Braucht man wirklich "Papiere"?

Diskutiere Braucht man wirklich "Papiere"? im Waldkatzen Forum im Bereich Katzenrassen; ohwei, so eine Diskussion wollte ich eigentlich nicht auslösen :D also, die Katzen meiner Bekannten haben nicht nur gespielt und getobt! Das...
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #21
ohwei,
so eine Diskussion wollte ich eigentlich nicht auslösen :D

also, die Katzen meiner Bekannten haben nicht nur gespielt und getobt! Das nochmal ganz klar, die haben gezielt auf das Sofa gepinkelt, an Wänden die Tapete abgekratzt und auch auf getragene Klamotten gepinkelt. Selbst nach der Kastration wohl noch, die meine Bekannte bei beiden mit 6 Monaten hat machen lassen. Nachdem dies auch nach Jahren nicht aufhörte, hat sie eine der beiden Probeweise für einige Wochen zu einer Bekannten gegeben, wo die Katze nun letztendlich auch geblieben ist, da jetzt keinerlei Terror mehr zuhause bei der anderen Bekannten ist. Seit dem sie die Katzen getrennt hat ist halt ruhe. der große fühlt sich auch nicht einsam noch sonst etwas. Er ist wohl kern gesund.

Zudem ist mir auch egal ob es eine reine Maine Coon sein wird oder sie nur so aussieht. Ich will ja nicht Züchten oder sonst was mit ihr anstellen. Dieses ganze getue auf Messen usw ist völlig übertrieben.

Ich persönlich würde niemals mehr als 400 Euro für ein Tier ausgeben. Alles andere ist Wucher und für mich Geldmacherei.... Warum sonst wollen Züchter so viel Geld haben, wenn sie ja angeblich kein geld mit den Tieren machen wollen? Unbegreiflich für mich.

Eine Katze von der Birma Züchterin soll 350 Euro kosten :)
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #22
Zu dem Preis macht sie entweder ein gehöriges minus oder sie spart auf Kosten der Katzen in Sachen (vor)Untersuchungen etc.

Verstehe also nicht wie du stolz drauf sein kannst so etwas unterstützen zu wollen. Du kannst natürlich tun was du willst, aber gut heißen wird es hier niemand.

Und es muss dir klar sein, dass du dann keine Rassekatze hast, egal wie sie aussieht, ohne Stammbaum ist es keine Rassekatze.
Wenn du nicht viel Geld ausgeben willst ist das absolut verständlich, würde ich vermutlich auch nicht. Aber ich unterstütze lieber den Tierschutz und adoptiere dort Katzen, als einen Vermehrer zu unterstützen.
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #23
[]...] Ich persönlich würde niemals mehr als 400 Euro für ein Tier ausgeben. Alles andere ist Wucher und für mich Geldmacherei.... Warum sonst wollen Züchter so viel Geld haben, wenn sie ja angeblich kein geld mit den Tieren machen wollen? Unbegreiflich für mich. [...]

Vielleicht, weil ordentliche Gesundheitsvorsorge enorm viel Geld kostet?
Für mich ist es eher unbegreiflich, wie einem egal sein kann, ob die Tiere bzw. die Rasse, die einem ja so gut gefällt, krank gezüchtet werden und man sich, obwohl man schon mit der Nase darauf gestossen worden ist, keinerlei Gedanken um so etwas macht.

Es geht beim züchten eben nicht nur um Optik, aber wo ich als Mensch eingreife, um eben doch eine bestimmte Optik zu erziehlen, da reduziere ich automatisch den Genpool und bin alleine schon nur durch das Eingreifen an sich eben auch verpflichtet mich um andere genetisch vererbbare Dinge zu kümmern als nur Haarlänge oder -farbe, nämlich um die Krankheiten, die vererbt werden können und das kostet nun einmal Geld und ohne Stammbaum kann ich das gar nicht leisten.

