Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim

Diskutiere Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; dann würde ich meinen Kindern sagen.... erst mal nicht anfassen .... drauf achten wie das Ohrenspiel ist, Schwanz und Haltung richtig deuten. Die...
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #61
dann würde ich meinen Kindern sagen.... erst mal nicht anfassen .... drauf achten wie das Ohrenspiel ist, Schwanz und Haltung richtig deuten. Die Kindern dürfen Ihn gern mit der Katzenangel auspowern.

Der Kater ist keine arme Wurst, wenn er wieder ins Tierheim zurück muss... er war nur 14 Tage dort...... Er gehört vielleicht in andere Hände..... das Tierheim sollte eventuell seine Hausarbeiten besser machen, einen unausgelasteten Stänkerer gehört nicht in eine Familie mit Kindern unter 10. Sie hätten ihm viel länger beobachten müssen um überhaupt ihn einschätzen zu können.

Schön wenn ihr ihm eine zweite Chance gebt und ich würde mir wünschen das es klappt.

lg
Verena
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #62
Das war nicht Spielen, das war eine Spiel-Aufforderung. 😉
Die Frage ist jetzt: Drauf eingehen, oder nicht? 🤔
Das mit dem Raufkumpel vermute ich auch. Den braucht er. Sieht aus meiner Sicht so aus.

Zu Geschirr und Leine: Ob das funktioniert? Ein rumflippender Kater draussen an der Leine ist kein Spaß. UND er wird es wahrscheinlich einfordern. Wenn ER will.

Ich bin immer noch sehr am Zweifeln. Und warte einfach mal bis morgen.
Aber nochmal meine Frage: Wer ist wann zuhause? Kann er später rein und raus, wie er will? Katzenklappe?
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #63
Wir sind täglich ganztags arbeiten und versetzt aus dem Haus. Er ist von 8 bis 14 Uhr täglich alleine, wenn Corona wieder durch ist. Aktuell hat er das Glück, dass seine Menschen, zumindest ich, noch wochenlang von zu Hause aus arbeiten.

Katzenklappe war geplant. Ansonsten morgens raus und die Katze wartet vor der Haustür wenn man nach Hause kommt. So war es früher auch.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #64
Aber - meine private Einschätzung - schreit Max nach einem jugendlichen Mitspieler, mit dem er seine Kräfte messen kann. Mangels Felltier muss eben der Sohn herhalten.

Hier wurde inzwischen ja richtig viel geschrieben.

Ich finde Pinoi_mum bringt es auf den Punk. Max, der kleine Kater möchte wilde Spiele spielen, so wie es seinem Alter entspricht und dazu fordert er den Sohn auf.
Es hört sich genau so an, wie meine Kater sich untereinander zum Spielen auffordern und da wird getobt bis die Bude wackelt.
Leider kann man da als Mensch nicht so wirklich mithalten.

Nur meine Meinung, wenn ihr Max behalten möchtet, werdet ihr nicht drum rum kommen euch mit "Katzensprache" zu beschäftigen (und ich würde immer noch zu einem gleichaltrigen, gut sozialisierten Kater raten, da macht allen das rumtoben mehr Spaß).
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #65
Seh ich genauso.
Und: mit diesem Kater würde ich niemals und unter keinen Umständen an der Leine rausgehen. Wobei ihr vermutlich ohnehin wochenlang Leinentraining in der wohnung machen müsstet. Ich glaub kaum, dass das Tierheim ihm das in der einen Woche beigebracht hat?

