Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden

Diskutiere Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich habe ein einschneidendes Heilerlebnis durch einen Heilpraktiker erfahren. Wenn es diesen nicht gegeben hätte, wäre ich heute wegen der hohen...
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #601
Ich bin hier, um persönliche Erfahrungen und Meinungen auszutauschen, nicht, um vorgegebene Texte zu diskutieren.
Es gibt bei Alternativen Heilmethoden so viele Möglichkeiten, die noch nicht mal erwähnt worden sind.
Ob alle wirken? Keine Ahnung, vielleicht nicht. Aber ich möchte meinen Katzen und mir möglichst alle Wege offen gehalten damit uns ggf. geholfen werden kann.
Ich habe ein einschneidendes Heilerlebnis durch einen Heilpraktiker erfahren. Wenn es diesen nicht gegeben hätte, wäre ich heute wegen der hohen Schmerzmittelgabe, mit der ich hätte weiterleben müssen, wahrscheinlich nicht mehr am Leben, da die Mediziner keinen Ursprung der furchtbaren Schmerzen fanden. Es hat mit alternativen Heilmethoden zu tun. Interessiert es Euch - oder schon aus Prinzip nicht?
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #602
Kann aber erst morgen Abend hier wieder reinsehen, da ich Termine habe...
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #603
Es gibt bei Alternativen Heilmethoden so viele Möglichkeiten, die noch nicht mal erwähnt worden sind.
Ob alle wirken? Keine Ahnung, vielleicht nicht. Aber ich möchte meinen Katzen und mir möglichst alle Wege offen gehalten damit uns ggf. geholfen werden kann.

Es gab eine Zeit, da war erwiesen das sich die Sonne um die Erde dreht. Es war erwiesen das die Erde flach war. Es war theotisch nicht möglich das Hummeln fliegen können. Die Ozeane sind zum größten Teil unerforscht. Schneller als das Licht zu sein ist nicht möglich.
Wir wissen so vieles noch nicht.
Die Erkenntnisse von heute sind die Irrtümer von morgen.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #604
Ich habe ein einschneidendes Heilerlebnis durch einen Heilpraktiker erfahren. Wenn es diesen nicht gegeben hätte, wäre ich heute wegen der hohen Schmerzmittelgabe, mit der ich hätte weiterleben müssen, wahrscheinlich nicht mehr am Leben, da die Mediziner keinen Ursprung der furchtbaren Schmerzen fanden. Es hat mit alternativen Heilmethoden zu tun. Interessiert es Euch - oder schon aus Prinzip nicht?
Mich schon, ich kenne solche Prinzipien nicht.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #605
Ich habe ein einschneidendes Heilerlebnis durch einen Heilpraktiker erfahren. Wenn es diesen nicht gegeben hätte, wäre ich heute wegen der hohen Schmerzmittelgabe, mit der ich hätte weiterleben müssen, wahrscheinlich nicht mehr am Leben, da die Mediziner keinen Ursprung der furchtbaren Schmerzen fanden. Es hat mit alternativen Heilmethoden zu tun. Interessiert es Euch - oder schon aus Prinzip nicht?
Mich interessiert es auch und ich würde mich sehr freuen wenn du berichtest.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #606
Danke, mache ich gern. Habe allerdings erst heute Abend die Möglichkeit.

Bis später -
Liebe Grüße
Helga :give-heart:
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #607
Bis später.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #608
Ich finde, DAS gehört hier her und ist der "Knackpunkt":

Was für Prinzipien?

Es geht doch nicht darum, irgendwem seine Erfahrungen abzusprechen - wie kämen wir auch dazu? Wenn jemand subjektiv das Gefühl hat, eine alternative Behandlung hat ihm oder ihr geholfen, kann ich das ja nicht in Abrede stellen. Ich bin ja nicht die Person.

Es geht u. a. darum, klarzumachen, dass es auch andere Gründe für die Heilung geben kann und das nicht zwingend am Globuli, der Akupunkturnadel etc. gelegen haben muss und vor allem, dass Einzelerfahrungen nicht als allgemein gültige Tatsachen hingestellt werden sollten.

