Vielen Dank, ich habe alles gern gelesen und die Vergleichsberichte sind gut für uns beim Umgang mit dem kleinen Angsthasen. Ich bin sicher, jeder tierliebe Mensch hätte dem kleinen Kätzchen geholfen, darum muß man nicht gelobt werden.
Es macht Hoffnung, daß auch die nicht an Menschen gewöhnten Kitten zahm werden können. Ein wenig auf der Hut, wie Verena schreibt, wird Mika sicher auch immer bleiben.
Wir haben das Gefühl, daß man immer wieder am Anfang steht mit dem Kleinen. Wenn Mika geschlafen hat irgendwo, ist es scheu, als hätte es uns noch nie gesehen.
Als es reinkam, hat es gierig gefressen und sich dann gleich hinter dem Sofa verkrochen.
Inzwischen liegt es wieder auf den Stuhlflächen unter dem Tisch, aber es schläft nicht. Hat keine Ruhe und kein Vertrauen, sich zu entspannen.
Vorhin habe ich es zur Spielschiene gelockt, die unsere Drei zum Geburtstag bekommen haben und nicht mehr beachten. Das war unglaublich. Mika hat ewig damit gespielt, so süß, es hat den Ball sogar über die Brücke geschoben.
Samy hat heute nach etlichen Tagen wieder auf das Sofa gepinkelt. Ob er eifersüchtig ist wegen dem Kleinteil? Dabei kann er froh sein, so viel Aufmerksamkeit und Abwechslung gab es lange nicht.
Spaddel, das machen wir wirklich. Mit den Großen kuscheln, sie rumschleppen und kraulen, wenn Mika zuschaut. Und das interessiert das Kleine sehr. Vor allem, wenn diese schnurren.
Wenn es aufgetaut ist, kann ich meine Finger in seine Nähe legen, z.B. auf die Kante vom Stuhl. Dann steht das Kleine auf und haut mit den kleinen Pfoten auf meine Finger.
Aber sobald ich die Hand hoch nehme, rennt es weg.
Wir können morgen sicher nicht mit ihm zum
Tierarzt gehen. Es ist nichts besser als gestern, da muss man wohl noch viel Geduld haben.
Ich möchte einfach keine Schockstarre für das Mausel, da warten wir eben noch ein paar Tage. Es sieht ja gesund aus und gedeiht.
Hier noch ein Foto, wie Mika mit Samy zusammen Schesir Hühnchen frißt.
Ich wünsche allen eine gute Nacht.