleich etwas Anständiges?“ Aber wenigstens geht er in die Transportbox, wenn ich Dreamies hineinstreue – diese weichen Stangen aus dem Supermarkt waren die letzten Tage nämlich schon total bäh, und für etwas, das er nicht mag, geht er auch nicht in die Box. Ist ja klar. Und bei den teuren, guten, mit viel Fleisch, natürlich auch nicht.


Real Nature ist genauso bäh wie das Supermarktfutter, das noch übrig ist, da frisst er nur ca. eine Dose am Tag und nicht mehr, aber nach zwei Tagen „Fasten“ hab ich ihm dann wieder eine Dose Carny aufgemacht, und die war gleich weginhaliert, schon mit zwei Mahlzeiten. Besonders lecker natürlich mit bisschen warmem Wasser drauf, damit man eine schöne Soße bekommt... er ist ja ein kleiner Schlecker. Er schafft es auch immer, so lange an seinem Futter rumzulecken, bis es außerhalb des Napfes gelandet ist, oder auf seiner Nase, wo er es natürlich nicht bemerkt. Da sitze ich dann immer „Schön Sirius, ich freu mich, dass du kuscheln kommst, aber mach deine Nase jetzt nicht auf meine Hose... nein... nicht... lass mich abputzen... verdammt.“ Aber es sieht auch zu lustig aus, wie er dann einen Brocken Futter auf der Nase hat, und es nicht mal bemerkt...


Am Tag des Pinkeldramas hat mir der Kleine aber auch noch einen ziemlichen Schock verpasst. Ich bin kurz aus dem Zimmer, um mit meinem Mann zu reden (eher: um mich auszuheulen) und als ich zurück war, lag er dann auf dem Fliesenboden... in dieser „Körperspannung-ist-überbewertet“-Pose (seitlich) und ich hab mich total erschreckt. Normalerweise liegt er nämlich entweder auf dem Teppich oder auf einem seiner Katzenplätze (dass einer dieser Katzenplätze einst für meine Füße gedacht war, darüber reden wir besser nicht). Sah aus wie tot, vor allem, als er sich nicht bewegt hat, als ich näher gekommen bin. Im Kopf alle möglichen Horrorgedanken, angefangen von „Ist doch nicht gut für die Nieren, wenn er so kneift“ bis „Panik! Panik! PANIK! PAHANIK!!!“... bis er dann aufgesprungen ist und mich anklagend angemaunzt hat. Hab dann trotzdem nochmal nachgesehen, ob er sich normal bewegt und normal reagiert, bevor ich mich ins Bett getraut hab. Aber ich kneif ja noch immer manchmal die Augen zusammen, wenn er zu leise ist, um zu sehen, ob er noch atmet...

***

Fotos gibt es auch noch. Das im Hintergrund ist übrigens kein Müll, sondern mein Türstopper mit improvisierter Türstoppererhöhung, nachdem die Terrassentür genau darüber hinwegschwingt... mittlerweile wurde der Eierkarton durch eine 200g Dose Cat's Fine Food Kalb ersetzt, sieht wesentlich edler aus (und nachdem es eine volle Dose ist, hilft auch das zusätzliche Gewicht).

Außerdem hab ich ein Foto von seinem Rücken dazugemacht - es wächst!
 

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  • Draußen vor der Tür Beitrag #84
"Er schafft es auch immer, so lange an seinem Futter rumzulecken, bis es außerhalb des Napfes gelandet ist, oder auf seiner Nase, wo er es natürlich nicht bemerkt. Da sitze ich dann immer „Schön Sirius, ich freu mich, dass du kuscheln kommst, aber mach deine Nase jetzt nicht auf meine Hose... nein... nicht... lass mich abputzen... verdammt.“ Aber es sieht auch zu lustig aus, wie er dann einen Brocken Futter auf der Nase hat, und es nicht mal bemerkt... "


Zum Sch...e schreien! Vielen Dank für Deine lustigen Geschichten, ich lach mich grad kringelig, wenn ich mir das bildlich vorstelle. Fast wie bei Loriot und der Nudel! :lol:
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #85
Find ich ja klasse, dass er beim Futter schon wählerisch wird!

Dreamies müssen echt Suchtmittel enthalten, davon habe ich auch mal ’ne Probepackung verfüttert – die schmecken klasse, obwohl es fast reines Getreide ist …

Ich kaufe für Madame immer Entenbruststreifen, gibts im Hunderegal für einen annehmbaren Preis: 250g für ca. 5€. Da sie das nur als Leckerli bekommt, geht das, finde ich. Das ist reines getrocktnetes Fleisch und sie steht drauf, das rutscht sogar als Nachtisch zu Carny. Diese hab ich schon ausprobiert:



Die sind nicht zu hart für Katzen.
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #86
Ich drück die Daumen, damit du nur einen Suffkopf hast!;-)
Das Futter aus dem Topf lecken kenn ich auch, Micky schafft es sogar, sich das auf den Kopf zu schmieren.:lol:
Ach ja die Dreamis, die sind ganz und gar unwiderstehlich, warum auch immer.:?:
Nützlich sind sie aber auch, als gelegentliches Leckerlie verwendet, kann man Katz damit prima bestechen.:-D
Und wenn wir ehrlich sind, unsereins mag auch mal was ungesundes.:mrgreen:

Sirius hat echt ein schönes Zuhause bei euch gefunden und man kann es ihm ansehen!:)
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #87
Danke für den Tipp mit dem Wodka, wenn es in der Hinsicht Probleme geben sollte, werd ich ihn natürlich beherzigen... aber bis jetzt sind die Pinkelstellen für ihn vollkommen uninteressant, er geht lieber aufs Katzenklo - alles andere ist für ihn, zumindest seinem angewiderten Gesichtsausdruck nach, vollkommen unzumutbar.