Und wie ich schon schrieb - ich persönlich finde, es wird dann kritisch, wenn es um Schutzbefohlene geht, z. B. Tiere, die auf uns angewiesen sind, dass wir ihnen etwas geben, was ihnen auch tatsächlich hilft.
Nehmen wir an, eine Katze verspringt sich. Wenn ich ihr jetzt Globuli gebe, hätte ich immer den "Caretaker-Placebo" im Hinterkopf und würde mich fragen, ob es ihr jetzt wirklich besser geht oder ob ich nur annehme, dass es ihr besser geht. Finde ich schwierig.

Ebenso wie diese mehr oder weniger offene Wissenschaftsfeindlichkeit (bei einigen), die sofort zu blockieren scheinen, wenn man das Wort "Studie" auch nur erwähnt. Jetzt etwas überspitzt formuliert. Da frage ich mich dann auch, wie groß die Bereitschaft ist, sich auch mal kritisch mit Themen auseinander zu setzen. Das geht für meinen Geschmack ein bisschen in die Richtung "Störe meine Meinung bitte nicht durch Fakten"

(Ich hab z. B. letztens einen Beitrag über Osteopathie gehört, von der ich eigentlich ganz überzeugt war. Nach diesem Beitrag weiß ich, dass das teilweise seine Berechtigung hatte (wenn es etwa um orthopädische/Wirbelsäulenleiden geht). Sobald es aber mit universellen Heilsversprechen einhergeht, sollte man das auch sehr kritisch hinterfragen. Oder gerade habe ich einiges über Akupunktur gelernt, die ich bis dato auch nicht wirklich in Frage gestellt habe).

Ich bin mir gerade übrigens absolut nicht mehr sicher, ob dieser Beitrag nun in den Homöopathiethread gehört hätte oder hier hin ....

Ich gebe mal ein Beispiel aus einem "anderen" Bereich (und ja, dieses Mal Hunde, aber es geht ja hier auch nicht um Katzen): Es ging um die Silvesterknallerei und dass man Hunden einen Schluck Eierlikör geben könne, weil ihnen das helfen könne - welch ein Aufschrei. Zurecht? Einigen Hunden soll es schon geholfen haben - ist es also legitim, das zu empfehlen?

Anderes Beispiel: Balkon sichern/Katzen einzeln halten: Wie viele Menschen meinen, einen Balkon müsse man nicht absichern und hätten auch noch nie schlechte Erfahrung damit gemacht, weil kein Tier verunfallt sei, andere meinen, Katzen könne man auch problemlos alleine halten, das seien ihre Erfahrungen.

Ja, es sind Erfahrungen/Erfahrungswerte - in dem Fall für diese Manschen auch gute, aber ist es deshalb gut, das zu verbreiten? Ich meine, nein - und ich denke, das kann man schon adäquat sehen.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #609
..man könnte noch einen Schritt weiter gehen bei der Erklärung:
Die Wissenschaft ist grob gesprochen dazu da, um solche Erfahrungswerte mit professionellen Methoden zu verifizieren/falsifizieren, damit auch andere davon profitieren können, ohne Schaden zu nehmen.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #610
..man könnte noch einen Schritt weiter gehen bei der Erklärung:
Die Wissenschaft ist grob gesprochen dazu da, um solche Erfahrungswerte mit professionellen Methoden zu verifizieren, damit auch andere davon profitieren können, ohne Schaden zu nehmen.
Und vor allem nachprüfbar "verifiziert" bzw. zugänglich gemacht. Zumindest wenn es vernünftig gemacht wird.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #611
nachvollziehbar und vor allem auch unabhängig.
Eine Studie zu den Vorzügen/Nachteilen von Milchprodukten, von der deutschen Molkereimittelgesellschaft bezahlt, ist z.B. mit Vorsicht zu genießen.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #612
Eine Studie zu den Vorzügen/Nachteilen von Milchprodukten, von der deutschen Molkereimittelgesellschaft bezahlt, ist z.B. mit Vorsicht zu genießen.
Einspruch - solange die Studie von einem unabhängigen Institut durchgeführt wurde.
Kein unabhängiges Institut kann es sich leisten "Gefälligkeitsstudien" abzugeben, solche Institute würden auf dem freien Markt wieder sehr schnell verschwinden.
Studien die den Auftraggebern nicht in den Kram passen verschwinden und verstauben in der Schublade.
Kann mich noch gut an die ehemalige Gesundheitsministerin (B. Steffens) hier in NRW erinnern - sie gab eine Studie in Auftrag die die Schädlichkeit von E-Zigaretten nachweisen sollte und hat dies dummerweise angekündigt...das Gutachten verschwand in ihrem Schreibtisch...und erst auf Anfrage der Piraten kam es wieder ans Tageslicht.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #613
Genau das hatte ich doch geschrieben...also inhaltlich..
Was fehlte denn bei mir? Das Institut? Erleuchte mich, ich kapiers grad net...😩
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #614
@Gast54355
Bei dir liest es sich so als ob Gutachten/Studien die den Auftraggeber positiv beurteilen/bewerten generell nicht unbedingt koscher sind.

