Dakota und Dario sind Zuhause

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Emil

Emil

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Ja es gibt einen Verdacht. Weil auch seine Krallen ziemlich abgewetzt waren, vermutete die TÄ, dass
@ Emil, sie bleiben nicht nur im Garten, sondern unternehmen auch Streifzüge durch die Nachbarschaft. Aber die meiste Zeit halten sie sich im Garten auf, es scheint so, dass sie genau wissen wo sie Zuhause und sicher sind.
Streifzüge hier durch die Nachbarschaft würde ich auch noch akzeptieren. Aber wir sind hier leider das nächstgelegene Haus an der Landstraße. Unsere Tierheimleiter haben mit ihrer Bande ( 4Katzen+2 Kater ) anscheinend großes Glück, das diese ihre speziellen Streifzüge nur durch die Siedlung machen ohne eine Straße überqueren zu müssen. Zwei davon sind öfter bei uns im
Garten ( Milo und Püppi ) und ich konnte beobachten, dass sie anschließend immer direkt nach Hause laufen. Bisher nie in die andere Richtung. Die dürfen allerdings nur raus solange einer der Dosis zu Hause ist und in der Nacht sind sie im Haus. In über 40 Jahren Katzenhaltung hatten sie nur einmal Pech. Ihr 14-jähriger Kater Silvester wurde vermutlich von einem Hund aus der anderen Siedlung gejagt und ist in Panik auf die Straße gerannt:cry: Als sie das von einer Anwohnerin erfahren haben wollten sie den Kater am Straßenrand abholen, aber er war leider nicht mehr da. Irgendein besonders netter Anwohner soll ihn in den Feuerwehrteich geworfen haben :mad: War nur nicht zu beweisen. Seitdem möchte sie eigentlich gerne den Garten absichern, aber ihr Göga ist dagegen. Das war vor ca. 4 Jahren und seitdem ist auch nie wieder etwas passiert. Auch unsere anderen Nachbarskatzen ( alles Freigänger ) sind seit Jahren gesund und unversehrt. Trotzdem möchte ich meine Jungs nicht raus lassen, obwohl zumindest Emil das garantiert sehr gefallen würde.
 
Goldkind

Goldkind

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Danny ist GsD wieder fit:love: Der Stubenarrest ist daher wieder aufgehoben und alle drei sind darüber mehr als glücklich 😸😸😸

ABER sie möchten nicht wieder rein kommen
Es ist so gut wie unmöglich alle drei gleichzeitig rein zu locken um die Türen schliessen zu können.
So einfach wie Danny zu handeln ist, so schwierig ist es bei Dario. Er will einfach nicht wieder rein. Während seine Schwester immer mal wieder rein kommt und sich Streicheleinheiten abholt, bleibt er draußen. Er frißt auch nichts. Letzte Woche hat er sich mal auf die Waage gesetzt - ich muß ja warten, bis er das von selbst tut - da wo er nur noch 6,9 kg, hat also 6oog abgenommen. Zwar mag er es, wenn ich zu ihm komme und ihn streichele, aber er kommt nicht mit rein. Ganz zu schweigen davon, dass es nicht möglich ist zu gucken ob er irgendwo Zecken ode ähnliches hat

Wenn ich es dann mal geschafft habe ihn mit Leckerlies reinzulocken, scheint er sich wohlzufühlen: er futtert, schläft bei mir im Bett, spielt mit den anderen... alles gut.
Aber trotzdem frage ich mich, ob er wirklich glücklich im Haus ist? Was, wenn seine wilde Natur stärker ist?
Habt ihr eine idee, wie ich die Situation bewerten soll?
 
Elvira B.

Elvira B.

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Schön das Danny wieder gesund ist:)

Also Elli kommt im Sommer auch kaum rein, bis zu den Zeitpunkt wo sie krank wurde, hat sie wenigstens morgens im Haus gefrühstückt, das macht sie auch nicht mehr, sie is rund um die Uhr draußen, kommt da aber zu schmusen und dafür nimmt sie sich dann auch ausgiebig Zeit, so das ich wenigstens mal nach Zecken schauen und die entfernen kann, aber ein Spot on bekomm ich derzeit auch nich auf sie drauf ;) ich gehe davon aus, das Elli wenns Wetter wieder bescheiden wird, auch mehr ins Haus kommt, vielleicht is das bei Dario auch so.

Ich natürlich doof, das er so viel abgenommen hat, aber im Sommer specken sie ja im Allgemeinen ab, ohne das was Ernsthaftes dahinter steckt.
 
Emil

Emil

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Wie kommen die Kater und Dakota denn nach draußen ? Haben sie eine zu jeder Zeit zugängliche Katzenklappe oder machst Du den Türöffner ? Solange Dario sich immer mal blicken lässt und Du ihn zwecks Ungezieferkontrolle und vielleicht anstehender Tierarztbesuche ins Haus locken kannst würde ich ihn machen lassen. Er scheint ja glücklich damit zu sein und wenn das Wetter schlechter wird denke ich wird er auch wieder etwas häuslicher werden. Und dass er jetzt im Sommer abgenommen hat halte ich auch für normal. Die Bande unserer Tierheimleiter sieht zu dieser Jahreszeit immer sehr viel dünner aus als im Winter, wo sie seltener raus können und wollen. Da schwankt das Gewicht laut der Aussage meiner Tierheimleiterin teilweise um 1-1,5 Kilo. Die Fellpopos müssen allerdings nachts im Haus bleiben und dürfen auch sonst nur raus, wenn jemand zu Hause ist. Die Dosis haben das große Glück, dass alle sechs Katzen auf Ruf oder Klappern mit Leckerlidose brav anmarschieren. Zumindest fast immer. Die Male , wo mal einer nicht pünktlich kam war derjenige vermutlich im Schuppen des nicht ganz so katzenlieben Nachbarn eingesperrt. Der mag es nicht, wenn die Bande sich in seinem Garten aufhält.
 
Mascha04

Mascha04

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Ich lese das gerade jetzt erst. Deine Katzen sind glücklich draussen, da ist es normal dass sie auch nachts nicht rein kommen wollen. Meine Balkontür stand in den vergangenen Nächten immer auf und sie wollten einfach nicht rein. Kann ich wirklich gut verstehen, die Geräusche draussen sind so spannend, das hat mir trotz Insektennetzen vor allen Fenstern unfd Türen etliche Mückenstiche eingebracht.
Dass Dario abgenommen hat, finde ich gar nicht schlimm, ein Gewicht zwischen sechs und sieben Kilo finde ich für ihn gut, mehr muss er nicht haben. Dario hat keine wilde Natur, er ist nur sehr gerne draussen, aber auch ein Schmuser. Warte, bis das Wetter wieder ungemütlich wird, dann wird er wieder in der Stube hocken. Bei mir war Dario immer der bedachtere und vorsichtigere und Dakota die scheuere aber auch ängstlichere Katze.

Das mit Danny ist nicht so schön, aber kann passieren. Freigänger muss man ein Stück weit loslassen können, wir können sie nicht vor allem schützen. Ich habe mir deine Umgebung gut angeschaut und fand sie für Freigänger geeignet, eine 100% ige Sicherheit gibt es leider nie.

Und nicht zuletzt danke für die schönen Fotos, ich sehe da nur zufriedene Katzen.