Oh ja... ich muss auch jedes Mal lachen. Am tollsten ist es, wenn es Joghurt vom Finger als Leckerli für ihn gibt - denn natürlich muss man erstmal die Nase reinstippen, so zur Abstandsmessung, bevor man anfangen kann, Joghurt zu schlecken, und danach ist das Joghurt am Finger natürlich viel interssanter und leichter zu kriegen als das auf der eigenen Nase... mit einer Nudel hab ich es allerdings noch nicht versucht ;)



Das mit den Entenbruststreifen werd ich auf jeden Fall versuchen, ich hab mich bein letzten Mal schon danach umgesehen, aber kein Trockenfleisch gefunden, das für mich auf den ersten Blick genießbar ausgesehen hätte - und nach mir gibt es da ja noch eine zweite Instanz, der es auch gefallen muss. Aber probieren werd ich es... wenn es ihm nicht zusagt, bin ich sicher, dass sich die drei Katzen unserer Freunde darüber freuen werden. Ist ja nicht so, als ob ich mich nicht schon in das typische Schicksal des Katzenhalters gefügt hätte...



Auf den Kopf hat er jetzt noch nicht geschafft, nur meine ganze Hand beim Joghurt schlecken eingesaut (mit zu viel Schwung mit der Zunge hinein und schon ist die Sauerei da)... aber ich bin sicher, das kommt noch. Jetzt müsste man nur noch Tabletten in Dreamies stopfen können, und alle meine Probleme wären gelöst - denn mit "Die Katze trinkt einfach so zu viel" war es leider nicht getan :(



***



Eigentlich wollte ich heute ja lauter schöne Sachen über den Kleinen schreiben, aber nachdem wir heute beim Tierarzt waren, geht das leider nicht. Aber fangen wir mit den guten Nachrichten an – ich hab ihn mit einmal beherzt hochheben und einem kleinen Schubs im ersten Versuch ohne Probleme in die Transportbox bekommen. Einen zweiten Versuch hätte ich wahrscheinlich ohnehin nicht gekriegt... aber zum Glück war er schon halb drin, bevor er verstanden hat, was ich vorhabe, und bevor er wirklich angefangen hat, sich zu wehren, wollte er sich erstmal umdrehen und raus. Das waren die zwei Sekunden, die er eben nicht hatte, weil als er mit dem Kopf an der Tür war, hatte ich die Tür schon zu. Das war dann die Sekunde, wo sein herzzerreißendes, lautes Klagen angefangen hat... wirklich so, als ob er gerade Höllenqualen leiden würde und wir ihm das Fell abgezogen hätten. Pause gemacht hat er da eigentlich nur, wenn er fauchen musste (und der Kleine faucht nie, wirklich nie... ich kannte das Geräusch von ihm noch gar nicht!)... Reden hat nicht geholfen, Blickkontakt hat nicht geholfen, Finger reinhalten haben wir uns nach dem ersten Versuch abgewöhnt (Aua!). Ein bisschen besser wurde es eigentlich nur, wenn wir die Decke über dem Korb hatten und leise waren, weil er dann nicht nach unserer Hilfe gerufen hat. In seinen Augen sind wir jetzt sicherlich wirklich fiese, gemeine, dreckige Verräter... und er hat es sehr effektiv hinbekommen, dass wir uns deswegen richtig mies gefühlt haben.


Zum Glück kamen wir beim Tierarzt ein bisschen früher dran – ich hatte eigentlich eine gute Stunde eingeplant, um Sirius in die Transportbox zu packen, aber das haben wir uns ja glücklicherweise erspart – und der Tierarzt hat gar nicht mal dran gedacht, den Kleinen in wachem Zustand zu untersuchen. Kann ich auch vollkommen verstehen... das kleine, geduckte, misstrauische, panische Bündel Katze in der Transportbox hätte ich höchstens mit der Kneifzange angefasst. Also musste er aus der Box in die Quetschebox, was dann zu einer wundervollen Spider-Cat-Einlage geführt hat (den Korb mit der Öffnung nach unten über den Käfig zu halten, hat ja nicht gereicht... nein, man musste auch noch schütteln, damit er endlich rauskam), und dort bekam er dann seine Narkose... anders wär es ja nicht gegangen, leider. Er tat mir so fürchterlich leid... die Spritze scheint er gar nicht gespürt zu haben, so unglaublich ängstlich und panisch war er, in dieser geduckten Haltung. Danach mussten wir raus und warten, damit er Ruhe beim Wegdämmern hat, aber als wir zurückgekommen sind, war es fast noch schlimmer. Er hatte dann zwar keine Angst, aber ihn anzusehen, wie er da mit leicht offenem Mäulchen und offenen Augen dalag, so vollkommen schlapp und bewegungslos... er sah aus wie tot. Zwischendrin hab ich mich immer wieder runtergebeugt, um zu sehen, ob er noch atmet... und mein Mann auch (was er allerdings erst nach einem tadelnden „Ach Schatz!“ von seiner Seite zugegeben hat).