Und zur Einzelhaltung nur noch einmal: Kitteneinzelhaltung ist ein absolutes NoGo, wenn einem die Psyche der Katzen nicht egal ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man das bei deiner Freundin hätte regeln können. Aber ohne weitere Hintergründe zu kennen kann man dazu natürlich nicht viel sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #24
So eine Diskussion wird so eine Frage immer auslösen. Obwohl es keine wirkliche Diskussion ist, weil wir uns hier alle einig sin.

Keine Katze macht etwas in voller Absicht und um den Halter zu ärgern. Weder Tapeten abkratzen oder wild pinkeln. Das hat immer einen Grund, den man als Dosi vielleicht nur nicht sehen kann.
Entweder sind die Katzen nicht richtig sozialisiert worden, weil sie viel zu jung abgegeben wurden. Oder das Klomanagement stimmt nicht. Es gibt keine passenden Kratzgelegenheiten. Und so weiter und so weiter...


Das Argument "ich will nicht züchten oder auf Ausstellungen" kommt immer. Auch ich habe so gedacht.
Aber das ist kein Argument.
Einem richtigen Züchter geht es nicht um die pure Vermehrung der Katzen. Sondern entweder um die Erhaltungszucht, also einen möglichst großen Genpool oder um die Zucht auf bestimmte Merkmale. Wobei immer die Gesundheit im Vordergrund steht.
Und deswegen ist eine Zucht auch immer teuer.
Züchter verdienen kein Geld. Ganz im Gegenteil, sie zahlen immer drauf.
Normalerweise kostet eine Rassekatze immer um die 600 Euro, egal welche Rasse. Lediglich bestimmte seltene Rassen sind teurer.
Und dieser Preis setzt sich zusammen aus den Anschaffungskosten der Zuchttiere, des Tierarztes, der Gesundheitstest, der Impfungen, das Futter, Ausstattung usw.
Wenn ein Tier günstiger ist, wurde schlicht gespart.
Meine haben z.B. einen Tierarzt nie gesehen...
Auf Ausstellungen gehen übrigens nicht sehr viele Züchter und auch nur mit ausgewählten Tieren.

Was bringt dich denn dazu eine Maine Coon zu wollen? Du möchtest einen "sanften Riesen". Also eine Charaktereigenschaft und ein Aussehen, dass den Maine Coons zugeschrieben wird.
Bist du denn sicher, dass du das bei einem Vermehrer wirklich bekommst? Das nicht vielleicht doch mal etwas anderes eingekreuzt wurde, so dass es eben kein sanfter Riese ist? Sondern eine wilde Hummel. Oder aggressiv. Oder eine Schlaftablette.
Wusstest du, dass bei Maine Coon HD sehr verbreitet ist? Eben auch, weil sie so groß gezüchtet wurden. Gerade da ist es wichtig, dass auf eine gute Herkunft und entsprechende Tests geachtet wird. Und nicht nur bei den Eltern, auch bei den Großeltern oder Urgroßeltern.
HD selber tritt nämlich im Kittenalter meist noch gar nicht auf.

Es gibt so viele Katzen, die ein Zuhause suchen. Und diesen Katzen nehmen die Vermehrer mit ihrer Kittenproduktion einen Platz weg.
Für den Kauf eines Kitten bei einem seriösen Züchter gibt es wenigstens Argumente. Nicht aber für den Kauf eines Kittens bei einem Vermehrer.
Also entweder gibt man das Geld aus oder man gibt einer Katze aus dem Tierschutz ein Zuhaus.

Ich finde es aber sehr gut, dass du dich hier informierst.
Bei mir hat es auch sehr lange gedauert, bis ich verstanden habe, worum es geht.
Mein Argument war auch, warum sollte ich so viel Geld mehr ausgeben, wenn ich weder züchten noch auf Ausstellungen will.
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #25
Ich persönlich würde niemals mehr als 400 Euro für ein Tier ausgeben. Alles andere ist Wucher und für mich Geldmacherei.... Warum sonst wollen Züchter so viel Geld haben, wenn sie ja angeblich kein geld mit den Tieren machen wollen? Unbegreiflich für mich.

