Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese

Diskutiere Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Am 29.12. ist Willy bei uns eingezogen. Willy, ein 8-jähriger Langhaar-Mix, stammt aus der bereits erwähnten amtlichen Sicherstellung...
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #161
Am 29.12. ist Willy bei uns eingezogen.

Willy, ein 8-jähriger Langhaar-Mix, stammt aus der bereits erwähnten amtlichen Sicherstellung. Unkastriert, ungepflegt, und mit Gleichgültigkeit bestraft, landete er kurz vor Weihnachten in der Katzenstation. Da wir Mausi ja gut vermittelt hatten, und 4 Katzen im Haus grundsätzlich erstmal besser sind als 3 Katzen im Haus, haben wir Willy in unser Katzenzimmer einziehen lassen.

Er ist auf seine Art unheimlich lustig: Hünenhaft gebaut, aber eine Fistelstimme. Trockenfutterverächter, aber Naßfutterstaubsauger, Vorne leidlich gepflegt, hinten Punkfrisur.

Irgendwie erinnert er uns an Bono, nicht zuletzt wegen seiner Farbe.

Nach einer Eingewöhnungszeit stand dann der erste vermeintliche Stresstest an: FELLPFLEGE! Die Frage war, wie sich ein Kater der niemals gebürstet wurde, verhalten würde. Aber der Furminator ist für ihn das, was für Gina Wild ein Dildo gewesen ist - er macht glücklich. Von Fellpflege kann er nicht genug bekommen. Bei den ersten Malen haben wir soviel Fell aus ihm gekämmt, dass wir einen Pullover für den Bullen von Tölz hätten stricken können, und für seine Mutter wäre noch genug Wolle für ein paar Socken übrig geblieben.

Sein Verhalten gegenüber Menschen ist etwas von Unsicherheit geprägt: Er liebt es gekrault und bespielt zu werden, aber bei hastigen oder ungewohnten Bewegungen faucht er. Nicht böswillig oder so, aber man merkt ihm dann für einen ganz kurzen Moment seine Unsicherheit deutlich an. Aber er würde niemals nach einem Menschen schlagen oder ihn beißen.
Bei Artgenossen jedoch, da hat er ein Gemüt wie ein Schaf. Natürlich konnten wir den neuen Pflegling nicht lange vor Henry verheimlichen, nach 3 Tagen schlüpfte er durch die Tür. Willy sah ihn, und zu Henry´s vollkommener Überraschung kam Willy direkt auf ihn zu um ihn ausgiebig zu beschnüffeln. Unser Sozialisator war irritiert: Ein Pflegling der NICHT von ihm sozialisiert werden muss, und dazu noch genauso fusselig und flauschig wie Foxy - das verwirrte ihn. Allerdings nur für ein paar Tage, jetzt schnüffelt man gegenseitig mit wachsender Begeisterung aneinander herum.
Foxy war doch etwas schockiert: Es gibt tatsächlich auf diesem Planeten, in Foxy´s Universum, einen Artgenossen, der nicht unter diesem komischen Gendefekt "Kurzhaarius Felinae" leidet. Da ist Fell! Überall! Und so schön lang! Foxy findet ihn interessant und folgt ihm wie ein Anhänger, aber das Tempo der Annährung bestimmt sie selbst. Sie verteidigt ihre Unschuld:mrgreen:! Kommt er ihr zum schnüffeln zu nahe, dann faucht sie. Allerdings findet nur sie selbst ihr Fauchen furchterregend. Willy nimmt das gelassen hin, und Henry würde sich, wenn er könnte, kugeln vor lachen.

Percy´s Reaktion ist erwartungsgemäß ausgefallen: Er sah ihn und sein Tag war gelaufen:

"Noch so ein langhaariger Bombenleger! Klasse! Toll gemacht, Dosis! Merkt euch: Wenn ich im Klo scharre, dann übe ich schon einmal die Beseitigung eurer Leichen!"

