Mein großer Bär

Diskutiere Mein großer Bär im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Ein schönes Foto.
  • Mein großer Bär Beitrag #41
Ein schönes Foto.
 
  • Mein großer Bär Beitrag #42
Ich hab so Angst wenn ich aufhöre um ihn zu weinen dass dann die Erinnerung verblasst.
Die Erinnerung an Oskar wird bestimmt nicht verblassen.
Es ist so schwer, sich mit dem Unabänderlichen abzufinden.
Deshalb fließen die Tränen in jeder Sekunde, in der dir bewusst wird,
dass Oskar nicht mehr zurück kommt, dass das Warten umsonst ist.
Und sie fließen, weil es so unvermittelt und unvorhersehbar war.

Aber schon jetzt in deinem Schmerz sind die Bilder immer da,
Bilder von Oskar von seinen ersten Tagen bei dir, von all den Sorgen,
von all den schönen Momenten, die ihr euch gemeinsam erarbeitet habt
durch das gegenseitige Vertrauen und die gegenseitige Liebe.

Dein Oskar hat in all den Jahren dafür gesorgt, dass die Momente der Nähe,
die Momente der Unsicherheit, die Momente des Verzweifelns und dann wieder
die Momente der Hoffnung und der Zuwendung und die Momente des Glücks
sich ganz fest in dein Gedächtnis und in dein Herz eingebrannt haben.
Diesen besonderen Kater wirst du nie vergessen - er wird dich auch weiterhin begleiten.
 
  • Mein großer Bär Beitrag #43
Ich kann mich an Zoe kaum noch erinnern....

Es ist so greifbar als würde mir jemand sagen ab morgen gibt es keinen Himmel mehr. Oder meine Wohnung hätte keine Wände mehr. Oskar ist Teil von mir, er ist quasi immer da. Wie kann er weg sein?
Ergänzung ()

Ich bekomme das Gefühl nicht los dass er hilflos zwischen den Welten hängt. Oder angekommen und sogar dort unglücklich ist. Ich habe nie im Leben eine so hilflose Seele gekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein großer Bär Beitrag #44
Liebe Patentante. Ich kann deine Wut auf das Schicksal sehr gut nachvollziehen. Das geht mir gerade ähnlich.
Aber wir ändern damit nichts. Wir sollten einfach in Ruhe trauern und unsere kleinen Schützlinge in bester Erinnerung halten. Tief in unserem Herzen sind sie ja eh...und werden dort auch immer ihren Platz behalten❤❤❤
 
  • Mein großer Bär Beitrag #45
Die Wut sind nur kurze Momente. Die meiste Zeit hänge ich in Fassungslosigkeit.
 
  • Mein großer Bär Beitrag #46
Ich kann das so gut verstehen, Patentante. Ich fühle mit dir
 
  • Mein großer Bär Beitrag #47
Ach, das tut mir so schrecklich leid. Ich habe gerade noch im anderen Thread nachgelesen, was passiert ist.
Dieses Plötzliche ist nur sehr schwer zu verkraften. Und die Selbstvorwürfe kommen. Und gehen. Und kommen wieder.
Findus ist vor zwei Jahren gegangen, ich mache mir heute noch Vorwürfe. Obwohl ich weiss, dass ich mir selbst damit Unrecht tue.
Ich bin mit dem sich furchtbar quälenden Kater zu meiner TÄ gerast. Bei ihr war er dann ganz still. Auf ihren Rat hin habe ich dann (mit Kater im Auto) meinen Mann zuhause abgeholt und habe dem Kater diese schreckliche 45minütige Horrorfahrt zur Tierklinik angetan. Wo er dann am nächsten Morgen alleine sterben musste, weil ich mich für die Nacht nach hause schicken ließ.
Sie hatten uns gesagt, er sei mehr tot als lebendig, aber niemand hat von Erlösen gesprochen. Sie haben uns trotz allem noch Hoffnung gemacht.
Es wusste ja zu dem Zeitpunkt auch niemand, was los ist.
Dennoch mache ich mir immer noch Vorwürfe, dass ich seine Qualen nicht schon bei unserer TÄ beendet lassen habe.
Dabei musste alles schnell gehen, ich konnte kaum einen klaren Gedanken fassen.

Auch deine Selbstvorwürfe sind ungerecht dir selbst gegenüber. Oskar lag in Narkose, natürlich "macht man die Zähne gleich mit".

Zum "hätte, wäre, wenn" kommt dazu, dass man sich nicht richtig verabschieden konnte.
Aber kommt es darauf wirklich an?
Man hat sein Tier geliebt, man hat lebenslang alles für ihn getan. Und man hat ihm in der Zeit mehrmals das Leben gerettet!!
Leider kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem wir machtlos sind. Wo wir nichts mehr tun können, auch wenn wir nichts auf der Welt lieber täten, als unseren Schatz zu beschützen, zu retten.
Aber so funktioniert das Leben nicht.