Eine Katze von der Birma Züchterin soll 350 Euro kosten :)

Unbegreiflich für mich, wieso man sich dann nicht einfach mal informiert, wieso diese Tiere denn soviel kosten?

Die Katze von der Birma Züchterin ist 350 Euro. Ahja, und das soll kein Wucher sein? Zähl mir doch mal auf, was denn an der Katze soviel kosten soll. Im Tierheim bekommst du eine Katze zur Hälfte des Preises, dazu noch kastriert.
Wenn du der Dame 350 Euro gibst, verdient sie rund 250 Euro daran. Und zwar dafür, dass sie mal lustig zwei Katzen aufeinander gesetzt hat.

Bei einer Rassenkatze aus einer seriösen Zucht werden jedes Jahr Herzultraschalle aller Tiere gemacht, Bluttests. Zuchttiere werden für viel Geld aus dem Ausland geholt, um möglichst gute und gesunde Linien zu haben. Dann stellen sie fest, dass die für 3000 Euro gekaufte Katze doch nicht zur Zucht geeignet ist. Neue Suche. Katze wird trächtig, benötigt plötzlich einen Kaiserschnitt. Wieder ein drei- bis vierstelliger Betrag weg und die Zuchtkatze kann in Zukunft nicht mehr verwendet werden.
Dann braucht die Züchterin wenn sie eigene Kater hat, für jeden eine geeignete Unterbringung. Und wenn sie keine Kater hat, braucht sie trotzdem hochwertige Ernährung für Mutter und Babys, Aufzuchtmilch, Betten etc. Sie muss den Sprit bezahlen, wenn sie zum Tierarzt fährt. Dann holt sie für jedes Kitten noch ein Gesundheitszeugnis, lässt sie je nachdem noch kastrieren, damit es nicht zu solchen Vermehrertieren werden, wie du davon schreibst.
Vielleicht hat ein Kitten Würmer, steckt die anderen Kitten an und alle werden teuer behandelt. Bis zum Auszug mit frühestens 12 Wochen schreddern sie noch einige Möbel, die vielleicht einmal ersetzt werden müssen.
Die Vereinsmitgliedschaft und der Stammbaum sind da noch der kleinste Betrag.

So, und jetzt erzähl mir mal, wer hier das Geld verdient...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #26
Ich denke, das Ding ist hier einfach, das auf den ganzen Schnickschnack mit div. Untersuchungen, die ausschließlich bei Katzen, die für die Zucht gebraucht werden wichtig sind verzichtet wird.
Krankheiten kann man nie ausschließen, da hilft einem auch nicht was auf Papier steht.
Und da ich gelesen habe, dass viele "seriöse" Züchter sich Papiere kaufen können obwohl die Katze eigentlich keine haben dürfte mache ich daher auch nen riesen Bogen um überteuerte Vereinskatzen.
Ich will keine Championkatze mit Top Abstammung sondern nur eine Katze, mit der ich viel Freude habe.

Aber, da du ja auch gerade von MINUSMACHEN sprichst, deutet es für mich sehr wohl darauf hin, dass Züchter, die mit Papieren züchten darauf aus sind, Kohle zu machen.

Ich mein ok, wer 4 bis 5 mal Würfe im Jahr hat, muss ja auch die Kosten für Streu, Futter, Impfungen, Stammbaum usw wieder rein bekommen.

Es ist ein Teufelskreis wie es scheint.

Sollte ich mir in späterer Zeit ein Kitten holen, achte ich definitiv darauf, dass der Züchter (KEIN VERMEHRER) nur höchstens 2 Würfe im Jahr hat, dass die Kitten ärztlich untersucht sind, im Haus mit Familienanschluß aufwachsen und ich mich auch wohlfühle wenn ich bei diesem Züchter ein Kätzchen kaufe.
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #27
Frag mal Butzie nach ihren Katzen. Sie hat 3 Maine Coons. Alle vom Züchter, wie seriös die Dame war, lassen wir mal dahin gestellt.
Aber alle haben HD. Ein typisches Maine Coon Leiden.
Frag mal, wie viel Kosten sie dadurch schon gehabt hat, wie viel Geld sie dafür auf den Tisch legen musste.
Und dann immer die Sorge um die Tiere. Die Schmerzen, die die Mäuse haben und bei denen man mitleidet.