Heute lassen wir Willy erstmals im kompletten Haus laufen. Neugierig wurde alles inspiziert und für gut befunden, irgendwie hat es ihm die Treppe angetan. Er läuft rauf und runter. Dabei ist uns eine weitere Eigenschaft von ihm aufgefallen: Er quatscht wie ein Wasserfall. Mit uns, mit Henry, mit der Treppe, mit der Tür - alles wird erst einmal angemaunzt und zugetextet.

So ein toller Kerl....
 

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  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #162
Ach ist der goldig.

Aber die Interpretation von pers ist auch genial.

LG Sina
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #163
Willy wandert den ganzen Tag schon durch das Haus und hat schon viele tolle Dinge für sich entdeckt:

Mit der Ostfriesin im Sessel kuscheln oder auf der roten Decke auf dem Sofa mit dem Ostfriesen kuscheln.

Leider zeigt Willy, bedingt durch die früheren schlechten Haltungsbedingungen einige Verhaltensauffälligkeiten.

Er stopft sich voll, sobald man ihm Naßfutter hinstellt. Frei nach dem Motto: wer weiß wann es wieder was gibt. In der vergangenen Woche hat er mir auch einmal den vollen Napf aus der Hand gestoßen.

Er faucht unbekannte Dinge an, ist dabei aber nicht aggressiv sondern unsicher. Man kann ihn sofort streicheln und er ist nicht gereizt.

Er schreit schon den ganzen Tag, als würde er was suchen oder wäre gelangweilt. Nur kurz zwischendurch ist er ruhig.

Wir hoffen dass sich das bessert, denn besonders das "Schreien" würde sicher für neue Besitzer ein Problem werden. Mir persönlich geht das auch an die Substanz, aber ich warte mal ab, es war ja sein erster Tag "in Freiheit".

Wir wissen ja recht wenig über ihn und seine Vergangenheit. Aber wenn Veterinäramt und Polizei ein Tier schon aus der Wohnung holen, ist es schon schlimm. In der Regel greifen die Behörden ja eher zu spät ein...
 

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  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #164
Lass ihn sich ruhig vollstopfen. Immer nachlegen, bis er genudelt durch die Welt rollt.
Egal, wenn er sich übergibt.
Er muss erst mal sein natürliches Fressverhalten wieder erlernen.

Und was das Schreien angeht, kann er hören? Und richtig sehen?
Durchgecheckt ist er ja wohl oder? Schilddrüse, Nieren und Bauchspeicheldrüse?
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #165
Er bekommt zu fressen, was er möchte und es ist schon besser als am Anfang.

Durchgecheckt ist er "grob". Das heißt FIV, Leukose, Ungeziefer Zähne und Ohren, Allgemeinzustand. Wir werden das natürlich im Auge halten und werden gegebenenfalls noch einmal unsere Tierärzte kontaktieren.

Es kann sein, dass er noch einmal operiert werden muss, da bei der erst jetzt erfolgten Kastration nur ein Hoden gefunden wurde. Der zweite ist entweder nicht vorhanden oder im Bauchraum unterwegs. Ich vermute aber eher nicht vorhanden, da der Geruch im Katzenklo sich deutlich von unkastriert zu kastriert verändert hat.

Hören kann er auf jeden Fall, er reagiert gut wenn man ihn ruft.

Augen könnten wir jetzt nicht sagen, aber dafür bewegt er sich zu selbstsicher durchs Haus, trotz Treppe usw.

Gerade lässt er sich auf dem Schaffell auf dem Sofa nieder und betreibt Fellpflege.
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #166
Oh, eine Langhaarkuh:lol::lol::lol::lol: äh, Öchslein:mrgreen::mrgreen::mrgreen:

hübsches Tier

toll, dass er bei euch so gut angenommen wird
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #167
super wie ihr das jedes mal schafft, könnt stolz auf euch sein.
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #168
Schöner Kater, ich würde mich nicht darauf verlassen dass er nur einen Hoden hat und würde nach ca. sechs Wochen den Hormonspiegel testen lassen.
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #169
Es kann gut sein das das schreien weniger wird. Mein letzter Pflegekater hatte es auch die ersten zwei Tage darauf angelegt ausgesetzt zu werden mit seiner Schreierei. Das wurde aber schnell besser als er wusste wo er war und wie der Tagesablauf ist.
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #170
Das Vergnügen mit Willy war nur von kurzer Dauer, denn er hat seit gestern ein schönes Zuhause. Er ist zu einer Dame mit enorm viel Katzensachverstand in eine ruhige Wohnsiedlung gezogen, und hat Katzengesellschaft in Form von Merlin, einem tauben und extrem sozialem Kater.