Ich drücke dich aus der Ferne. Lass die Trauer zu, sprich mit Oskar, erkläre ihm alles. Und entschuldige dich bei ihm, wenn es dir hilft. Bitte ihn, dir zu verzeihen. Er wird nichts finden, was es zu verzeihen gäbe.

 
  • Mein großer Bär Beitrag #48
Hast Du noch erfahren warum er gehen musste?

Solange Hoffnung besteht kämpfen wir. Und das ist gut so. Auch wenn es Leid bedeutet. Ob es eine im Nachhinein unsinnige Fahrt in die Klinik ist oder ein fünf Tage währendes Martyrium wie bei Zoe. Solange die reelle Chance auf Heilung oder Besserung besteht tun wir alles was sinnvoll erscheint. Auf die Gefahr hin dass man es sich hinterher vorwirft.

Ja, Oskar und Zoe (Mikey und Sinah) waren ein Geschenk. Eines das ohne mein Zutun keine Chance auf Leben gehabt hätte. Ja, ich habe ihn geliebt und für ihn gesorgt so gut es mir nur irgend möglich war. Und doch würde ich alles dafür geben, ich wäre bei ihm gewesen. Alles, wenn ich wüsste es geht ihm jetzt gut.

Es ist so unerträglich still hier :cry:
Ergänzung ()

Ich habe die Kirchenglocken gehört. Was sehr, sehr selten der Fall ist. Und aus der Richtung hab ich sie in 10 Jahren noch nie gehört :cry:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein großer Bär Beitrag #49
Vielleicht ein Zeichen?🔔
 
  • Mein großer Bär Beitrag #50
Ich habe die Kirchenglocken gehört. Was sehr, sehr selten der Fall ist.
Sicher ein Gruß von Oskar: "alles ok Dosi, bin heil drüben angekommen. Mach dir keine Sorgen oder Vorwürfe. Hier ist es toll, Zoe hab ich auch schon getroffen"
 
  • Mein großer Bär Beitrag #51
Hey Patentante. Bitte mache dir keine Vorwürfe. Du hast alles für ihn getan, was in deiner Macht stand.
Was jetzt wichtig ist: Du musst deinem Joshi jetzt Stärke vermitteln und ein gutes Gefühl geben.
Sieh mal, bevor ich Freitag zum letzten Mal zu meinen kleinen Freund gegangen bin, habe ich mir geschworen: Ich werde nicht weinen. Ich muss in diesem Moment meine Emotionen zurückhalten. Tiga sollte nicht spüren, dass etwas nicht mehr stimmt.
Er sollte sich denken, der Flo ist da und wir fahren wieder nach Hause und alles wird wieder gut.
Ob er so gefühlt hat? Ich denke nicht. Ich denke er hat gespürt, dass es Zeit ist zu gehen. Er war recht schwach und sein Blick müde. Irgendwie so leer. Naja, aber ich habe mein Bestes gegeben, um Ihm das Gefühl zu geben, alles kommt wieder in Ordnung.

Bitte versuche das auch. Versuche in Joshis Gegenwart stark zu sein. Er braucht dieses Gefühl jetzt
 
  • Mein großer Bär Beitrag #52
Liebe Sylvia,

auch ich habe es leider jetzt erst geschafft, im anderen Thread nachzulesen. Wie furchtbar ...

Deine Wut, deine Verzweiflung, das Kopfkino und die Selbstvorwürfe kann ich sehr gut nachempfinden. Mir ginge es wohl ebenso. Ob der allergische Schock nicht auch noch kurz nach der Narkose hätte kommen können, weiß bestimmt auch niemand und dann hätte Oskar bestimmt noch alles mitbekommen. Auch ich hätte einer anschließenden Zahnbehandlung zugestimmt, ganz einfach aus dem Grund, weil mein Schatz eh gerade in Narkose liegt und um eine weitere Narkose in der nächsten Zeit zu vermeiden.

Es tut mir von Herzen leid und ich weine mit Dir um deinen wundervollen Schatz. Oskar war etwas ganz besonderes und er wird für immer in deinem Herzen leben.

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  • Mein großer Bär Beitrag #53
Danke Euch.
Froh bin ich tatsächlich nur dass er nicht erfolgreich reanimert wurde und dann vielleicht Schäden gehabt hätte. Denn er war an der Grenze. Mehr wäre nicht mehr mit Lebensqualität vereinbar gewesen. Und natürlich wäre es für uns beide entsetzlich gewesen es wäre zu Hause passiert.