Bzw. so habe ich deine Aussage verstanden.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #615
Ich meinte eher, dass man drauf schauen sollte, wie im Zusammenspiel von Auftaggeber und Beauftragtem die Interessen verteilt sind.
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #616
Bereits 2019 hat die WHO erstmals Diagnosen aus der TCM in das "ICD-11" aufgenommen (ICD = International Classification of Disease). Diese trat am 01.01.2022 in Kraft.

Es gab kritische Stimmen, dass die WHO stark politischen Einflüssen aus China und Indien ausgesetzt ist. Diese Länder haben erhebliches Interessen an Alternativmedizin u.a. an dem Geschäft dahinter.
Argument dagegen und ebenfalls die Begründung der Aufnahme in die ICD-11 ist, dass die TM in vielen Ländern einen wichtigen Bereich der Gesundheitsversorgung einnimmt und die TM für einige Menschen die einzige Möglichkeit für medizinische Versorgung ist.



Letztes Jahr fand der erste Weltgipfel der WHO zur Traditionellen Medizin (T(C)M) in Indien statt.
Die WHO macht deutlich, dass der Gipfel einen evidenzbasierten Ansatz verfolgt, dennoch existiert Skepsis...
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #617
Hallo, liebe Foris,
zuerst möchte ich Euch allen noch ein gutes und gesundes Jahr 2024 wüschen. 🍀🐞🍀❤️🍀🍄
Ich habe ein einschneidendes Heilerlebnis durch einen Heilpraktiker erfahren. Wenn es diesen nicht gegeben hätte, wäre ich heute wegen der hohen Schmerzmittelgabe, mit der ich hätte weiterleben müssen, wahrscheinlich nicht mehr am Leben, da die Mediziner keinen Ursprung der furchtbaren Schmerzen fanden. Es hat mit alternativen Heilmethoden zu tun. Interessiert es Euch - oder schon aus Prinzip nicht?
Dann möchte ich Euch von diesem Heilerlebnis erzählen, welches fast unglaublich ist

Ich hatte vor vielen Jahren auf einmal ziehende Schmerzen ausgehend von Ischiasnerv. Anfangs noch ganz erträglich. Ich ging zu meiner Hausärztin, aber sie konnte mir nicht helfen und überwies mich zu einem Orthopäden. Dieser fand allerdings auch keinen Grund für die Schmerzen. Das Schlimme war, diese wurden immer stärker und immer unerträglicher. Zum Schluss ging der Schmerz vom Rücken ausgehend am Bein runter bis in den großen Zeh. Ischiasnerv war klar, aber weshalb konnte nicht geklärt werden.

Das alles steigerte sich so, dass ich jedes Mal, wenn die Schmerzmittel nachließen, bei jeder Bewegung schreien musste, da es nicht mehr zum Aushalten war - trotz bereits starker Schmerzmittel.

Somit wurde ich in ein Krankenhaus eingewiesen. Es hatte sich herauskristallisiert, dass ich 4 Mal am Tag eine Kombination an Schmerzmitteln erhalten musste. Allerdings ging es mir im KH von Tag zu Tag schlechter. Ich vertrug nun auch die neu angesetzten Schmerzmittel nicht mehr. Musste mehrfach am Tag erbrechen, begann zu stottern, mein Interesse an Gesprächen ob per Telefon oder am Bett ließ immer mehr nach. Ich wollte nur noch meine Ruhe und begann apathisch zu werden.

Am 9. Tag rief mein Mann bei der KK an und schilderte meinen Zustand - mit dem Hinweis, wenn meine Frau aus diesem KH nicht sofort rauskommt, dann geht sie ein.
Hinzu kam, dass mein Mann, als es mir immer schlechter ging, mehrfach die Ärztin rief. Sie versprach gleich zu kommen - aber es tat sich nichts...Als er ca. zum 5. Mal wieder hinging, stand sie mit dem Mantel in der Tür. Er spricht sie wieder an und sie meinte, sie müsse auch mal Feierabend machen...