Danach gingen die Untersuchungen los. Also Blut abnehmen, Bewegungsapparat untersuchen, Zähne und Ohren ansehen und Krallen klipsen. Eines seiner Sprunggelenke scheint nicht richtig in Ordnung zu sein, was erklären würde, wieso er nicht richtig springt, genauso wie sein Rücken – obwohl schon halb weggedämmert, ist er beim Abtasten zusammengezuckt... also wahrscheinlich eine Arthrose. Dafür sind die Ohren und die Zähne top (abgesehen von den fehlenden oberen Schneidezähnen, aber die scheinen ihn ja nicht zu stören), genauso wie das Zahnfleisch, was mich bei seinem Mundgeruch doch sehr erleichtert hat. Nachdem er auch keine Probleme beim Fressen hat, darf er also fröhlich weiter vor sich hinstinken.


Nachdem er ja ohnehin schon lag, gab es auch noch den Chip für ihn (wer auch immer erklärt hat, dass man eine Katze auch schön ohne Narkose chippen kann, hat offensichtlich nicht an Sirius gedacht) und eine Impfung gegen Tollwut, Katzenseuche und Katzenschnupfen – alles andere hat er wahrscheinlich ohnehin schon mal gesehen. Impfpass gab es dann auch noch für uns... in vier Wochen müssen wir dann nochmal zum Impfen und Katze ansehen, aber Impfen geht ja zum Glück durch den Quetschekorb ohne Narkose.


Danach ging es für Sirius unter die Wärmelampe und für uns zum Bäcker, während wir auf die Blutergebnisse gewartet haben, und naja... das Forum lag offensichtlich goldrichtig, was seine Wehwehchen angeht. Es sind nämlich die Nieren – und die Schilddrüse (der Sonderpreis dafür, das erraten zu haben, geht übrigens an den Ostfriesen). Aber es ist nicht so, als ob ich das nicht schon vermutet hätte... einen kleinen Moment of Awesome hatte ich beim Tierarzt dann auch noch, ich wusste nämlich die Referenzwerte beim Menschen für T4 (die ja bei der Katze so ziemlich genauso sind)... „Sind Sie Humanmedizinerin?“ - „Nein, aber ich hab auch eine Schilddrüsenüberfunktion.“
Der ist übrigens, soweit ich das einschätzen kann, ziemlich okay, er hat zwar den üblichen Nonsens von wegen „Katzen sind Einzelgänger“ von sich gegeben und uns gefragt, warum wir kein Trockenfutter füttern, aber er hat alle Fragen gut beantwortet, die Laborergebnisse „selbstverständlich“ herausgerückt, sich viel Zeit für uns genommen und vernünftige Empfehlungen gegeben. Die lauten wie folgt... 2x täglich Felidale 5mg für die Schilddrüse und 3 Sprühstöße Phosphatbinder (Renalzin) pro Tag übers Futter. Außerdem keine Futterumstellung auf Nierendiät, er hat bei 500g Nassfutter am Tag in den letzten fünf Wochen nur 300g zugenommen und ist noch immer untergewichtig, da möchte er nichts riskieren. Ich habe also die Lizenz, den Kleinen nach Strich und Faden zu verwöhnen, solange nur Futter in die Katz reingeht, und dasselbe mit der Tablettengabe... Kausticks, Leberwurst, Hackfleisch... solange die Tablette in die Katz geht, ist alles gut. Für Tipps in der Hinsicht wäre ich echt dankbar – ich glaub nämlich nicht, dass ich eine Chance habe, sie ihm einzuflößen, wenn ich ihn dazu festhalten und ihm das Mäulchen aufhalten muss.


Eine andere gute Nachricht gibt es auch – da wir schon Blut hatten und ich hoffe, dass wir uns jetzt weitere Narkosen für ein paar Monate sparen können, hab ich auch gleich auf FeLV und FIV testen lassen – beides negativ! Das zu wissen ist schon eine Erleichterung, nicht nur, was zukünftige Katzen angeht, sondern auch für ihn. Das mit dem Blut ist natürlich problematisch, denn sowohl die Schilddrüse als auch die Nierenfunktion würde man ja darüber kontrollieren, dass man Blut abnimmt und im Labor die Werte bestimmt... was bei Sirius ja jedes Mal ein Akt sondergleichen ist und bedeutet, dass man ihn dafür in Narkose legen muss. Also darf ich meine Katze in den nächsten Wochen sehr genau beobachten, auch daraufhin, ob er in eine Schilddrüsenunterfunktion rutscht (also ein kleiner Schluck Wasser in der Kurve ist), und in vier Wochen, wenn die Nachimpfung angesagt ist, sprechen wir uns wieder.


Danach durften wir ihn dann auch gleich einpacken und ich zum Tresen, wo ich die große Freude hatte, mich insgesamt um 360 Euro ärmer zu machen – damit ist mein Geburtstagsgeld natürlich weg, im Gegenteil, ich werde meinen Vater und meine Oma mal um eine gewisse... ahm... Beteiligung bitten müssen – aber jetzt wissen wir, was Sache ist, und können hoffen, dass es ihm bald besser geht.