Klar... solche Firlefanz-Untersuchungen braucht man ja nur für Zuchttiere.
Eben... um genau so etwas zu vermeiden.
Das kannst du nur, wenn du einen wirklich guten Züchter findest. Und das heißt suchen und Augen auf.
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #28
Ich will keine Championkatze mit Top Abstammung sondern nur eine Katze, mit der ich viel Freude habe.

Mit einer Katze von einem Vermehrer, der nicht einmal die wichtigsten Untersuchungen machst, wirst du unter Umständen nicht viel Freude machen.
Erkrankt dein gewünschter Mix an HCM (sehr häufig bei Maine Coons), passiert das oft sehr früh. Wenn dir die Katze nicht innert weniger Jahre schon stirbt, werden sich Tierarzt-Rechnungen ansammeln, die locker in der vierstelligen Bereich gehen. Alleine der nötige Herzultraschall kostet mit allem drum und dran schonmal um die 200 Euro. Und das sind die 200 Euro, die du an der falschen Ecke gespart hast.

Deshalb: Entweder vom seriösen Vereinszüchter, bei dem man sich auch problemlos alle Untersuchungen vorweisen lassen kann, oder aus dem Tierheim/Pflegestelle. Alles Andere unterstützt nur das niemals enden wollende Katzenelend, weil Leute nicht in der Lage sind ihre Tiere zu kastrieren.
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #29
Zudem ist mir auch egal ob es eine reine Maine Coon sein wird oder sie nur so aussieht. Ich will ja nicht Züchten oder sonst was mit ihr anstellen. Dieses ganze getue auf Messen usw ist völlig übertrieben.

Ich persönlich würde niemals mehr als 400 Euro für ein Tier ausgeben. Alles andere ist Wucher und für mich Geldmacherei.... Warum sonst wollen Züchter so viel Geld haben, wenn sie ja angeblich kein geld mit den Tieren machen wollen? Unbegreiflich für mich.

Eine Katze von der Birma Züchterin soll 350 Euro kosten :)

Ähm, ja, also billig muss sie sein. Züchter wollen, wie immer, nur Geld machen. Die ohne Papiere verkaufen wollen das nicht, 350 euro für eine Katze ohne HCM /PKD Schall, ohne Blutbild, klar, da sind 350 voll gerechtfertigt :shock:


,
Sollte ich mir in späterer Zeit ein Kitten holen, achte ich definitiv darauf, dass der Züchter (KEIN VERMEHRER) nur höchstens 2 Würfe im Jahr hat, dass die Kitten ärztlich untersucht sind, im Haus mit Familienanschluß aufwachsen und ich mich auch wohlfühle wenn ich bei diesem Züchter ein Kätzchen kaufe.

Nicht zu vergessen, ganz wichtig: für wenig Geld. :roll: da weist du das sie auf alles achten :shock: Glaubst du das wirklich, was du geschrieben hast? Hast du irgendwas gelesen, was dir hier alle geschrieben haben zum Thema Katze vom Züchter? Oder hast du es zwar gelesen, aber nicht verstanden?

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Zudem ist mir auch egal ob es eine reine Maine Coon sein wird oder sie nur so aussieht. Ich will ja nicht Züchten oder sonst was mit ihr anstellen. Dieses ganze getue auf Messen usw ist völlig übertrieben.