Ich wurde von der KK nun an eine Privatklink in Hamburg überwiesen. Dort kam sofort der Chef, untersuchte mich gründlich, setzte sofort - mit einem Kopfschütteln - die Medikamente ab und ersetzte sie durch andere. Er sah, dass ich fast kein Mensch mehr war.
Nun begann man, mich mit Infusionen, anderen Schmerzmitteln, viel Zuwendung und hervorragendem Essen wieder aufzubauen. Allerdings konnte ich 3 Tage kein Essen zu mir nehmen, weil der Magen wie zugeschnürt war.

Die Behandlung war Klasse und ich wurde langsam wieder ein Mensch. Aber man fand leider auch dort den Grund nicht. Vermutet wurden Herpesviren am Ischiasnerv. Da wurde ein Test eingeschickt. Das Ergebnis hieß aber leider, nein, das ist auch nicht der Grund. Schade, denn nun wissen wir auch nicht weiter. Somit ging ich wieder am 9. Tag aus dem KH - diesmal entlassen. Allerdings nach wie vor musste ich 4 Mal täglich eine Kombination aus Schmerzmitteln zu mir nehmen, die ich aber wenigstens vertrug. Ohne Schmerzmittel ging gar nichts mehr..

Wenn ich früh aufwachte, durfte ich mich nicht bewegen, sondern nur ganz vorsichtig die Schmerzmittel einnehmen, die mein Mann mir verabreichte. Erst ca. 20 Min. danach konnte ich langsam beginnen, die ersten Bewegungen zu machen. Ich brauchte manchmal 20 bis 30 Minuten, um aus dem Bett zu kommen.

Es war alles eine einzige Tutor. Vor allem fragte man sich nun, wie weiter? Wer kann noch helfen? Meine Heilerin, die schon mehrfach die Gürtelrose im Gesicht und die schlimme (im KH nicht erkannte) Wundrose am Bein besprach, war in diesem Fall auch machtlos, weil sie ebenfalls nicht wissen konnte, was der Auslöser war. Man kann ja nur gegen einen Feind ankämpfen, den man kennt - ob Schulmedizin oder alternative Wege.

Dann erinnerte ich mich, dass ein Heilpraktiker einem Mann sein zur Hälfte amputiertes Bein wieder schließen konnte, was die Schulmediziner nicht geschafft hatten, weil er zuckerkrank war. Ich versprach mir zwar in meinem Fall nichts davon, aber ich musste nun alles versuchen...
Nach dem ersten Termin bei ihm hatte ich am nächsten Tag allerdings das Gefühl, dass es mir ca 1/3 besser ging. Naja, kann Zufall sein, denkt man erst einmal.
Dann kam der zweite Termin und ich konnte es kaum glauben, am nächsten Tag ging es mir ca. 2/3 besser - und was soll ich sagen, nach der 3. Behandlung waren die Schmerzen am nächsten Tag weg und ich konnte die schweren Schmerzmittel - erst einmal vorsichtig, dann aber vollkommen absetzen. Was für eine Erlösung, noch dazu so schnell!!

Dann kamen noch 3 Termine zur Festigung der Heilphase. Es war unglaublich, ich dachte, ich träume. Ich konnte wieder normal laufen und mich bewegen, dass es einen Freude war.
Was hatte der Heilpraktiker herausgefunden? Durch eine vorangegangene Grippeimpfung hatte sich Grippeviren an den Ischiasnerv gesetzt. Gegen diese Grippeviren wurde ich von ihm behandelt. Und Foris - es hat funktioniert.

Nun fragt doch mal einen Mediziner, ob er auf die Idee kommen würde, gegen Grippeviren am Ischiasnerv zu testen. Keiner - wäre die Antwort.
Immerhin lag die 2. Klinik mit den Herpesviren schon sehr nahe dran...

Könnt Ihr Euch das alles vorstellen? Ich fühlte mich wie neugeboren...Das war meine Erfahrung mit einem guten Heilpraktiker.

Übrigens, mir flossen jetzt beim Aufschreiben die Tränen nur so runter, weil ich mich an alles so intensiv erinnert hatte.
Wenn Ihr dazu Fragen habt, dann gern her damit. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.

