Wer sagt das durch die Kastratation die Ansteckungsgefahr gebannt ist... sie ist minimiert aber nicht gebannt. Katzen wehren sich wenn sie von anderen Tieren angegriffen werden, wehren sich wenn sie Schmerzen haben dann beißen sie zu.... haben wir alle auch schon erlebt... mehr oder weniger schmerzhaft. Kein Tierheim lässt eine FIV— Katze zu anderen Tieren wenn er es nicht einschätzen und wenn es so Easy—Peasy ist, warum hat nicht jeder zweite hier ein FIV—Tier aufgenommen.
Jeder handelt so, wie er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann.
lg
Verena
Ich kann wie bereits geschrieben nur dazu sagen, dass unser Tierheim die
FIV-Katzen separat untergebracht hat, da man dort natürlich die anderen Fellpopos nicht immer einschätzen kann ( kommen ja auch ständig Neue dazu ) Vermittelt werden sie jedoch auch zu nicht
FIV-Katzen, vorausgesetzt die Tiere sind alle friedlich und es gibt keine blutigen Kämpfe. In den Freigang werden sie meines Wissens aber nicht gegeben. Allerdings handelt es sich wohl bisher um Katzen mit Vorbesitzern, also keine Streuner, die eventuell die Wände hoch gehen und verrückt spielen, wenn sie nicht raus dürfen. Gesicherter Freigang ( Garten/Terrasse oder zumindest Balkon ) wird aber natürlich in jedem Fall am liebsten gesehen. Zumindest dann, wenn die betreffende Katze vorher Freigänger war.
Einschläfern lassen käme für mich aber auf gar keinen Fall in Frage, außer der Virus wäre ausgebrochen und das Tier würde leiden. Der
FIV Kater von Gögas Arbeitskollegen wurde 17 Jahre alt und starb am Ende an einer ganz anderen Erkrankung, die nicht mit dem
FIV zusammen hing. Er lebte mit zwei gesunden Katzendamen zusammen.
Jedes Tier, das man wieder raussetzt, kann - leider - draussen elend zugrunde gehen. Wegen Seuche, Calici, Forl... oder einer Verletzung. Das ist die Gefahr, mit der jeder Streuner lebt. Deshalb habe ich auch niemanden wieder rausgesetzt.
Aber deshalb lieber gleich einschläfern? Käme für mich niemals in Frage.
Mit dieser Gefahr leben nicht nur Streuner, sondern auch an Menschen gewöhnte Freigänger.
Das liegt wohl in der Natur , dass sich ein Tier ( egal ob Hund oder Katze ) zum Sterben zurück zieht, wenn es die Möglichkeit dazu hat und vom Besitzer nicht rechtzeitig zum
Tierarzt gebracht werden kann. Der bereits 22-jährige Langhaardackel ehemaliger Nachbarn und Freunde verschwand spurlos aus dem eigentlich ausbruchssicheren Garten ( Grundstück mitten im Wald ) Trotz tagelanger intensiver Suche wurde er nicht gefunden :-(
Das war ganz schlimm für seine Besitzer, aber anscheinend wollte Illtiss es genau so :-?