:)

Es ist aber keine Maine Coon und sorry, meinst du wirklich du kannst einschätzen ob sie wirklich so ausschaut? Ich würde mich wundern wenn du einen Norweger von einem Maine Coon, Sibirier oder gar eine Hauskatze mit Halblanghaar unterscheiden könntest, wenn du sie vor dir hast.

lg Juli
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #30
Ich denke, das Ding ist hier einfach, das auf den ganzen Schnickschnack mit div. Untersuchungen, die ausschließlich bei Katzen, die für die Zucht gebraucht werden wichtig sind verzichtet wird.
Krankheiten kann man nie ausschließen, da hilft einem auch nicht was auf Papier steht.
Und da ich gelesen habe, dass viele "seriöse" Züchter sich Papiere kaufen können obwohl die Katze eigentlich keine haben dürfte mache ich daher auch nen riesen Bogen um überteuerte Vereinskatzen.
Ich will keine Championkatze mit Top Abstammung sondern nur eine Katze, mit der ich viel Freude habe.
Die Untersuchungen werden für die Gesundheit deiner Kitten gemacht, damit du viel Freude an ihnen hast und nicht viel Leid wegen vermeidbarer Erbkrankheiten. Viele Krankheiten, vor allem erbliche, kann man nämlich schon ausschließen. Dazu braucht man auch Stammbäume!
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #31
Ich denke, das Ding ist hier einfach, das auf den ganzen Schnickschnack mit div. Untersuchungen, die ausschließlich bei Katzen, die für die Zucht gebraucht werden wichtig sind verzichtet wird.
[...]

Ok, an dieser Stelle ist dann die Diskussion von meiner Seite aus schon wieder beendet.
Wie kann man denn die Untersuchungen, die dafür sorgen sollen, dass meine geliebten Kitten, die ich mir in mein Leben geholt habe nicht mit ein paar Jahren einfach tot umfallen, oder ihr Leben lang an Schmerzen leiden, als Schnickschnack bezeichnen?
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #32
Erkrankt dein gewünschter Mix an HCM (sehr häufig bei Maine Coons), passiert das oft sehr früh. Wenn dir die Katze nicht innert weniger Jahre schon stirbt, werden sich Tierarzt-Rechnungen ansammeln, die locker in der vierstelligen Bereich gehen. Alleine der nötige Herzultraschall kostet mit allem drum und dran schonmal um die 200 Euro. Und das sind die 200 Euro, die du an der falschen Ecke gespart hast.

Deshalb: Entweder vom seriösen Vereinszüchter, bei dem man sich auch problemlos alle Untersuchungen vorweisen lassen kann, oder aus dem Tierheim/Pflegestelle. Alles Andere unterstützt nur das niemals enden wollende Katzenelend, weil Leute nicht in der Lage sind ihre Tiere zu kastrieren.

Ähm,

ich möchte nur darauf hinweisen, wenn ein Mix an HCM erkrankt, doch bitte die Maine Coon außen vor zu lassen, niemand weiß ob da überhaupt Coonie drin steckt, selbst wenn, da steckt nicht nur die Coonie drin und damit ist es für mich nicht richtig die Erkrankung auf die "angebliche" Maine Coon zu schieben. Kann ja auch Hauskatze sein, die sind nicht weniger von HCM betroffen.

Ohne stammbaum, keine Maine Coon. Deshalb kann man da auch Erkrankungen nicht der Rasse zuschieben und sagen: Diese Rasse ist der Grund dafür.

lg Juli
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #33
Habe ich auch nicht gesagt...

Sie sagt, sie will eine Maine Coon, egal ob Mix oder nicht.
Genetisch gesehen sind die Coonies leider prädestiniert, ich habe nicht gesagt, dass Hauskatzen weniger HCM haben (im Gegenteil, bei Studien führen die Hauskatzen bekanntlich die Liste an).
Aber weil es bei der Rasse häufig vorkommt und es sich eben vermeiden lässt, ist es wichtig, dass man da nur Tiere vom seriösen Züchter nimmt. Denn nur durch gezielte Zucht minimiert man die Gefahr um ein vielfaches.
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #34
Also auch wenn ich schrieb, das es unter Vereinszüchter, genau so schwarze Schafe gibt, heißt es nicht, das ich Schwarzzüchter gut heiße, auch wenn sie so wie die von Dir beschriebene Dame einiges tun, was vllt Sauberkeit, Impfungen, Abgabealter betrifft, denn für den Preis muß was auf der Strecke bleiben:!:
Und das kann nur die Gesundheitsvorsorge, hochwertige Ernährung und was noch alles mögliche sein:!:

Seriös zu züchten ist ein teures Hobby-ich habe es 8 Jahre gemacht und weiß also wovon ich spreche.
Vllt solltest Du Dich mal mit Vereinszüchtern unterhalten und mitrechnen, warum ein Rassekätzchen teurer ist.
Wenn mit einem Wurf alles gut geht, hat man sicher was übrig, was man letztendlich aber wieder in die Katzen steckt und auch Rücklagen haben sollte, denn nicht immer geht eben alles gut.

Und wenn es wirklich nur eine Katze sein soll, was ich nicht gut heiße, denn mit Wurfgeschwistern z.B. gibt es selten Probleme, als wenn man 2 fremde Katzen zusammen führt.

Das Tapeten, Möbel usw. leiden können, dessen sollte man sich bei Katzen bewusst sein, und gerade junge Katzen experimentieren und probieren noch und müssen erst mal lernen, das es tabu ist.
Und Katzenkinder toben nun mal und stellen einiges an, egal, ob ein oder 2 Katzen.

LG
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #35
Ziemlich traurig dass du trotz Aufklärung wichtige Untersuchungen als Schnickschnack siehst.
Dich kann man anscheinend nicht umstimmen also wird irgend ein armes kleines Vermehrerkätzchen in Einzelhaft landen.
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #36
Ich denke, das Ding ist hier einfach, das auf den ganzen Schnickschnack mit div. Untersuchungen, die ausschließlich bei Katzen, die für die Zucht gebraucht werden wichtig sind verzichtet wird.
Krankheiten kann man nie ausschließen, da hilft einem auch nicht was auf Papier steht.
Und da ich gelesen habe, dass viele "seriöse" Züchter sich Papiere kaufen können obwohl die Katze eigentlich keine haben dürfte mache ich daher auch nen riesen Bogen um überteuerte Vereinskatzen.
Ich will keine Championkatze mit Top Abstammung sondern nur eine Katze, mit der ich viel Freude habe.

Aber, da du ja auch gerade von MINUSMACHEN sprichst, deutet es für mich sehr wohl darauf hin, dass Züchter, die mit Papieren züchten darauf aus sind, Kohle zu machen.

Ich mein ok, wer 4 bis 5 mal Würfe im Jahr hat, muss ja auch die Kosten für Streu, Futter, Impfungen, Stammbaum usw wieder rein bekommen.

Es ist ein Teufelskreis wie es scheint.

Sollte ich mir in späterer Zeit ein Kitten holen, achte ich definitiv darauf, dass der Züchter (KEIN VERMEHRER) nur höchstens 2 Würfe im Jahr hat, dass die Kitten ärztlich untersucht sind, im Haus mit Familienanschluß aufwachsen und ich mich auch wohlfühle wenn ich bei diesem Züchter ein Kätzchen kaufe.

Darf ich mal fragen wie alt du bist? Deine Ansichten sind, um es gemäßigt auszudrücken, etwas naiv.

Erstens seriöse und verantwortungsvolle Züchter lassen ihre Kätzin natürlich nur einmal im Jahr Nachwuchs bekommen und ja, Zucht ist ein teures Hobby, wenn man es verantwortungsvoll macht und von einem seriösen und verantwortungsvollen Züchter holt man sich keine überteuerten Vereinskatzen, sondern zahlt einen fairen Preis.

Hast du denn überhaupt nichts davon verstanden, worum es geht? Es geht nicht um die Top-Abstammung, es geht nicht darum wie viel eingetragene Champions in dem Stammbaum sind, es geht darum, dass man mit gesunden Linien züchtet, Tiere die nicht mit 2-4 Jahren auf einmal tot umfallen oder unter Zystennieren leiden und eingeschläfert werden müssen, die Schmerzen bei jedem Schritt haben usw. Abgesehen davon, wie soll man ohne Abstammungsnachweis Inzucht auf Dauer vermeiden?