Schade, denn Willy war echt ne Marke. Aber dort hat er es sicher gut, zumindest die Fußbodenheizung fand er gestern schon einsame Spitze.

Eigentlich wollten wir jetzt erst einmal den oberen Flur komplett fertigstellen, Boden neu verlegen und so.

....doch dann kam Tigger!

Zu Tigger gibt es eine Geschichte, die die Ostfriesin beinhaltet, sie kennt Tigger nämlich noch als Kitten:

Im Jahre 2006, als der Ostfriese noch ein Bonner war, zog die Mutter der besten Freundin der Ostfriesin in eine Mietwohnung mit Hinterhof. In diesem Hinterhof fanden die Ostfriesin und ihre allerbeste Freundin im Jahre 2006 eine Katze mit Kitten. Die Katze hatte sich samt Nachwuchs in einem Holzstapel eingenistet. Obwohl sie niemandem gehörte und als Straßenkatze in der Nachbarschaft bekannt war, war sie doch sehr zutraulich. Kurzerhand wurde die Katze also adoptiert und "Kati" getauft, wobei ihr Rufname "Tussi" wohl deutlich passender war.
2 Kitten, genannt Gremlin und Mausi, durften ebenfalls bleiben und leben heute noch bei der Mutter der besten Freundin. Tussi starb friedlich vor knapp 2 Jahren im biblischen Alter von geschätzten 19 Jahren. Die anderen Kitten aus dem Wurf wurden von der Ostfriesin und ihrer Freundin vermittelt, so ganz ohne Unterstützung eines Tierheims.
Darunter war auch Tigger, ein rot-weißer Kater.

Tigger lebte nun 10 Jahre bei seiner Familie, aber eher geduldet als geliebt. Nun ist die Familie zerbrochen, und der Besitzer von Tigger fand neue Freunde: Jim Beam, Jack Daniels, Maria Cron....Da brauchte er Tigger nicht mehr.:-x
Also wurde Tigger bei uns in der Station von seinem Besitzer abgegeben. Die Formalitäten hat die Ostfriesin dann irgendwann alleine gemacht, denn als der Mann so von Tigger erzählte, da stieg meine Motortemperatur bedenklich in den roten Bereich. Ganz im Ernst: 3 Minuten länger, und ich hätte mit einem Messer diese Welt ein kleines bisschen besser gemacht.:-x

"Wurmkur braucht er nicht, er wurde ja damals entwurmt als wir ihn geholt haben." :-x Dieser Mann ist ein erstaunliches Beispiel dafür was passiert, wenn man nach der Geburt das Neugeborene wegwirft und die Nachgeburt großzieht.

Uns fiel der schlechte Allgemeinzustand von Tigger natürlich auf: Beide Augen tränten eitrig, er schniefte, und wirkte vom Fell her schlecht. Also ging er am Montag direkt zur Tierärztin - und blieb dort stationär bis heute.
Es wurde eine lange unbehandelte Bindehautentzündung auf beiden Augen, eine Erkältung, Flohbefall, und schmutzige Ohren diagnostiziert. Das schlimmste aber war der Herzschlag: Beim ersten Abhören konnte man nur ein Rauschen vernehmen. Die Bindehautentzündung hatte wohl aufs Herz geschlagen, glücklicherweise hat sich das mit dem Beginn der Behandlung deutlich verbessert. Nun ist nur noch ein schwaches Geräusch zu hören, eine Herzklappe öffnet oder schließt nicht komplett. Dies ist jedoch kein größeres Problem, er bekommt jetzt täglich eine halbe Tablette.