Ansonsten find ichs gut dass Ihr es noch mal versuchen wollt. Der muss echt ausgepowert werden Und dann schon auch irgendwann "erzogen". Das Thema überlass ich aber anderen. Ich musste noch keine Katze ernsthaft erziehen.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #66
Danke für die Antwort.
So ähnlich war es bei uns mit unserem Kater auch. Alleine, Freigänger mit Katzenklappe, wir ganztags arbeiten.
Das hat ganz gut geklappt, allerdings hat er andere Tiere mit reingebracht. Mäuse und Hasenbabys, kleine Ratten. Gern auch lebendig.
Gebe ich nur zwischendurch zu bedenken.
Ohne Katzenklappe wäre für Winter und Regen irgendein Unterschlupf draußen schön, bis ihr nach hause kommt.
Ich dachte damals übrigens, ein Freigänger geht auch alleine. Nur... Freunde hat er sich draussen nicht gesucht, da waren eher nur Feinde. 😉
Bei schlechtem Wetter dann hat er sich schon oft gelangweilt und ich hätte im Nachhinein auch bei einem Freigänger zwei genommen. Hab mich hin und wieder über mich selbst geärgert.
Und was ich jetzt hier im Forum so lese und sehe, wäre es mit zwei kleinen Fellnasen hier bestimmt noch schöner gewesen. 😊
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #67
Er ist von 8 bis 14 Uhr täglich alleine, wenn Corona wieder durch ist.
Das ist gut Zeit für Unsinn für eine übermütigen Jungkater. Ein reiferer Herr würde diese Zeit vielleicht verdösen, aber bis dahi hat's locker noch 10-15 Jahre.

Das hat ganz gut geklappt, allerdings hat er andere Tiere mit reingebracht. Mäuse und Hasenbabys, kleine Ratten. Gern auch lebendig.
Gebe ich nur zwischendurch zu bedenken.
Unsere Katzenklappe ist auch permanent offen. Die Anzahl der Tiere hält sich in Grenzen. Lebende Objekte bekomme ich nur selten und wenn, dann nur wenn ich auch da bin - so wie eine Aufforderung, dass Mausfangen nun doch endlich auch mal zu lernen. Katz kommt mit gewaltigem Geschrei und Maus im Maul. die wird mir dann direkt vor die Füße gesetzt.
Der Herr beobachtet genau, was ich dann tue. Er beteiligt sich in keiner Weise mehr an der Einfangaktion. Ich hoffe er merkt irgendwann, dass ich wohl nie ein guter Mausfänger werden. o_O :ROFLMAO:
Ergänzung ()

Ich dachte damals übrigens, ein Freigänger geht auch alleine. Nur... Freunde hat er sich draussen nicht gesucht, da waren eher nur Feinde.
Mein Kater 2 (Blacky) hatte einen "Auswärtsfreund", die Nachbarn erzählen, dass er den älteren kranken Nachbarskater besucht, liebevoll bekuschelt und geputzt hätte. Seit dem hat Blacky bei Nachbars (auch nach dem Tod des alten Katers) eine Art Hausrecht (Bed and Breakfast) und Narrenfreiheit. Er darf auch die Goldfische aus dem Teich fangen. 😺
Da komm ich ganz kleinlaut zum Nachbarn, um den Raub zu gestehen - und was sagt der "Ach, der darf das..."
Kater 1 Pinoi hat einen Nachbarsfeind und einige Bekannte aber keine Freunde.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #68
Hm.... jetzt wo du's sagst...
Findus hatte anfangs eine Freundin. Eine alte, kranke Katze, die nicht mehr raus durfte, aber im Haus gegenüber mit bodentiefen Fenstern wohnte. Die hat er regelmäßig besucht und ihr Mäuse draußen ans Fenster gelegt.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #69
Oh..wie süß :love:
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #70
Schnell noch ein Beweisfoto für zwei Nichtgeschwister, die sich gut leiden können.
Über Pinois Kopf steht in dieser Situation immer eine Schrift in roten Buchstaben:
"Ne ne ne, wiiiiiie du wiiiiiieder aussiehst Kleener! Wo hast du den ganzen Dreck aufgesammelt????" 😽 😼
Blacky ist schließlich 3 Jahre jünger als er.20200602_220743.jpg
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #71
Unsere beiden sind ebenfalls keine Geschwister (und dazu noch Katze & Kater), sondern sind unabhängig voneinander auf die Pflegestelle gekommen und haben sich dort kennen und lieben gelernt. Aber ich lass auch mal Bilder für sich sprechen ...20191212_202522 (1).jpg20200504_153653.jpg
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #72
natoll und meine beiden sind geschwister und kuscheln nie :D aber prügeln und jagen kann man sich dafür wohl umso besser^^
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #73
Er ist von 8 bis 14 Uhr täglich alleine, wenn Corona wieder durch ist. Aktuell hat er das Glück, dass seine Menschen, zumindest ich, noch wochenlang von zu Hause aus arbeiten.

