Gestern kam die Sonne raus, da sind wir drei mal schnell auf den Balkon!
Ja, Sheila geht es gut trotz ihrer Krankheit! Kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere meint, das ist Quälerei, dass wir so um sie kämpfen mit wöchentlichen Blutbildern, Egeln, etc.
Aber sie will leben und sie ist sooo aktiv! Blutabnahmen gehen mittlerweile super stressfrei, bis auf das Einpacken in die Box Zuhause ;-)
Egel war ja auch kein Thema für sie und einmal am Tag zwei Ladungen Globuli, das verkraftet sie auch super ;-)
Ich selbst bin im Moment ziemlich fertig. Ich glaube mir geht es schlechter als Sheila ^^
Das Ganze kostet eben sehr viel Geld, Nerven und Zeit. Ich mache das ja alles gerne für Sheila, um Gottes Willen, sonst hätte ich sie ja schon lange abgegeben, aber trotzdem zehrt es an mir.
Das Geld ist ein dicker, dicker Faktor, natürlich. Aber auch meine Nerven.. ständig rattert es im Kopf, was am besten tun, was wenn.. was falls.. usw. Und dann dieses Aufschrecken bei jedem kleinen Geräusch je höher der
Hämatokrit geht, weil ich denke sie hat wieder einen Anfall. Geräusch - was war das? - Aufspringen - Katzen suchen - erst Ruhe finden, wenn Katzen gefunden und gesehen, dass alles i.O.
Und ja, es ist nicht viel Zeit die draufgeht für
Tierarzt, Egeltherapie etc., aber trotzdem ist es Zeit die mir hinterher fehlt. Das sind jeweils min. 1,5 Stunden in der Woche.
Das Ganze fing ja an, als meine Oma beerdigt wurde. Seither kam ich nicht mal wirklich zum Trauern um sie, weil einfach rund um die Uhr Sheila oder wenn nicht Sheila, dann Uni angesagt ist.
Aber Kopf hoch, nech? Das wird besser. Die ersten Monate werden hart, bis es sich eingependelt hat.. dann wird es hoffentlich besser. Weniger Blutbilder, weniger oft zum
Tierarzt.. und hoffentlich auch ruhiger schlafen und leben. ;-)