Ach Gott, was ihr wieder hinter euch habt. :-(
Wie sieht es denn mittlerweile aus?
Liebe Grüße
Melli
Er hat am 19.05. gegen den Esstisch gepinkelt, nachdem ich ihm nicht erlaubt hatte, gegen das Sideboard zu pinkeln

und gestern gegen den Kleiderschrank.
Ich werd heut Mittag beim Tierarzt anrufen und einen Termin für nächste oder übernächste Woche wegen der Zähne und dem Blasenschall machen. Da hab ich Urlaub und hab entsprechend Zeit.
Leider kann man ihm die Angst vor dem Tierarzt wohl nicht nehmen. Manchmal muss es einfach sein, auch wenn man Mitleid mit ihm hat, hilft ihm das nicht, er muss durch solche Termine einfach durch.
Gut, dass du ihn die ganze Zeit festhalten konntest und dass der Urin nicht unter Narkose entnommen werden musste.
Er scheint sich ja zuhause doch schnell wieder zu beruhigen, wenn er kurz nach dem Termin schon wieder gefressen hat. Dann wünsche ich euch beiden eine erholsame Nacht.
Mir wäre es schon irgendwie lieber, wenn die beim Tierarzt ihn halten würden, da er das schon mit mir verbindet. Aber die Helferinnen (oft Azubis) trauen sich auch nicht so recht an ihn ran und dann geht's einfach schneller, wenn ich das selbst mach.
Aber du hast natürlich recht: er muss da durch.
Im Moment ist alles doppelt schwer für ihn. Wir haben ihm sein Zimmer weggenommen, in dem er nachts seine Medikamente bekommen hat und dann auch geschlafen hat. Das ist jetzt unser Schlafzimmer, da wir das ehemalige Schlafzimmer zum Kinderzimmer umbauen. Wir haben zwar noch viel Zeit bis dahin, aber ich will nicht, dass sie den Umbaustress mit dem Baby verbinden.
Jedenfalls dachten wir in der ersten Nacht noch, dass er ja dann einfach bei uns schlafen kann. Das geht leider überhaupt nicht. Er hat die ganze Nacht rumgebrüllt, mir im Gesicht rumgetatscht, ist dann unter die Decke gekrochen - da war's ihm bei mir dann zu warm - und wieder über mich drüber gestiegen usw... Irgendwann gegen 5 Uhr hat er dann in einer abartigen Lautstärke angefangen, den Rest seiner Medikamente zu fressen. Mein Mann ihn dann im Anschlus raus gebracht, woraufhin es vor der Tür mehrfach mit Feli geknallt hat. Als das vorbei war, hat er angefangen, an der Tür zu kratzen und zu brüllen. Also ist nun das Schlafzimmer raus UND dass er die ganze Nacht frei rumläuft. Dann schläft nämlich keiner von uns und offenbar fand er das auch nicht so gut, da am nächsten Morgen direkt der Unfall am Kleiderschrank im zukünftigen Kinderzimmer war.
Ich hab ihm jetzt den Hausarbeitraum (etwa 15m², schließt direkt an das Wohnzimmer an) gemütlich hergerichtet, sodass er nachts da schlafen kann. Er hat auch nur eine leere Gießkanne, einen Eimer, einen Besen und einen Lappen durch die Gegend geschleudert, bis er sich eingekriegt hat

Es klingt irgendwie fies, dass ich ihn wegsperre, aber er kann sich mit vielen Reizen einfach nicht beruhigen und wenn er nachts allein ist, dann schläft er völlig entspannt - und wir auch - und ich muss mir keine Sorgen machen, dass jemand anderes seine Medikamente frisst. An dieser Stelle noch mal Hut ab, @Nelly12 ! Ich hab nach einer Nacht schon aufgegeben.
Ich hoffe jetzt mal, dass er sich schnell an seinen neuen Schlafplatz gewöhnt und er darf ja morgens auch direkt wieder raus, wenn ich aufstehe und er hat auch keinen gestressten Eindruck gemacht, als er dann wieder rausdurfte, sondern erst mal freudig Bamboo begrüßt.
Soweit der aktuelle Stand bei uns. Je länger das Drama geht, desto geringer ist natürlich meine Hoffnung, dass wir das wieder in den Griff bekommen. Dabei sah es kürzlich echt noch gut aus...