Ganz liebe Grüße
Helga 🥰
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #618
Danke für deine Geschichte.
Weißt du zufällig womit dich der Heilpraktiker behandelt hat?
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #619
Naja, der Mann hat dir aber offensichtlich auch nicht einfach irgendein Zuckerpillchen gegeben und dir gesagt, das helfe schon, er hat ja wohl auch Tests gemacht, die labortechnisch untersucht wurden und dich daraufhin behandelt (btw. womit?).

Das its ja nun auch ein ganz anderes Vorgehen als das, was teilweise an der Gabe von z.B. Globuli kritisiert wird.

Aber schön für dich, dass es so ist!
 
  • Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden Beitrag #620
Hallo, liebe Foris,
zuerst möchte ich Euch allen noch ein gutes und gesundes Jahr 2024 wüschen. 🍀🐞🍀❤️🍀🍄

Dann möchte ich Euch von diesem Heilerlebnis erzählen, welches fast unglaublich ist

Ich hatte vor vielen Jahren auf einmal ziehende Schmerzen ausgehend von Ischiasnerv. Anfangs noch ganz erträglich. Ich ging zu meiner Hausärztin, aber sie konnte mir nicht helfen und überwies mich zu einem Orthopäden. Dieser fand allerdings auch keinen Grund für die Schmerzen. Das Schlimme war, diese wurden immer stärker und immer unerträglicher. Zum Schluss ging der Schmerz vom Rücken ausgehend am Bein runter bis in den großen Zeh. Ischiasnerv war klar, aber weshalb konnte nicht geklärt werden.

Das alles steigerte sich so, dass ich jedes Mal, wenn die Schmerzmittel nachließen, bei jeder Bewegung schreien musste, da es nicht mehr zum Aushalten war - trotz bereits starker Schmerzmittel.

Somit wurde ich in ein Krankenhaus eingewiesen. Es hatte sich herauskristallisiert, dass ich 4 Mal am Tag eine Kombination an Schmerzmitteln erhalten musste. Allerdings ging es mir im KH von Tag zu Tag schlechter. Ich vertrug nun auch die neu angesetzten Schmerzmittel nicht mehr. Musste mehrfach am Tag erbrechen, begann zu stottern, mein Interesse an Gesprächen ob per Telefon oder am Bett ließ immer mehr nach. Ich wollte nur noch meine Ruhe und begann apathisch zu werden.

Am 9. Tag rief mein Mann bei der KK an und schilderte meinen Zustand - mit dem Hinweis, wenn meine Frau aus diesem KH nicht sofort rauskommt, dann geht sie ein.
Hinzu kam, dass mein Mann, als es mir immer schlechter ging, mehrfach die Ärztin rief. Sie versprach gleich zu kommen - aber es tat sich nichts...Als er ca. zum 5. Mal wieder hinging, stand sie mit dem Mantel in der Tür. Er spricht sie wieder an und sie meinte, sie müsse auch mal Feierabend machen...

Ich wurde von der KK nun an eine Privatklink in Hamburg überwiesen. Dort kam sofort der Chef, untersuchte mich gründlich, setzte sofort - mit einem Kopfschütteln - die Medikamente ab und ersetzte sie durch andere. Er sah, dass ich fast kein Mensch mehr war.
Nun begann man, mich mit Infusionen, anderen Schmerzmitteln, viel Zuwendung und hervorragendem Essen wieder aufzubauen. Allerdings konnte ich 3 Tage kein Essen zu mir nehmen, weil der Magen wie zugeschnürt war.

Die Behandlung war Klasse und ich wurde langsam wieder ein Mensch. Aber man fand leider auch dort den Grund nicht. Vermutet wurden Herpesviren am Ischiasnerv. Da wurde ein Test eingeschickt. Das Ergebnis hieß aber leider, nein, das ist auch nicht der Grund. Schade, denn nun wissen wir auch nicht weiter. Somit ging ich wieder am 9. Tag aus dem KH - diesmal entlassen. Allerdings nach wie vor musste ich 4 Mal täglich eine Kombination aus Schmerzmitteln zu mir nehmen, die ich aber wenigstens vertrug. Ohne Schmerzmittel ging gar nichts mehr..