Katzenklappe war geplant. Ansonsten morgens raus und die Katze wartet vor der Haustür wenn man nach Hause kommt. So war es früher auch.
Fein. Dann habt ihr noch wochenlang Zeit, ihr an ihn und er sich an euch zu gewöhnen.

Wie schon geschrieben, haben wir auch solch eigensinniges Kätzchen. Es braucht Zeit, bis grundlegende Regeln (die sich verändern) von beiden Seiten erkannt und akzeptiert werden. In der Eingewöhnungsphase waren Beißen und Kratzen normal - das kann gefählich (für den Gebissenen) sein, aber wir haben es ohne ärztlichen Beistand überlebt, einfach so. Hatte auch den Vorteil, dass man immer reaktionsschneller wurde und sehr genau die individuellen Anzeichen zu deuten wußte. Aber nie habe ich sie als "unausgelasteten Stänkerer" empfunden, ich wußte definitiv, dass sich das mit der Zeit geben würde. Hat es auch. Schmusig jetzt, die Tante, aber nach wie vor eben eigensinnig. Eigensinnig heißt, sie akzeptiert keinen Vierbeiner neben sich, sie hört auf ihren Namen, ist ihr aber sowas von egal, und stiert mich minutenlang an - was ja nach Katzenknigge eine ungeheure Verletzung des Anstandes darstellt. Man fragt sich dann, was man denn jetzt wieder falsch gemacht hat.Meist hat sie recht. Egal, ich lieb sie heiß und inniglich, und DAS weiß sie.

Katzenklappe ist ein MUSS, damit solche Burschen und Burschinnen sich draußen austoben und neue Feinde einfangen können.

Hoffe, dass ihr (Katzinchen und ihr Zweibeiner) das hinbekommt.

Fritz

Apropos neue Coach: einen Katzenadoptanten erkennt man sehr schnell daran, dass Sitzmöbel mit Decken geschützt sind. Ansonsten an der von Katzenkrallen dekorativ gestalteten Oberfläche. Gewöhnt man sich dran. Hat was, hat nicht Jeder, ist Kunst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #74
Apropos neue Coach: einen Katzenadoptanten erkennt man sehr schnell daran, dass Sitzmöbel mit Decken geschützt sind. Ansonsten an der von Katzenkrallen dekorativ gestalteten Oberfläche. Gewöhnt man sich dran. Hat was, hat nicht Jeder, ist Kunst.

Woher kennst Du meine Wohnung o_O 😂
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #75
Fritz war wohl auch bei uns zuhause... schicke Fransensessel" catart" und helle Stuhlbezüge :n015: am Esstisch ( auf den aber eh keine Katzen dürfen..):h020:
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #76
Ich bin erst einmal erleichtert, dass zumindest weiterhin die Chance besteht, dass Max doch dauerhaft bei euch bleiben kann, wenn sich die Situation positiv entwickelt.

Fritz hat das am Beispiel seiner eigenen Katze gerade schön dargestellt, dass es Katzen gibt, bei denen man mit Geduld und dem richtigen Einschätzen ihres Verhaltens sich den tollen Mitbewohner erst einmal erarbeiten/verdienen muss. Es lohnt sich aber ohne Zweifel, wenn beide Seiten sich aneinander gewöhnen, sich gut kennenlernen, die Regeln des anderen verstehen und akzeptieren, dann hat oft man ein ganz besonders inniges Verhältnis.