Diese Logik müssen wir ihm nur leider noch erklären... im Moment habe ich also ein kleines Häufchen Elend in der Transportbox im Wohnzimmer liegen, gut eingemümmelt und zugedeckt und mit einer Wärmeflasche im Handtuch daneben. Jedes Mal, wenn ich in seine Nähe komme und er merkt das, macht er entweder unwillige oder mitleiderregende Geräusche, und als ich ihn vorhin anfassen musste, um ihm die Wärmeflasche an die Seite zu legen, hat man gemerkt, wie viel Angst er bekommen hat. Trotzdem ist jedes Geräusch, das er macht, auch eine Erleichterung für mich, so gequält er dabei klingt... so weiß ich wenigstens, dass er noch lebt und in ein paar Stunden aufwacht und wieder bedröppelt durch die Wohnung trippelt... und abends dann hoffentlich schon wieder zu mir kommt und sich abschmusen lässt. Davor hab ich nämlich fast am meisten Angst... dass er jetzt nicht nur vor meinem Mann Angst hat, sondern auch vor mir. Er ist ja schon jetzt weniger King der Wohnung als ein kleiner Schisshase, und ich möchte nicht, dass er jetzt auch noch Panik vor der einzigen Person haben muss, der er bisher vertrauen konnte.


Selbstverständlich laufe ich auch alle paar Minuten ins Wohnzimmer, um nach ihm zu sehen... aber mein tapferer Krieger übersteht das schon. Beim letzten Mal ging es ihm am Abend danach ja auch schon besser.
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #88
Ach wie schön das ihr den Gang nun überstanden habt.
Na der Süsse hat ja doch mehr Baustellen als gedacht. Aber ihr schafft das schon.

Wegen der Tabletten gabe. Ich kenne die Felidale nicht und weiss deshalb auch nicht wie man die am einfachsten in die Katze bekommt. Manschmal werden Tabletten auch ganz Problemlos als Leckerli verputzt. Leider aber wohl die wenigsten Sorten.
Wie sind denn die Tabletten? Kann man sie in etwas Wasser auflösen? Dann vielleicht auflösen und einen Schluck Dosenmilch dazu.
Wenn die als ganzes gegeben werden müssen geht eigendlich nur leckerli Stange. Erst ein Stückchen ohne Tablette zum anfüttern und dann eins mit Tablette.

Lass ihn mal ein paar Stunden in ruhe seine Narkose ausschlafen.
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #89
Tabletten gehen bei unseren Katern gut runter wenn sie in einem Stück rohem Putenfleisch versteckt sind... oder mit Naturejoghurt oder Hüttenkäse eingeschmiert...
Kondensmilch hatte ich auch schon mal hier im Dorum gelesen...

Oder wie bei unserem Blue: einfach die Tablette vor seine Füsse werfen, die frisst er so schnell, da merkt er erst hinterher dass es kein Leckerli war :roll:

Um Tabletten etc. zu verabreichen muss man wohl bei (fast) allen Tieren zu Tricks greifen. Mein ultimativer Trick bei den Pferden ist Apfelmus. Damit bekomme ich alles in sie hinein :lol:
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #90
Hallo Glasi
sorry, hab jetzt nicht alles durchgelesen :oops:.....

Was bekommt denn dein Katerchen für Medi gegen die SDÜ ? Und wie hoch ist die Dosis?
Lg
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #91
Das ist ja n richtiges Schnuckelchen :)...
Der arme, solange hat er draussen leben müssen - bis die richtigen kommen und ihm eine tolles Zuhause geben.
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #92
Das ist ja n richtiges Schnuckelchen :)...
Der arme, solange hat er draussen leben müssen - bis die richtigen kommen und ihm eine tolles Zuhause geben.

Absolut! Ich finde es unfassbar, das er so lange vor seinem ehemaligen Zuhause leben mußte. Aber jetzt hat er ein tolles Zuhause und kann zur Ruhe kommen.
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #93
Ja... er ist eine kleine Baustellenkatze. Aber die Kosten der Erstdiagnose sind ja jetzt erledigt, und ich hoffe, dass er in der Wartung billiger ist als in der Anschaffung ;) Zumindest für die nächsten Jahre!

Tablette hat geklappt, ausgeschlafen hat er auch (natürlich nicht ohne Probleme. Welche Katze außer ihm würde es schaffen, mit der ersten, schwachen Bewegung in der Box seine Decke abzuschütteln? Kleines Doofelchen!), auch wenn ich immer wieder Atmen-Gucken musste, und jetzt ist er wieder der Schreck der umliegenden Gärten! Aber alle Tipps werden hier fleißig auf einer geistigen Liste notiert, falls er Butter irgendwann e-ke-lig findet, kann ich dann auf etwas anderes umsteigen. Butter ist von der Konsistenz her natürlich ideal. Und wenn alles nicht mehr geht, fangen wir an, über Apfelmus zu reden :mrgreen:

Das mit dem Vor-die-Füße-werfen... hach, das hätte ich auch gerne. Sirius ist ja ein kleiner Schussel (und auch wenn er durchaus noch sieht, ich glaube, mit dem Detailsehen hapert es doch ein bisschen), wenn ich dem etwas hinwerfe, muss ich erst seufzen, mit den Augen rollen, und mich dann hinsetzen und mit dem Finger drauf zeigen, damit er es findet. Dann wird es nochmal ausgiebig beschnuppert... und danach gefressen. Eventuell. Das einzige, mit dem dieser Prozess in abgekürzter Form durchgeführt wird, sind Dreamies, diese ungesunden Mistdinger!

Und was den Kleinen angeht - natürlich ist der unglaublich putzig und die hübscheste Katze der Welt, immerhin ist er ja MEINER! Aber seien wir ehrlich... würdet ihr irgendeinem Katzenhalter hier im Forum, der sich um seine Miez sorgt und sie lieb hat, ernsthaft auf den Kopf zusagen, dass er da ein ziemlich hässliches Exemplar hat? ^^ Seht ihr? Ich auch nicht *g* Es geht doch um die inneren Werte!