Die Untersuchungen auf Erbkrankheiten sind kein Schnickschnack, sondern dienen dazu, dass man diese Erkrankungen so gut wie möglich vermeidet und nicht weiter vermehrt.

Aber da geht man lieber zum Vermehrer und Schwarzzüchter, unterstützt jemanden der sich das Geld für solche Untersuchungen auf Kosten der Gesundheit der Tiere spart.

Aber du ja ohnehin aus reinem Egoismus nur ein Kitten willst, kannst du natürlich auch nicht zu einem seriösen Züchter gehen, weil der dir kein Kitten in Einzelhaltung abgibt.

Ich weiß wovon ich rede, ich habe viele Jahre auf die Katzenhaltung verzichtet, erst wegen dem Geld, dann war die erste Wohnung zu klein für zwei Katzen, später hätte ich nur eine Katze halten dürfen und dass wollte ich aufgrund meiner Arbeitszeiten auch keinem älterem Einzeltier zumuten, und und und - Wahre Tierliebe zeigt sich im Verzicht, wenn man ein Tier zu sich holt, obwohl man ihm in der Haltung nicht gerecht wird, nicht mal seine Grundbedürfnisse erfüllen kann, dann ist das einfach nur rücksichtslos und egoistisch und hat nichts mit der Liebe zu dem Tier zu tun. Du willst einfach nur viel Freude mit und an dem Tier haben, verstehe ich, aber du musst doch auch an die Katze denken, die sollte doch auch viel Freude an dem Leben bei dir haben und möglichst gesund sein, oder nicht?

Ein Artgenosse und Spielkamerad ist bei einem Kitten ein Grundbedürfnis, welches zu erfüllen gilt. Stell dir deine Kindheit ganz ohne andere Kinder, ja ohne Mitmenschen vor, kein so schöner Gedanke oder? Und dann wirst du außerdem noch stundenlang völlig allein gelassen.......... aber einem Kitten, würdest du das einfach zumuten wollen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #38
Was heist denn hier-
So viel Geld würde ich nie ausgeben?
Hast du denn eine Ahnung,was ein Deckkater aus bestimmten Linien,der in die Zucht passt,kostet?
Da sind 1000,-Euro nichts u.wie lange man auf so einen warten muss u.wo man ihn abholen muss,kommt auch noch dazu.Manche kommen weit her aus dem Ausland u.natürlich gehen die Kosten auch zu Lasten des Käufers.
Wenn ich ein Ziel erreichen will,darf es nicht am Geld fehlen,sonst sollte man die Finger davon lassen.
Das kann man aber nicht mit den erwarteten Kitten ausgleichen,wenn man sich an die Regeln hält.
 
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #39
Also wenn man keine ehrliche Meinung will und Beratungsresistent ist , warum fragt man dann:?:
Also wenn ich eine Maine Coon möchte, gehe ich zum Züchter-look alikes finden sich auch mal in Tierheimen, Notstellen usw:!:

LG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Braucht man wirklich "Papiere"? Beitrag #40
Ich hab nicht jeden Beitrag gelesen, aber hier wird ja auch oft der Geld angesprochen ... wie wäre es für Dich einer Katze in Not zu helfen? Es gibt viele Katzen-Vereine, die eigene Seiten im Inernet haben, bei denen bestimmte Rasekatzen in Not ein neues zu Hause suchen.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass eine Katze mehr kostet als zwei Katzen ... ein Freund hatte eine Einzelkatze, die recht häufig zum Doc muss, weil sie z.B. aus langeweile mal was runterwirft ujnd dann in die Scherben tritt oder aus langerweile "irgendwas" (gerne Plastik) futterte. Als dann die zweite einzog, waren diese Probleme weg! Beide Katzen mussten seitdem nicht mehr (außer impfen) zum Doc ;-)
 
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