Scheuen Katzen helfen

Diskutiere Scheuen Katzen helfen im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Was ist df?
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #21
Was ist df?
 
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  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #23
ah danke!

durchfall ist besser, sie kommen jetzt auch unterm bett raus. aber sobald sich was bewegt huschen sie sofort wieder weg. das wird wochen dauern, bis sie sich mal streicheln lassen. so langsam bereue ich es...
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #24
Wie versuchst du denn das Vertrauen zu gewinnen?
Was machst du?
Haben die Katzen einen Raum oder die ganze Wohnung?

Gladwyn, hab doch noch ein bisschen Geduld. Wenn solche Scheumiezen erst mal über ihren Schatten gesprungen sind, dann sind es oft ganz tolle Schmuser und es ist ein tolles Gefühl, wenn man es geschafft hat sich erst einmal das Vertrauen zu erarbeiten.
Das wird schon noch.
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #25
sie haben ihren platz im schlafzimmer, die tür ist meist zu. selbst wenn sie auf ist verlassen sie das zimmer nicht.

ich mache hier meist nicht viel. am pc sitzen, mal aufräumen.

ich lasse die 2 an sich komplett in ruhe, rede mit ihnen aber ignoriere sie.
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #26
Zum Bereuen ist es noch viel zu früh!
Wollen wir erst mal froh sein, daß der DF besser ist. Wie wäre es, wenn Du als nächstes die SZ-Tür offenläßt? Würde das auch in der Nacht gehen? Wird Zeit, daß sie sich an die Hausgeräusche gewöhnen.
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #27
schwierig mit den türen...die schlafzimmertür geht direkt ins kinderzimmer und von da aus ins treppenhaus. jetzt steht die tür auf, aber sie gehen natürlich nicht raus. ich hab aber angst die türen aufzulassen, wenn gar keiner da ist. wer weiß wo sie sich dann verkriechen und wir finden sie nicht mehr?
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #28
Ja, ok, dann würde ich es wohl auch erst mal so belassen. Wirst Du genug Geduld haben, es auszusitzen? Es kann Monate dauern. Aber jeder hier, der ähnliches erlebt hat, wird sagen, daß es sich gelohnt hat.
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #29
Gladwyn, ich würde an deiner Stelle ein bisschen anfangen mit den Katzen zu arbeiten.

Als erstes würde ich die Schlafzimmertür zu lassen und zwar immer. Nicht, um die Katzen einzusperren, sondern um ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Das brauchen sie jetzt erst einmal, um den Mut zu finden Neues zu erkunden und zu dem Neuen gehörst auch du ;-).

Dann solltest du dafür sorgen, dass die Katzen lernen, dass die Anwesenheit des Menschen Positives bedeutet. Die beiden haben jetzt drei Jahre in Gesellschaft des Menschen gelebt, oder besser gesagt, sie haben mit ihm koexistiert und scheinbar recht wenig interagiert. Das Bedeutet, sie müssen erst einmal begreifen, dass es für sie von Vorteil sein kann mit dem Menschen zu interagieren.
Dass sie unter dem Bett sitzen, ist dazu leider nicht wirklich förderlich. Da können sie sich so wunderbar von allem abschotten. Sie jetzt natürlich da raus zu jagen wäre wohl auch ziemlich kontraproduktiv, aber du könntest, wenn sie denn mal drunter vor kommen, versuchen, ob du das Bett verschließen kannst und ihnen stattdessen offene Höhlen anbieten, so dass sie sich zwar verstecken können, aber noch mitbekommen, was in dem Raum vor sich geht.