***

Zum Glück gibt es gute Neuigkeiten. Der arme Tropf hat brav seine Narkose ausgeschlafen (die wesentlich weniger stark dosiert war als beim letzten Mal – und deswegen war er schon wieder früher wach), ein bisschen gekötzelt zwar, aber das hatte er ja beim letzten Mal auch in der „Gewollt und nicht gekonnt“-Phase des Aufwachens. Und diesmal nicht unter die hinterste Ecke des Küchentisches, sondern mitten in die Küche – hat nur leider nichts daran geändert, dass er sich fürchterlich elend gefühlt hat danach und vor mir weggelaufen ist, weil er offensichtlich Angst hatte, dass ich ihn bestrafe. Also weggemacht und beruhigend auf ihn eingeredet und gestreichelt, als ich wieder an ihn rankam... vielleicht schaffen wir es irgendwann ja so weit, dass er sich danach von mir beruhigen lässt?


Abends gingen dann auch schon wieder zwei Esslöffel Nassfutter in die Katze und ein bisschen Wasser, und heute morgen dann hat er um sechs angefangen, nach seinem Frühstück zu verlangen. Kein Wunder nach 36 Stunden gezwungenem Fasten... ich bin dann früher aufgestanden (vor Sorge um das arme Tröpfchen hätte ich eh nicht weiterschlafen können) und erstmal ein bisschen Wasser. Danach kam dann die Herausforderung der Schilddrüsentabletten. Zum Glück sind sie wirklich klein und in schöner Signalfarbe, damit man sie auch wiederfindet – und das mit dem Wiederfinden war auch bitter nötig. Zuerst bin ich ja grandios an der gottverdammten Tablettendose gescheitert, bis ich dann auf den Gedanken gekommen bin, dass dieser Rand, der beim Abziehen des Bändels übriggeblieben ist, ja etwas anderes sein könnte als ein Produktionsfehler. Danach hab ich sie dann auch aufgekriegt.


Nur war es natürlich nicht so leicht, die Tablette in die Katz zu bekommen, obwohl er logischerweise fürchterlich hungrig war. Der erste Versuch mit diesen weichen Leckerlistangen hat dann auch gar nicht geklappt. Erstmal hat er die Nase von diesen Stangen relativ satt (gab es wohl einmal zu oft für seinen Geschmack), das erste Anfütterungsstück hat er also nur gefressen, weil er hungrig war. Das zweite Stück mit der Tablette drin ging dann auch prima in die Katze rein, leider hat die Tablette nicht fest genug gehalten, und da Sirius doch brav kaut, kam die Tablette dann sans Kaustange wieder heraus. Dasselbe Spiel mit dem dritten Stück Leckerli. Also geseufzt und einen Blick in den Kühlschrank geworfen, auf der Suche nach Plan B. Bei der Butter wurde ich fündig, und nachdem ich dann endlich raushatte, wie viel Butter ich brauche, um die Tablette darin zu verstecken, gab es dann den Test am lebenden Objekt. Bis auf kleinere Probleme in der Darreichungsform – Sirius hätte die Butterkugel sicher noch mit Begeisterung eine halbe Stunde schleckenderweise über den Küchenboden gejagt, hätte ich sie nicht festgehalten – hat das super geklappt. Obwohl er die Kugel gekaut hat, ist er nicht zusammengezuckt oder hat das Gesicht verzogen oder hat andere Bah!-Anzeichen gezeigt, und danach noch selig die Butterspur auf den Fliesen abgeschleckt. So kann das heute Abend wieder laufen!


Das Renalzin war dann der härtere Fall. Ich dachte ja eigentlich, dass der Kater nach 36 Stunden Fast-Fasten und der Art, wie er das eigentlich nicht so leckere Leckerli gefressen hat, doch gewisse Anzeichen von Hunger zeigen würde – und hungrig war er ja auch. Hungrig und unausgelastet und ungeduldig (36 Stunden Fasten bedeuten in seinem Fall auch 36 Stunden im Haus, und das fand er mal sowas von scheiße. Wenn es nach ihm gegangen wär, wär er gestern Nachmittag schon draußen herumgestromert!). Also Dose geholt, Napf geholt, Futter in den Napf, einen beherzten Klacks Renalzin obendrauf, gut durchmatschen, bisschen warmes Wasser, und ab dafür. Das Ergebnis war vorhersehbar – das Zeug war nämlich voll giftig! Ungenießbar! Kann man nicht essen! Wie kannst du nur? Willst du mich umbringen? Also geseufzt und einen Löffel Joghurt drübergemacht und bisschen gerührt – wieder mit vorhersehbarem Ergebnis. Katze hat mit großer Präzision das Joghurt abgeschleckt (aber erst, als ich aus dem Zimmer war. Man darf die komische Trulla ja nicht sehen lassen, dass es doch irgendwie reingeht!).