Seit 12 Uhr ist Tigger nun bei uns. Neugierig aber verschüchtert wurde alles inspiziert. Er soll erst einmal in aller Ruhe ankommen und kriegt von uns alle Zeit der Welt. Gekrault und gespielt hat er jedenfalls schon mit mir. Dinge, die er von seinem Besitzer bisher nicht kannte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #171
Tigger lebte nun 10 Jahre bei seiner Familie, aber eher geduldet als geliebt.

Gekrault und gespielt hat er jedenfalls schon mit mir. Dinge, die er von seinem Besitzer bisher nicht kannte.


kleine Klarstellung von meiner Seite. Die Ehefrau hat sich vor der Trennung von ihrem Mann schon gut um Tigger gekümmert...Tierarztbesuche usw....aber dann ging die Ehe in die Brüche und Tigger blieb beim Ehemann zurück, der mit dem Tier nicht allzu viel anfangen konnte.

Für uns käme es NIE im Leben in Frage eines unserer Tiere zurück zu lassen, aber ich maße mir nicht an, ein Urteil zu fällen, weil ich die Familie und die Verhältnisse dort nicht im Detail kenne...für mich steht Tigger im hier und jetzt im Mittelpunkt.

Wir päppeln ihn nun erst einmal wieder auf und suchen ihm dann ein Zuhause, in dem er gehätschelt, getätschelt und geliebt wird.
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #172
das freut mich sehr für das Katerle

bin schon auf Bilder gespannt
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #173
gut das er bei euch ist, so wird ihm alle zu teil was sich ein Kater nur wünschen kann. Wie immer wird wohl Henry zu gegebener Zeit wieder der erste sein der ihn besucht.
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #174
Leider konnten wir in der letzten Zeit nicht so viel dokumentieren wie üblich, aber wir hatten jede Menge zu tun.

Tigger ist am Sonntag in sein neues Zuhause gezogen, ein schönes altes Bauernhaus im "Dreiländereck" (Landkreis Leer / Landkreis Ammerland / Landkreis Cloppenburg). Das gehört einer Arbeitskollegin von mir, die sich in Tigger verliebt hatte. Auch die Herzgeschichte und die damit verbundene Medikamentengabe bereiten ihr keine Sorgen.
Er präsentiert sich dort als ganz lieber und gemütlicher Riese, und auch mit der vorhandenen Katzendame Yola (auch als "Drama-Queen" bekannt) läuft es ganz gut. Tigger ist absolut ruhig und ausgeglichen in Katzengesellschaft.

Nun hatten wir am Sonntagabend auf der Rückfahrt dann beschlossen, dass wir erstmal keine neue Pflegekatze wollten. Die letzten Wochen waren echt stressig und am Haus müssen wir auch mal wieder etwas machen. Der Flur vor dem Katzenzimmer ist nämlich immer noch eine Baustelle...

Wie gesagt, dass war Sonntagabend...

In der letzten Woche jedoch tat sich im Verein etwas: Ein Katzenliebhaber aus Aurich, der 6 Katzen sein eigen nannte und sie immer gut versorgt hatte, musste sich aus Krankheitsgründen von seinen Tieren trennen. Trotz seiner Krankheit hat er es noch 2 Jahre mit den Katzen geschafft, aber nun ging es einfach nicht mehr. Ich wusste von unserer Vorsitzenden, dass darunter auch eine norwegische Waldkatze war und hatte schon überlegt. Die jedoch lebt auf Pflegestelle bei unserer Vorsitzenden und hat sich dort gut eingelebt. 2 weitere Katzen landeten in der Katzenstation, und 2 Katzen (BKH und einen Maine-Coon) nahm der Bruder des Besitzers zu sich.

Montag rief dann der Tierarzt des Mannes bei unserer Vorsitzenden an und bat um Hilfe in diesem Fall.

Wie gesagt, wir hatten gesagt das wir eine Pause brauchen.

Er erzählte unserer Vorsitzenden von Struppi...

erwähnte ich unseren Wunsch nach einer Pause eigentlich schon?

...einem 5-jährigen rot-weißem, reinrassigen (mit Ahnentafel) Maine-Coon Kater, der leider in einem fürchterlichen Zustand sei und momentan von den Nachbarn des Besitzers draußen gefüttert werden würde.