Natürlich muss jemand, der noch nie Katzen hatte (wie deine Partnerin und die Kinder) erst nach und nach den richtigen Zugang finden, die Sprache der Katze verstehen, Vertrauen aufbauen und leider im Falle deiner Partnerin auch Ängste abbauen. Ich hoffe sehr, dass euch das gelingt.

Dein Weg, dass du hier sehr ausführlich beschreibst, welche Probleme (und Ursachen dafür) es gibt, hilft uns, zu verstehen, was bei euch abläuft und euch Tipps geben zu können, wie ihr damit umgehen könnt. Ich würde es euch sehr wünschen, dass ihr mit Max doch die richtige Katze für euch bekommen habt und dass Max auch merkt, dass ihr genau die richtige Familie für ihn seid.

Ich selber habe Katzen seit 1987, die erste (recht schwierige) Katze geerbt von den Schwiegereltern, einige Jahre später der erste (damals noch allein, aber im Alter von 7 Jahren durch die Aufklärung hier im Forum mit Zweitkatze) eigene Kater. Derzeit habe ich zwei Kater (8 und knapp 2 Jahre) und einen Hund (2 Jahre). Hunde habe ich, seit ich vor 44 Jahren meine erste eigene Wohnung bezogen habe, und unsere Hunde haben sich immer toll mit den Katzen verstanden.

Bis auf eine Ausnahme sind alle Tiere als Welpen bei uns eingezogen und haben natürlich anfangs einiges “verkehrt gemacht“ und reichlich Unsinn gemacht. Zum Glück hatten weder wir noch die Tiere untereinander Probleme mit Beißen oder Kratzen, keine unserer Katzen und auch keiner unserer Hunde hat uns gebissen (oder gekratzt). Aber natürlich haben die Hunde, wenn sie jung waren, mit unseren Händen gespielt und dabei auch mit ihren spitzen Milchzähnen gepiekst. Und sie haben die Treppe angenagt, und auch manches Möbelstück oder die Schuhe angeknabbert, die Katzen haben am Teppich gekratzt (obwohl es einen schönen Kratzbaum und einige Kratzmatten gibt) und sich mit den Krallen beim Balancieren an den Stuhllehnen festgehalten, was auch einige Spuren hinterlassen hat...

Gerade junge Tiere machen nicht immer alles richtig, sie müssen erst lernen, was wir als Menschen als richtig oder als falsch empfinden. Bei uns hat das bei allen Tieren gut geklappt, das Miteinander ist toll, ich liebe sie alle und sie lieben mich auch, was sie mir durch Kuscheln und absolutes Vertrauen zeigen.

Ich hoffe, dass ihr wenn ihr die leider etwas schwierige Anfangsphase überwunden habt, auch an diesen Punkt kommt. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ihr nicht aufgegeben habt und dass Max seine Chance bekommt, ein toller Familienkater zu werden. :)


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  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #77
@Redsonic Gibt's denn schon was neues von der Front?
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #78
Hallo Redsonic,

ich möchte dir und deiner Freundin etwas helfen, damit Max von Euch besser verstanden wird. Es ist offensichtlich und das zeigt auch sein beschriebenes Verhalten, dass in der Prägung- und Sozialisierungsphase viel schief gelaufen ist und er einfach nichts gelernt hat. Wofür er aber nichts kann, es liegt jetzt an Euch :)

Als erstes möchte ich Euch die Situation mit der Treppe erläutern:

Max war in diesem Moment im "Fight or Flight" Modus.
Von dir fühlte er sich bedroht und entschied sich aus der Situation zu flüchten. Da aber deine Freundin am anderen Ende der Treppe stand (und damit eine erneute Bedrohung) flüchtete er wieder hoch - hier warst du wieder - da im diesem Moment für den Max keine Fluchtmöglichkeit bestand um aus der bedrohlichen Situation zu entkommen, entschloss er sich einen Warnungsangriff durchzuführen bei deiner Freundin. Dieses Verhalten von Max ist keines Wegs böswillig - sein ganzer Organismus stand unter enormen Stress. Vermeidet bitte solche Situationen und auch das Schimpfen bringt keine Erfolge.