Eigentlich wollte ich ihn ja drinbehalten, bis er etwas gefressen hatte, aber nicht nur war er so offensichtlich unglücklich, sondern auch sehr schlecht gelaunt und sehr raunzig, und das wollte ich uns beiden nicht antun. Also Tür auf – Katze raus – Tür zu. Ich hab mich mit dem Laptop dann zur Terrassentür verpflanzt, damit ich auch sehe, wenn er wieder ankommt, und dann ging das große Warten los. Am Anfang war ich noch recht entspannt, dann wurde es später und später und später (eigentlich ja nicht, aber dadurch, dass ich früher auf war, kam es mir so vor) und von Sirius kein Schnurrhaar in Sicht, nicht einmal, als ich nach ihm gerufen hab. Ich schon Horrorbildern von Sirius, der einen schrecklichen Anfall hat und im Feld liegt und nicht wieder nach Hause kommt, im Kopf, noch immer kein Kater. Und er muss doch so hungrig sein, der Kleine!


Trotzdem erstmal Mittagessen für mich gemacht, und grad, als es köcheln musste, stand dann ein raunzendes, hungriges, schwarzes Etwas vor der Tür. Und komischerweise half die Tatsache, dass da noch immer das Futter vom Morgen stand (abgestanden ist eh immer besser!), dem Appetit auch auf die Sprünge. Also brav geschleckt und auch ein paar Bissen Fleisch gefressen – aber nur, wenn ich nicht zusehe! Weil... siehe oben. Ich mir also mein Mittagessen fertiggemacht, den Kopf geschüttelt und Sirius dabei zugesehen, wie er mich angemault hat, bevor er sich schließlich hingelegt hat... und eine halbe Stunde später, siehe da, ging ja doch noch ein bisschen mehr Futter in die Katze. Das war dann auch der Moment, wo ich angefangen hab, mich zu wundern. Denn das Futter, das übrigblieb, war staubtrocken – so als ob er es lange und gründlich und fröhlich abgeschleckt hätte. Und ahm... wenn er schleckt, dann kommt das Renalzin ja doch in die Katze. Also kann es so bah und eklig und überhaupt nicht sein.


Schweren Herzens also den Napf leergemacht und eine Dose Cat's Fine Food Kalb aus dem Schrank geholt (ja, genau, so eine wie die, die jetzt unter meinem Türstopper steht), zwei Drittel in den Napf gemacht, einen beherzten Hub Renalzin drauf... und Heureka! Die Katze frisst! Mit Hingabe und Begeisterung! WTF? Wie ist das denn passiert?


Das war dann der Moment, wo ich zum ersten Mal auf die Idee gekommen bin, einen wirklichen, bewussten Blick auf die Dose zu werfen, die ich ihm da seit gestern (gestern hatte er auch nicht wirklich gefressen, auch abends nicht, es dann aber auf die Narkose geschoben) schmackhaft machen möchte... und festgestellt, dass es Real Nature ist. Und Real Nature ist ja ganz nett und alles, aber wenn es dann was richtiges, leckeres, anderes gibt, das man fressen könnte, dann nimmt man doch lieber etwas anderes. Doppelt gilt das offensichtlich, wenn die Real Nature Dose nicht ganz taufrisch aufgemacht ist, sondern schon anderthalb Tage im Kühlschrank stand, und dann auch noch Renalzin drübergemacht wird. Hätte ich aber auch früher dran denken können. Ein richtiger Facepalm-Moment!


Nachdem also geklärt war, dass seine Fressunlust nicht am Renalzin lag, sondern am Futter, und ich einen bis zu einem gemütlichen Füllstand vollgestopften Kater auf dem Sofa liegen hatte (plötzlich auch ein ganzes Stück entspannter, wie ist das denn passiert?) wollte ich aber noch ausprobieren, wie eklig er das Renalzin jetzt tatsächlich findet. Der erste Versuch („Guck mal, Sirius, ich hab da lecker Renalzin auf dem Finger, probier mal!“) war kein voller Erfolg, er hat zwar das Näschen reingestippt, was in seinem Fall auch dafür sorgt, dass es in der Katze landet – das Gesicht und das Näschen werden nämlich zuverlässig geputzt – aber vom Finger durfte ich es mir dann selbst abmachen. Der nächste Gedanke war dann aber zielführender – Esslöffel Joghurt genommen, Renalzin hinein, einmal mit dem Zahnstocher durchrühren, fertig. Fand er total geil. Hat sogar den Löffel abgeschleckt. In dem Moment hätte ich ihn echt knutschen können!


Jetzt heißt es nur noch hoffen, dass es mit ihm so gut weitergeht. Also brav Tabletten nehmen, heute Nacht nicht von den Tabletten kotzen (wenn da heute Morgen etwas rausgekommen ist, hätte ich davon ja leider nichts bemerkt – er war ja draußen), schön viel Futter mit Renalzin fressen, und in zwei Wochen, wenn die Tabletten dann hoffentlich ohne Nebenwirkungen wirken, dann zunehmen. Hoffentlich geht der Kleine auf wie ein Hefeteig! Er braucht das Polster!


Außerdem möchte ich mich bei allen hier bedanken, die mir so lieb geholfen haben und mich hier mit Tipps und Tricks und moralisch unterstützen. Ohne die Hilfe hätte mich das alles wahrscheinlich fürchterlich fertig gemacht, aber jetzt sitze ich hier, bisschen nervös, aber ohne Verzweiflung, und hab das Gefühl, dass ich das schaffen kann. Und ich bin mir sicher, Sirius merkt das auch – dass ich hier nicht sitze und ihn un-be-dingt dazu zwingen muss, die und die Tablette mit dem und dem Mittelchen zu nehmen, weil ich ihm sonst nicht helfen kann. Es gibt zu beiden Medikamenten Alternativen (sogar mehrere), und im allerschlimmsten Fall, wenn die Einnahme nicht zuverlässig funktioniert, gibt es BARF á la Sirius zur Unterstützung. Und mit eurer Hilfe weiß ich jetzt, dass wir drei das schaffen können! Danke!

