Kurzer Zwischenbericht, Barni geht es gut...:mrgreen:
Letzte Woche hatte er mal für 2 Tage Softpups und einmal Dünnpfiff...aber das war wohl weil er gerade zahnt...mittlerweile ist alles wieder im grünen Bereich und der Kot wie er sein soll.
Wenn er gähnt sieht er ein bißchen aus wie der weiße Hai, so viele Zähne, Zähne, Zähne...ansonsten ist er aber wie immer - rotzefrech!
Wir haben nun eine neue Tierärztin, die menschlich sehr sympathisch ist, sich sehr viel Zeit für Halter/in, Katze/Kater nimmt. Wir waren schon einmal notfallmäßig mit Buddy wegen eines Blaseninfekts im Januar bei bei ihr, da sie den Notdienst bei meinem bisherigen Tierarzt übernommen hatte und sie hat uns auf Anhieb mit ihrer liebevollen Art und auch wie sie mit Buddy umgegangen ist, begeistert. Sie hat nach einem Gespräch, in welchem ich ihr unsere Vorgeschichte erzählt habe, sofort mit dem Labor Barutzki in Freiburg telefoniert und sich wegen Barni's Giardien & Co - Geschichte mit dem Labor ausgetauscht.
Was sie mir dann gesagt hat war für mich hoch interessant. Solange trotz evtl. Noch-Giardienbefalls, der Kot nicht wie Wasser schießt und es sich lediglich um etwas weicheren aber doch noch erkennbar geformten Kot handelt und im Vorfeld bereits eine Metronidazol-Behandlung über 10 Tage verabreicht wurde, sollte man nicht noch weiter mit Kanonen auf Spatzen schießen. Besser sei es einen gezielten Darmaufbau zu machen und zusätzlich das Immunsystem des Tieres zu stärken, damit die Katze/der Kater mit evtl. verbliebenen Giardien künftig ohne chemische Keule aus eigener Kraft klarkommt. Bei Barni sind wir uns aber sicher, dass die Biester weg sind.
Es gäbe durchaus Möglichkeiten auch ohne die Darmflora noch mehr schädigende Antibiotika zu verabreichen, einen leichteren Befall in den Griff zu bekommen. Man höre und staune! Sie sagte mir auch trotz der vielen positiven Beiträge und Behandlungserfolge mit Spartrix, solle man jedoch bitte nicht außer Acht lassen, dass es auch ein Hammer Medikament ist und Carnidazol ebenfalls ein Wirkstoff ist, der seine Nebenwirkungen haben kann, allerdings wäre sie jederzeit bereit, statt mit Metro mit Spartrix zu behandeln, sofern es der Wunsch des Halters ist. Wo es möglich ist und Sinn macht (leichterer Befall), bevorzugt sie jedoch erstmal schonendere Methoden.
Ich hatte ebenfalls ein Gespräch mit einer Dame aus unserem Tierheim, die mir sagte, es kommt immer wieder mal vor, dass Tiere trotz wiederholter Panacur und Metrogaben nicht gänzlich von den Giardien befreit werden können, oder gerade deshalb weil man damit die Darmflora zerstört, es im Nachhinein immer wieder zur Reinfizierung oder gar zu Problemen mit Bakterien und anderen Parasiten kommt. Je häufiger solche Behandlungen aufeinander erfolgen, umso schlimmer steht es um die Darmflora des Tieres - die ist dann total hinüber...daher plagen sich viele Tiere auch im Nachhinein noch sehr lange mit Durchfallproblemen herum.
Besser wäre es, einen Tierheilpraktiker oder Tierarzt der auch Alternativmedizin praktiziert zu konsultieren und mit alternativen Heilmethoden zu behandeln und das Wichtigste dabei, den Darm wieder gezielt aufzubauen, ebenfalls mit entsprechender Schonkost, zusätzlich das Immunsystem zu kräftigen, was bei manchen Tieren dann sogar bis zu einem Jahr dauern kann.