Halli Hallo,
hier mal wieder ein Update zu den Pflegis.
Loxi ist erstmal noch separiert, da hier ein starker Verdacht auf
Giardien besteht. Da Motte und B'Elanna im Labor negativ getestet wurden, haben wir Loxi nochmal einzeln gesteckt, damit das abgeklärt und ggf. behandelt werden kann. Sonst ist sie sehr guter Dinge und fröhlich und verschmust.
Motte und B'Elanna haben ihre Quarantäne Zeit gut weggesteckt, in der einige Tests gemacht wurden sind. Das
FIV hat sich bei B'Elanna leider im Labor, wie erwartet, bestätigt. Das ist nicht schön, aber auch kein Weltuntergang,
FeLV Gott sei Dank weiterhin negativ, wie schon im Schnelltest. Leider hat B'Elanna auf Motte im Laufe der Zeit immer forscher und agressiver reagiert, weswegen wir sie auch erstmal separiert haben. Ich denke bei B'Elanna kommt einiges zusammen. Sie ist am kränksten von allen, durch den Schnupfen gepaart mit
FIV (haben wir jetzt dank des richtigen AB aber ganz gut im Griff) und ihre Hormone sind durch die Ausräumung auch noch durcheinander. Außerdem gibt es Katzen, die draußen auf der Straße unglaublich soziale Wesen sind, die aber, wenn sie dann erstmal drinnen sind und plötzlich all das haben, was sie vorher nicht hatten, unsozial werden. Vorher waren immer im Stress, auf der Suche nach Futter, mussten zwischendurch immer mal Kitten durchbringen, obwohl sie sich selbst kaum ernähren konnten. Und dann kommen sie in die Wohnung und haben plötzlich ein Dach über dem Kopf, Futter zur freien Verfügung und ihre Menschen. Es gibt Katzen, die das dann um jeden Preis verteidigen wollen und daher unsozial anderen gegenüber werden. Meistens gibt sich das aber nach einer Zeit der Separation, in der sie merken, dass ihnen nichts davon wieder weggenommen wird und sie damit eine innere Sicherheit erlangen. Ich denke bei B'Elanna könnte das, gepaart mit den gesundheitlichen Faktoren, dazu geführt haben, dass sie momentan keine andere Katze um sich herum duldet. Dem Menschen gegenüber ist sie unglaublich verschmust und eine richtige Schoßkatze. Sie ist momentan in ihrem Bad auch ganz zufrieden mit der Situation, macht keine Anstalten groß raus zu wollen und genießt ihre Ruhe. Wir lassen sie jetzt erstmal ganz ohne Stress gesund werden und probieren es dann in gegebener Zeit (2-4 Wochen) noch einmal vorsichtig mit den anderen Katzen. Erzwingen werden wir nichts.
Kommen wir nun zum spaßigen Teil dieses Updates: Motte und Linos!
Es hat ganze zwei Tage gedauert, da hatten wir schon eine achtbeinige, Fanger-spielende Büffelherde in unserer Wohnung. Die zwei sind nur noch zusammen und seit vorgestern wird sich auch gegenseitig schon geputzt. Linos ist sehr glücklich, dass er nicht mehr alleine sein muss. Er hat die Motte richtig wie adoptiert. Er ist wirklich ein ganz toller!
Wenn er mal ne Verschnaufspause braucht, schläft er meist auf dem Schrank, da ihn die Motte dort nicht ärgern kann.
Aber es wird auch schon auf dem Bett zusammen abgehangen (da ist Linos ja eigentlich ganz streng, es war ja monatelang nur sein Bett!).
"Linoooos? Darf ich bitte auch hier drauf sein?"
Inzwischen kann man jedoch sagen, sie hat das Bett erobert.
Aber wer kann schon einer kleinen, frechen Maus, die nur aus Augen besteht, widerstehen?
Manchmal schaut sie auch dabei zu, wie Linos mit seiner kleinen blauen Spielmaus spielt.
Wusstet ihr, dass Mottchen in ihrem früheren Leben professionelle Balletttänzerin war? Ihre Hinterpfötchen haben sie verraten!
Jetzt ist Mottchen müde vom spielen und geht schlafen. Wir sagen gute Nacht und schönen Sonntag!