Ich denke, vor allem anderen ist hier das Totschlagargument, dass es eine Katze nicht kostenlos gibt.
Und damit meine ich nicht einen eventuellen Kaufpreis oder eine Spende an das Tierheim.
Auch nicht die Kosten für Futter und Streu, für den Kratzbaum, die Toilette und die Spielsachen.
Die auch nicht gerade niedrig sind, wenn man dann etwas Vernünftiges kauft.
Sondern die Entwicklung in Sachen Tiermedizin.
Heutzutage ist auch in der Tiermedizin immer viel mehr möglich. Eigentlich fast alle Behandlungen, die auch für den Menschen möglich sind. Und die meisten Katzen benötigen in ihrem Leben immer mal wieder die Hilfe des Tierarztes. Zumindest wenn ihre Halter aufmerksam auf sie achten.
Da wären Operationen, Zahnbehandlungen, Blutbilder oder Kottests. Bis hin zu Ultraschall oder MRT.
Der Tierarzt empfiehlt dringend eine Tierkrankenversicherung.
Tierkrankenversicherung: Ja, tut es! Und zwar sofort! - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert
Wenn ich bedenke, was ich inzwischen für meine an sich gesunden Tiere schon an Tierarztkosten ausgegeben habe. Allein die Oberschenkel-OP bei Imi, die Zahnbehandlungen bei allen vieren... das geht locker in die Tausende.
Und bei Freigängern sind die Kosten aufgrund der höheren Verletzungsgefahren noch größer.
Mach dir also bitte erst einmal Gedanken darüber, ob du dir Katzen überhaupt leisten kannst.
Und ich sage "Katzen", denn auch ein Freigänger sollte Gesellschaft haben.
Eine Rassekatze wirst du im Tierheim kaum finden. Und schon gar nicht als Einzelgänger.
Und eine
BKH ohne Stammbaum ist halt keine Rassekatze und somit eine Wundertüte.
An sich ist die Empfehlung an einen Katzenneuling immer, mit einem paar gut solizialisierter Katzen zu beginnen. Und wenn du wirklich Schmusekatzen willst, dann würde ich Wohnungskatzen empfehlen. Denn ein Freigänger kommt und geht wie er will. Sofern er kann.