Die Problemen fingen dann an als wir das Grundstück gekauft hatten. Unser Grundstück liegt höher als die Wiese jetzt war die Frage ob wir auf diese Wiese abböschen dürfen wie die anderen Nachbarn (die auch an die Wiese grenzen) auch. Wir haben ihnen dazu Bedenkzeit gegeben und bekamen dann ein NEIN. Was für uns natürlich zur Folge hatte dass wir eine ziemlich teure Stützwand bauen musste, das Geld hätten wir natürlich auch gut woanders gebrauchen können.
Hallo Pina_Colada
in dem "friedlichen" Miteinander steckt eine Menge Sprengstoff drin. Evtl. wäre darin eine Lösung zu finden, erstmal alles realistisch alles aufzubröseln und vorerst schriftlich den Kontakt aufzunehmen. Sonst wird das nichts mehr.
Nachdem ich 3 Häuser gebaut habe, kenne ich mich etwas im Baurecht und Bauausführung aus.
Ich kenne aber genug Fälle, in denen ein Grundstück gekauft wurde und danach die Bauausführung mehr nach dem Wunschdenken als nach den Bestimmungen geplant wurde.
Alleine die verschiedenen Höhen sind brisant, wie ihr gemerkt habt. Die einfachste Möglichkeit wäre die von euch gewünschte Abböschung. Habt ihr euch erkundigt, ob sie so ausgeführt werden darf? Evtl. ist der Fliesdruck der Erde auf einen Gebäudeteil des Nachbarn damit verstärkt und er sagte aus diesem Grund nein. Oder das Regenwasser wäre auf sein Grundstück oder sein Haus geleitet worden. Habt ihr gefragt, warum er kategorisch nein sagte? Eine Spundwand, wie von euch dann erstellt, ist für den Nachbarn die sicherste Lösung.
Dass ihr euch Katzen zulegen könnt und dürft, ohne den Nachbarn zu fragen, steht auch außer Frage. Es wäre klug gewesen, den Nachbarn im Vorfeld zu fragen, ob die Tiere bei ihm in den Garten dürfen. Hätte er dies verneint, wäre Zeit zum Nachdenken gewesen. Dann wäre ein Katzensicherer Zaun die Lösung. Dieser Weg kann immer noch gegangen werden. Es sind eure Tiere, also ist es auch eure Pflicht, sie vom Nachbarn, wie von ihm gewünscht, fern zu halten.
Auch das mit der Katzenallergie sollte nicht so ins lächerliche gezogen werden. Vielleicht stimmt es.
und die eingegangenen Bäume: Du tust es mit dem Satz ab: da gehen auch andere Katzen dran. Es wäre doch eine Idee, zu zählen, wieviele Katzen auf sein Grundstück gehen (ich glaube du schriebst etwas von 6 Stck) und den anteiligen Schaden (also ein drittel) dem Nachbarn zu zahlen.
Solche Bäume, die Jahrzehntelang stehen, kann man nicht mit jungen ersetzen. Erstmal müssen die alten Bäume ausgegraben und entsorgt werden. Dafür nimmt eine Baumschule natürlich Geld. dann müssen entsprechend große Bäume gepflanzt und versorgt werden. Mit Anwachsgarantie kommt da noch mal was zusammen. Also halte ich die genannte Summe für nicht gar so astronomisch.
Klar tut das weh, sowas zu bezahlen. Aber als Verursacher und interessiert ein eine lebenslange gute Nachbarschaft, dürfte das Geld zu verschmerzen sein.
Also, was habt ihr bisher, außer streiten, gemacht?
Steven