Was ich dir jetzt im Moment raten würde:
Versuche ein bisschen in sicherem Abstand mit den Katzen zu interagieren. Also:
- vor das Bett setzen, so dass sie dich auch sehen können und vorlesen, erzählen und immer mal ein Leckerchen unters Bett fallen lassen. Sie sollten ruhig sehen, dass es von deiner Hand kommt, aber du musst so weit weg bleiben, dass sie sich noch sicher fühlen.
- wenn du Blickkontakt mit den Katzen aufnimmst, dann blinzel sie an, schau weg und ein herzhaftes Gähnen zwischendrin schadet auch nicht und dann einfach wieder weg gehen. Sag ihnen also: ich will dir nichts Böses und beweise es dann, indem du dich wieder entfernst.
- schaff dir ein Spielzeug an mit dem du mit Abstand mit den beiden spielen kannst. z.B. ein Federwedel. Damit kannst du mit den beiden interagieren ohne zu nahe zu kommen. Wenn die beiden keine Angst davor haben, dann kannst du mit ihnen spielen, das beruhigt auch die Nerven der Katzen und immer mal ein Leckerchen dazwischen.
- versuch die Katzen erst einmal gar nicht anzufassen, sondern erst einmal ein Vertrauensverhältnis herzustellen, die kommen dann von selbst ;-). Mit dem Federwedel kannst du sie versuchen zu streicheln, wenn sie ihn akzeptieren und keine Angst davor haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #30
danke für die wirklich ausführlichen antworten!

-bett zumachen? das steht auf 4 beinen und ist nach allen seiten offen. ich wüßte nicht, wie ich das dichtmachen könnte. :???:

ich habe eine katzenangel mit maus dran, da sie im tierheim damit gespielt haben. hier ignorieren sie das spielzeug aber gekonnt. leckerchen nehmen sie gar nicht, auch wenn ich es ihnen unters bett werfe.
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #31
-bett zumachen? das steht auf 4 beinen und ist nach allen seiten offen. ich wüßte nicht, wie ich das dichtmachen könnte. :???:

Das habe ich mir gedacht, dass das schwer sein wird.
Es bleibt aber ein schwieriger Platz, weil sie so nichts mitbekommen. Heißt dann für dich: bring dich auf ihre Höhe ;-).

ich habe eine katzenangel mit maus dran, da sie im tierheim damit gespielt haben. hier ignorieren sie das spielzeug aber gekonnt. leckerchen nehmen sie gar nicht, auch wenn ich es ihnen unters bett werfe.

Das ist normal, wenn die beiden wirklich noch total unentspannt sind. Gestresste, unsichere oder ängstliche Katzen spielen nicht und nehmen auch keine Leckerli, wenn noch jemand dabei ist.

Das heißt, die erste Aufgabe lautet: bring sie dazu, dass sie spielen und Leckerli nehmen :).

Ich würde dir raten:

- spielen: besorg dir einen Stab mit Federn vorne dran (aber ein schön langer Stab, die Hand muss Abstand haben). Den hast du besser unter Kontrolle als eine Angel mit einem Band zwischen Spielobjekt und Stab. Den kannst du ganze langsam vor den Katzen bewegen, nur um die Aufmerksamkeit zu erregen. Also, einen gewissen Abstand halten und ein bisschen mit dem Stab spielen, wenn die Katzen ihm mit den Augen folgen und neugierig werden, dann hast du schon viel erreicht. Wichtig ist: nicht aufgeben! Immer wieder machen und immer so weit weg bleiben, dass die Katzen sich nicht genötigt fühlen sich weiter zurückzuziehen.

- Leckerli: die Katzen haben sicherlich etwas, was sie besonders toll finden. Finde das. Probiere verschiedene Sachen.
Es ist ok, wenn die Katzen das erst einmal erst dann fressen, wenn du wieder weg bist. Aber wenn die Leckerli dann gefressen werden, dann finden sie sie schon mal nicht so schlecht ;-).
Einfach immer mal wieder ein paar hinlegen und gehen. Später kannst du sie hinlegen und einfach zurückgehen (oder besser zurückrobben, weil du ja auf den Boden musst :)) und schauen, ob sie sie dann fressen. Und so Stück für Stück weiter.

Es ist halt wichtig Geduld zu haben und nicht gleich aufzugeben. Wenn sie dann die angebotenen Dinge annehmen, dann kann man ihre Neugier ausnutzen mehr erfahren zu wollen. Immer schön Schritt für Schritt. Und wenn sie dann die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass ihnen bei dir nichts passieren wird und du vielleicht sogar ganz nett bist, dann wird das ganz schnell gehen, du wirst sehen ;-). Sie brauchen nur den ersten Anstoß.

