@Frigida - "meine" Enkel-Mädels sind von einer anderen Züchterin, die auch eigentlich meine Wahl hätte werden sollen. Die Kitten wurden mit 13 Wochen von der Züchterin zu meiner Tochter gebracht. Die Kleinen waren vorschriftsmäßig geimpft und gechippt. Die Züchterin hat sich viel Zeit genommen, die Wohnung zu inspizieren, damit alles von der "Babyausstattung" her passt und um aufzuzeigen, wo sich möglicherweise noch gefährliche Stellen verbergen. Ich war mit ihr auch in Kontakt, aber leider ist sie gesundheitlich sehr angeschlagen, so dass nicht klar ist, ob und wann sie den nächsten Wurf einplanen kann. Ich habe vor Ort dann noch nach anderen Züchtern geschaut und die beiden Züchterinnen sind auch regelmäßig in Kontakt. Daher bin ich jetzt auch so - perplex? Ich wollte ja auch nichts übers Knie brechen, weil ich davon ausgehe, dass es auch ein Stückweit Fügung ist, von seinen Katzen gefunden zu werden. Nenn mich naiv... Ich habe die Züchterin und "meine zukünftigen Babies" auch besucht - alles war sehr familiär, der Kater war etwas schüchtern, aber die Katzendamen waren sehr schmusig, neugierig und aufgeschlossen, wunderschön und sehr gepflegt. Es wirkte auch nichts "inszeniert", so dass sich der Eindruck hätte aufdrängen können, die Katzen werden sonst in den Keller gesperrt...
Ich habe die ganze Situation noch einmal sacken lassen und bin ziemlich froh, dass mich die Enkel ablenken und beschäftigt werden wollen. Was mich am meisten traurig macht, ist der Vertrauensverlust und ich bin natürlich am meisten von mir und meiner Trotteligkeit enttäuscht. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man vorgeben kann, nur das Beste für die kleinen Schnuffel zu wollen, und dann ist man so gleichgültig. Wäre ich in der Situation, dass ich so kleine Mäusle in fremde Hände geben müsste, ich weiß nicht, was ich alles vom künftigen Zuhause verlangen würde, vermutlich wäre ich da echt ziemlich unerträglich

- und meinerseits würde ich natürlich auch alles tun, damit ich weiß, ich habe die kleinen Schätze bestmöglich auf ihre Zukunft im neuen Zuhause vorbereitet. Ich habe sehr freundlich wegen der 2. Impfung und dem Chippen nachgefragt und war entsprechend entsetzt, wie beleidigt die Züchterin reagiert hat, dass ich überhaupt so eine zumutende Frage stellen kann. Dabei hat sie ganz explizit gesagt, dass es ihr wichtig ist, die Kleinen erst mit 12-13 Wochen selbstverständlich vollständig geimpft und gechippt zu übergeben. Außerdem bin ich natürlich traurig, dass auf dieser unfassbaren Vorfreude auf die Babies jetzt dieser Schatten des Misstrauens und der Zweifel liegt. Wer aber absolut überhaupt nichts dafür kann, sind die kleinen Stinkerchen, und die tun mir dabei am meisten leid. Ich möchte ihnen ein gutes, vertrauensvolles, geborgenes Zuhause geben. Klar, gar kein Problem die 2. Impfung und das Chippen zu übernehmen. Ist andererseits auch ganz okay, weil ich "meiner" Tierärztin, die schon unseren Hund von klein auf bestens betreut und medizinisch versorgt hat, die Kleinen vorstellen kann. Ich wäre sowieso mit den Mädels vorab mal in der Praxis aufgeschlagen, damit die Kleinen sich mal die Ärztin anschauen können und umgekehrt, bevor ich einen Kastrationstermin vereinbart hätte. Tja. Mehr bleibt mir jetzt erst mal nicht zu berichten. Ich bin da wohl wirklich zu blauäugig, weil mir ein solches Verhalten so fremd ist, dass ich niemals mit so etwas rechnen würde. Hat der Trottel in mir wieder was gelernt. Wirst alt wie 'ne Kuh und lernst immer dazu! :roll: