Hallo Patentante, das stimmt, Cats Best fühlt sich an wie Rollsplitt, aber ich hatte mich dooferweise auf die Aussage der TÄ verlassen -- es lag außerdem eine Schicht Zewa über der Streu, und das Katerchen ist normalerweise kein Scharrer. Nur ausgerechnet heute.

Werde morgen erstmal in der Tierklinik anrufen, ob ich mit dem Süßen deswegen wieder vorbeikommen soll. In der einen Pfote hängt leider noch ein hartnäckiger Krümel.
Alternativ zu
CB und den ganzen feinkrümeligen Betonit-Streus bekomme ich hier nur ziemlich grob aussehende Holzpellets, die wenigstens rund sind, vielleicht biete ich ihm die mal an.
Rumlaufen lassen ist m.E. leider keine Option, der Knabe würde im Leben nicht friedlich zurückkommen. Eher verzieht er sich in seinen hohen Kratzbaum (um 1,80m, deutlich höher als ich...), und wenn der Aufstieg ihm nicht die Ballen kaputtmacht, dann auf jeden Fall der Abstieg. Außerdem ist da erstmal die Treppe (auch keine tolle Idee), und im oberen Stock liegt Teppichboden, da war die TÄ explizit gegen, weil die Reibung die halbverheilten Pfoten zu sehr strapazieren würde. Und natürlich das Klo von Kater Nr. 2, der nur auf Streu macht.
Mennemaus, verheilt sind die Pfoten leider noch lange nicht, nur eben nicht mehr offen und nässend... da liegt trotzdem noch ein ordentlicher Weg vor uns (sagte die TÄ auch). Der eigentliche Grund, dass er nach Hause darf/soll, ist eher, dass das Cortison ja immunsuppressiv wirkt und die TÄ eine Tierklinik mit diversen kranken Tieren als Aufenthaltsort da nicht so ganz optimal fand. Sie meinte, da müsse man schlicht abwägen, was das kleinere Übel ist. Wenn es hier nicht klappt, müsste er trotzdem zurück in die Klinik.
Sorry wenn ich hier so rumheule... Das ist alles auch insofern so schlauchend, weil ich seit Mai eigentlich konstant Stress habe -- OP meiner Tochter, die sie nicht so einfach weggesteckt hat, Diagnose einer nicht so tollen Krankheit bei uns beiden, eins unserer Meerschweinchen ist unvermittelt gestorben (unerkannter Herzfehler, Vollhorror), Ätzkram mit dem Ex, Scheidungsgenerve bei meinem Bruder, Waschmaschine hinüber und kein Geld für eine neue (geht alles an die Tierklinik...), es kommt einfach immer nur noch eins obendrauf. Ich habe ohne Übertreibung seit Monaten keinen sorgenfreien oder erholsamen Tag gehabt. Diese endlose, furchtbare Pfotengeschichte mit dem Rattenschwanz von Ermahnungen und Aufpassenmüssen und Unruhe unter allen Mitbewohnern hier gibt mir jetzt gerade so ziemlich den Rest, zumal wirklich alles an mir hängt -- ich muss zusehen, dass das Katerchen sich nicht die Fortschritte ruiniert, aber auch, dass der Zweitkater nicht zu kurz kommt und die Schweinis versorgt sind und das Kind zu essen hat und was anzuziehen und genug Ruhe zum Lernen usw. usf. Durch den ganzen Kram konnte ich dann auch noch diverse Jobs nicht annehmen (Freiberuflerin), also auch noch latente Zukunftsängste. Ich merke zunehmend, dass ich innerlich immer mehr aufribbele. Ach ja, und Stress ist bei meiner mistigen Krankheit natürlich absolut kontraindiziert. Ist klar...
Es ist gerade echt einfach alles nur ätzend.
