In der Tat hat der Preis für mich auch nicht alleroberste Qualität, ich finde es aber legitim, hin und wieder günstigere Sorten zu verfüttern, um den Geldbeutel zu schonen. Es ist ja auch ein Unterschied, ob ich nur 2 oder 10 Katzen zu versorgen habe.
Mich haben letztendlich folgende Überlegungen zum BARF gebracht (mit dem ich preislich ungefähr gleich auf liege mit mittelpreisigem Dosenfutter, so pi mal Daumen):
a) Mäkelliese Fienchen frisst es lieber (Sally frisst so gut wie alles und Willy - mag Dose etwas lieber, ist aber verfressen genug, um auch BARF zu fressen *g*)
b) Wir haben deutlich weniger Verpackungsmüll
c) Ich kann zumindest teilweise besser nachvollziehen, woher das Fleisch kommt. Ich sehe es z. B. nicht ein, überteuerte Dosen mit Ergänzungsfutter - sprich einfach nur Huhn - zu kaufen, wo das Fleisch von sonstewo herkommt und das Ganze auch noch irgendwo in Asien oder so verarbeitet und verpackt wird. Wenn ich Fertigfutter (Dosen oder Trockenfutter) kaufe, dann achte ich nach Möglichkeit darauf, dass es in Deutschland produziert wird. Da ist dann in der Regel immer noch kein Bio-Fleisch aus glücklicher Weidehaltung drin, aber zumindest wird es nicht um die halbe Welt gekarrt. Deswegen kaufe ich auch kein Streu aus Kanada ... Nur im Krankheitsfall, wenn ich Tabletten o. ä. verabreichen muss, greife ich auch schon mal auf Schrottfutter zurück.
d) Das Futter selbst stinkt weniger und das, was hinten aus der Katze wieder rauskommt, auch.
Aber es stimmt natürlich. Das beste, hochwertigste, teuerste, tollste Futter nützt nix, wenn die Katze es nicht frisst ...