Hoffe sehr, der "Fürst der Finsternis" (hihi) hält das aus.
Percy vergisst mittlerweile sogar hin und wieder das fauchen wenn Struppi in der Nähe ist. Sie fressen mittlerweile alle in der Küche zusammen, und auch sonst ist Percy sehr relaxed. Nur das Schlafzimmer wird heldenhaft gegen den riesigen Haarball verteidigt.:mrgreen:
Wir sind auch froh das Struppi sich so gut integriert hat, und erfreuen uns jeden Tag an seinen Fortschritten. Er wird immer souveräner, nur hin und wieder ist er noch sehr schreckhaft. Da er sich aber an Henry und Foxy orientiert, wird das sehr wahrscheinlich mit der Zeit komplett verschwinden.
Ob wir zukünftig jedoch wieder Pflegestelle für unseren Verein machen werden, das hängt momentan in den Sternen weil meine Frau und ich etwas irritiert sind. Das hängt mit der Adoption von Struppi zusammen:
Vor ein paar Tagen stellte ich nämlich fest, dass wir vor einem Jahr bei Foxy gar keinen Adoptionsvertrag mit dem Verein gemacht hatten. Da wir ordnungsliebende Menschen sind, habe ich das zusammen mit dem Überlassungsvertrag für Struppi gleich erledigen wollen. Also fuhr ich Gründonnerstag in die Katzenstation, füllte 2 Verträge aus, und ließ sie für unsere Vorsitzende dort liegen. Da es damals bei Leo aus ihrem Munde hieß das "Vereinsmitglieder keine Vermittlungsgebühren zahlen müssten", ließ ich die entsprechenden Felder in den Verträgen einfach leer.
Am Ostersamstag rief unsere Vorsitzende dann bei uns an und teilte meiner Frau mit, dass wir für Foxy und Struppi doch eine, wenn auch niedrige, Vermittlungsgebühr zu zahlen hätten. Das hat uns dann doch sehr erstaunt.
Versteht mich bitte nicht falsch, es geht mir keinesfalls um die paar lumpigen Euros.
Was uns dann so irritiert hat, waren mehrere Punkte während des Telefonats:
1.) Foxy und Struppi haben dem Verein an sich keinerlei Aufwand gebracht. Zwar wurde Foxy durch den Verein kastriert, doch der Vorbesitzer hatte bei Abgabe noch 100.-€ dafür gespendet. Foxy landete nach einer Nacht in der Katzenstation bei uns, und Struppi kennt die Station nur aus Erzählungen. Überhaupt finanzieren wir unsere Pflegekatzen fast komplett selbst: Die Tierarztrechnungen trägt zwar der Verein, aber Futter, Streu, und Fahrtkosten übernehmen immer wir.
2.) Tigger: Die Vorsitzende teilte meiner verdutzten Frau mit, dass Tigger den Verein ja auch Geld gekostet hätte, und er ja nur auf Veranlassung meiner Frau in der Katzenstation gelandet war. Aurich wäre ja gar nicht unser Einzugsgebiet. Da hat sie nicht ganz Unrecht, Aurich ist nicht in unserem Einzugsgebiet. Genauso wenig übrigens, wie Esens, Westerstede, Bad Zwischenahn, oder Ochtersum - und von dort nehmen wir auch Katzen auf.
Die Kosten bei Tigger waren durch die Arztbesuche da, gar keine Frage. Doch wir haben ihn gut vermittelt, und neben der Vermittlungsgebühr spendeten die neuen Besitzer gleich noch 100.-€ für den Verein.
3.) Wie gesagt, die paar lumpigen Euros für Foxy und Struppi kratzen mich nicht, doch empfinde ich das ein Stück weit als emotionale Erpressung: Was glaubt die eigentlich? Das wir die Beiden jetzt noch wieder hergeben könnten - Foxy nach einem Jahr?? Und laut Aussage im Fall Leo, hätten wir gar nix bezahlen müssen.
Dazu kommt noch, dass wir neben dem Vereinsbeitrag den Verein monatlich noch mit 20 € unterstützen, als freiwillige Spende. Das ist jährlich immerhin ein Betrag von 240.-€.
Wir kommen uns da doch ein wenig verarscht vor, ganz ehrlich. Wenn der Verein Geld sparen möchte, dann soll er solche "Nebenprojekte" wie die Tiertafel (die ich sehr sehr sehr kritisch sehe) abschaffen und sich auf die Kernarbeit konzentrieren.
Meine Frau und ich sind wirklich sehr gerne Pflegestelle und mit ganzem Herzen und Geldbeutel dabei, aber ob wir das für diesen Verein noch einmal machen steht momentan in den Sternen.