Hallo bina,
zunächst mal zu den verschiedenen Tips:
Jeder hat andere Erfahrungen und einen anderen Hintergrund, und jeder liest vielleicht auch ein bisschen etwas anderes aus deinen Textes raus, deshalb ist es leider manchmal so, dass verschiedene User auch verschiedenes raten. Leider ... oder Gott sei Dank, denn genau das ist auch das, was so ein Forum ausmacht, denn man bekommt viel verschiedenen Input und Ideen ;-).
Sind die Tips unterschiedlich, dann muss man sich eben entscheiden, welche man nun ausprobieren will. So ist das manchmal. Letzendlich liegt die Verantwortung natürlich bei dir.
Dann nochmal zu dem Tür auf Tür zu Problem:
Ich bin immer noch der Meinung, die Tür gehört zu, und nachdem, was du in deinen letzten Posts geschrieben hast, sogar, dass sie ganz zu gehört. Für die Phase des persönlichen Kennenlernens ist es einfach zu früh, wenn dein Kater da so nervös wird. Die Tiere müssen dabei ruhig bleiben und positive Erfahungen machen. Was dein Kater im Moment lernt ist: immer wenn ich den anderen Kater sehe, dann geht es mir nicht gut. Er soll aber lernen: immer wenn ich den anderen Kater sehe, dann passiert etwas ganz tolles. Aber dein Kater ist einfach noch nicht so weit, dass du ihm tolle Momente bereiten könntest :-(.
Und auch wenn die Tür geschlossen ist passiert etwas.
1. Hat dein Kater Zeit sich wieder zu beruhigen und wieder Sicherheit aufzubauen (Clickertraining ist hierfür ganz toll).
2. Nimmt der Neuling den Geruch von euch und der Umgebung ganz automatisch an (hat nichts mit dem Guppengeruch zu tun).
3. Kann man in der Zeit durch das Austauschen der Katzengerüche schon einmal fördern (hatte ich ja schon einmal beschrieben).
Du musst dir eins vor Augen halten:
Dadurch, dass es schon einmal richtig gekracht hat und dein Kater die Erfahrung gemacht hat in seinem eigenen (bisher so sicheren) Revier von einer fremden Katze angegangen worden zu sein, hast du dich jetzt in die Königsdisziplin der Zusammenführungen geschossen. Eine Zusammenführung zwischen zwei Katzen die schon einmal Stress hatten ist das, was am meisten Geduld und Zeit braucht.
Genau deshalb sagt man, dass man bei erwachsenen Katzen, bei denen man auch nicht weiß, wie sie bei einem Neuankömmling reagieren, erst einmal langsam startet. Wenn die Katzen dann ganz gechillt sind, dann kann man auch die langsame Zusammenführung relativ schnell durchziehen, aber man hat eben auch die Möglichkeit abzubremsen und den Katzen Zeit zu geben.
So, das war dann noch mal mein Beitrag

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Ihr packt das, da bin ich ganz sicher. Einfach schön cool bleiben, dann klappt das schon.