***

"Sirius mit Renalzin. Ein Stilleben."
 

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  • Draußen vor der Tür Beitrag #94
Sirius ist ein wunderschöner Kater, der momentan einfach nicht in Bestform ist! Außerdem hat er Charakter!


Natürlich schafft ihr das! Und Sirius wird sicher bald ein totaler Prachtkerl sein, die SDÜ lässt sich gut behandeln und auch wenn Harnstoff erhöht ist, der KREA liegt gut, also da besteht auch kein Anlass zur Panik. Mr. Black wird bei euch sicher steinalt! :mrgreen:
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #95
Wie geht es Sirius? Klappt es mit den SDÜ-Medis?
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #96
Würde mich auch interessieren, wie es Sirius geht :)............
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #97
Charakter? So nennt man das heutzutage also... ;)



***


Nachdem es leider keine guten Neuigkeiten gibt, wollte ich hier nicht so richtig schreiben, aber es muss ja. Der arme Tropf verträgt die Tabletten leider überhaupt nicht gut. Seit Freitag frisst er nicht mehr richtig und ist schlapp wie ein kleiner Schluck Wasser in der Kurve, außerdem zittrig, fürchterlich ängstlich und scheint Schmerzen am hinteren Rücken oder an den Hinterläufen zu haben. Ich bin also praktisch das ganze Wochenende schon damit beschäftigt, den armen Kerl zu bemuttern, auch wenn er das offensichtlich nicht so prickelnd findet. Mittlerweile hat er schon die Nase voll davon, dass ich ihm ständig Näpfe vorsetze, und frisst nur noch aus der Hand – und das auch mit einem Gesichtsausdruck, der weniger von Hunger spricht als von „Naja... wenn du das so wichtig findest... dann mach ich das halt mal...“
Manchmal mag er ein bisschen Nassfutter (in feine Krümel gematscht und natürlich aus der Hand), ansonsten ernährt er sich vor allem von Joghurt, Schmand und Kalbsleberwurst. Ab und zu lässt er sich dazu herab, auch mal ein Dreamie zu fressen, ansonsten findet er nichts wirklich lecker. Die Butter, die er eigentlich sehr gerne mag, ist auch schon bah, meinen tollen, gekochten Hähnchenschenkel mit Hähnchenwasser und Haut konnte ich mir auch sparen (ich hab ihn jetzt eingefroren, wer weiß, wofür wir ihn noch brauchen), und eigentlich warte ich nur darauf, dass er die Leberwurst und die Milchprodukte-Palette auch bald eklig findet. Dann muss ich mir was anderes überlegen... hab schon Fleischwurst, Dosenfleisch, Thunfisch und diese Babygläschen gekauft.
Mein Tag besteht im Moment also eigentlich nur noch aus „Kater mit besorgtem Blick ansehen“, „Nachsehen gehen, ob er noch atmet“, „Ihm mit dem Wassernapf hinterherlaufen“ und „Mit Engelszungen dazu überreden, doch mal ein bisschen zu fressen.“ Gemeinsam haben wir es mittlerweile auch schon geschafft, den Wohnzimmerteppich, den Teppich für meine Füße, den Couchtisch, das Sofa, die Tagesdecke auf dem Sofa, den Boden hinter dem Sofa (Über die Sofalehne hängen ist nicht gut für den Kreislauf!) und – ganz neu – den Badezimmerteppich mit Leberwurst, Schmand, Katzenfutter und/oder Joghurt einzusauen. Naja... passt man seine Standards des Erträglichen eben an.
Saumüde bin ich auch noch dazu, weil ich die letzten Nächte mindestens einmal, meistens eher zweimal aufgestanden bin, um nach dem Tröpfelchen zu sehen und ihm ein bisschen Futter einzuflößen. Danach liege ich natürlich fröhlich mindestens eine halbe Stunde wach und starre an die Decke, dem leichten Schlaf sei dank. Wenn ich nicht noch drei Mal aufstehe, um das verdammte Tropfen des Küchenwasserhahns endlich abzustellen. Echt... ich fühl mich, als hätte ich gerade ein Kind bekommen... Herr Glasi und ich müssen uns das mit der Familiengründung glaub ich nochmal überlegen... GENAU überlegen! Und ich weiß jetzt schon... mir kommt keine schwangere Katze ins Haus! Wenn ich daran denke, über Wochen hinweg alle 2 Stunden aufzustehen, um die Kitten zu füttern, mag ich schon nicht mehr... wenn das kein guter Grund für eine Kastration ist, dann weiß ich auch nicht mehr.
So schlecht es Sirius auch geht, man merkt ihm aber doch an, dass er ein harter Kerl ist, und ein waschechter „Draußenkater“. Zumindest möchte er, dass man ihm den harten Kerl anmerkt – typisch Mann eben. Heute Morgen ging es ihm wirklich schlecht, so schlecht, dass er sich zwei Mal ins Katzenklo gelegt hat und ich ihn nur mit großer Mühe wieder hinauskomplimentieren konnte, damit er nicht versehentlich die Streu aus seinem Gesicht leckt. Danach lag er eigentlich nur erschöpft und apathisch unter dem Couchtisch (mein Rücken merkt das noch immer... er konnte sich ja nicht auf mein Kopfkissen legen, das ich extra aus dem Bett geholt hab. Nein, es musste unter dem Couchtisch sein), hat kaum mehr gemaunzt, wenn ich zu ihm gegangen bin, und nur ein kleines Bisschen geschnurrt. Ich war wirklich besorgt und hätte ihn wahrscheinlich zum Tierarzt gefahren, hätte er davor nicht gut gefressen gehabt... und mit ein bisschen Schmand vor der Nase hat er dann auch wieder so ein kleines Bisschen Enthusiasmus entwickelt.
Ich also stattdessen mit dem Tierarzt telefoniert, ihm den Zustand geschildert und gemeinsam beschlossen, dass wir die Tabletten für die nächsten Tage absetzen, um zu sehen, ob es wirklich „nur“ die Nebenwirkungen sind oder ob sich da noch ein Infekt oder eine Erkältung dahinter versteckt. Praktisch in dem Moment, wo ich aufgelegt habe, sieht der Kleine mich an, rangiert sich ganz, ganz, gaaanz langsam unter dem Couchtisch hervor – klar, ist auch scheiße, da rauszukrabbeln, wenn einem die verlängerte Rückseite wehtut – benutzt das Katzenklo, trappelt hinter dem Sofa vorbei und zu seinem Trinknapf. Alles sehr, sehr, seeehr langsam und sehr, sehr, seeehr wackelig, aber trotzdem. Man muss ja aus dem eigenen Trinknapf von der Bar trinken, der, den ich ihm zwei Zentimeter vor die Nase gestellt hab, ist ja nicht interessant genug. Danach kam er ganz tapsig zu mir getrabt, hat sich ungefähr eine Minute das Köpfchen kraulen lassen – da konnte er dann auch wieder jammern! – und dann führte ihn der nächste Weg zur Terrassentür. „Miau! Miau! Ich will raus! Ist mir egal, dass es mir vor zwei Minuten noch beschissener ging und jetzt noch immer bescheiden, ich will raus! Wie, ich kann nicht mal richtig gehen? Was hat der Mist denn jetzt damit zu tun? Ich kann doch nicht zulassen, dass die Vögel auf MEINER Terrasse fröhliche Urständ feiern... auch nicht, wenn ich krank bin! Eine Draußenkatze ist immer im Dienst!“
Ich hab ihm natürlich den Vogel gezeigt... typisch Mann halt. Kaum krabbeln können, und dann schon Bäume ausreißen wollen. Freigang kann sich der kleine Dussel mindestens für die nächste Woche abschminken! Vor allem, da er mir schon einen halben Tag Geheule und einen halben Tag Panik beschert hat, und ich ihn danach packen und hereintragen musste, weil er trotz Nicht-Fressens und Kaum-Krabbeln-Könnens natürlich draußen bleiben wollte. Man kann sich denken, wie begeistert er DAVON war... aber es ging nicht anders. Jetzt bleibt er drin, und der Mann muss zum Rauchen vor die Haustüre und nicht auf die Terrasse. Shit happens.
Jetzt geht es ihm auch schon viel besser als heute Morgen, wir haben eben Sit-in mit Picknick im Badezimmer gemacht (er liegt natürlich genau auf dem einzigen Weg zur Toilette, hätte irgendjemand irgendetwas anderes erwartet? Und über ihn drübersteigen findet er natürlich voll doof), und er beschwert sich schon wieder lautstark, wenn ich aufhöre, ihn zu streicheln. Hoffentlich setzt sich der hoffnungsvolle Trend fort. Wie alle anderen Katzen mit Verstand mag er nämlich auch keine CaloPet-Paste...