Frau L. (unsere Vorsitzende) verfügt über selektives Hören: Sie hörte "rot-weiß" und "Maine-Coon", und teilte dem Tierarzt mit, dass er gleich einen Anruf bekommen würde.

Frau L. rief danach mich an und berichtete kurz von dem Fall und bat mich, den Tierarzt doch bitte einmal anzurufen weil sie selbst leider momentan krank sei (logisch, wenn ich kein Fleisch esse, woher sollen auch Abwehrkräfte kommen:mrgreen:?).

Also sprach ich dann mit dem Tierarzt und wir verabredeten, dass ich heute eine Lebendfalle vorbeibringen würde, er den Kater dann untersuchen und impfen würde, und wir ihn am Wochenende durch unseren bis dahin fertig renovierten Flur in unser Pflegezimmer bringen würden.

Das war der Sachstand am Montagmittag gegen 13 Uhr.

Gegen 20:00 Uhr rief die Frau des Tierarztes dann an und teilte mir mit, dass ich leider für die Renovierung einen Plan B brauchen würde, denn sie hatte den Kater am Montagnachmittag ohne Falle einfangen können. Ihr Mann würde ihn dann am Dienstagmorgen untersuchen, impfen, und die Verfilzungen im Fell entfernen. Ich könnte ihn dann am Dienstagmittag in ihrer Praxis in Empfang nehmen.

Das war der Sachstand am Montagabend gegen 20:00 Uhr.

Also räumten wir das Katzenzimmer komplett aus, und richteten ein provisorisches Katzenzimmer in einem unserer Gästezimmer ein. Das liegt auf dem Flur, der bereits renoviert ist. Geschuftet und vorbereitet haben wir dann bis 22:30 Uhr.

Alles Stress, aber dann war Dienstag gegen Mittag....

Leute, Struppie ist der absolute Oberhammer, ich bin total verliebt.

Er sieht zwar momentan gerupft aus weil er unheimlich viel Fell gelassen hat, es war teilweise so verfilzt das er seinen Kopf nicht mehr drehen konnte, aber er ist unheimlich toll. Ich hatte Tränen in den Augen als ich den narkotisierten Kater in der Box gestreichelt habe. So ein süßer Kerl, so groß, so schön, so verdammt maine-coonig.

Ich nahm Kater, Impfausweis, und Stammbaum und fuhr nach Hause. Jetzt liegt er oben in seinem provisorischen Zimmer und schläft seinen Drogenrausch aus. Er ist zwar so zu 40% wach, aber sein Verstand kreist noch im Orbit herum. Mehr als auf die Kuscheldecke torkeln und ein Maine-Coon-typisches Gurren kam bisher nicht.

(Ganz nebenbei stellte ich in seiner Ahnentafel 2 Dinge fest: 1.) Sein Vater und mein Vater haben den gleichen Vornamen, und 2.) Sein Geburtstag ist genau ein Tag vor dem Geburtstag meines Vaters - aber das nur ganz am Rande :mrgreen:)

Er schläft seinen Rausch aus, die anderen Katzen schlafen auch, nur ich sitze hier: Todmüde von der Arbeit, aber total aufgedreht wegen Struppie....
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #175
Leben ist das,
was gerade passiert,
während du etwas ganz anderes planst:lol::lol::lol::lol:

Wie immer freue ich mich, dass wieder eine arme Fellnase den Weg zu euch gefunden hat
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #176
und dort vermutlich sein Leben verbringen wird :mrgreen:

Wann gibt es Bilder :lol::lol:
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #177
Hier ist ein Bild von heute Mittag aus der Praxis, als er noch völlig stoned war...
 

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  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #178
ich gehe jede Wette ein, bei dem werdet ihr Pflegestellenversager:lol::lol::lol:

Ist der süüüüßßß

ein weißes Krauliwuschelbäuchlein
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #179
Und schön wieder so eine hübsche Fehlpass....ich glaube in den Schnuffel hätte ich mich auch sofort verliebt ?

Doofe Autokorrektur... Sollte natürlich Fellnase heißen....
 
  • Die Pflegis von Ostfriesin und Ostfriese Beitrag #180
was ne knubbelschnute:d078::d078:
 
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