Wenn ich früh aufwachte, durfte ich mich nicht bewegen, sondern nur ganz vorsichtig die Schmerzmittel einnehmen, die mein Mann mir verabreichte. Erst ca. 20 Min. danach konnte ich langsam beginnen, die ersten Bewegungen zu machen. Ich brauchte manchmal 20 bis 30 Minuten, um aus dem Bett zu kommen.

Es war alles eine einzige Tutor. Vor allem fragte man sich nun, wie weiter? Wer kann noch helfen? Meine Heilerin, die schon mehrfach die Gürtelrose im Gesicht und die schlimme (im KH nicht erkannte) Wundrose am Bein besprach, war in diesem Fall auch machtlos, weil sie ebenfalls nicht wissen konnte, was der Auslöser war. Man kann ja nur gegen einen Feind ankämpfen, den man kennt - ob Schulmedizin oder alternative Wege.

Dann erinnerte ich mich, dass ein Heilpraktiker einem Mann sein zur Hälfte amputiertes Bein wieder schließen konnte, was die Schulmediziner nicht geschafft hatten, weil er zuckerkrank war. Ich versprach mir zwar in meinem Fall nichts davon, aber ich musste nun alles versuchen...
Nach dem ersten Termin bei ihm hatte ich am nächsten Tag allerdings das Gefühl, dass es mir ca 1/3 besser ging. Naja, kann Zufall sein, denkt man erst einmal.
Dann kam der zweite Termin und ich konnte es kaum glauben, am nächsten Tag ging es mir ca. 2/3 besser - und was soll ich sagen, nach der 3. Behandlung waren die Schmerzen am nächsten Tag weg und ich konnte die schweren Schmerzmittel - erst einmal vorsichtig, dann aber vollkommen absetzen. Was für eine Erlösung, noch dazu so schnell!!

Dann kamen noch 3 Termine zur Festigung der Heilphase. Es war unglaublich, ich dachte, ich träume. Ich konnte wieder normal laufen und mich bewegen, dass es einen Freude war.
Was hatte der Heilpraktiker herausgefunden? Durch eine vorangegangene Grippeimpfung hatte sich Grippeviren an den Ischiasnerv gesetzt. Gegen diese Grippeviren wurde ich von ihm behandelt. Und Foris - es hat funktioniert.

Nun fragt doch mal einen Mediziner, ob er auf die Idee kommen würde, gegen Grippeviren am Ischiasnerv zu testen. Keiner - wäre die Antwort.
Immerhin lag die 2. Klinik mit den Herpesviren schon sehr nahe dran...

Könnt Ihr Euch das alles vorstellen? Ich fühlte mich wie neugeboren...Das war meine Erfahrung mit einem guten Heilpraktiker.

Übrigens, mir flossen jetzt beim Aufschreiben die Tränen nur so runter, weil ich mich an alles so intensiv erinnert hatte.
Wenn Ihr dazu Fragen habt, dann gern her damit. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.

Ganz liebe Grüße
Helga 🥰
Danke, dass du deine sehr persönlichen Erlebnisse so ausführlich aufgeschrieben hast. Ich kann gut verstehen, dass dich auch nach vielen Jahren noch sehr berührt, was damals passiert ist. Meine eigene Erfahrung mit der Behandlung durch den Heiler (der wohlgemerkt auch Facharzt für Orthopädie ist) war ja sehr ähnlich, wenn auch die Vorgeschichte bei dir mit den Krankenhaus-Aufenthalten noch dramatischer verlaufen ist.

Wichtig ist, dass dir am Ende genau das geholfen hat, was hier von vielen Usern als Unsinn abgetan wird, weil diese Erfolge bzw die Gründe für die Wirksamkeit der alternativen Behandlungen wisschenschaftlich nicht erklärbar sind. Wie schön, dass solche Behandlungen dir und auch mir und vielen anderen Menschen trotzdem helfen konnten. 🥰
 
Thema:

Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden

Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden - Ähnliche Themen

Wichtige Informationen VOR einem (Rasse-)Katzenkauf: Ich stelle einen Beitrag des Users Ninniach ein, da dieser User momentan wenig Zeit hat, hier im Forum zu posten. Der Text ist es aber wert...
Was sind alternative Heilmethoden? Kleine Übersicht: Oft hört man den Ausdruck" ganzheitliche Therapieverfahren oder -medizin - " und nicht immer weiss man, was sich dahinter verbirgt. Es gibt...
Oben Unten