***

Fotos gibt es für den Moment keine - ich will ihn einfach nicht fotografieren, während es ihm so schlecht geht... das fühlt sich irgendwie falsch an :(
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #98
Mit CaloPet oder NutriCal konnte ich hier auch nie einen überreden. Bei Pio ging Convalenscence Support als er durch die Mandelentzündung nicht fressen wollte / konnte.

Ich drücke dem schwarzen Herren die Daumen, das es ihm schnell besser geht und er auf die Pfoten kommt.
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #99
Kurzes Update: Heute Morgen um vier aus dem Bett gemaunzt worden. Zu drei Vierteln leeres Futterschälchen gefunden, nachgelegt, er hat etwas gefressen und die Sauce geschleckt, ein bisschen betüddelt, nochmal für den Rest der Nacht nachgelegt, wieder bisschen gefressen und geschleckt (Echt. Der Kater macht aus seinem Nassfutter noch Trockenfutter). Auf die Convalescence Paste mit Schmand oder Schmand pur hatte er keine Lust... ich nehm das jetzt mal als gutes Zeichen. Wenn ich drei Tage hintereinander so viel Schmand gegessen hätte, hätte ich auch keine Lust mehr! Aber ein paar Dreamies und ein bisschen Leberwurst gingen dann auch noch... ;)

Jetzt hoffe ich, dass der gute Trend des Morgens anhält (morgens geht es ihm eigentlich immer besser, bevor er dann den Rest des Tages absackt) und er brav weiter frisst und mir brav weiter auf die Nerven geht.
 
  • Draußen vor der Tür Beitrag #100
betüdel ihn nicht so sehr

dadurch vermittelst du ihm, dass etwas anders ist als sonst und verunsicherst ihn

Stell ihm sein Futter hin und ignoriere ihn mal einen halben Tag.

nicht hinterher laufen, nicht ständig mit Argusaugen bewachen
 
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