Nochmal ganz kurz eine Anekdote zum spielen:
- hatte es hier auch schon, dass ich eigentlich eine Federwedelrunde beendet hatte und nur noch im Raum mit meinen Scheuchen war, weil ich noch gelesen habe (Handy). Dabei habe ich nebenbei mit dem Wedel gespielt. Nicht, wegen der Katzen. Ich hatte ihn halt einfach in der Hand, weil ich ihn mit rausnehmen wollte. Nach einiger Zeit ist auf einmal ein schwarzer Blitz aus der Ecke geschossen gekommen und hat sich den Wedel geschnappt :mrgreen:. War dann auch gleich wieder weg. Irgendwann hatte einfach die Neugier gesiegt und der Wedel musste mal getatscht werden :mrgreen:. Ein erster Schritt :).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #32
Aufgeben werde ich nicht! Mir fehlt zwar unwahrscheinlich das schnurren am ohr, was keiner im umfeld nachvollziehen kann, aber die 2 bleiben!

Ich werd morgen mir so nen federwisch holen und es versuchen.
Vielen dank für die guten antworten.
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #33
Dass dir das schnurren am Ohr fehlt glaube ich! Aber für diese zwei darauf zu verzichten und ihr Vertrauen zu gewinnen wird eine spannende Herausforderung die euch, denke ich, am Ende enger zusammenschweißt als kuscheln es jemals könnte :)
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #34
Aufgeben werde ich nicht! Mir fehlt zwar unwahrscheinlich das schnurren am ohr, was keiner im umfeld nachvollziehen kann, aber die 2 bleiben!

Also ich glaub dir das gerne.

Schau mal, hab ich gerade mal für dich aufgenommen:

Anton, Ex-Scheuchen, auf der Straße geboren und aufgewachsen. Heute bekennender Schmusekater :) (hab ihn da gerade beim Spielen gestört :))

[YOUTUBE]https://www.youtube.com/watch?v=jPrf8QTo2mg[/YOUTUBE]

Nur als kleine seelische Unterstützung :).
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #35
Wow Mara unglaublich wie sich deine pflegis gemacht haben :)


Hab Geduld, das wird schon noch, aber super dass du ihn eine Chance auf ein schönes Leben gibst :)
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #36
finny der ist ja knuffig!

dieser federbusch scheint interessant zu sein, wird aber getopt von so einem laserpointerdingens. :lol: sie trauen sich nun raus, aber man darf sich nicht bewegen! da sind sie kanonenkugelartig weg! sie sind aber sehr neugierig und tapsen nach dem licht und dem federbusch.

leider mußte ich sie heute schocken und staubsaugen. ich habe die letzten 2 wochen nur gekehrt, aber heute schien die sonne hier rein und es ging nicht mehr...mal schauen wie lange es dauert, bis sie sich davon erholt haben.
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #37
Das hört sich doch schon mal gut an, weiter so ;)
Und der Staubsauger ist nunmal der Teufel, aber sie werden sich erholen [emoji2]
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #38
hallo

es hat ein bisschen klick gemacht. beide kommen raus und spielen mit mir oder kind. als ich jetzt futter hatte ist mir das mädchen um die beine geschlichen und liess sich kurz am kopf kraulen. im tierheim hiess es, sie wäre schüchtern.
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #39
Hey super :).

Jetzt einfach nach dem Motto weitermachen: "Ich tue dir nichts, was du nicht willst" und dann wird euer Verhältnis immer inniger werden :).
 
  • Scheuen Katzen helfen Beitrag #40
ich hätte da noch mal ein paar fragen. :cool:

die mietzen entspannen sich ja nun langsam. allerdings rennen sie immernoch wie bekloppt weg, wenn man in den raum kommt. warum ist das so?

dann lassen wir die tür hier jetzt auf. sie gehen auch gerne ins kinderzimmer, aber weiter nicht. den feliwaystecker habe ich nun im flur reingesteckt.

sie sind total gaga. nachts feiern sie hier party....räumen schubladen aus, klettern überall hoch und geben keine ruhe. das macht mich echt mürbe.
 
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