Die Situation ist einfach bzw. mehrfach (quasi mehrdimensional) grotesk, ich versuche es dennoch konstruktiv:
1. Wie sieht der genaue Wortlaut des eMail-Verkehrs aus? Wer hat wem und was zugesagt?
2. Auf jeden Fall beide Kitten jetzt kastrieren lassen.
3. Ich glaube nicht, dass die Vermehrerin das Kitten zur weiteren (eigenen) Vermehrung will. Wenn sie verbrieft nur den Kater hat und immer 1-2 Kitten „behalten“ hätte, dann gäbe es doch wohl auch Kätzinnen im Haus. Die Frau könnte es auch so machen: Sie verzichtet auf eine Vermehrer-Deckgebühr (dürfte max. bei 100 Euro liegen), lässt den Kater auch noch in einem fremden Haushalt decken (hat also keinen Aufwand), bekommt dann 1-2 halbwegs „fertige“ Kitten zurück, die sie als Mixe oder gar als „reinrassige“ Tiere verkauft. Sagen wir mal für 200 Euro pro Kitten. Also quasi: netto, da null Aufwand!!!!
Wenn aus dem Wortlaut der eMails tatsächlich eine Vereinbarung ablesbar ist, dann würde ich in Deiner Situation, in die ich persönlich nie gekommen wäre!, der Vermehrerin einen Betrag von – sagen wir mal – 200 Euro als „Ersatz“ anbieten. Damit wird natürlich die Vermehrerin tatkräftig unterstützt, was schlimm ist, aber wenn Du das Kitten behalten willst, dann sehe ich kaum einen anderen Weg. Oder Du gibst ihr das geimpfte (ich gehe mal davon aus, dass die Grundimmunisierung entweder läuft oder abgeschlossen ist), kastrierte Kitten ab der 16. Woche (Frühsozialisation) und stellst das Geld für Impfung und Kastration in Rechnung.
Wie dem auch sei, Du hast mehrere und dazu äußerst grobe Fehler gemacht, da hilft jetzt kein Lamento, Du musst handeln!