Dass so etwas passieren kann, sollte man immer einkalkulieren, auch, dass bei Geburt oder Aufzucht grundsätzlich etwas schiefgehen kann, genau deshalb sollte man IMMER nur dann einen Wurf produzieren, wenn man gut vorbereitet ist (dann erkennt man so etwas nämlich u.U schneller) und auch finanziell in der Lage ist, ihn auch in einem Notfall zu versorgen - aber wozu noch wettern? Wozu über Jahre und Jahrzehnte die Finger wund schreiben, es ist doch sch...egal, was dazu in Literatur, im Netz oder wo auch immer steht - der Egoismus siegt "aber ich will doch süße Kitten haben, bei mir wird es schon gut gehen" und wenn es dann eben doch schief geht, müssen das Muttertier und/oder die Kitten höchste Qualen und Schmerzen erleiden.
Aber weil ja jetzt wieder das Totschlagargument "aber das Kind ist ja nun mal schon in den Brunnen gefallen" kommt, was ja leider auch stimmt: Ich habe die Bilder an einen Tierarzt weitergeleitet, der sich das Ganze angeschaut und durchgelesen hat und dringend dazu rät, das Tier operieren zu lassen, das Gewebe sollte schnellstmöglich entfernt werden, dann hat die Katze, auch wenn sie dann eine sehr große Wunde hat, die sicher auch noch zu Problemen führen kann, wenigstens vielleicht noch eine Chance. Vielleicht auch nur eine geringe, denn es ist nicht klar, wie tief das Ganze ist und natürlich kann das Tier auch während der OP oder auch hinterher immer noch versterben, aber es IST immerhin eine Chance. Natürlich hat er Bauchschmerzen bei solchen "Ferndiagnosen", aber in dem Fall würde er dringend dazu raten, auch wenn er nur die Bilder sieht, was natürlich eine ordentliche Untersuchung in keinem Fall ersetzt.
Daher meine dringende Bitte: Sofort ab mit dem Tier in eine kompetente Tierklinik, Himmel und Hölle für eine Behandlung in Bewegung setzen (Verwandte, Bekannte, Freunde anpumpen). Du trägst die Verantwortung, du hast das Ganze im Grunde verursacht, also ist es an dir, das auch auszubaden, nicht an der Katze!
Tränen sind gut und schön, helfen dem Tier aber keinen Millimeter. Nimm den Telefonhörer in die Hand, ruf deine Familie, deine Freunde an, vielleicht sogar den TSV in deinem Ort, vielleicht kann er dich unterstützen und mach dich mit dem, was sie dir geben, auf den Weg zur TK.
Hilf bitte deinem Tier!
Edit: Ich habe noch zwei Sätze ergänzt.