Ich geh davon aus, dass es sich bei den Katzen von denen wir sprechen um Haustiere handelt. So wie Hunde eben auch. Von denen glaub niemand sagen würde, sie wären im Wald besser aufgehoben.
Ja, ich jedenfalls wollte auch auf unsere Haustiere, in diesem Fall, Katzen hinaus und nicht auf die Falbkatze oder Wildkatze oder oder oder.
Ansonsten würde ich Deine Beiträge auch unterschreiben.
Vielleicht hab ich es etwas komisch formuliert.
Wenn es zwischen den Katzen Unterschiede im z.B Spielverhalten gibt und beide darunter leiden, bin ich absolut dafür, wenn eine weitere passende Fellnase einzieht.
Was mir persönlich aber einfach zu riskant wäre, ohne Grund eine weitere Katze dazu zusetzen. Ich hätte da Angst, das die Harmonie zerstört wird.
Denke immer, man muss sein Glück ja nicht herausfordern.
Genau so sehe ich das auch.
Nein, ich meinte, wenn sich der Mensch nicht in alles einmischen würde. Natürlich leben wir alle zusammen, allerdings gibt es viel zu viele Dinge, die der Mensch unbedingt beeinflussen will, und das stört mich.
Na dann sag mal, was genau Dich stört, wenn es um die artgerechte Haltung von Katzen geht?
Ich kann Dir gerade nicht folgen. :???:
Katzen haben sich uns nicht zugewand, der Mensch hat was dafür getan, dass es so wurde.
Äh ja, er hat Land betrieben und auf die Höfe sind dann auch die Katzen gewandert, oder habe ich da was falsch auf dem Schirm?
Wenn man das Thema Artgerecht anspricht, passt ein eingezäunter einfach nicht dazu. Woher weißt du, dass deine Katze deinen Garten toll findet? Sie muss es ja, denn sie hat keine andere Wahl. Evtl würde es ihr im Nachbargarten viel besser gefallen?
Ein Revier muss einfach so groß sein, wie Katz sich es aussucht.
Meine Katzen lieben es im Maisfeld zu buddeln und Mäuse zu jagen. Gerade Acker, Felder und immer mal wieder andere Bäume und Büsche, das macht es doch aus.
Jeden morgen erstmal ne Runde drehen und Duftmarken setzen um zu sagen "das ist mein Revier". Täglich einen anderen Weg nehmen um seine Runde zu drehen.
Klar, im Grunde biete ich hier eine abgespeckte Version von der großen weiten Welt.
Letztendlich macht Smee aber nichts anderes.
Er dreht morgens seine Runde, steckt sein Revier ab, überprüft ob fremde Katzen am Zaun sitzen zu denen er durchaus auch Kontakt aufnimmt (er hat sich sogar durch den Zaun/das Tor schon geprügelt), er buddelt in der Erde, er fängt Mäuse und Vögel, rennt den Baum hoch, liegt unter den Büschen usw.
Was wirklich fehlt, ist der direkte Kontakt zu fremden Katzen.
Würde ihn denn dieser Kontakt dann noch glücklicher machen?
Was meinst mit "täglich einen anderen Weg"?
Haben Katzen nicht ihr gewohntes Revier, dass sie tgl abschreiten?
Nein, ich kann nicht wissen, ob es ihm beim Nachbarn besser gefallen würde.
Habe nicht geschrieben es geht ihnen schlechter, sondern nur wie ich artgerecht in dem Zusammenhang empfinde.
Deshalb habe ich das Wort "schlechter" in Anführungszeichen gesetzt.
Ich versuch es nochmal, im Garten haben sie Grenzen, im Garten kommt es nicht zu sozialen Kontakten mit anderen fremden Katzen. Deine Katzen können nicht stromern, sie kennen ihr Revier und kennen nur ihre eigene Duftmarke.
Das ist bei Streunern aber doch nicht anders, nur das der "Raum" größer ist.
Nein, wie gesagt, hier streunern auch Katzen, welche ihre Duftmarken am Zaun oder am Tor hinterlassen.
Wir haben am Tor ein Stück ohne Sichtschutz, so das unsere Katzen sehen können, was Richtung Strasse so passiert. Dort wird häufig der Kontakt zu anderen Katzen aufgenommen.
All das was ich bei meinen Wildlingen beobachte, der Kontakt mit den anderen, die Veränderungsprozesse, was sie von den anderen Katzen lernen können.
Wie so ein Gruppengefüge entsteht. Wann darf eine fremde Katze mein Revier betreten wann nicht usw. usw. Was so ein Katzenleben eben so ausmacht.
Das leuchtet ein.
Das geht meinen Katzen natürlich ab.
Wobei die Frage bleibt, ob das zum Glücklichsein dazu gehört.
Wie der Mensch sesshaft wurde haben sich die Katzen uns angeschlossen. Menschen = Nahrung= Bevorratung= Mäuse und Ratten. Sie waren für den Menschen nützlich. Sie wurden in Europa nicht verehrt aber sie waren nützlich.
Sie waren frei und lebten eben nur eine gewisse Zeit, kannten weniger die menschliche Nähe.
So habe ich das auch immer angenommen.
Ging nicht um das einsperren sondern um den Egoismus.
Ist es egoistisch eine Katze haben zu wollen auch wenn ich kein Balkon habe. Wenn jemand sein Tier als Ersatzkind sieht, wächst es ja aus einem anderen Bedürfnis heraus.
Hier kann ich Dich jetzt nicht verstehen bzw kann ich den Zusammenhang gerade nicht herstellen.
Wie groß ist eigentlich so ein Tierheim Katzenraum 8-10m². Wieviel m² steht der einzelnen Katze aus tierschutzrechtlichen Seite zu?
lg
Verena
Das weiß ich nicht.
Liebe Grüße
Melanie