Für Zoe war ich stark. So stark, dass ich es bis heute nicht glauben kann. Sie sollte keine zusätzliche Angst haben müssen. Das war ich ihr schuldig.

Aber Joschi trauert. Ich fände es unfair ihm das nicht zu ermöglichen. Also versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen mit ihm gemeinsam zu trauern wo es mir sinnvoll scheint und ein normaler Tagesablauf zu gewährleisten und "fröhlich" zu sein wo es mir hilfreich scheint.

Mein Großer, wenn ich Dich über die Wiese toben sehe dann wieder als kleiner Oskar, schlank, fröhlich, übermütig, ohne Schmerzen.
 
  • Mein großer Bär Beitrag #54
Hast Du noch erfahren warum er gehen musste?
Ja, sie haben nach seinem Tod noch ein Ultraschall gemacht. Ein Tumor in seinem Bauch war geplatzt.
Der letzte Ultraschall davor war 2 Jahre her, da war nichts.
Bis zu diesem schrecklichen Tag war er (augenscheinlich) fit wie ein Turnschuh. Er hatte noch gefrühstückt und ging dann raus wie immer. Gegen 18 Uhr lag er dann schreiend im Treppenhaus.
Das einzige, was mich ein bisschen tröstet: Wir waren zuhause. Und vielleicht hat er gemerkt, dass wir ihm noch helfen wollten. 😢
Er wurde 14.
 
  • Mein großer Bär Beitrag #55
Ihr ward zu Hause. Und er hatte bis zum Schluss ein schönes Leben, musste keine quälenden Behandlungen über sich ergehen lassen...
 
  • Mein großer Bär Beitrag #56
Aber dann gleich so hart. Ich habe mir mehr als einmal gewünscht, ihn noch EINmal zurück zu kriegen. 😔
 
  • Mein großer Bär Beitrag #57
Ja, sie haben nach seinem Tod noch ein Ultraschall gemacht. Ein Tumor in seinem Bauch war geplatzt.
Der letzte Ultraschall davor war 2 Jahre her, da war nichts.
Bis zu diesem schrecklichen Tag war er (augenscheinlich) fit wie ein Turnschuh. Er hatte noch gefrühstückt und ging dann raus wie immer. Gegen 18 Uhr lag er dann schreiend im Treppenhaus.
Das einzige, was mich ein bisschen tröstet: Wir waren zuhause. Und vielleicht hat er gemerkt, dass wir ihm noch helfen wollten. 😢
Er wurde 14.

Das hört sich so ähnlich an wie bei unserem weißen Sternchen Rambo ( auch 14 damals ) :cry:
Am selben Tag noch völlig normal und munter. In der Nacht dann urplötzlich erstickt. Er ist nicht mehr lebend in der TK angekommen. Vermutlich hat kurz nachdem ich ihn im Kennel hatte das Herz ausgesetzt. Die TÄ dort hatte von einer nachträglichen Untersuchung ( Obduktion ) abgeraten, da sie es 1.) sinnlos fand und wir ihn 2.) dann vermutlich nicht hätten bei uns im Garten beisetzen können. Rambo hatte allerdings schon seit längerer Zeit eine sehr große ( Hühnerei ) Geschwulst an der Halsseite. Er hatte ja SDÜ. Leider fand unsere TÄ Röntgen unnötig, da die Geschwulst beweglich war und nirgendwo drauf drückte und auch nicht entfernt werden konnte, da viel zu groß. Vermutlich gab es aber auch einen innerlichen Tumor, der dann geplatzt ist laut Aussage der Klinik.
 
  • Mein großer Bär Beitrag #58
Ich würde alles darum geben die Zeit auf Dienstag Abend zurück zu drehen. Bzw. Auf Montag. Und jede Sekunde mit ihm zu verbringen.
 
  • Mein großer Bär Beitrag #59
Ach Sylvia es tut mir immer weh hier zu lesen. Es kommt in Wellen und dann will es einen zerreissen.Es tut mir so leid und ich kann all Deine Gedanken verstehen und mitfühlen. Leider kann ich garnichts für Dich tun um Deinen Schmerz zu lindern..ich drücke Dich nochmal virtuell..😔:d038:..ich bin mir aber sicher, dass es Deinem großen Bärchen gut geht..
 
  • Mein großer Bär Beitrag #60
Ach Sylvia es tut mir immer weh hier zu lesen. Es kommt in Wellen und dann will es einen zerreissen.Es tut mir so leid und ich kann all Deine Gedanken verstehen und mitfühlen. Leider kann ich garnichts für Dich tun um Deinen Schmerz zu lindern..ich drücke Dich nochmal virtuell..😔:d038:..ich bin mir aber sicher, dass es Deinem großen Bärchen gut geht..
Ich kann mich dem nur anschließen, es tut mir so leid für dich 😥
 
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