Ihr könnt aus Max viel heraus holen. Dazu muss positives/erwünschtes Verhalten gefördert werden und negatives/nicht erwünschtes Verhalten bestraft werden. Mit Bestrafung meine ich NICHT schlagen, treten oder hauen.

Ein Beispiel dazu:

Da Max nie gelernt hat das menschliche Körperteile KEIN Spielzeug ist, kann man ihm das aber sehr gut beibringen.
Das heißt, beim spielen mit Max z.B. mit einer Angel und wenn er nur mit der Angel spielt wird er belohnt (in Form von Leckerlies - streicheln würde ich am Anfang noch nicht empfehlen, da er im PLAYmodus die Hand schnell als Beute sieht).
Sollte er sich an eure Füße oder Hände vergreifen -------> ein bestimmendes NEIN! Und das Spiel mit Max wird sofort abgebrochen! Für 5 bis 10 Minuten wird Max komplett ignoriert (das wäre seine Bestrafung, da ihr ihm etwas angenehmes entzogen habt-das spielen-und das er keine Beachtung mehr bekommt) - ihr werdet beobachten können, dass er dies beim 1. mal nicht verstehen wird - wiederholt ihr jedoch diesen Vorgang, lernt Max ganz schnell: "ich darf nicht Dosis Hände angreifen, sonst spielen sie nicht mehr mit mir - und spiele ich mit der Angel bekomme ich etwas Leckeres".
Das Signal NEIN wird übrigens auch "erlernt" - er lernt, dass das Signal NEIN, ein Warnsignal ist. Macht er mit dem unerwünschten Verhalten weiter, weiß er, es gibt eine Bestrafung ;-)

Sein beschriebener "Buckel" ist ein Spielbuckel ;-) auf kätzisch ist das eine Aufforderung zum Spielen. Eine offensive Drohung ist dies NICHT!

Solltest du Max mal wieder dabei erwischen, dass er hinterm Sofa lauert und den Arm des Kindes als Beute ansieht - lenke das Verhalten schnell um----> schnapp dir eine Angel oder ein anderes Lieblingsspielzeug (Knisterbälle oder aus Papier schnell einen zaubern).

Deine Freundin muss natürlich bei der "Erziehung" von Max mit am Strang ziehen, ohne sie funktioniert dies nicht. In kleinen Schritten...z.B. das füttern von Max, sprechen mit Max und ihm zuzwinkern (das zwinkern ist eine Art lächeln für Katzen und bedeutet für Max, dass sie keine bösen Absichten hat - beobachtet Max ;-) vielleicht zwinkert er ja zurück) ;)
Ergänzung ()

...sollte nicht zwinkern heißen, sondern BLINZELN :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #79
Bea, kennse eine (katzenwohnung), kennse alle. Irgendwie neuwertig, aber rabauken und chaoten haben späßchen am pfleglichen zerstören.

Ezio, stimmr so alles, ein kurzes, scharfes NEIN mit sofortigem völligen ignorieren.

Nur mit dem blinzeln ist das sonne sache. Auch mit verschiedenen blinzfrequenzen ist die resonanz bei den katzinchens meist nicht sehr ausgeprägt. Unsere schaut ein wenig, den gedankengang von ihr kann ich nachvollziehen: jetzt hat er wieder nervöse zuckungen, der blödkopf will was von mir. Einfach nicht beachten, kopf abwenden und langweilen.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #80
Menno, wenn wir zuviel erzählen schrecken wir doch zukünftige Katzenmitbewohner ab;)
 
Thema:

Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim

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